DE89209C - - Google Patents

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DE89209C
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Germany
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flywheel
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piston rod
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F15/00Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
    • F16F15/22Compensation of inertia forces
    • F16F15/26Compensation of inertia forces of crankshaft systems using solid masses, other than the ordinary pistons, moving with the system, i.e. masses connected through a kinematic mechanism or gear system
    • F16F15/261Compensation of inertia forces of crankshaft systems using solid masses, other than the ordinary pistons, moving with the system, i.e. masses connected through a kinematic mechanism or gear system where masses move linearly

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Anwendung von Expansionsdampfwirkung ist die in der ersten Hubhälfte geleistete Arbeit gröfser als in der zweiten, wie das Diagramm ABC (Fig. 4) zeigt. Der zu überwindende Widerstand kann, wie z. B. bei Pumpen, annähernd gleichmäfsig sein, wie es die Linie D-E darstellt. Gewöhnlich wird nun die überschüssige Arbeit im ersten Theil des Hubes auf ein Schwungrad durch Beschleunigung der Schwungradmasse übertragen und im zweiten Theil durch Verzögerung wieder entnommen.
Die vom Schwungrad aufzunehmende Arbeit kann durch hin- und herbewegte Massen verkleinert werden. Als solche hin- und herbewegte Masse ist hier das Schwungrad verwendet, indem ihm aufser der gewöhnlichen Drehbewegung noch eine mit dem Kolbengestänge hin- und hergehende Bewegung ertheilt wird. Im Diagramm Fig. 4 kennzeichnet sich dies dad,urch, dafs das Schwungrad als hin- und herbewegte Masse die als schräg schraffirte Fläche dargestellte Arbeit aufnimmt; für die Drehbewegung bleibt dann nur noch die als senkrecht schraffirte Fläche dargestellte Arbeit zur Ausgleichung übrig. Die Schwungradmasse wird somit doppelt ausgenutzt.
Das Hin- und Hergehen des Schwungrades unter gleichzeitiger Drehung wird dadurch hervorgebracht, dafs es mittels eines in die Mittelachse a des Schwungrades fallenden Zapfens gezwungen wird, die Bewegung des Kolbengestänges m-n mitzumachen. In der Achse b wird es durch die Schubstange c gehalten und so geführt, dafs die Achse b vor der Maschine frei hin- und herpendeln kann, wodurch aufser der Hin- und Herbewegung noch eine Drehung des Schwungrades erzielt wird.
Fig. ι und 2 zeigen den Mechanismus im Todtpunkt und Fig. 3 in der Mittellage. Fig. 5 bis 10 zeigen verschiedene Stellungen, welche der Mechanismus der Reihe nach zu durchlaufen hat. Fig. 5 beginnt mit der Mittellage des Kolbengestänges, wo die Mittelachse α und damit auch das Schwungrad vom Kolbengestänge m-n abwärts bewegt wird, während die Achse b gehalten und das Schwungrad dadurch gleichzeitig in Umdrehung versetzt wird. Ueber den todten Punkt (Fig. 7) wird der Mechanismus mittels der drehenden lebendigen Kraft des Schwungrades bewegt und durchläuft dann bis zum gegenüberliegenden todten Punkt die in Fig. 8 bis ι ο dargestellten Stellungen.
Der Zweck dieser Schwungradanordnung ist, durch doppelte Ausnutzung der Schwungradmasse ein kleines Schwungrad zu erhalten. Ferner ergiebt sich durch diese Anordnung eine kurze und einfache Maschine.
Die Zeichnung zeigt diese Schwungradanordnung an einer stehenden, einfach wirkenden Dampfpumpe; dabei kommt noch der weitere Vortheil hinzu, dafs der beim Aufgang zu überwindende kleine Saugwiderstand durch die zu hebende Schwungradmasse vergröfsert wird, während der Druckwiderstand beim Niedergang mit Hülfe der sinkenden Masse leichter überwunden werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schwungrad, welches zwecks Vergröfserung der hin- und hergehenden Massen mit dem Gestänge hin- und herbewegt und gleichzeitig in Umdrehung versetzt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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