DE89164C - Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Wachsstreichhölzern - Google Patents
Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von WachsstreichhölzernInfo
- Publication number
- DE89164C DE89164C DE189589164D DE89164DA DE89164C DE 89164 C DE89164 C DE 89164C DE 189589164 D DE189589164 D DE 189589164D DE 89164D A DE89164D A DE 89164DA DE 89164 C DE89164 C DE 89164C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wax
- cutting device
- rollers
- machines
- threads
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 2
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims 1
- 239000013013 elastic material Substances 0.000 description 2
- 238000001035 drying Methods 0.000 description 1
- 239000002360 explosive Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 1
- 230000037452 priming Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C06—EXPLOSIVES; MATCHES
- C06F—MATCHES; MANUFACTURE OF MATCHES
- C06F1/00—Mechanical manufacture of matches
- C06F1/02—Cutting match splints
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.^
PATENTSCHRIFT
KLASSE 78: Sprengstoffe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. Juni 1895 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung
von Wachsstreichhölzern, bei denen eine Anzahl von Wachsfäden gleichzeitig in die Maschine eingeführt, in eine Transportkette
eingeschoben und auf die richtige Länge abgeschnitten werden, worauf die so erhaltenen
kurzen Wachsfadenstücke von der Transportkette den verschiedenen Vorrichtungen zum
Aufbringen der Zündmasse, zum Trocknen derselben u. s. w. zugeführt werden, um schliefslich
in fertigem Zustande aus der Transportkette ausgestofsen und in Schachteln gefüllt zu werden.
Eine derartige Vorrichtung ist in ihren wesentlichen Theilen in Fig. 1 im Verticalschnitt
dargestellt. Fig. 2 zeigt dieselbe in oberer Ansicht unter Fortbrechung einzelner
Theile. Die übrigen Figuren zeigen Einzeltheile der Vorrichtung.
Die zu verarbeitenden Wachsfäden sind neben einander auf eine Walze A aufgewickelt,
von welcher sie. durch die mit Gummi oder einem sonstigen elastischen Material bekleideten
Walzen B B1 abgezogen werden, vor denen Leitröhrchen C für die einzelnen Wachsfäden
angeordnet sind. Von diesen Walzen gelangen die Wachsfäden zu den Zuführungswalzen E E1,
von denen erstere mit kreisförmigen Nuthen für die Wachsfäden versehen ist, während die
Walze E1 mit einem elastischen Material bekleidet
ist. Die Wellen beider Walzen sind mit in einander greifenden Zahnrädern versehen,
so dafs sie sich immer gleichzeitig drehen müssen. Diese Zuführungswalzen E E1
werden auf geeignete Weise in ruckweise Umdrehung versetzt, während die Abzugswalzen
B BL gleichmäfsig gedreht werden. Durch dieses gleichmäfsige Abziehen der Wachsfäden
von der Walze A werden Stöfse vermieden, welche auftreten müfsten, wenn auch die
Walzen B B1 in ruckweise Umdrehung versetzt würden, da beim jedesmaligen Anziehen derselben
der Trägheitswiderstand der stillstehenden Walze zu überwinden wäre. Durch derartige
Stöfse könnte aber leicht eine Querschnittsverminderung , ja ein Zerreifsen der Wachsfäden herbeigeführt werden. Zwischen
den sich gleichmäfsig drehenden Abzugswalzen B B1 und den ruckweise gedrehten Zuführungswalzen EE1 befindet sich stets eine so grofse
Fadenlänge, dafs ein Anspannen der Wachsfäden nicht erfolgen kann.
Vor den Zuführungswalzen ist ein Oeffhungskamm D angebracht, während zwei Abstreifer F
und G die Walze E von etwa hängengebliebenen Wachstheilchen reinigen.
Ueber den Walzen ist in einer Stützplatte K eine Schiene J angebracht mit einer Anzahl
senkrechter Oeffnungen J1, welche genau über den Rillen der Walze E liegen. Unter diesen
Oeffnungen sind in der Platte K Röhrchen H angebracht, welche möglichst dicht an die
Walzen EE1 hinanreichen und an ihrem
unteren Ende erweitert sind, um die aus den Zuführungswalzen heraustretenden Fadenenden
sicher aufzunehmen.
In der Stützplatte K sind' die Messer L verschiebbar
angeordnet, welche mit ihrem vorderen
Ende auf der Schiene J aufliegen und so vorwärts geschoben werden können, dafs sie die
aus den Oeffnungen J1 austretenden Wachsfäden über den Oeffnungen glatt abschneiden.
Da die Wachsfäden die Oeffnungen J1 vollkommen ausfüllen, so können die oberen
Enden der Fäden in keiner Weise gequetscht oder verdreht werden, müssen vielmehr stets
einen glatten Schnitt aufweisen, so dafs sie unbehindert in die Transportkette R eingeschoben
werden können. Um die vorderen Enden der Messer beständig gegen die Schiene J
zu pressen und dadurch stets einen glatten Schnitt zu sichern, ist über jedem Messer in
der Stützplatte K ein vertical verschiebbarer Pflock Q angeordnet, auf welchen sich das
vordere Ende einer auf der Stützplatte befestigten Blattfeder P auflegt. Auf diese Weise
wird jedes Messer unabhängig von den übrigen mit seinem vorderen Ende gegen die Schiene J
geprefst, so dafs ein glatter Schnitt erzielt wird.
Wenn derartige Druckvorrichtungen nicht vorhanden wären, würden die Messer bei eintretender
Abnutzung nicht mehr unmittelbar über die Oeffnungen J1 hinweggleiten. Die
Wachsfäden würden infolge dessen nicht glatt abgeschnitten, das obere Ende würde vielmehr
aus einander gequetscht, was die Einführung in die Transportkette erschweren würde.
Die Messer L sind mit ihrem hinteren Ende in einer Schiene M befestigt, und zwar mittelst
verticaler Stifte JV, welche durch entsprechende Löcher der Messer hindurchreichen und durch
eine Platte O an ihrem Platz gehalten werden. Wenn ein Messer herausgenommen werden
soll, wird erst die Platte O entfernt und dann der entsprechende Stift JV herausgezogen,
worauf das Messer aus der Schiene M herausgezogen werden kann.
Die Bethätigung der Messer erfolgt durch den auf der oscillirenden Welle U befestigten
Hebel T, welcher, an den mit der Schiene M verbundenen Armen S angreift und die
Schiene M mit den Messern L vor- und zurückschiebt.
Die Schneide der Messer kann entweder einfach meifselartig gestaltet (Fig. 3) oder auch
nach Bedürfnifs in der in Fig. 4 bis 6 dargestellten Weise zugeschärft sein.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist wie folgt. Durch Drehung der Zuführungswalzen
EE1 werden die Wachsfäden nach oben aus
den Oeffnungen J1 der Schiene J heraus und in die stillstehende Transportkette JR hineingeschoben.
Die Messer werden sodann vorgeschoben und schneiden die Wachsfäden ab, die Messer gehen zurück, die Transportkette
wird um eine Theilung weiter geschoben und das Spiel wiederholt sich.
Claims (2)
1. Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Wachsstreichhölzern, gekennzeichnet
durch eine Anzahl verschiebbarer Messer (L), von denen jedes an seinem vorderen Ende durch einen von
einer Feder (P) beeinffufsten Pflock (Q) gegen seine Unterlage geprefst wird, um
einen stets glatten Schnitt zu gewährleisten.
2. Schneidvorrichtung nach Anspruch 1 mit einer Zuführungsvorrichtung für die Wachsfäden,
gekennzeichnet durch zwei ruckweise sich drehende Zuführungswalzen (E E1) und
zwei gleichmäfsig rotirende Abzugswalzen (BB1), zum Zweck, durch continuirliches
Abziehen der Wachsfäden von ihrer Wickelwalze ein Zerreifsen derselben .zu vermeiden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE89164T | 1895-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE89164C true DE89164C (de) | 1896-10-26 |
Family
ID=40673526
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189589164D Expired DE89164C (de) | 1895-06-04 | 1895-06-04 | Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Wachsstreichhölzern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE89164C (de) |
-
1895
- 1895-06-04 DE DE189589164D patent/DE89164C/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1927769C3 (de) | Vorrichtung zum Herstellen von Streifen durch in Längsrichtung erfolgendes Schlitzen einer Papierbahn | |
| DE202016104972U1 (de) | Vorrichtung zum Einsetzen künstlicher Grasstränge in den Boden | |
| DD271254A1 (de) | Vorrichtung zum entholzen von pflanzen mit langen fasern auf dem feld | |
| DE102012207346A1 (de) | Verfahren und Einrichtung zum Zusammenstellen von Filtersegmentgruppen | |
| DE2923938A1 (de) | Vorrichtung zur vereinigung von textilfaeden durch axialverdrillung | |
| DE1805322B2 (de) | Bindemaschine | |
| DE1962861C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Stahldrahtbandseiles | |
| DE89164C (de) | Schneidvorrichtung für Maschinen zur Herstellung von Wachsstreichhölzern | |
| DE2747736C2 (de) | ||
| DE1920427C3 (de) | Vorrichtung zum Verbinden von Garnenden | |
| DE885186C (de) | Aus in Gummi oder Kunststoffen eingebetteten Schnueren bestehender Treibriemen | |
| DE270874C (de) | ||
| DE3007727C2 (de) | Drahtziehmaschine zum gleichzeitigen Ziehen mehrerer Drähte | |
| DE392948C (de) | Vorrichtung zum Zerteilen von Zigarettenstrangstuecken | |
| DE968219C (de) | Drahtbindevorrichtung fuer eine Ballenformmaschine fuer Heu u. dgl. | |
| DE535156C (de) | Kabelspleissmaschine | |
| DE615858C (de) | Kammschneidemaschine | |
| DE2413033C2 (de) | Federkernmontagemaschine | |
| DE725726C (de) | Pressvorrichtung | |
| DE128970C (de) | ||
| DE333346C (de) | Kreuzeinlesemaschine | |
| DE85574C (de) | ||
| DE76422C (de) | Maschine zum gleichzeitigen Aufbringen von zwei oder mehr Stacheln oder Stachelbündeln auf Drähte | |
| DE906668C (de) | Fleisch- oder Speckabschwartemaschine | |
| DE394540C (de) | Verfahren zur Herstellung von Drahtringen aus fortlaufendem Draht |