DE281200C - - Google Patents

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DE281200C
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teat
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J5/00Milking machines or devices
    • A01J5/04Milking machines or devices with pneumatic manipulation of teats
    • A01J5/08Teat-cups with two chambers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 281200-KLASSE 45 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. April 1912 ab.
Bei den bekannten Melkbechern mit einem oder mehreren hohlen Klemmkörpern, die die Zitze ringförmig umgeben, werden diese Klemmkörper in den Klemmperioden derart beeinflußt, daß sich der Stoff in radialer Richtung verlängern, sich dagegen in der Richtung quer zu den Radien verkürzen muß, was eine hohe Beanspruchung mit sich bringt und überhaupt nur bei einem sehr elastischen Stoff
ίο (Gummi) möglich ist. Die überbeanspruchten Klemmkörper aus Gummi haben einerseits nur eine kurze Lebensdauer, andererseits wird durch die Überbeanspruchung des Stoffes die für die Melktätigkeit verfügbare Kraft nutzlos verbraucht.
Die Erfindung bezweckt nun, eine hohe Betriebsfähigkeit und Lebensdauer der aus Gummi hergestellten Klemmkörper für Melkbecher zu erreichen. Zu diesem Zwecke sind bei den bekannten Melkbechern mit mehreren zwischen der festen Außenwand und einer elastischen Innenwand übereinander angeordneten unabhängigen hohlen Klemmringen aus einem elastischen Stoff, in die zwecks Zusammenpressens der Zitze ein Druckmittel geleitet wird, die Klemmringe so ausgebildet und angeordnet, daß jeder Klemmring mit seinem unteren Teil über den oberen Teil des tiefer liegenden Klemmringes greift.
. 30 Die Faltung der aus Gummi hergestellten Klemmkörper von Melkbechern ist an sich nicht neu'. In dem bekannten Falle handelt es sich jedoch lediglich um eine kniehebelartige Wirkung eines aus dickerem oder härterem Gummi hergestellten oder mit Widerstandsfähigen Einlagen versehenen, besonderen Teiles, wobei durch diese besondere Verstärkung der natürliche Widerstand des Stoffes, aus dem der Klemmkörper hergestellt ist, gegen die dort erforderlichen gleichzeitigen Verlängerungen und Verkürzungen eben bewältigt werden soll. Die Klemmringe nach der Erfindung werden dagegen an keinem Punkt überbeansprucht.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform veranschaulicht, bei der drei einander übergreifende Klemmkörper oder -ringe innerhalb eines gemeinsamen weichen Futters angebracht sind.
Die Fig. ι stellt einen senkrechten Schnitt durch den Melkbecher dar, wobei die Ringe links in der Figur in ihrem flachen Zustande und rechts in der Fig. 1 in ihrem ausgedehnten Zustande gezeichnet worden sind.
Die Fig. 2 zeigt einen Melkbecher in Draufsicht, während die
Fig. 3 in verkleinertem Maßstabe die Wirkungsweise des Melkbechers, und zwar in sechs Bildern, veranschaulicht.
In dem äußeren Becher 4 (s. Fig. 1), der, wie bekannt, mit einer besonderen abnehmbaren Verlängerung 5 und dem Milchauslauf 6 versehen ist, sind drei aus weichem biegsamen oder elastischem Stoff (imprägniertem Gewebe, Leinwand, Seide, tierischen Häutchen,
Weichgummi usw.) hergestellte Klemmringe 7, 8, 9 angebracht. Der obere Ring 7 stützt sich einerseits auf den trichterförmig ausgebildeten, abnehmbaren Oberteil io des MeIkbechers 4, andererseits auf den oberen Teil des folgenden Ringes 8. In ähnlicher Weise stützt sich dieser Ring 8 einerseits auf den Becher 4 selbst, andererseits auf den oberen '. Teil des unteren Ringes 9. Der Ring 9 liegt in seiner ganzen Höhe an der Becherwandung an. Ein Teil der Außenwand der Ringe kann von der Becherwand 4 selbst gebildet werden. 11 bedeutet ein gemeinsames, biegsames bzw. elastisches Futter, das, wie bekannt, unten mit der Unter kante des Bechers 4 und oben mit der oberen Kante des Kragens 10 leicht lösbar verbunden bzw. um diese Kanten umgebogen ist. Das hydraulische oder pneumatische Arbeitsmittel, z. B. Druckluft, wird durch Stutzen 12 in die Ringe 7,8 und 9 ein- und ausgelassen.
Bei flachem Zustande der Klemmringe (vgl. die Fig. 1 links) hängt die Zitze '13 (vgl. in der Fig. 3 I und VI) frei im MeIkbecherinnern herunter, wobei die Zisterne 14 mit Milch gefüllt ist. Die Zitzenwurzel und die'benachbarten Euterteile 15 liegen an dem trichterföfmigen Oberteil des flachen Ringes 7 (oder 7, 11) an. Sobald sich also der Ring 7 am Anfang einer Druckperiode dehnt (vgl. die Fig. 1 rechts) und sich hierbei am inneren Umfang nach den beliebigen Linien 17 der Fig. 2 faltet, werden diese Euterteile 15 durch den nunmehr wagerechten oder gewölbten Oberteil 16 des Ringes 7 emporgehoben, und gleichzeitig wird die Milchzisterne an der Zitzenwurzel zusammengepreßt (vgl. die Fig. 2 und II der Fig. 3). Während dieser und der unmittelbar darauffolgenden Arbeitsphasen III und IV (Fig. 3), während deren die Ringe 8 und 9 auf ähnliche Weise in Tätigkeit treten bzw. am inneren Umfang gefaltet und gehoben werden, wird die Milchzisterne unter Bildung des beim Handmelken bekannten Milchstrahles entleert. Gleichzeitig mit der Entleerung des unteren Teiles der Milchzisterne 14 fängt der obere Ring 7 an, zusammenzufallen, und dementsprechend fangen auch die .Euterteile 15 an, wieder abwärts zu sinken, während die Milchzisterne wieder oben angefüllt wird (vgl. IV und V der Fig. 3).
Die Faltung der Klemmringe könnte auch nach bestimmten Linien erfolgen, was z. B. mittels eingehängter Längsfäden erreicht werden kann.
Der innere Raum 18 des Melkbechers kann, wie bekannt, je nach der Art der betreffenden Melkvorricbtung bzw. deren Steuervorrichtung stets unter gewöhnlichem Druck oder unter vermindertem Druck oder abwechselnd unter gewöhnlichem und vermindertem Druck gehalten werden.
Ein geeignetes Traggestell bzw. ein auf der Kuh aufgehängtes Joch oder andere beliebige Tragvorrichtung dient, wie üblich, zum Anbringen und Festhalten der Melkbecher unter dem Euter.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Melkbecher mit mehreren zwischen der festen Außenwand und einer elastischen Innemvand übereinander angeordneten, voneinander unabhängigen hohlen Klemmringen aus einem elastischen Stoff, in die zwecks Zusammenpressens der Zitze ein Druckmittel geleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Klemmring mit seinem unteren Teil über den oberen Teil des tiefer liegenden Klemmringes greift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT281200D Active DE281200C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2531266A (en) * 1947-03-26 1950-11-21 Edward J Gierl Teat cup
DE1208546B (de) * 1961-12-01 1966-01-05 Franz Joseph Gillain Remy Melkbecher
DE4331023A1 (de) * 1993-09-13 1995-03-16 Peter Maier Melkmaschine
DE102005055973A1 (de) * 2005-11-22 2007-05-24 Westfaliasurge Gmbh Melkbecher und Melkverfahren

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DE102005055973B4 (de) * 2005-11-22 2010-02-04 Gea Westfaliasurge Gmbh Melkbecher und Melkverfahren

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