DE273631C - - Google Patents

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DE273631C
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Germany
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magazine
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tube
bolt
box
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DENDAT273631D
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/26Holders for containing light sensitive material and adapted to be inserted within the camera

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 273631 '-KLASSE 57«. GRUPPE
MARGUERITE BOUCHER in PARIS. Wechselmagazin für photographische Apparate. Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. März 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Wechselmagazin für photographische Apparate. Bei solchen bekannten Wechselmagazinen finden sich zwei oder mehr gegeneinander bewegliche Schieber; die Kasten sind oben durch einen starren oder biegsamen Schieber abgeschlossen, welchen man wegnimmt, um die Platte an ihren Platz zu bringen. Dieser Schieber gleitet bei der gebräuchlichen Ausführung in Nuten.
ίο Bei der Benutzung kann es vorkommen, daß der Schieber bricht oder sich verklemmt; in diesem Falle leidet die Dichtung in der den Schieber aufnehmenden Führung, so daß Licht eindringen kann und eine Verschleierung der Platte hervorruft. Wie bereits erwähnt wurde, ist man gezwungen, den Schieber aufzuziehen, um eine Platte einzubringen, und wenn der Schieber nach außen vorsteht, bildet er eine große Behinderung für den Photographen, der Gefahr läuft, an den Apparat anzustoßen; ferner bildet der aufgezogene Schieber einen Windfang, der insbesondere die Genauigkeit der bereits eingestellten Bilder beeinträchtigt.
Ferner gibt es bereits solche Magazine, welche keinen Schieber enthalten. Die Einbringung derartiger Ladekasten hat zur Voraussetzung, daß zuvor eine Schublade aus dem Apparat herausgezogen wird. Das bringt die nämlichen Unzuträglichkeiten mit sich wie die Anwendung des Schiebers und außerdem noch die weitere, daß die Gewichtsverteilung am photographischen Apparat eine schlechte wird, indem sich sein Schwerpunkt seitlich verschiebt.
Das im folgenden beschriebene Wechselmagazin besteht:
i. aus einem Metallrohr von rechteckigem Querschnitt, welches an einem Ende durch einen festen Knopf abgeschlossen ist, und in welchem die Handhabe zum Einschieben oder Herausnehmen der Innenteile befestigt ist,
2. aus einem in diesem Rohr beweglichen Einsatzkasten, der mit Andrückfedern versehen ist, welche an der Hinterwand des Einsatzkastens befestigt sind und dazu dienen, die Platten gegen das Objektiv hin zu verschieben, um sie an die Belichtungsstelle zu bringen, und
3. aus einem Verschlußkasten, welcher das äußere Ende des Rohres abschließt und ein Stück umschließt, welches einen mit Gegengewicht versehenen Kippriegel enthält, der je nach der jeweiligen Lage des Apparates den Einsatzkasten entweder verriegelt oder nicht verriegelt erhält. Der Kippriegel bildet im vorliegenden Falle den Gegenstand der Erfindung.
Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung dargestellt, auf welcher zeigen:
Fig. ι die Oberansicht des im Querschnitt rechteckigen Außenrohres, welches den die Platten enthaltenden Einsatzkasten umschließt,
Fig. 2 einen von der. Stirnseite her gesehenen Querschnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht,
Fig. 4 die Innenansicht des Einsatzkastens bei weggenommenem Plattenträger,
Fig. 5 den Querschnitt nach A-A der Fig. 4, Fig. 6 die zugehörige Endansicht,
Fig. 7 den Grundriß und die Seitenansicht des Plattenträgers,
Fig. 8 die Außenansicht des Verschlußkörpers für das Rohr und den Einsatzkasten,
Fig. 9 die Ansicht des Stückes, welches den Verschlußriegel trägt,
Fig. ίο die Ansicht des Verschlußriegels allein;
Fig. Ii zeigt die Lage, welche der Riegel einnimmt, wenn die Vorrrichtung sich in lotrechter Stellung befindet;
Fig. 12 zeigt die vollständige Vorrichtung in verschlossenem Zustand,
Fig. 13 die Endansicht der verschlossenen Vorrichtung bei ihrer wagerechten Lage und
Fig. 14 die Endansicht der verschlossenen Vorrichtung bei ihrer lotrechten Lage.
Die Vorrichtung enthält ein im Querschnitt rechteckiges Metallrohr, welches das Ganze umschließt und am einen Ende eine Handhabe 2 und an beiden Seiten Öffnungen 3 besitzt, die dazu bestimmt sind, Verriegelungen zum Festhalten des in den Fig. 8 bis 11 dargestellten Stückes aufzunehmen, welches als Verschlußkörper für das vollständige Magazin dient. 4 (Fig. 4, 5 und 6) ist ein Einsatzkasten mit zurücktretenden Seitenrändern, die zum Einschließen, Zurückhalten und Festhalten der Platten und der Plattenträger dienen. Die Seitenränder sind an den Stellen 5, 6, 7 und 8 auf kurze Strecke so weit umgebogen, als notwendig ist, um den Pattenträgern eine Führung zu geben. 9 sind Federn, die dazu bestimmt sind, die Platten und die Plattenträger nach dem oberen Teil der Vorrichtung zu drücken, um so die Verbringung an die Belichtungsstelle und die Wegnahme zu gestatten. 10 ist eine am vorderen Ende des Einsatzkastens vorgesehene öffnung, die als vorübergehende Rast für die Nase 16 des Riegels 12 zu dienen bestimmt ist. Dadurch soll der Einsatzkasten 4 und sein Inhalt festgehalten werden, wenn dies nötig ist, und freigegeben werden, wenn die zur Wegnahme einer Platte gehörigen Handgriffe es erfordern. 11 ist der Deckkasten, welcher den Einsatzkasten umschließt und in seinem Innern das vorübergehend wirkende Verriegelungssystem enthält, von dem oben die Rede war. 12 ist der Kippriegel, welcher je nach der Lage des Apparates den Einsatzkasten samt seinem Inhalt entweder, nämlich bei lotrechter Lage des Magazins, in der Kamera zurückhält, so daß er an der Bewegung des äußeren Magazinteiles 1 nicht teilnehmen kann, oder ihn, bei wagerechter Lage des Magazins, freigibt, so daß er an der Bewegung des äußeren Magazinteiles 1 teilnehmen kann. Die Mitnahme des Einsatzkastens durch den äußeren Magazinteil wird hierbei dadurch bewirkt, daß der ■ Einsatzkasten genau passend und daher mit hinreichender Reibung in den äußeren Magazinteil ι eingesetzt ist.
Dieser Riegel sitzt lose drehbar auf einem Stängchen 13 und kann in einer Aussparung 14 schwingen, die in dem in das Stück 11 eingesetzten Aluminiumkörper 15 vorgesehen ist. Die Aussparung läßt dem Riegel einiges Spiel, um seine Verstellung zu ermöglichen. Der Riegel 12 besitzt die aus Fig. 10 ersichtliche Gestalt; er enthält also eine Nase 16, welche, wenn der Apparat die lotrechte Stellung einnimmt, in das Loch 10 des Einsatzkastens eingreift und diesen samt seinem Inhalt hindert, an der Bewegung des Rohres 1 teilzunehmen. Bei der wagerechten Lage kann aber keine Verriegelung des Einsatzkastens stattfinden, und folglich nehmen dann der Einsatzkasten und die Platten an der Bewegung des Rohres 1 teil.
Beim Übergang in die lotrechte Stellung fällt der Riegel herunter, die Nase 16 tritt in die Aussparung 10 des Einsatzkastens ein, und wenn man dann das Rohr 1 wegzieht, so verbleiben der Einsatzkasten und die Platten an ihrem Platz, also in der Bereitschaftsstellung zur Aufnahme von Photographien. 17 (Fig. 1 und 3) sind im Rohr 1 befestigte Anschläge, die dazu dienen, den Auswärtshub des Rohres zu begrenzen. 18 sind in Schlitzen 19 gleitende Knöpfe, welche auf Vorreiber wirken, die den Deckkasten 11 im Rohr 1 festhalten. Die Vorreiber durchdringen je eine der Öffnungen 3 des Rohres 1.
Die Wirkungsweise der beschriebenen. Vorrichtung ist die folgende:
Ein in der beschriebenen Art durchgebildetes, mit Platten und Plattenträgern ausgerüstetes Magazin wird in einen photographischen Apparat gebracht. Für die Handhabung dieses Magazins ist es notwendig, daß sich vor demselben in der photographischen Kamera ein freier Raum befindet, der ausreicht, um darin genau die Dicke eines Plattenträgers unterzubringen. Sobald der photographische Apparat auf den zu photographierenden Gegenstand gerichtet ist, befindet sich das Magazin im allgemeinen in der lotrechten Stellung (Fig. 14), und folglich ist der Riegel 12 in die Aussparung 10 des Einsatzkastens eingetreten. Der Photograph zieht nun die Handhabe 2 zu sich hin, das Rohr 1 geht allein nach außen und fängt sich am Ende seines Hubes an seinen Anschlagen 17, die gegen entsprechende feste Anschläge stoßen. Der Einsatzkasten hingegen verbleibt samt den Platten an seinem Platz. Unter der Einwirkung der Feder 9 treten die Platten ein wenig aus dem Einsatzkasten heraus (d. h. sie verschieben sich um die Dicke.. des Plattenträgers); dabei stützen sie sich gegen zu diesem Zweck vorgesehene Anschläge. Nachdem die Belichtung erfolgt ist, drückt der Photograph das Rohr 1 einwärts zurück. Dabei verbleibt die belichtete Platte und ihr Träger in der Aussparung, welche vor dem Magazin vorgesehen ist. Sie befindet sich also nunmehr allein außerhalb des Magazins und oberhalb des Rohres 1. Um sie zu entfernen, legt der Photograph die Kamera so um, daß das Magazin nunmehr die wagerechte Lage (Fig. 13)
einnimmt. Dabei fällt der Riegel 12 in seine Aussparung, zurück, indem er den Einsatzkasten 4 freigibt. Der Photograph zieht alsdann die Handhabe 2 zu sich hin, wobei die Schublade oder das Rohr 1 nebst dem Einsatzkasten und den Platten sich zusammen bewegen. Die belichtete Platte fällt zu Boden. Hierauf schiebt der Photograph das Ganze in den Apparat zurück, und die belichtete Platte tritt unterhalb der bisher noch nicht belichteten Platten wieder in den Einsatzkasten 4 ein.
Die nämlichen Vorgänge wiederholen sich, bis sämtliche, im Magazin enthaltene Platten belichtet worden sind.
Der wesentliche Teil ist also der Riegel 12, welcher durch sein Gewicht und durch seine Anordnung den Einsatzkasten 4 und seinen Inhalt freigibt oder verriegelt und es dadurch dem Einsatzkasten ermöglicht, an der Bewegung des Umschließungsrohres behufs Plattenwechsels teilzunehmen oder behufs Verbringens einer · Platte an die Belichtungsstelle an der Bewegung des Umschließungsrohres nicht teilzunehmen.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Wechselmagazin für photographische Apparate, gekennzeichnet durch einen Kippriegel (12), der bei der lotrechten Lage des Magazins den Einsatzkasten (4) festhält, so daß er an der Bewegung des äußeren Magazinteiles (1) nicht teilnehmen kann, bei der wagerechten Lage des Magazins den Einsatzkasten aber freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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