DE816719C - Plattenwechselkamera fuer Korpuskolarstrahlapparate - Google Patents

Plattenwechselkamera fuer Korpuskolarstrahlapparate

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Publication number
DE816719C
DE816719C DER817A DER0000817A DE816719C DE 816719 C DE816719 C DE 816719C DE R817 A DER817 A DE R817A DE R0000817 A DER0000817 A DE R0000817A DE 816719 C DE816719 C DE 816719C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hollow roller
plate
camera according
exposed
camera
Prior art date
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Expired
Application number
DER817A
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English (en)
Inventor
Josef Huppertz
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RHEINISCH WESTFAELISCHES INST
Original Assignee
RHEINISCH WESTFAELISCHES INST
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J37/00Discharge tubes with provision for introducing objects or material to be exposed to the discharge, e.g. for the purpose of examination or processing thereof
    • H01J37/02Details
    • H01J37/22Optical, image processing or photographic arrangements associated with the tube
    • H01J37/224Luminescent screens or photographic plates for imaging; Apparatus specially adapted therefor, e. g. cameras, TV-cameras, photographic equipment or exposure control; Optical subsystems specially adapted therefor, e. g. microscopes for observing image on luminescent screen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Cameras Adapted For Combination With Other Photographic Or Optical Apparatuses (AREA)

Description

  • Plattenwechselkamera für Korpuskolarstrahlapparate Zur photographischen Aufnahme der von Korpuskolarstrahlapparaten erzeugten Bilder sind Einrichtungen bekannt, bei denen eine einzige in einer Kassette befindliche photographische Platte in den Vakuumraum gebracht und dort nach Öffnen des Kassettenschiebers belichtet wird. Um bei Anordnungen dieser Art zu vermeiden, daß beim Entnehmen der die belichtete Platte enthaltenden Kassette das Vakuum des Apparates jedesmal vollkommen zerstört wird, hat man die bekannten Einrichtungen als Schleusen für die einzubringende und wieder zu entfernende Kassette ausgestaltet. Bei der Herstellung von mehreren Aufnahmen sind in diesem Falle besondere Ein- und Ausschleußvorgänge erforderlich. Ferner ist bekannt, daß bei der Herstellung von Innenaufnahmen in an der Pumpe arbeitenden Korpuskolarstrahlapparaturen, beispielsweise Elektronenmikroskopen, durch einen von außen zu bedienenden Trieb der Kassettenschieber, welcher dabei innerhalb des Vakuumraumes verbleibt, geöffnet wird. Einrichtungen dieser Art müssen also so groß bemessen sein, daß auch der aufgezogene Kassettenschieber noch Platz hat.
  • Weiter ist bei den bestehenden, im Vakuum arbeitenden Photoeinrichtungen bekannt, daß der Leuchtschirm, auf dem das Bild vor der Aufnahme beobachtet wird, durch einen von außen zu bedienenden Triel> weggeklappt wird, was-auch wiederum einen entsprechenden Raum im Inneren des Vakuumgehäuses erfordert. Allgemein läßt es sich als Aufgabe einer Vakuumkamera bezeichnen, daB eine größere Zahl von Platten rasch nacheinander exponiert werden soll und daß zu diesem Zwecke nur ein möglichst geringer Vakuumraum und einfache mechanische Vorrichtungen beansprucht werden sollen. Diese Aufgabe wird von der vorliegenden Erfindung gelöst.
  • Die photographischen Platten sind einzeln in Rahmen gehaltert, wozu man zweckmäßigerweise handelsübliche, ohne Blechprofilierungen ausgeführte Kassetten verwendet, von denen die Schieber entfernt wurden. Eine größere Anzahl dieser Einheiten wird mit der Photoschicht zur Strahleinfallsrichtung hin in einem Magazin gestapelt, welches sich im Innern einer drehbaren Hohlwalze befindet. Diese Hohlwalze ist nach Art eines Korbes auf der einen Stirnfläche offen; von dieser Seite her ist das Plattenmagazin am Gehäuse der Kamera gehaltert. Auf der anderen Stirnseite befindet sich der Antrieb der Hohlwalze, der mittels einer Vakuumdurchführung von außen bedienbar ist. Die einzelnen Platten sind im Magazin beweglich und streben sich unter der Wirkung der Schwerkraft oder einer an der letzten Platte des Stapels angreifenden Federkraft dein Korpuskolarstrahl entgegen zu bewegen. Sie werden hieran jedoch gehindert, weil der Rahmen der vordersten Platte auf zwei Gleitringen aufliegt, die sich nahe den beiden Stirnseiten im Innern der Hohlwalze befinden. In jedem dieser Gleitringe befindet sich jedoch an einer Stelle eine Aussparung, in die gerade eine Platte mit Rahmen hineinpaßt. Außerdem befindet sich im Mantel der Hohlwalze ein Fenster, durch das hindurch die Exponierung der Platten stattfinden kann. Schließlich enthält der Mantel an einer weiteren Stelle seines Umfanges einen Leuchtschirm, der auf einer Abplattung angebracht werden kann.
  • Eine erfindungsgemäße Vakuumkamera arbeitet also folgendermaßen: Zunächst wird die Hohlwalze so eingestellt, daß die Abplattung mit dem Leuchtschirm dem Strahleinfall zugewandt ist; diese Seite der Kamera soll im folgenden mit vorn bezeichnet werden. Das Bild wird beobachtet und gegebenenfalls scharf gestellt. Dann wird die Hohlwalze weitergedreht, so daß nach dem Leuchtschirm das Fenster nach vorn kommt und die Exponierung stattfindet. Nach deren Beendigung kommt beim Weiterdrehen die Aussparung der inneren Gleitringe nach vorn; die vorderste soeben exponierte Platte fällt unter der Wirkung von Schwerkraft oder Federkraft in die Aussparung hinein und wird dadurch beim Weiterdrehen von der Hohlwalze mitgenommen und entfernt, so daß die nächste Platte nach vorn kommt und das Spiel sich wiederholen kann. Die Abnahme der durch die Hohlwalze von der Vorderseite des Stapels entfernten Platte aus der Aussparung der inneren Gleitringe erfolgt je nach der speziellen Ausgestaltung der Erfindung in verschiedener Weise, wie im folgenden näher beschrieben werden soll.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich eine Kamera gemäß der Erfindung für einen Korpuskolarstrahlapparat ausgestalten,'bei dem der Strahl von unten nach oben verläuft, so daß die Vorderseite der Kamera nach unten kommt und die Platten durch ihre Schwere nach vorn fallen. Hierfür ist in der Zeichnung ein Beispiel dargestellt.
  • Hierin ist mit i der Plattenstapel, mit 2 das Magazin, mit 3 die Hohlwalze bezeichnet. Diese läuft mit mehreren Walzen an ihrem Umfang (nicht gezeichnet) auf dem Innenzylinder des Kameragehäuses 7. 4 stellt die Leuchtschirmabplattung, das Exponierungsfenster, 6 die Transportaussparung dar. Diese besonderen Formen der Hohlwalze brauchen nur die Länge der Platten bzw. des Plattenrahmens zu haben, so daß die Hohlwalze in der Nähe ihrer Stirnflächen als voller Kreis ausgebildet sein kann. Das Expositionsfenster wird man an einem solchen Ort des Hohlwalzenumfanges anbringen, daß während seines Vorbeigleitens an der Platte keinerlei andere Funktionen ausgeübt werden, damit nicht Stockungen und dadurch bedingte ungleichmäßige Expositionen entstehen. Die Breite des Fensters wird man durch eine verstellbare Blende veränderlich gestalten. Das Kameragehäuse 7 hat die Antriebsstirnwand 8 und die Magazinstirnwand 9 sowie den Anschltrßflansch io. Durch die Antriebsstirnwand 8 führt die Vakuumdurchführung i i zur Antriebskurbel 12. In der Aussparung 6 trägt eine Feder 13 ein Blech 14. Dieses Blech ist in seiner Rückwärtsbewegung durch feste Anschläge begrenzt, und zwar so weit, daß der gesamte Plattenstapel nur urn das Maß einer Plattenrahmendicke in die Aussparung nachrutschen kann. Die Feder 13 ist so stark, daß sie ohne Nachgeben den gesamten Plattenstapel tragen kann. Beim Weiterdrehen der Hohlwalze wird nun nur der unterste Plattenrahmen mitgenommen, weil schon der zweitunterste durch die linke Ntagazinwand festgehalten wird. Die =ltrssparung 6 der inneren Laufflächen ist jedoch so tief, daß sie ein Ausweichen der Platte, welches durch das Unterziehen unter die linke Magazinwand bedingt ist, gestattet. Durch die beiden Bandfedern 13 wird die Platte nach Passieren der Magazinkante wieder in ihre alte Lage gebracht. l)as Weiterdrehen der Hohlwalze bewirkt, daß die wegtransportierte Platte auf die Hinterseite des Plattenstapels geworfen wird, und zwar durch die Eigenart der Erfindung diesmal mit der Photoschicht dem Strahlengang abgewandt. Dies ist insofern von Bedeutung, als dadurch nach Durchdrehen sämtlicher Platten eine irrtümliche Doppelbelichtung unmöglich gemacht ist. Nachdem in der beschriebenen Weise die belichtete Platte wegtransportiert und automatisch die nächste Platte schon aufnahmebereit in ihre richtige Lage gekommen ist, wird durch sinngemäßes Weiterdrehen der Hohlwalze der Leuchtschirm in Stellung gebracht. Es ist also für Leuchtschirm und Exposition kein zusätzlicher, von außen zu bedienender Trieb erforderlich, und weiter ist auch kein Vakuumraum zuin Klappen oder Wegführen des Leuchtschirms notwendig. Nach der Beobachtung und Scharfstellung erfolgt vielmehr das Belichten der Photoplatte. Dies geschieht in der Erfindung dadurch, daß die Elektronenstrahlen durch das Fenster 5, das in axialer Richtung den Mantel der Hohlwalze durchbricht, leim Weiterdrehen die Photoplatte belichten können. Ein Belichten dieser Art hat den Vorteil, daß die Photoplatte entgegen der vielfach gebräuchlichen Art durch Klappleuchtschirme gleichmäßig belichtet wird.
  • Nachdem alle Platten belichtet sind, öffnet man die als Tor ausgebildete Antriebsstirnseite 8 der Kamera. Ein Lichtschirm 1 3 verhindert jedoch das Eindringen des Tageslichts in die Photokammer. Dieser Lichtschirm besitzt in richtiger Höhe zwei Schlitze 16, die das Einführen zweier Schieber in die Nuten 17 des Magazins 2 gestatten, nachdem man mittels eines kleinen Hebels (nicht gezeichnet) den Plattenstapel ein wenig angehoben hat. Hierdurch kann (las Magazin, das zwischen zwei an der Magazinstirnwand 9 befestigten Wangen 18 ruht, entfernt bzw. gewechselt werden. Durch die erfindungsgemäße Art des Lichtschirms mit den Einführungsschlitzen für die Schieber konnte der tote Vakuumraum, der sonst durch das Aufziehen der Schieber innerhalb der Apparatur erforderlich ist, vermieden werden. Außerdem ist durch die Art der Erfindung, mit schieberlosen Kassetten zu arbeiten, eine große Ersparnis an Zeit- und Funktionsaufwand gegenüber anderen bekannten Einrichtungen erreicht.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Plattenwechselkamera für Korpuskolarstrahlapparate, dadurch gekennzeichnet, daß ein in einem Magazin gehalterter Plattenstapel sich innerhalb einer drehbaren Hohlwalze befindet, durch deren Drehung jeweils die vorderste belichtete Platte abtransportiert wird.
  2. 2. Kamera nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne photographische Platte in einem Rahmen liegt, für den beispielsweise eine schieberlose, ohne Blechprofilierungen ausgeführte Kassette verwendet wird.
  3. 3. Kamera nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch Anbringung zweier kreisförmiger innerer Gleitschienen in der Hohlwalze, auf denen der Rand der Plattenrahmen ruht und beim Drehen der Hohlwalze gleitet.
  4. 4. Kamera nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem äußeren Mantel der Hohlwalze ein Leuchtschirm angebracht ist, der auf einer Abplattung der Zylinderfläche liegen kann.
  5. 5. Kamera nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch ein Fenster im Mantel der Hohlwalze, durch das beim Drehen die Platte exponiert wird.
  6. 6. Kamera nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch je eine Aussparung in den beiden inneren Gleitschienen der Hohlwalze, in denen die vorderste Platte aufgenommen und abtransportiert wird.
  7. 7. Kamera nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse aus einem zylindrischen Rohr besteht, auf dessen Innenmantel die Hohlwalze mittels Kugeln, Rollen oder Walzen abrollt. B.
  8. Kamera nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Stirnseite des Gehäuses unmittelbar oder über eine oder mehrere Wangen das Magazin trägt und daß durch die andere Stirnseite, die als Vakuumtor ausgebildet sein kann, der Drehantrieb für die Hohlwalze hindurchgeführt wird.
  9. 9. Kamera nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch eine solche Verteilung von Belichtungsfenster und Transportaussparung auf dem Umfang der Hohlwalze, daß während des Vorbeigleitens des Expositionsfensters vor der Platte die Hohlwalze keine andere Funktion erfüllt. io. Kamera nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten durch ihre eigene Schwere gegen die inneren Gleitschienen der Hohlwalze gedrückt werden und daß der exponierte, durch die Hohlwalze abtransportierte Plattenrahmen nach einer Drechung um 18o° mit umgekehrter Lage auf der Rückseite des Plattenstapels abgeladen wird.
DER817A 1950-01-24 1950-01-24 Plattenwechselkamera fuer Korpuskolarstrahlapparate Expired DE816719C (de)

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DER817A Expired DE816719C (de) 1950-01-24 1950-01-24 Plattenwechselkamera fuer Korpuskolarstrahlapparate

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DE (1) DE816719C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122643B (de) * 1958-07-02 1962-01-25 Tesla Np Kassette zum Wechseln der photographischen Platten fuer Elektronenmikroskope und Elektronenbeugungsapparate

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1122643B (de) * 1958-07-02 1962-01-25 Tesla Np Kassette zum Wechseln der photographischen Platten fuer Elektronenmikroskope und Elektronenbeugungsapparate

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