DE892192C - Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterscheiben - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterscheiben

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DE892192C
DE892192C DES19641D DES0019641D DE892192C DE 892192 C DE892192 C DE 892192C DE S19641 D DES19641 D DE S19641D DE S0019641 D DES0019641 D DE S0019641D DE 892192 C DE892192 C DE 892192C
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DE
Germany
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selenium
production
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rectifier
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Expired
Application number
DES19641D
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English (en)
Inventor
Ottmar Geissler
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Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
Original Assignee
Sueddeutsche Apparate Fabrik GmbH
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D48/00Individual devices not covered by groups H10D1/00 - H10D44/00
    • H10D48/01Manufacture or treatment
    • H10D48/04Manufacture or treatment of devices having bodies comprising selenium or tellurium in uncombined form
    • H10D48/043Preliminary treatment of the selenium or tellurium, its application to foundation plates or the subsequent treatment of the combination

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  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterscheiben Es ist bekannt, daß bei Metalltrockengleichrichtern, bei denen Selen die Halbleiterschicht bildet, dem Selen Stoffe zugesetzt werden, durch welche die Leitfähigkeit dieser Gleichrichter gegenüber den Selengleichrichtern ohne Zusätze in der Durchgangsrichtung erhöht wird, in der Sperrichtung aber erhalten bleibt oder wo-möglich noch vermindert wird. Zusätze zum Selen, durch welche eine solche Verbesserun- des Gleichrichtereffektes erreicht wird, sind Z. B. Erd- oder Alkalimetalle. Es ist auch schon bekanntgeworden, dem Selen zu dem gleichen Zwecke Halogene, z. B. Chlor oder Verbindungen des Chlors init Metallen oder organischen Stoffen, zuzusetzen.
  • Diese bekannten Zusätze haben nun eine Reihe von Nachteilen. Soweit es sich um gasförmige Zusätze, wie z. B. um Chlor, handelt, ist die unbedingt erforderliche- genaue, Bemessung der Zusatzmenge sehr schwierig und in der Massenfabrikation nicht durchführbar. Handelt es sich um Zusätze von, Metallhalogeniden oder organischen halogenlialtigeen Verbindungen, so kommen mit diesen Fremdkörper in. die Selenschicht hinein, die sich ungünstig auf die Gleichrichter auswirken, sei es, daß sie die Leitfähigkeit der Selenschicht auch in der Sperrichtung in unerwünschter Weiseerhöhen, sei es, daß sie die Spannungsfestigkeit des Gleichrichters dadurch herabsetzen, daß sie die Ausbildung einer guten, lückenlosen Sperrschicht verhindern.
  • So werden durch diese bekannten Zusätze zum Selen neben den günstigen# Einwirkungen auf die Gleichrichtereigenschaften auch schädliche Nebenwirkungen hervorgerufen, welche die guten Wirkungen teilweise wieder aufheben.
  • Durch umfangreiche Laboratüriumsversuche wurden nun Zusätze zum Selen für Selengleichrichterscheiben- gefunden, durch die -nicht nur A-e auf den. Gleichrichtereffekt ungünstig einwirkenden Nebenerscheinungen vermieden werden, sondern auch eine solche Steigerung der Leitfähigkeit in der Durchgangsrichtung erzielt wird, wie sie beim Selengleichrichter bisher noch nicht bekannt war. Es wurde gefunden, daß Selenchlorverhindungen, wie Selenoxydchlorid (Se0C1.), Selenchlorid (se,C12) oder Selentetrachlorid (SeCl#4), in bestimmten Mengen dem Selen zugesetzt, einee starke Verringerung des Durchgangswiderstandes der Selengleichrichter, eine gute Sperrwirkung, d. h. einen kleinen Rückstrom und eine -hohe Spannungsfestigkeit bewirken. Die erfindungsge Imißen Zusätze, die; sich gut dosieren lassen, können dem geschmolzenen Selen zugesetzt, mit dem pulverförmigen Selen vermischt oder auch in Lösung zugegeben werden. Es haben sich Zusatzmen-gen bis zu 5 0/9 der Selenmenge als vorteilhaft erwiesen. Besonders günstige Wirkungen zeigten sich bei Zusa.tzmengen von o,o6 bis i %, insbesondere auch beim Zusatz von Selentetrachlorid. Diese Selenverbindung ist die beständigste Selen-HaJägen-Verhindung, die überhaupt vorkommt. Die überraschend günstige Wirkung, die sich beim Selengleichrichter durch den Zusatz der erfind-ungsgemäßen Chlorselenverhindungen zum Selen erreichen läßt und die weder mit den bekannten Halogenzusätzen noch mit den anderen bekannten Zusätzen erreicht werden kann, beruht offen-bar darauf, daß bei diesen Zusätzen keine fremden Metalle oder organischen Stoffe, wie es bei den bekannten Zusätzen, der Fall ist, in das Selen hineinkommen und auf der groß-en Beständigkeit dieser Zusätze. Geggenüber dem Zusatz von reinem Chlor besteht bei den erfindungsgemäßen Zusätzen unter anderem der Vorteil der einfachen und genauen Dosierbarkeit. .

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.
  2. Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterscheiben, bei welchem dem die Halbleiterschicl-it bildenden Selen den Widerstand in der Durch,gangsrichtung herabsetzende Zusätze beigefügt werden, dadurch gekennzeichnet, daß dem Selen geringe Mengen einer Chlorselenverbindung zugesetzt werden. 2,.
  3. Verfahren zur Herstellung von Selengleichrichterscheiben nach -Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Selen gering ge Mengen von Selentetrach-Iorid zugesetzt werden. 3. Verfahren zur Herstellung von#Selengleichrichterscheiben nach Anspruch i und 2" dadurch gekennzeichnet, daß die Zusätze in Mengen bis zu 5 II/o der Selennienge zugesetzt werden.
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