DE892058C - Meßvorrichtung zum vereinfachten Bestimmen der Entfernung von Winkelspitzen an Werkstücken - Google Patents

Meßvorrichtung zum vereinfachten Bestimmen der Entfernung von Winkelspitzen an Werkstücken

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DE892058C
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DENDAT892058D
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München Dipl.-Ing. Otto Richter
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Meßvorrichtung zum vereinfachten Bestimmen der Entfernung von Winkelspitzen an Werkstücken Die Erfindung betrifft eine Meßvorrichtung zum vereinfachten Bestimmen Ider Entfernung zwischen Winkelspitzen oder deren Abstand von Bezugslinien an Werkstücken unter Verwendung von Meßstücken.
  • Bei den im Präzisionsmaschinenbau und in der Feinmechanik vorkommenden gebogenen, gewinkelten oder gekröpften Bauteilen ergibt sich die Schwierigkeit, die Entfernung zwischen den diesen Bauteilen zugehörigen Ecken oder Schnittpunkten und einer Bezugslinie am Werkstück zu messen, da die betreffenden Winkelspitzen oder SchnittpuNkte in Wirklichkeit nicht vorhanden oder nicht zugänglich sind.
  • Eine Möglichkeit einer derartigen Messung bestand in der Anwendung von Meßdornen, die meist eine zylindrische Form besaßen unld in den vom Werkstück gebildeten Winkel eingelegt wurden.
  • Die Ermittlung des endgültigen Meßwertes erfolgte durch Verwendung von Tabellen in Verbindung mit zeitraubenden und umständlichen goniometrischen Rechnungen, die nicht von jedem in der Werkstatt ausgeführt werden konnten.
  • Zur Vermeidung deratiger Nachteile wird erfindungsgemäß ein Zur unmittelbaren Messung der Entfernung zwischen Winkelspitzen oder deren Abstand von Bezugslinien an Werkstücken dienede Vorrichtung vorgeschlagen. Diese besteht in einem mit einem Winkel und einer zugehörigen Korrekturzahl beschrifteten Meßstück, dessen Anlage durch den am Werkstück vorhandenen Winkel bestimmt ist. Die Anlagefläche kann hierbei zylindrisch oder nichtzylindrisch ausgebildet sein oder eine prismatische Form besitzen. Das Meßstück kann aus mehreren zu einer Kombination zusammenstellbaren Teilen bestehen. Um ein gegenseitiges Verschieben dieser Teile beim Einlegen der Kombination in den vom Werkstück gebildeten Winkel zu vermeilden, sind die Teile durch Stifte, Markierung oder Anschublehren gegeneinander gesichert.
  • Der Vorteil eines derartigen. Meßstückes besteht darin, daß es zur Ermittlung der Entfernung zwischen den Winkelspitzen eines Werkstückes keiner besonderen goniometrischen Rechnungen unter Verwendung von Tabellen bedarf, sondern daß durch Einlegen des vorgeschlagenen Meßstückes mit seiner Anlagefläche in den vom Meßstück gebildeten Winkel die Entfernung der- Winkelspitzen oder deren genauer Abstand von einer am Werk stück vorhandenen Bezugslinie unter Berücksichtigung einer Korrekturzahl sofort bestimmt werden kann.
  • In der Zeichnung sind die zur Messung dienenden Formen der Meßstücke in einigen Beispielen dargestellt, und zwar zeigen Fig. I bis 3 einen Querschnitt durch die von einem Werkstück gebildeten Winkel bei eingelegten zylindrischen Meßstücken.
  • Fig. 4 eine Ansicht eines zylindrischen Meßstückes, Fig. 5 eine Ansicht eines konischen Meßstückes, Fig. 6 eine Ansicht eines prismatischen, mit zylindrischen Anlageflächen versehenen Meßstückes, Fig. 7 eine prismatische Ausführung in Form eines Winkelmeßstückes, Fig. 8 eine Ansicht eines aus einer Meßkombination bestehenden Winkelmeßstückes, wobei die Teile durch Nichtsicherung gegeneinander verschaben sind, Fig. g eine Ansicht eines aus einer Kombination bestehenden Winkel'meß stückes, dessen Teile gegen Verschieben gesichert sind.
  • In den Fig. 1 bis 3 ist der Querschnitt durch einen von einem Werkstück gebildeten Winkel schematisch dargestellt. Dieser kann die Form eines spitzen Winkels al (vgl. Fig. I) oder eines stumpfen Winkels a2 (vgl. Fig. 2) haben. Um nun die zwischein der am Werkstück vorhandenen Bezugslinie B und der nicht vorhandenen oder nicht zugänglichen Winkelspitze O liegende Entfernung L zu bestiMmen, wird das betreffende Meßstück M1 oder M2, das in den Fig. 1 und 2 beispielsweise mit zylindrischen Querschnitt dargestellt ist, in die vom Werkstück gebildeten Winkel a1 oder a2 eingelegt. Wenn es sich um einen stupfen Werkstückwinkel handelt, so ist es auch möglich, das Meßstück M3 (Fig. 3) in den vom Werkstück und der Auflage gebildeten Winkel γ3 einzulegen. Die Winkel ap a2, a3 am Werkstück sind bekannt. Bekannt sind ferner die Entfernungen H und von der Bezugslinie B zur senkrechten Tangente an die Meßstücke M1, M2 oder M3 mit dem Berührungspunkt Q.
  • Das in Fig. 4 dargestellte Meßstück ist zylindrisch ausgebildet und aus einem Griff 1a mit einer Korrekturzahl n und Idem von dem Werkstück gebildeten Winkel beschriftet. Bei diesem sowie bei allen anderen angeführten. Beispielen stellt sich n als eine zwischen der am Werkstück vorghandenen Winkelspitze 0 bis zur senkrechten Tangente an den Meßdorn reichende Strecke dar.
  • In Fig. 5 ist das Meßstück beispielsweise konisch ausgebildet. Es ist einleuchtend, daß unter Berücksichtigung der verschiedenen am konischen Meßstück 2 vorhandenen Durchmesser auch verschiedene den einzelnen Durchmessern zugeordnete Korrektionsiffern auf diesem Meßstück aufgetragen sind.
  • Fig. 6 zeigt ein prismatisches Meßstück, wobei wie in, Fig. 4 Idie Anlageflächen zylindrisch, sausgebilldet sind. Die Messung erfolgt hierbei in der für Endmaße gebrätuchlichen Weise.
  • SchließLich kann zur unmittelbaren Messung auch ein in den Fig. 7 bits g dargestel-ltes Winkelstück dienen.
  • Zur Verringerung der Anzahl der Meßtstücke können diese zu einer Meßkombination zusammengestellt werden (Fig. 9). Beim Zusammenstellen einer derartigen Kombination können zwischen den einzelnen Winkelstücken a, b, c Verschiebungen (# in Fig. 8) eintreten, die zu ungenauen Meßergehnissen führen. Um die zu einer Kombination gehörenden Teile gegen Verschiebung zu sichern, siad beilspielsweise an diesen Stifte S angeordnet, die in entsprechende Aussparungen Ides anderen Teiles eingreifen. Weitere Möglichkeiten zur Sicherung der einzelnen Teile einer Kombination bestehen in der Anbringung von Markierungen oder durch An legen von Anschuiblehren u. a. Die Kennzeichnung der Meßstücke kann auch durch Ordnungszahlen erfolgen, wobei die zugehörigen Winkel und Korrekturzahlen gesondert aufgeführt werden.
  • Da in der Praxis nicht der gesamte Winkelbereich von I bis 1.800 benötigt wird, werden die Meßstücke (den praktischen Bedürfnissen entsprechentd zu Grupplen zusammengestellt.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: I. Meßvorrichtung zum unmittelbaren Be stimmen der Entfernung zwischen Winkelspitzen oder deren Abstand von Bezugslinien an Werkstücken, gekennzeichnet durch ein mit einem Winkei und einer zugehöritgen Korrekturzahl beschriftetes Meßstück, dessen Anlage durch den am Werkstück vorhandenen Winkel bestimmt ist.
  2. 2. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlagefläche des Meßstückes zylindrisch ausgebildet ist.
  3. 3. Meßvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Meß'stück eine konische Anlagefläche besitzt.
  4. 4. Meßvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßstück prismätische Form besitzt.
  5. 5. Meßvorrichtung nach Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßstück aus zu einer Meßkombination zusammenstellbaren Teilen besteht.
  6. 6. Meßvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Meßkombination bildenden Einzelteile durch Stifte, Markierungen oder Anschublehren gegen Verschieben, gesichert sind.
  7. 7. Meßvorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßstücke zu Sätzen zusammengestellt sind, die den gesamten Winkelbereich von I bis IgOO oder Gruppen daraus bedecken.
DENDAT892058D Meßvorrichtung zum vereinfachten Bestimmen der Entfernung von Winkelspitzen an Werkstücken Expired DE892058C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29508662U1 (de) * 1995-05-24 1995-09-21 Knupfer Metallverarbeitung GmbH, 72531 Hohenstein Vorrichtung zur Messung von Winkeln, insbesondere von Biegewinkeln von Blechteilen
DE19519108A1 (de) * 1995-05-24 1996-11-28 Knupfer Metallverarb Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Winkeln, insbesondere von Biegewinkeln von Blechteilen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29508662U1 (de) * 1995-05-24 1995-09-21 Knupfer Metallverarbeitung GmbH, 72531 Hohenstein Vorrichtung zur Messung von Winkeln, insbesondere von Biegewinkeln von Blechteilen
DE19519108A1 (de) * 1995-05-24 1996-11-28 Knupfer Metallverarb Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Winkeln, insbesondere von Biegewinkeln von Blechteilen
DE19519108C2 (de) * 1995-05-24 1999-03-25 Knupfer Metallverarb Gmbh Verfahren und Vorrichtung zur Messung von Winkeln, insbesondere von Biegewinkeln von Blechteilen

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