DE89188C - - Google Patents

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DE89188C
DE89188C DENDAT89188D DE89188DA DE89188C DE 89188 C DE89188 C DE 89188C DE NDAT89188 D DENDAT89188 D DE NDAT89188D DE 89188D A DE89188D A DE 89188DA DE 89188 C DE89188 C DE 89188C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/06Teat-cups with one chamber

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • External Artificial Organs (AREA)

Description

KAtSERLIGHES
PATENTAMT.
Die bisher · verwandten Gummi - Melkbecher hatten entweder eine gleichmä'fsige Wandstärke oder waren allmählich vom oberen Ende bis zum Boden stärker gehalten. Beide Becherarten genügten nach Ansicht des Erfinders nicht vollkommen ihrem Zweck, weil mit ihrer Hülfe der Druck nicht von der Wurzel bis zum Ende der Zitze allmählich, wie beim Melken von Hand, ausgeübt und fortgepflanzt wurde und daher auch kein vollkommenes Entleeren .der Euter möglich war.
Diesen/ Uebelstand zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, welche einen Melkbecher betrifft, der, unter Anwendung einer mit abwechselnd steigender und fallender ■, Luftverdünnung.-arbeitenden Melkmaschine, die Zitze von der Wurzel bis zur Spitze 'allmählich, genau wie beim Melken Von Hand, zusammendrückt und dadurch . für ein vollkommenes Entleeren des Euters! sorgt."■'. .: '
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar , bedeutet:
Fig. ι 'einen senkrechten.Schnitt durch den Melkbecher, . . .'.. . . ·
Fig. 2 einen Horizontalschnitt nach Linie x-x der Fig. 1, ■'... ;:/ ..; .. /' ■' ._
Fig. 3 einen vergröfserten Schnitt der weiter · unten erwähnten Becherlippöi und die Fig. 4 und 5 veranschaulichen Einzelheiten.
Gemäfs der vorliegenden Erfindung ist die innere Lippe b des Bechers α in der Weise gestaltet j dafs^ie nicht nur nach oben spitz zuläuft, sondern auch nach oben zu in ihrem Dufchmesser abnimmt, also an der. dünnsten Stelle b% auch den kleinsten Durchmesser bej sitzt (Fig. 3·). Die verticalen Nuthen c werden ehvas langer ausgeführt, als dies bei den bisher bekannten Bechern der Fall war, und die Tiefe derselben ist nicht überall dieselbe, sondern nimmt von dem Halstheil cl nach dem unteren Ende c2 allmählich ab.
Die Wandstärke des Bechers ist so gewählt, dafs man näherungsweise einen Cylinder erhält, welcher sich nach oben und unten in der Stärke etwas verjüngt. Der stärkste Theil ist ungefähr in der Mitte bei al und die schwächsten Stellen befinden sich am Hals und Boden des Bechers. ■
Der innere Durchmesser des Bechers nimmt von dem Bodenthcil d bis zur Stelle e allmählich ab und die Innenwand ist dann von der Stelle e, welche etwas über der Bechermitte liegt, bis zur Lippe b vollkommen cylindrisch. Die Aufsenflä'che des Bechers ist andererseits von der Stelle dl bis zur Linie el cylindrisch, und von der Stelle cl bis zum Becherhals nimmt der Durchmesser allmählich ab. f bezeichnet innere Erhöhungen oder geriffelte Stellen.
Die Lippe b, welche unter der Einwirkung der Luftdriickschwankungen Schwingungen ausführt, ergreift zunächst die Wurzel der Zitzen fest und drückt die letztere allmählich nach unten zusammen, wobei dann eine Wirkung auftritt, welche dem Saugen des Kalbes an ,. der Kuh ähnlich ist.
' Dadurch, dafs der Melkbecher Wände besitzt, welche an Stärke nach beiden Enden zu abnehmen, wird unter dem Einflufs der Luftdruckschwankungen ein Anschmiegen der Becher- ■■ wand an die, Zitze ermöglicht und die Wirkung

Claims (1)

  1. nachgeahmt, welche beim Melken von Hand auftritt. :· : ;.; : ' . -..','
    Ist die Becherwand allmählich vom oberen Theil bis zum Boden starker ausgeführt, wie dies bisher der Fall war, oder ist die Wandstärke des Bechers vollkommen gleichmäfsig, so könnte der Becher nicht in der oben beschriebenen Weise wirken, da- der Theil des Bechers, welcher den kleinsten Widerstand entgegensetzt, in der Mitte liegt, während die den stärksteh Widerstand bietenden Stellen bei j- und ^ liegen (Fig. 5). Die Wirkung, welche hierbei auftritt, ist durch Fig. 4 veranschaulicht, aus. der man ersehen kann, dafs die gröfste Zusammenpressung des Bechers an der Stelle .ν (volle Linien) stattfindet.
    Indem man nun den'Mitteltheil des Bechers am stärksten macht, wird die gröfste Zusammenpressung an der Stelle xl (Fig. 5, volle Linien), also an dem Hals des Bechers erfolgen.
    Wegen der Gestalt und Lage der beiden Nuthen c nimmt der Becher, wenn er zusammengedrückt wird, eine mehr oder weniger flache Gestalt zwischen den Ringenden an, die ihrer Stärke wegen stets die Form beibehalten.
    r, Aus der vorangegangenen Beschreibung geht also hervor, dafs durch die eigenartige Construction des Melkbechers bei jedem Steigen und Fallen der Luftverdiinnung ein allmähliches ,Zusammendrücken der Zitzen von der Wurzel ■(oberes Becherendc) nach abwärts stattfindet, also das sogen. Strippen nachgeahmt wird.
    Patenτ-Anspruch:
    Gummi-Melkbecher für Melkmaschinen, bei welchem sich der Durchmesser einer zugespitzten Lippe (b) nach oben verjüngt, während die Wandung selbst von der Mitte aus nach oben und unten schwächer wird, so dafs bei λ* und dl gcwissermalsen unvollkommene Gelenke gebildet werden, welche ein Anschmiegen der Becherwand an die Zitze bei steigender und fallender Luftverdünnung ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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