DE892349C - Anordnung zur wiederholten photographischen Innenaufnahme in Vakuumgefaessen, insbesondere Elektronenmikroskopen oder Kathodenstrahloszillographen - Google Patents

Anordnung zur wiederholten photographischen Innenaufnahme in Vakuumgefaessen, insbesondere Elektronenmikroskopen oder Kathodenstrahloszillographen

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Publication number
DE892349C
DE892349C DEA10481D DEA0010481D DE892349C DE 892349 C DE892349 C DE 892349C DE A10481 D DEA10481 D DE A10481D DE A0010481 D DEA0010481 D DE A0010481D DE 892349 C DE892349 C DE 892349C
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DE
Germany
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arrangement according
plate
shaft
receiving table
arrangement
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Expired
Application number
DEA10481D
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English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Brueche
Erich Goelz
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/22Optical, image processing or photographic arrangements associated with the tube
    • H01J37/224Luminescent screens or photographic plates for imaging; Apparatus specially adapted therefor, e. g. cameras, TV-cameras, photographic equipment or exposure control; Optical subsystems specially adapted therefor, e. g. microscopes for observing image on luminescent screen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • .Anordnung zur wiederholten photographischen Innenaufnahme in Vakuumgefäßen; insbesondere Elektronenmikroskopen oder Kathodenstrahloszillographen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur wiederholten photographischen Innenaufnahme in Vakuumgefäßen, wie sie z. B. beim Betrieb von Elektronenmikroskopen (Übermikroskopen), Kathodenstrahloszillographen, aber auch für Elektronenbeugungsapparate und Atomzertrümmerungsapparaturen oder Massenspektographen erwünscht ist. Man will zum schnelleren Betrieb eines solchen Vakuumgefäßes nicht jede photographische Platte für sich ein- und ausschleusen, sondern möchte einen Vorrat von Platten im Gefäß haben, die nach Bedarf auf den Aufnahmetisch gebracht, belichtet und alsdann wieder vom Aufnahmetisch entfernt werden können. Es bedarf dann nur einer einmaligen Öffnung der Apparatur zum Einsatz eines gewissen Plattenvorrates. , Nach der Erfindung sind die drei für den Betrieb erforderlichen Vorgänge, nämlich (I) Heranholen einer unbelichteten Platte aus dem Vorrat auf den Aufnahmetisch, (II) Freigabe des Aufnahmetisches zur Belichtung bzw. Einschaltung des belichtenden Korpuskularstrahlenganges und (III) Entfernen der belichteten Platte, miteinander gekoppelt. Diese Kopplung der drei Vorgänge verhindert sowohl eine Doppelbelichtung der Platte als auch eine Leeraufnahme, ist also für den praktischen Betrieb eines solchen Vakuumgefäßes außerordentlich wertvoll, da der Benutzer nun nicht gezwungen ist, diese von außen nicht immer einfach zu verfolgenden Vorgänge zu überwachen. Zweckmäßig wird die Anordnung so getroffen, daß die Betätigung der genannten Vorgänge I, 1I und III durch Drehen einer einzigen Welle, z. B. mittels eines von außen zugänglichen Handrades, erfolgt. Man kann dieses Handrad dann noch mit Marken versehen, welche den durch die jeweilige Stellung des Rades bewirkten Vorgang anzeigen; diese Marken können entweder auf dem Handrad selbst oder auf einer festen Unterlage angebracht sein. Die Freigabe des Aufnahmetisches (II) kann z. B. -durch Entfernen eines ihn bedeckenden Leuchtschirmes erfolgen, der sonst zur visuellen Beobachtung des aufzunehmenden Bildes dient. Statt dessen kann natürlich auch eine andere mechanische Sperre oder aber eine elektromagnetische Strahlsperre ausgelöst werden. Die belichtete Platte wird von dem Aufnahmetisch entweder durch Schieben entfernt oder aber durch Neigen des kippbaren Aufnahmetisches; von dem sie dann heruntergleitet.
  • Die Erfindung sei näher erläutert an Hand der Zeichnungen.
  • Fig. i und 2 zeigen in schematischer Fdrm eine Ausführungsform -der Anordnung nach der Erfindung im Schnitt und in Ansicht, während Fig. 3 einen Schnitt durch eine zu verwendende Photoplatte wiedergibt.
  • In den Fig. i und 2 stellt i den Vorratsbehälter für die photographischen Platten dar, die mit 2 bezeichnet sind. Wie die Fig. 2 erkennen läßt, sind die photographischen Platten an zwei zu ihrer-Fortbewegungsrichtung parallelen Kanten mit Schutzhüllen versehen, wie es der zur Fortbewegungsrichtung senkrechte Schnitt gemäß Fig. 3 erkennen läßt. Diese Schutzhüllen werden einfach auf die Platten aufgesteckt und sind- mit Füßen versehen, so daß eine gute Entlüftung der aufeinanderliegenden Platten möglich ist und überdies ein Verschrammen der Platten bei- der Fortbewegung vermieden wird.
  • Eine gerade in Bewegung auf den Aufnahmetisch q. befindliche Platte ist mit 3 bezeichnet: - Befindet sie sich auf dem Aufnahmetisch, so kanm sie_ dem belichtenden, in Richtung der Pfeile 5 ankommenden Strahlengang ausgesetzt Werden. Außerhalb des der Übersichtlichkeit wegen nicht gezeichneten Vakuumgefäßes befindet sich ein Handrad 6,. welches auf einer in das Vakuumgefäß hineinragenden Welle 7 sitzt, welche die obenerwähnten Vorgänge I, II und III auslöst.
  • Durch Drehung des Handrades 6 im Uhrzeigersinn wird zunächst einmal die auf der Welle 7 sitzende Exzenterscheibe 8 gedreht. Diese schiebt durch ihre Drehung den mit einem Ansatz 9 versehenen Hebel iio nach links, welcher in,den Lagern i i und 12 hin und her gleitet. An seinem Ende befindet sich ein Federgriff 13, der bei der Bewegur..g des Hebels io nach links die unterste Platte 3 faßt, bei der Bewegung des Hebels nach rechts dagegen durch die feste Platte nach links kippt und erst am Ende der Platte durch Federkraft wieder aufgerichtet wird, so daß er hinter die unterste Platte greifen kann. Die Größe der Scheibe 8 ist so bemessen, daß die Platte 3 voll auf den Aufnahmetisch geschoben wird. Bei weiterer Drehung des Handrades 6 kann der Hebel @io unter der Wirkung der Federzig. wieder nach rechts gleiten, um die nächste Platte zu fassen.
  • Auf der Welle 7 sitzt ferner ein Nocken 1.9, welcher den um die Achse 16 kippbaren Aufnahirtetisch 4 durch Angriff auf die Achse 17 nach unten kippt, bevor die unbelichtete Platte den Aufnahmetisch erreicht und von dem gekippten Tisch die belichtete Platte heruntergleiten läßt. Sobald der Nocken 15 die Achse 17 freigibt, wird der Aufnahmetisch 4. durch Federkraft wieder in die gezeichnete Läge gebracht. Nachdem durch weitere Drehung des Rades 6 die Platte 3 auf den Aufnähmetisch gebracht ist, greift der Nocken 15 an eine weitere Achse i9 an, welche einen ebenfalls uilz die Achse 16 drehbaren Leuchtschirm oder sonstigen Verschluß 18 nach oben kippt und damit die Plätte zur Belichtung freigibt. Bei weiterer Drehung des Handrades 6 fällt der Leuchtschirm i8-wieder in die gezeichnete Lage.
  • - E$ ist ersichtlich, daß die beschriebene Ausfüh rüngsform den einfachsten Fall darstellt, bei dem von einer Welle aus sämtliche Vorgänge ausgel.*3st werden. Es ist indessen denkbar, statt dessen auch miteinander gekoppelte Wellen zu verwenden, von denen jede nur einen oder zwei Vorgänge auslöst; es können statt eines Nockens :deren zwei verwen--det werden,- die auch durch Exzenterscheiben ersetzt sein können. - Man. kann ferner den Griff 13 nicht, wie es in Fig. 2 der Übersichtlichkeit wegen gezeichnet. ist,. am Rande der Platten angreifen lassen, sondern in der Mitte, oder aber zwei derartige Griffe an beiden Kanten verwenden, um ein gleichmäßiges Gleiten -,der Platte zu erzielen. Das Vakuumgefäß mit seinen Hilfseinrichtungen, welches die beschriebenen -Teile mit Ausnahme des Handrades umschließt und soweit wie möglich festhält, ist, . wie ebenfalls erwähnt, fortgelassen; der Vorwärtsbehälter i für die Platten kann in einem besonderen Ansatz angebracht sein ebenso wie der nicht gezeichnete Raum für die Aufnah;ne der unbelichteten Platten.
  • Mit der Auslösung der bisher erwähnten Vorgänge, also beispielsweise mit Drehen des Handrades 6, können auch weitere Vorgänge gekoppelt sein, wie z. B. das Ein- und Ausschalten der Spannung am Entladungsgefäß.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung zur wiederholten photogralahischen Innenaufnahme in Vakuumgefäßen, insbesondere Elektronenmikroskopen oder Katlicdenstrahloszillographen, unter Verwendung eines im Gefäß befindlichen Plattenvorrates, dadurch gekennzeichnet, daß die drei für den Betrieb erforderlichen Vorgänge, nämlich (I) Heranholen einer unbelichteten Platte aus dem Vorrat auf den Aufnahmetisch, (II) Freigabe des Aufnahmetisches zur Belichtung bzw. Einschaltung des belichtenden Körpuskularstrahlenganges und (III) Entfernen der belichteten Platte, miteinander gekoppelt sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe des Aufnahmetisches (4.) durch Entfernen eines ihn bedeckenden Leuchtschirmes (i8), der sonst zur visuellen Beobachtung des aufzunehmenden Bildes dient, erfolgt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i oder 2, da-. durch gekennzeichnet, daß das Entfernen der belichteten Platte durch Kippen des Aufnahmetisches (q.) erfolgt. q..
  4. Anordnung nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Vorgänge I, II und III durch Drehen einer einzigen Welle (7), z. B. mittels eines von außen zugänglichen Handrades (6), erfolgt.
  5. 5. Ausführungsform einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis q."gekennzeichnet durch eine mit einer Exzenterscheibe (8) versehene Welle (7), durch deren Drehung ein hin und her gleitender Hebel (fo) betätigt wird, der mit einem Griff (i3) die unbelichtete Platte (3) aus dem Vorratsraum (i) auf den Aufnahmetisch (q.) bringt.
  6. 6. Ausführungsform einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch eine mit einer Exzenterscheibe oder einem Nocken (i5) versehene Welle (7), durch deren Drehung eine Blende für die Belichtung der Platte geöffnet wird.
  7. 7. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen der Welle (7) ein exzentrisch zu ihr kippbarer, den Aufnahmetisch (4.) bedeckender Leuchtschirm (i8) über einen Hebel (i6, i9) angehoben wird. B.
  8. Ausführungsform einer Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 7, gekennzeichnet durch eine mit einer Exzenterscheibe oder einem Nocken (i5) versehene Welle (7), durch deren Drehung die belichtete Platte vom Aufnahmetisch (¢) entfernt wird.
  9. 9. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß durch Drehen der Welle (7) der exzentrisch zu ihr kippbare Aufnahmetisch (¢) über einen Hebel (i6, 17) geneigt wird, so daß die Platte heruntergleitet. fo. Ausführungsform einer Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Handrad mit Marken versehen ist, welche den durch die jeweilige StelIung,des Rades bewirkten Vorgang anzeigen.
DEA10481D 1939-10-24 1939-10-24 Anordnung zur wiederholten photographischen Innenaufnahme in Vakuumgefaessen, insbesondere Elektronenmikroskopen oder Kathodenstrahloszillographen Expired DE892349C (de)

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DE (1) DE892349C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122643B (de) * 1958-07-02 1962-01-25 Tesla Np Kassette zum Wechseln der photographischen Platten fuer Elektronenmikroskope und Elektronenbeugungsapparate

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