DE89176C - - Google Patents

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DE89176C
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DE
Germany
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water
heating
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heifswasserkammer
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DENDAT89176D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24HFLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
    • F24H1/00Water heaters, e.g. boilers, continuous-flow heaters or water-storage heaters
    • F24H1/10Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium
    • F24H1/12Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium
    • F24H1/127Continuous-flow heaters, i.e. heaters in which heat is generated only while the water is flowing, e.g. with direct contact of the water with the heating medium in which the water is kept separate from the heating medium using solid fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Instantaneous Water Boilers, Portable Hot-Water Supply Apparatuses, And Control Of Portable Hot-Water Supply Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Der vorliegende Apparat kennzeichnet sich dadurch, dafs dessen Flammrohr α von der Bodenplatte b der Heizkammer c bis zu seinem Mundstück d derart verlängert ist, dafs letzteres dicht unter der Deckplatte e der Heizkammer c sich befindet, infolge dessen die aus diesem Mundstück d gegen die Deckplatte e anschlagende Stichflamme diese stark beheizt und dadurch auch das von unten nach oben in einer dünnen Schicht über diese Deckplatte e laufende und nach der Abflufsöffnung f und dem Auslaufe g aufsteigende Wasser sofort aui einen hohen Wärmegrad bringt.
Ferner ist ein Schwimmerkörper h auf dem Aufsatzrohre i angeordnet, welcher dazu dient, durch Absperrung des Aufsatzrohres i die Verbindung der unteren Wasserräume j mit dem Inhalte des Füllraumes k während der Zeit zu unterbrechen, in welcher der Apparat zur sofortigen Herstellung von heifsem Wasser thätig und das Durchlafsventil / geöffnet ist. Dagegen steigt aber dieser Schwimmerkörper h, nachdem das Durchlafsventil / geschlossen ist, durch seine selbstthätige Entleerung empor und giebt die Oeffnung des Aufsatzrohres i wieder frei, worauf die Verbindung der unteren Wasserräume j mit dem Wasserinhalte des Füllraumes k ebenfalls hergestellt ist.
Die verschiedenen Schnitte (Fig. 1 bis 5) durch den Apparat erläutern die Einrichtung desselben, während Fig. 6 die Seitenansicht, Fig. 7 die Vorderansicht darstellt. Der aus Kupferblech oder sonstigem Metall bestehende Körper A umschliefst die ganze innere Einrichtung des Apparates; diese besteht in der Hauptsache aus dem Körper n, welcher den Feuerungsraum ο umschliefst. Auf diesen Feuerungskörper η ist das Flammrohr α aufgesetzt und dieses wiederum mit seiner Verlängerung ^ in der Bodenplatte b der Heizkammer c befestigt. Dicht über der Bodenplatte b der Heizkammer c ist das Rauchabzugsrohr ρ angesetzt, auch ist seitlich die Putzthür q zum Reinigen der Heizkammer c angebracht.
Dicht über der Deckplatte e der Heizkammer c ist die Bodenplatte y des Füllraumes k angeordnet und in diese Bodenplatte^ das Aufsatzrohr i eingesetzt, auf welchem sich auch der Schwimmerkörper h befindet.
Derselbe besteht aus zwei Theilen, und zwar erstens aus dem Schwimmer r, der ein hohler, geschlossener Körper ist und an seiner Auflagefläche mit einer Filzdichtung versehen ist, und zweitens aus dem Wasserstrahlfang s, welcher mit dem Schwimmer r fest zu dem Körper h verbunden ist. Dieser Wasserstrahlfang s ist ein oben offenes Gefäfs und hat zu seiner selbstthätigen Entleerung dicht über seinem Boden ein immer offenes enges Auslaufröhrchen m.
Die Ableitung des heifsen Wassers aus dem Apparate nach dem Auslauf g findet durch den Rohrkanal t statt.
Sobald der Apparat aufgestellt und das Abzugsrohr jp in den Schornstein eingeführt ist, wird der Apparat durch Oeffnen des Durchlafsventils /, welches mit der Druckwasserleitung oder dem Fallrohre eines höher stehenden Behälters verbunden ist, gefüllt.
. Die Füllung vollzieht sich derart, dafs das in den Wasserstrahlfang s einströmende Wasser den Schwimmerkörper h niederdrückt und mit
seiner Dichtungsfläche das Aufsatzrohr i abschliefst.
Das jetzt über den Rand des Wasserstrahlfanges s in den Füllraum k überlaufende Wasser gelangt durch die seitliche Oeffnung u in das Speiserohr v, um sodann, aus diesem durch die untere Verbindungsöffnung in den Apparat eintretend, diesen gleichmäfsig von unten nach oben und bis zur Abflufsöffnung / zu füllen.
Von der Lage dieser Abflufsöffnung/ hängt der dauernde Wasserstand des Apparates ab.
Beim Betriebe des Ofens wird das Feuer im Räume ο angezündet und das Durchlafsventil / geöffnet, worauf das einströmende Wasser, wie schon bemerkt, durch Niederdrücken des Schwimmerkörpers /; das Aufsatzrohr schliefst (Fig. i).
Die im Feuerungsraume ο sich jetzt entwickelnden Heizgase treten nun, in dem Flammrohre α nach oben zu zusammengeprefst, mit einer durch den natürlichen Feuerzug hervorgebrachten Wucht als Stichflamme gegen die Deckplatte e der Heizkammer c. Die Heizgase ziehen alsdann, nach unten abstürzend, zugleich aber die ausgedehnte Wandung w der Heizkammer c beheizend, durch das Abzugsrohr ρ nach dem Schornstein ab.
Da aber auch zugleich mit dem Feueranzünden durch Oeffnen des Durchlafsventils / das Wasser in den unteren Theil des Apparates eintritt, umspült nun dieses bei seinem Emporsteigen im Apparate sämmtliche beheizten Flächen, als die des Feuerungskörpers n, des Flammrohres a, und hauptsächlich die Wandung w der Heizkammer c. Da dem bis hierher schon stark vorgewärmten Wrasser das weitere Aufsteigen durch den Rohrkanal t nach der Abflufsöffnung f und dem Auslauf g über die durch die Stichflamme stark beheizte Deckplatte e nur in einer dünnen Schicht freisteht, so wird dieses Wasser sofort auf einen hohen Wärmegrad gebracht. Soll der Apparat kein heifses Wasser mehr liefern, so wird das Durchlafsventil / geschlossen, worauf sich der Wasserstrahlfang s durch das an seinem Boden angebrachte Röhrchen m entleert.
Der jetzt erleichterte und durch den Wasserstrahl nicht mehr niedergehaltene Schwimmerkörper h hebt sich auf die Höhe des Wasserstandes und giebt dadurch die Oeffnung des Aufsatzrohres i frei (Fig. 2).
Ist noch Feuer im Feuerungsraume 0 oder soll dasselbe weiter unterhalten werden, so kann das jetzt weiterhin erwärmte Wasser aus den unteren Wasserräumen j ungehindert nach oben durch das Aufsatzrohr i mit dem Wasser im . Füllraume k in Verbindung treten und circuliren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Flüssigkeitserhitzer, gekennzeichnet durch eine Schwimmervorrichtung (h) auf; dem Aufsatzrohre (i) der Heifswasserkammer, um während fortdauernder Erzeugung des heifsen Wassers unter Zulauf des kalten Wassers das Aufsatzrohr (i) zu schliefsen, während diese Schwimmervorrichtung (h) nach Abstellen des .Zulaufhahnes (I) den Wasserraum (k) mit der Heifswasserkammer in Verbindung setzt, um auch ein langsameres Erwärmen des Wassers zu ermöglichen.
2. Eine Ausführungsform des unter 1. gekennzeichneten Flüssigkeitserhitzers derart, dafs das Flammrohr (a) der Heizvorrichtung bis unmittelbar unter die von einer niedrigen, vorgewärmten W'asserschicht umspülte Deckplatte (e) des Heizraumes geführt ist, zum Zwecke, eine schnelle Hitzeentwickelung an dieser Stelle zu erzeugen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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