DE891782C - Werkzeughalter fuer Drehbaenke, Hobelmaschinen u. dgl. - Google Patents

Werkzeughalter fuer Drehbaenke, Hobelmaschinen u. dgl.

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Publication number
DE891782C
DE891782C DEK12485A DEK0012485A DE891782C DE 891782 C DE891782 C DE 891782C DE K12485 A DEK12485 A DE K12485A DE K0012485 A DEK0012485 A DE K0012485A DE 891782 C DE891782 C DE 891782C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEK12485A
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Kueppers
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W KUEPPERS JR FA
Original Assignee
W KUEPPERS JR FA
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B27/00Tools for turning or boring machines; Tools of a similar kind in general; Accessories therefor
    • B23B27/14Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material
    • B23B27/16Cutting tools of which the bits or tips or cutting inserts are of special material with exchangeable cutting bits or cutting inserts, e.g. able to be clamped
    • B23B27/1685Adjustable position of the cutting inserts
    • B23B27/1696Angular position of the cutting insert adjustable around an axis generally perpendicularly to the chip-forming plane

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

  • Werkzeughalter für Drehbänke, Hobelmaschinen u. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf eine Werkze,u;gajufnahme für Drehbänke, Hobielmaschinen iu, dgl., bei welcher der Stahl verstellbar irreinem Halter aufgenommen ist. Solche Werkzeugaufnahmen werden verwendet, um gleiche Schneiden in verschiedeinlen Stellungen wahlweisen zu verwenden und damit verschiedenen Zwecken nutzbar zu machen. Bei solchen verstellbaren Werkzeugaufnahmen ist es wesientlich, diaß die Schneide in jeder Stellung so festgestellt werden kann, diaiß sie unter Wirkung der Schnittdrücke keine die Arbeitsgenauigkeit oder die Standzeit der Schneide beeinträchtigenden Bewegungen auszuführen vermag. Bei einer bekannten. Ausführung einer verstellbaren Werkzeugaufnahme ist der den. Stahl tragende Teil ;mittels eines, zylindrischen Zapfens in einer Bührung eines Halters aufgenommen. Zum Ausgleich des bei derartigen Aufnahmen immer vorhandenen Spieles zwischen Bohrung und Welle dienen besondere Ein;richtuggen, welche die Teile ,derart gegeneinander verspannen, diaß der Stahlträger von Beginn an in die betriebsmäßig bedingte Lage gebracht wird, sio daß sich die Schnittdrücke nicht mehr lageändernd auszuwirken vermögen. Solche Einrichtiungein machen aber die Werkzeug;a@ufnialun@e verwickelt und erschweren. daher die Bedienung.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, di,esie Nachteile der biekamten Einrichtung zu vermeiden und eine verstellbare Weirkze!ugaufnahme zu schaffen, die neben einem festen Sitz des Stahles auch dessen leichte Auswechsielbarkeit gewährleistet. Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß der die Schneide tragende Teil über eine kegelige Aufnahme mit dem Halter verbunden. Durch die Verwendung einer kugeligen Verbindungsieimrichtung wird eine völligie Spielfreiheit gewährleistet. Damit lassen sich besondere Klemm- Moder Feststelleinrichtungen @einsparen, so daß der Werkzeiughalter nicht nur einfacher und wohlfeiler zu fertigten, sondern ialuch leichter zu handhaben ist.
  • Die erfinidungsgemäße Einrichtung kam neben der Verwendung zum wahlweisen Einstellen der Schneide ,auch vorteilhaft dazu dienen; einen schnellen Werkzeugwechsel durchzuführen, um beispielsweise bei einem aufgespannten Werkstück die aaufeinianderfolgenden Arbeitsgänge mit den jeweils geeignie:en Werkzeugformen durchzuführen, ohne bei jedem Werkzeugwechsel erneut einstellen und messen. zu müssen. Der Werkzeughalter kann daher teilweise ieinen Mehrstahllmltex @ersietzen und die Einsatzmöglichkeiten auch einfacher Maschinen :erheblich .erweitern. Da es hierbei wesentlich stein kann, @daß der von :dem Halter lösbare. Teil trotz des Auswechselns immer eine gleiche Stellung einnimmt und auf eine durch einen runden Querschnitt des Kegels gegebene stufenlosie Einsttellbaxkeit unter Umständen verzichtet werden kann, läßt sich de kegelige Aufnahme beispielsweisse mit auf den Kegelmantel verteilten ebenen Flächen in, den geforderten Einstellmöglichkeiten entsprechender Anzahl versehen, welche @es ermöglichen, bestimmte Stellungen festzulegen.
  • Der Aufnuhmelegel kann vorzugsweise sio schlank gewählt werden, daß seine Steigung innerhalb ides Bereiches der Selbsthemmung liegt,. 4a dann auf die Verwendung besonderer Fests,telhnittel verzichtet werden kann und das Werkzeug sich durch bloßes Einstecken sicher befestigen läßt. Natürlich -können zur Sicherung der Einbaustellung auch noch Spannschiauben, gegebenenfalls in Form von Hebelmuttern, Flügelschrawben o,d. dgl., Keile usw. angewendet werden. Dies. ist insbesondere dann erforderlich, wenn die Steigung dies Kegels eine Selbsthemmunig nicht gewährleistet.
  • Da von. der Aufnahme tuntet Umständen auch beachtliche Drehmomente aufgenommen werden müssen, kann eine zusätzliche Einrichtung vorgesehen werden, die zur Aufnahme der auftretenden Drehmomente geeignet ist. Diesle kann beispielsweisedurch sich auf idem Kegelmantel erstreckende ineinandergneifende Vorsprünge und Aussparungen gebildet werden, die in bzvug auf ihre Querschnittsgestaltumg im Grenzfall, ,als Flächen ausgebildet sein können. Es ist weiterhin auch möglich, außerhalb der eigentlichen kegeligen Aufnahme an den ineinandergreifenden Teilen. sich mindestens übler einen Teil des Umfanges erstreckende Verzahnungen ianzuordnen, die in Richtung der Längsachse gegeneinander verschieblich sind, um dem, festen Sitz in der kegeligen Aufnahme nicht zu. beeinträchtigen. Solche Zahnrungen können beispielsweise in der Form ausgeführt werden, daß- deir Halter außerhalb dies Kegels unid mit diesem gleichachsigeine Innenverzahnung ;erhält -und der Stahlträger einte im Grenzfall nur ,aus enem zahnartigen Vorsprung bestehende Zahnjung aufweist, welche mit ider Verzahnung dies Gegienstückes in Eingriff kommt.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung- läßt sich für verschiedenie Stahlträger verwenden, wobei insbesondere -die Art, in welcher der Stahl oder sonistige Schneidenträger befestigt ist, weitgehend abgewanldelt werden. kann. Ein besonders :einfacher Aufhoau,ergibt sich, wenn als Stahlträger ein vo@r-I mygsweisie hertmetallbestückter Drehung verwendtit wizd, welcher mit seinem zur Befestigung in dem die keigelivge Aufixahme tragenden Halter dienenden, sich quer zu ;seiner Längsrichtung ersttreckenden Zapfern: verstehe, isst.
  • In der Zeichnung ist der Erfindu!ngsgegenstand in Ausführumgsbeispielendargestellt. Es zeigt Füg. i eine einfache Ausführung in teils gescheitteuer Seitenansicht, Fig. 2 eine Dmangsicht auf die Werkzeugaufnahme mach Fig. i, Fig.3eine teils geschnittene Seitenansicht seiner gegenüber edler Fig. i abgewandelten Ausführung, Fig. q. eine weitere Ausführungsform in teils geschnitterner Seitenansicht.
  • Bei,der in. den Fg. i und 2 dargestellten Werkzeugaufnaahme ist lein in den Suppiort einer Drehbank einzuspannender Halter 5 am vorderen Ende mit einem kreisförmigen Kopfteil6 versehen, der eine kegelige Bohrung 7 trägt. In dieser sitzt passend ider kegelige Zapfen 8 eimies mit einer Hartm!etallschn leide 9 versehenen Drehlings io. Dias untere Ende des kegeligen Zapfens 8 trägt einen im Durchmesser kleineren Zapfen i i, der dazu dient, den Drehbang mittels eines Schlagwerkzeuges zu lösen;, wenn dieser ausgewechselt werden soll. In Fig. 2 sind gestrichelt mehrere Einstellmöglichkeiten, für dien Drehung io angedeutet. Hierbei ist Du beachten, daß auch sämtliche Zwischenstellungen eingestellt werden könnten, weil die kegelige Aufnabmie 7, 8 einen runden Querschnitt aufweist. Die Steigung der Aufiiahme 7, 8 ist -so gewählt, daß sie innerhalb ides Bierseiches der Selbsthemmung liegt, sio .",die Aufnahme ohne die Anwendung weiterer Spannmittel iod. idgl. in jeder eingestellten Lage fegt sitzt.
  • Die Werkzeugaufnahme nach Fig.3 besteht aus einem Halter 12, dessen verbreiterter Kopfteil in einer kegeligem Bohrung 13 den Zapfen 14 eilniee Drehlings 15 aufnimmt. An den Zapfern 14 des Drehlings 15 schließt sich ein Gewindezapfen 16 an, der eine Bundmutter 17 trägt, welche sich auf :der Unter$;äche 18 des Halters i 2 stützt. Der Bund 19 der Mutter 17 wird von dem: Bund 2o eines, mit der unteren Flüche 18 des Halters 12 fest verbundenen Haltexinges 21 übergriffen.
  • Bei eiroter Ausführung der Werkzeugaufnahme nach diesem Beispiel. ist :es nicht unbedingt exforderlich, ,daß die Steigung des ,Auwfmaahmekegels im Bereich der Selbsthemmung liegt, ,da der feste Sitz mit Hilfe -der Verschraubung 16, i7 gewährleistet wind. Die Mutter 17, i 9 kann hier gleichzeitig zum Lösen des Drehlings 15 verwendet werden, da sie sich mit ihrem Bund i 9 gegen dien halterfesten Ring 21 zu, stützen vermag. Damit ist eine besonders einfache Auswechslungsmöglichkeit gegebene.
  • Schließlich entspricht die in Fig. q. dargestellte Ausführung im wesentlichen der Fig.3, jedoch ist hier ,die :obere Fläche 27 des Halters 23 mit einem innenverzahnten Ring 24 fest verbiuuden, der gleichachsi;g mit dem Aufnahmekegel 25, 26 liegt. Im oberen Teil des Kegels 26 des Drehlings 27 ist ein Stift 28 befestigt, der wahlweise mit einer Zahn, löcke der Imnenverzahnung des, Ringes 24 in Eingriff gebracht werden. kann und dazu dient, auf die Aufnahme wirkende, aus :dem Schnittdruck herrührende Drehmomente ;aufzunehmen. Die Anordnung muß, um den spielfreien Sitz der kegeligen Verbindung nicht zu beeinträchtigen, so gestaltet sein, gdaß eine freie Verschieblichkeit in Richtung der Längslachse gewährleistet ist.
  • An: Stelle solcher zur Aufnahme von Drehmomenten dienenden Einrichtungen könnte in jedem Fall natürlich auch der Kegel und die zu seiner Aufnahme bestimmte Bohrung mit Flächen oder sonstigen Vorsprüngen versehen werden.
  • Bei der Bearbeitung von Werkstücken, .die in einer Aufspannung mehreren: Arbeitsgängen unterzogen. werden müssen, welche beispielsweise verschiedenartig, geschliffene Schneiden erfordern, kann. gegenüber dem bisher üblichen Auswechseln dies, gesamten Werkzeuges mit der erfindungsgemäßen Einrichtung eine beachtliche Vereinfachung erreicht werden, indem nur verschiedene Drehlinge verwendet werden, dpa hierbei jedes Werkzeug nach ,der Befestigung im Halter immer die gleiche Längslage zum Support erhält. Dies hat gden Vorteil, daß trotz der Verwendung verschiedener Werkzeuge nach einer einmaligen Einstellung bei den. folgenden Stücken nie Bearbeitung nach der Skala vorgenommen werden kann, wodurch sich beachtliche Zeiteinsparungen erzielen lassen. Die Werkzeugstellung in b:ezug auf den Winkel zum Halter kann dabei durch Einrichtungen sichergestellt werden, die gegebenenfalls gleichzeitig zur Aufnahme von Drehmomenten dienen und in Atisführungsbeispielen erläutert wurden.
  • Wie bereits erwähnt, ist :die dargestellte Ausführung nur eine beispielsweise Verwirklichung dex Erfindung, und diese ist nicht darauf beschränkt. Es sind vielmehr noch mancherlei andere Ausführungen,und Anwendungen möglich. Die rfindungsgem:äße Werkzeugalufnahm:e kann nicht nur bei Drehbänken, sondern auch bei Hobehnaschin@en u.gdlgl. angewendet werden. Weiterhin ist die Anwendung nicht auf einen kegeligen. Zapfen tragende Drehlinge beschränkt, sondern an dessen Stelle können ,auch Halterungen für andere Strähle, insbesondere sauf der ganzen Länge gehärtete Profilstähle treten. Schließlich lassen sich auch die Aals Sp aninmittel dienenden Schrauben durch Keile oid. digl. ersetzen. Außerdem ist natürlich auch eine Umkehrung insofern möglich, als der Halber mit einem vorragenden Aufnahmekegel und der Drehlimg bzw. die Stahlaufnahme oder :ein Profilstahl, beispielsweise in Form einer Scheibe, mit einer gentsprechenden Bohrung versehen werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Werkzeugaufnahme für Drehbänke, Hobelmaschinen u.,dgl., bei welcher der Stahl verstellbar in einem Halter aufgenommen ist, dadurch ;gekennzeichnet, daß der die Schneide (9) tragende Teil (io) über eine kegelige Aufnahme (8, 7) mit gdem Halter (5) verbrunden ist (Fig. i).
  2. 2. Werkzeugaufnahme nach Anspruch i, da-@durch gekennzeichnet, daß :die Steigung des ,Aufnahmeke;gels (8) innerhalb des Bereiches der Selbsthemmung liegt.
  3. 3. Werkzevgaufniahmie nach Anspruch i und gegebenenfalls 2, dadurch gekennzeichnet, :d;aß !die kegelige . Aufnahme (i3, 14) mittels, einer Spannschraube (16, 17) feststellbar ist.
  4. 4. Werkzeugaufnahme nach Anspruch i und gegebenenfalls folgenden, diadurch gekennzei:chnet, daß die Kegelmiantelflächen wenigstens teilweise mit als Drehsicherung dienenden Vorsprüngen und Ausspiarungen versehen, sind.
  5. 5. Werkzerwg,aufniahm@e nach Anspruch i und ,gegebenenfalls 2 und 3, dia,durch gekennzeichnet, .dia>6 den lieg eligen Aufnahmneteilen sich mindestens über einen Teil des Umfanges erstreckende und in Richtung der Längsachse gegeneinander verschiebliche Zahnungen (24, 28) zugeordnet sind.
  6. 6. Werkzeugaufnahme nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Schneidenträger ein vorzugsweisse hartmeballbestückter Drehling (8 bis i o) dient. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 75 337, 397 648, 52o659.
DEK12485A 1951-12-16 1951-12-16 Werkzeughalter fuer Drehbaenke, Hobelmaschinen u. dgl. Expired DE891782C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE75337C (de) * G. SONNENTHAL in London, 85 Queen Victoria Street Werkzeughalter
DE397648C (de) * 1923-10-20 1924-06-27 Karl Achs Stahlhalter
DE520659C (de) * 1928-12-05 1931-03-13 English Steel Corp Ltd Einrichtung zum Befestigen von austauschbaren Schneidwerkzeugen mit abgeschraegten Seitenwaenden am Werkzeughalter mit Hilfe eines Mittelbolzens

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE75337C (de) * G. SONNENTHAL in London, 85 Queen Victoria Street Werkzeughalter
DE397648C (de) * 1923-10-20 1924-06-27 Karl Achs Stahlhalter
DE520659C (de) * 1928-12-05 1931-03-13 English Steel Corp Ltd Einrichtung zum Befestigen von austauschbaren Schneidwerkzeugen mit abgeschraegten Seitenwaenden am Werkzeughalter mit Hilfe eines Mittelbolzens

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