AT159842B - Wagenheber. - Google Patents

Wagenheber.

Info

Publication number
AT159842B
AT159842B AT159842DA AT159842B AT 159842 B AT159842 B AT 159842B AT 159842D A AT159842D A AT 159842DA AT 159842 B AT159842 B AT 159842B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pump
piston
cylinder
jack
sleeve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard D Nilson
Original Assignee
Leonard D Nilson
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leonard D Nilson filed Critical Leonard D Nilson
Application granted granted Critical
Publication of AT159842B publication Critical patent/AT159842B/de

Links

Landscapes

  • Actuator (AREA)
  • Fluid-Pressure Circuits (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Wagenheber. 



   Die Erfindung betrifft hydraulische Wagenheber, die über einen senkrechten Zylinder und eine teleskopartig verschiebbar mit demselben verbundene Hülse verfügen, an deren Aussenseite der mit einem Wagenteil in Eingriff kommende Haken sitzt. 



   Bei den bekannten Wagenhebern dieser Art ist die Pumpe zum Fordern der Flüssigkeit, welche die Hülse mit dem Haken nach aufwärts bewegt, d. h. in einer Richtung, in welcher der Wagenheber sieh verlängert, gewöhnlich ausserhalb des Zylinders, beispielsweise am unteren Ende desselben angeordnet. An dieser Stelle ist die Pumpe, die gewöhnlich von Hand betätigt wird, unbequem zu handhaben. 



     Erfindungsgemäss   ist die Pumpe im Innern des lotrechten Zylinders angeordnet und wird in bedeutend bequemerer Weise wie bisher durch ein von seinem oberen Ende aufwärts ragendes Betätigungsglied in Tätigkeit gesetzt.   Der erfindungsgemässe   Wagenheber zeichnet sich vor allem durch eine einfache Konstruktion aus und kann mittels eines Tragbolzens, z. B. mit der   Stossdämpferschiene   eines Wagens, in Eingriff gebracht werden, um auf diese Weise den Wagen anheben zu können.

   Der Wagenheber besteht im wesentlichen aus einem senkrechten Zylinder, in dem ein Hebemechanismus angeordnet ist, der aus dem oberen Ende des Zylinders herausragt und ein senkrecht hin und her bewegliches Betätigungsglied aufweist, das eine teleskopartig mit dem Zylinder verbundene Hülse aufwärts bewegt, wobei an der Aussenseite dieser Hülse ein mit einem Teil des anzuhebenden Wagens in Eingriff kommendes Glied befestigt ist, u. zw. ist dieses Glied vorzugsweise längsverschiebbar an der senkrecht verschiebbaren Hülse befestigt.   Der erfindungsgemässe   Wagenheber ist in allen Arbeitsstellungen, gleichgültig wie weit das Fahrzeug angehoben ist, äusserst steif und stabil. 



   Der Wagenheber arbeitet hydraulisch und ist mit einem besonderen Einlass-und Auslassventil für die Pumpe versehen, wobei bei einer gewissen Einstellung der Pumpe das unter Druck befindliche Öl entlastet werden kann, u. zw. durch Verdrehung des oberen Betätigungsgliedes, nachdem dieses abwärts bewegt worden ist. Hiedurch wird nämlich das   Einlassventil   und auch das Auslassventil der Pumpe zwangsläufig in die Offenstellung bewegt, wobei das 01 von einer Seite des angehobenen Kolbens zur andern Seite desselben strömen kann, um so den angehobenen Wagen wieder zu senken. Ferner ist der Wagenheber derartig eingerichtet, dass er nicht über eine gewisse Grenze hinaus ausgestreckt werden kann. 



   Die Zeichnung stellt verschiedene Ansichten des Erfindungsgegenstandes dar. Die Fig. 1 ist eine Seitenansicht des Wagenhebers, wobei eine Stossdämpferschiene eines Wagens veranschaulicht ist, mit der sich das Anhebeglied in Eingriff befindet. Die Fig. 2 zeigt im vergrösserten Massstabe einen Längsschnitt des Wagenhebers, u. zw. im wesentlichen nach der Linie 2-2 der Fig. 1, wobei jedoch diejenigen Teile, die in der Fig. 1 mit 2 a und 2 b bezeichnet sind, in der Fig. 2 bei a und b herausgebrochen sind. Die Fig. 3 ist ebenfalls ein Längsschnitt ähnlich dem nach der Fig. 2, wobei jedoch die Teile der Pumpe und der Ventile in einer etwas andern Lage veranschaulicht sind. Die Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie   Su1   der Fig. 2 und die Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie 5--5 der Fig. 1. 



   Der Fuss 10 des Wagenhebers ist mit einer Anzahl Klauen 12 versehen, die einen Kugelsitz 14 umgeben. Eine Kugel 16, die das untere Ende des senkrechten Zylinders 18 bildet, ruht auf dem Sitz 14   auf, wobei die Klauen 12 die Kugel 16 umgreifen und diese so gegen Abfallen vom Sitz sichern. Am unteren Ende des Zylinders 18 befindet sich eine Öleinfülloffnung, die für gewöhnlich durch einen   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 Ende der Hülse 20 befestigt ist. Ein mit einer Klemmhülse. 30 versehener Haken. 34 ist längsverschiebbar an der Aussenseite der   Hülse 20   befestigt. Die Klemmhülse. 30 ist in bekannter Weise geschlitzt und weist eine   Klemmsehraube. 32 auf.   mit der der Haken 34 in der gewünschten Lage an der   Hülse 20   festklemmbar ist.

   Der   Haken 34 kann. wie schon   bemerkt, mit einem Teil eines Kraftfahrzeuges, wie z. B. einer   Stossdämpfersehiene 36   in Eingriff gebracht werden, wie dies die Fig. 1 veranschaulicht. 



   Zum Anheben des Kolbens 24 und der damit verbundenen Hülse 20 nebst an letzterer angebrachtem   Haken. 30. M   ist eine Pumpe vorgesehen. bestehend aus dem bereits erwähnten mit dem Kolben   24   verbundenen   Pumpengehäuse.     38.   in das oben ein Kopf 40 hineingeschraubt ist. der seinerseits mit dem unteren Ende der rohrförmigen Kolbenstange 26 verbunden ist. Die Räume zwischen dem Zylinder 18 und der   Hülse 20   im Innern des Zylinders 18 und im Innern der rohrförmigen Kolbenstange 26 dienen zur Aufnahme des Öles. Das Öl ist nicht besonders dargestellt, um die Klarheit der Zeichnung nicht zu stören. 



   Die   Öffnungen Z und W verbinden   die verschiedenen Räume miteinander. Das untere Ende des Kopfes 40 stellt einen Sitz   46 für   ein Einlassventil dar. Das Einlassventil 48 weist einen Scheiben- 
 EMI2.2 
 besteht aus zwei in einem Abstand voneinander angeordneten, jedoch starr miteinander verbundenen Scheiben, die gemäss der Fig. 4 einen sechseckigen Umfang haben, so dass das Öl leicht an diesen Um-   fängen   vorbeiströmen kann. Ferner ist ein Kugelventil als Auslassventil   54   vorgesehen. u. zw. ist es im unteren Ende des Pumpengehäuses. 38 angeordnet und   wird für gewöhnlieh durch   eine Feder 56 in der Abschlusslage gehalten. 



   Von dem Kopf 40 ausgehend ragt ein Pumpenzylinder 58 aufwärts. In diesem Zylinder 58 ist ein Pumpenkolben 60 hin und her verschiebbar angeordnet. Das obere Ende des Pumpenkolbens 60 geht durch eine   Diehtungspackung   62 hindurch und ist dann mit einem Betätigungsglied 64 verbunden. u.   zw.   ist dieses Betätigungsglied 64 auf das obere Ende des Pumpenkolbens aufgeschraubt, um verstellt werden zu können. Nach erfolgter Einstellung des Betätigungsgliedes wird dieses in seiner Lage am Pumpenkolben 60 durch eine Mutter 66, die versenkt im Betätigungsglied 64 liegt, gesichert. An dem Pumpenkolben befindet sieh ferner ein   Ansehlagring   61. 



   In der Fig. 2 ist der Pumpenkolben in seiner untersten Stellung dargestellt. Während seiner   Hin-und Herverschiebung   ragt jedoch dessen oberes Ende ein erhebliches Stück aus der Dichtungspackung 62 heraus. Um nun den Pumpenkolben gegen Verbiegen zu sichern, ist eine besondere Führungshülse 68 mit dem   Betätigungsglied   64 verbunden und umgibt die Hülse 20 teleskopartig. 



   Wenn der Pumpenkolben 60 in senkrechter Richtung auf und niederbewegt wird, dann wird zunächst bei einer   Aufwärtsbewegung   des Kolbens 60 und bei geschlossenem Einlassventil 48 ein Unterdruck zwischen dem Ventilsitz 46 und dem Auslassventil   5-1 erzeugt.   Dieser Unterdruck öffnet dann das Einlassventil   48,   so dass Öl durch den Kanal 70 abwärts strömt und dann aufwärts in den Pumpenzylinder 58 hineingerät. Wird hierauf der Pumpenkolben 60 abwärts bewegt, dann   schliesst   sieh zunächst das Ventil 48 und dann wird das Öl durch das Auslassventil 54 hindurch in den unteren Teil des Zylinders   18,     u.   zw. unter den Hebekolben 24 getrieben, so dass der Kolben dadurch aufwärts bewegt wird.

   Man erkennt also, wenn in dieser Weise der Pumpenkolben 60 wiederholt hin und her bewegt wird, dass dann das Hebeglied 24, 20 des Wagenhebers aufwärts bewegt wird. wobei dann durch den Haken 34 das Kraftfahrzeug angehoben wird. Diese Anhebung geht jedoch nur so lange vor sich, bis der Kolben 24 die Öffnung   44   passiert hat. Wenn dieses geschehen ist, kann keine weitere Aufwärtsbewegung des Kolbens 24 mehr stattfinden, da das   Öl,   das in den Zylinder 18 hineingetrieben wird, 
 EMI2.3 
 zu weite Ausstreekung des Wagenhebers verhütet. 



   Wenn man den Wagenheber wieder senken will, dann wird der Pumpenkolben 60   zunächst   
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 und 28 gestattet eine sehr feine Einstellung des Ventils 54, um eine sehr langsame oder sehr schnelle Senkung des Wagenhebers zu ermöglichen, je nachdem wie es gewünscht ist. 



   Nachdem der Wagenheber wieder gesenkt worden ist, kann man das Betätigungsglied 64 ganz abwärts schrauben, bis eine   Abdichtungsscheibe   74 mit dem oberen Ende des Kopfes 28 in Berührung kommt, so dass an dieser Stell (eine zusätzliche Abdichtung gegen Herausleeken von Öl aus dem Wagenheber erzielt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Wagenheber mit einem senkrechten Zylinder und einer teleskopartig im Zylinder verschiebbaren Hülse, an deren Aussenseite der mit einem Wagenteil in Eingriff kommende Haken sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem lotrechten Zylinder   (18)   die Pumpe (48,   58,   60) in einem in den Zylinder hineinragenden Rohr (26) so angeordnet ist, dass dieses Rohr durch einen am Fussende vorgesehenen Kolben (24) geführt ist, wogegen das obere Ende des Kolbenrohres   (26)   mit einer den Zylinder   (18)   aussen   umschliessenden   verschiebbaren Hülse (20) verbunden ist, so dass bei Betätigung der Pumpe die Flüssigkeit vom unteren Teil des Zylinders (18) in diesen oberen Teil, u. zw.

   in die Räume zwischen dem Kopf (28) und den Teleskoprohren (18, 20) befördert wird und dadurch eine Verschiebung des Aussenrohres (20) nach oben bewirkt.

Claims (1)

  1. 2. Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Pumpenkolben (60) aus dem oberen Ende des in den Zylinder (18) hineinragenden Rohres (26) flüssigkeitsdicht herausgeführt und mit seinem obersten Ende mit dem Betätigungsglied (64) verbunden ist.
    3. Wagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einlassventil (48) der Pumpe (58, 60) beim Abwärtsbewegen des Betätigungsgliedes (64) durch den Pumpenkolben (60) zwangsläufig geöffnet werden kann.
    4. Wagenheber nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsglied (64) auf ein Gewinde (72) des Kopfes (28) aufschraubbar ist und durch Versehrauben gegenüber dem Kolben (60) derart verstellbar ist, dass letzterer mittels des Dornes des zwischengeschalteten Einlassventils (48) das Auslassventil (54) der Pumpe (58, 60) beliebig weit öffnen kann, zwecks Regelung des Rückstromes der Flüssigkeit bei der Senkung des Wagenhebers.
AT159842D 1937-12-10 1937-12-10 Wagenheber. AT159842B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT159842T 1937-12-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT159842B true AT159842B (de) 1940-11-25

Family

ID=3650615

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT159842D AT159842B (de) 1937-12-10 1937-12-10 Wagenheber.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT159842B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE930068C (de) Hydraulischer Stossdaempfer
DE2711161A1 (de) Stossdaempfer
DE2436216A1 (de) Niveauregelungsstrebe fuer fahrzeuge
DE2341352A1 (de) Blockierbares hubaggregat mit endfederung
DE1294234B (de) Aus einem Teleskop-Fluessigkeitsschwingungsdaempfer und diesen umgebender Schraubenfeder gebildetes Federbein fuer Kraftfahrzeuge
DE1803665A1 (de) Teleskopartiger Stossdaempfer
DE1755092A1 (de) Elastisches Stuetzbein,insbesondere fuer Kraftfahrzeug-Radachsabstuetzungen
DE1630058B1 (de) Hydropneumatisches Federbein mit innerer Niveauregeleinrichtung
DE1142730B (de) Hydropneumatischer Teleskopstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE69819681T2 (de) Hydraulikzylinder
DE1655983A1 (de) Hydropneumatisches Federbein mit selbsttaetiger Niveauregulierung,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
AT159842B (de) Wagenheber.
DE824283C (de) Ventil fuer hydraulische Stossdaempfer, insbesondere Stossdaempfer fuer Motorfahrzeuge
DE910494C (de) Hydraulischer Stossdaempfer
DE1530973B1 (de) selbtpumpenden hydropneumatisches federbein mit innerer niveauregelung fur kraftfahrzeuge
DE926325C (de) Drehbare hydraulische Hebebuehne
DE634358C (de) Stossdaempfer fuer Flugzeuge
DE1555791C (de) Abregeleinrichtung fur pneumatische oder hydropneumatische Federelemente mit innerer Niveauregelung, insbesondere fur Kraftfahrzeuge
DE1401559U (de)
DE1634298A1 (de) Steuerung fuer Rammhammer mit hydraulischem Antrieb
DE633497C (de) UEberstroemventil fuer Fluessigkeitsstossdaempfer
DE471651C (de) Stossdaempfer
DE671159C (de) Hydraulischer Wagenheber
AT273706B (de) Zapfhahn zum Verbinden zweier Leitungen mit einem Flüssigkeitsbehälter
DE1004498B (de) Hydraulischer Stossdaempfer fuer Kraftfahrzeuge