DE891394C - Setztisch - Google Patents

Setztisch

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DE891394C
DE891394C DED1225D DED0001225D DE891394C DE 891394 C DE891394 C DE 891394C DE D1225 D DED1225 D DE D1225D DE D0001225 D DED0001225 D DE D0001225D DE 891394 C DE891394 C DE 891394C
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DE
Germany
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rail frame
sides
table according
rails
seating
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Expired
Application number
DED1225D
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Dietrich
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Individual
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Publication of DE891394C publication Critical patent/DE891394C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B1/00Elements or appliances for hand composition; Chases, quoins, or galleys
    • B41B1/22Composing tables; Type cases; Storage cabinets; Washing or cleaning devices therefor

Landscapes

  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

  • Setztisch Die Erfindung bezieht sich auf einen Setztisch zum Setzen von Drucksätzen, und das Wesentliche besteht darin, @daß der Tisch unterhalb der schrägen Tischplatte in gleicher Art schräg oder waagerecht liegende Letternk,ästen aufweist, die z. B. mit Hilfe vorn teleskopartigen Auszügen ad. dgl. in voller Länge ;aus :dem Tisch tierausziehbar und in der herausgezogenen Lage zum unmittelbaren Arbeitsgebrauch feststellbar sind. Dies hat den Vorteil, daß solche Setztische beiderseits eines Setzers aufstellbar sind, s,o daß der Setzer ohne Verlassen seines Platzes, z. B. eines Stuhles, die Letternkästen auf beiden Seiten .erreichen kann. Der Setzer ezh,ält dann zweckmäßig vor sich noch einen Ablegetisch. Der Setzer kann nach Bedarf beliebige Letternkästen herausziehen und .benutzen, ohne genötigt zu sein, sie auf den Abliegetisch abzustellen. Ein derartiger Setztisch eignet sich daher besonders für Kriegsversehrte, die in. sitzender Stellung arbeiten oder auch am einer Hand behindert sind.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn .die Letternkästen nach beiden Seiten nach Wahl voll tierausziehbar und in der Arbeitslage gegebenenfalls feststellbar sind. Auf diese. Weise; benÜtigen zwei Setzer, die einrüder gegenüber sitzend an einem Ahlegetisch arbeiten, nur zwei derartige Setztische; während sie bei einseitigen Auszügen deren vier benötigen würden. Die Einrichtung einer Setzerei für KriegsversehL-te wird dadurch verbilligt. Mit Vorteil sind die Letternkästen,- insbesondere die oberen, an ihren Seiten mit te1eskopoxtigen Rollenajuszügen versehen, die sowohl in Schienen des Kastens als auch in Schienen des Setztisches mittels Rollen laufen.. I-jierdurch sind die Letternkästen besonders leichtgängig, so daß sie mit geringer Kraft ,durch Kriegsversehrte zu bedienen sind., Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn als Fortsetzung der festen Gleit- bzw. Rollschienen des Stetztisches in Höhenrichtung verfahrbare Schienten. bzw. Schienenrahmen vorgesehen sind, ,die durch ein Gegengewicht zum Ausgleich des Gewichtes des Schienenrahmens zuzüglich eines Letternkastens ausgeglichen sind. Hierdurch wird es möglich, insbesondere die unteren Letternlkästen zunächst auf den in geeignete Höhenlage gebrachten Schienenrahmen zu ziehen und dann den Rahmen mit geringem Aufwand bis in geeignete HÖhcolage zu verfahren und dort festzustellen, so, daß der Setzer bequem arbeiten kann. Je ein' solcher Schienmrahmen ist zweckmäßig an beiden Seiten, des Setztisches vorgesehen..
  • Mit Vorteil ist der Schiernenrabmen ;an beiden Seiten an einem Gleit- oder Rollschlitten nach oben klappbar allgelenkt, wobei die Schlitten in senkrechten Schienenprofilen, z. B. U-Profen, in senkrechter Richtung verfahrhar sind und über einen Seil-oder Kettenzug mit dem Gegengewicht verbunden sind. Dies hat .den Vorteil, daß bei Nichtgebrauch der Schienenrahmen in seine unterste Stellung verfahren und an den Setztisch allgeklappt werden kann, so daß der Gang zwischen den Setztischen frei wird.
  • Die beiderseits den Schienenrahmen tragenden Schlitten sin=d zweckn@ig starr miteinander verbunden, so daß sie sich nicht gegeneinander verschieben können. Statt dessen können. aruch .die Führungsrollen bzw. Kettenräder der Seil- bzw. Kettenzüge miteinander zwangsläufig verbunden sein, z. B. mit Hilfe einer Kardanwelle, so @daß die Seil- bzw. Kettenzüge an beiden Seiten des Schienenrahmens gleichmäßig geführt sind und der Schienenrahmen nicht kippen kann.
  • Die Anhebvorrichtung des Schienenrahmens ist zweckmäßig in. Höhenlage jeder der Schienen des Setztisches feststellbar, z. B. mit Hilfe eines Vor-' steckers oder einer so daß der Schienenrahmen in Arbeitslage feststeht.. ' Der i11 _ Höhenrichtung verfahrbare, Schienenrahmen kann auch elektrisch oder hydraulisch angetrieben sein.
  • Bei Antrieb des hebbaren Schienenrahmens durch Motor kann der Schienenrahmen a=uch an. beiden Seiten durch eine Schraubspindel @angetrieben sein. Gegengewichte sind dann entbehrlich. Solche Schraubspindeln sind zweckmäßig ebenfalls zum Gleichlauf miteinander verbunden.
  • Die Zeichnung zeigt .ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. i einen Setztisch (Regal) im Schaubild, Fig. 2 und 3 Querschnitt 'und Längsschnitt III-III eines teleskopartigen Rollenauszuges und Fig. q. die Anordnung der neu=en Setztische nebst Ablegetiscb in -der Werkstatt.
  • Gemäß Fig. i enthält ein Setztisch 2 nach beiden Seiten: voll heranlsziehbare Letternkasten 3 bzw. ¢, die in Richtung auf einen Sitz 5 gemäß Fig. q. pultartig geneigt sind, so daß die Lettern von dem auf dem Stuhlt, 5 S.itziendelnbequem aus den Letternkästen entnommen wenden können.
  • Die oberen!, in bequemer Arbeitshöhe befindlichen Letternkästen 3 laiulen mittels doppelter Rollenatwszüge gemäß Fig. 2 und 3 ajuf festen Schienen 6 der Setztische. Die festen Schienen 6 . tragen an ihren Enden kleine Erhöhungen 7, so daß die äußeren, Rollsem. 8 bzw. 9 des beweglichen Rollenträgers i i beim Hera=usziehen des Letternkastens 3 jeweils erst über die Erhöhungen 7 hinüberspringen und nach vollständigem Herausziehen der LetternkäSten 3 -die mittlere Rolle i o an Erhöhungen 7 zur Anlage kommt. Hierdurch sind die Kästen 3 sowohl in ihrer Mittellage als auch in jeder ihrer beiderseitigen Endlagen kraftschlüssig gehalten. Axt d=en Kästen 3 sind _ Profilschienen 12 befestigt, die auf, den Rollen 8 bis io laufen. Der im Querschnitt U-förmige Rollenträger i i greift um die waagerechten Flansche der Schienen 6 und 12 heDuM, -um ein Kippen der vollkommen herausgezogenen Letternk ,ästen 3 zu verhüten. In vollkomm=en heraus, gezogener Lage können die Kästen 3 feststellbar sein, z. B. mit Hilfe eines durch ein Loch 13 des' Rollenträgers i i und ein entsprechendes Loch des Letternkastens hindurchsteckbaren Steckstiftes.
  • An den Vorder- und Hinterkanten beider Seitenwände des Setztisches sind U-Profile 14 befestigt, in denen Rollen 15 von Schlitten 16 laufen; die über einen Seilzug 17 und Rollen 18 durch ein Gegengewicht i 9 so weit ausgeglichen sind, daß sie das vollständige Gewicht eines Letternkastens q. nebst Schienenrahmen 20 tragen können. Der Schienenrahmen 2o ist mittels Gelenken 21 an Winkelprofile 22 des Schlittens 16 derart amgelenkt, daß er bei Nichtgebrauch 1ü senkrechte Lage hochgeklappt 'uTUd zum Gebrauch in die- waagerechte Lage heruntergekla=ppt wenden kann und dann auf den waagerechten Flanschen 23 der Winkelprofile 22 getragen ist.
  • Eine die Schlitten 16 beider Seiten verbindende starre Schiene 2q. sichert die GleichlÄufi:gkeit der beiden zu einem Schienenrahmen 20 gehörigen Schlitten 16.
  • Die unteren Letternkästen 4 gleiten unmittelbar oder mittels einfacher Rollen auf den festen Schienen 6 des Setztisches und gleiten beim Herausziehen. vollständig aiuf den heruntergeklappten Schienenrahmen 20. Zum Gebrauch des- Letternkastens wird dann die Hubvorrichtuing 15 bis 24 in die ,geeignete Höhenlage gebracht und mittels Vorsteckers, der durch ,ein Loch 25 des Schlittens. 16 und ein entsprechendes. Loch der Seitenwand des Setztisches 6 greift, festgestellt.
  • Die Setztische 2 werden zweckmäßig gemäß Fig. q. aufgestellt, und zwischen je zwei Setztischen 2 wird ein Ablegetisch 26 angeordnet. Der Setzer kann .dann zur Arbeit die beiderseits von ihm befindlichen Letternkästen 3, 4 und außerdem die obersten Letternkä.sten der Setztische benutzen. An .den ;gleichen Setztischen 2 und dem Ablegetisch 26 kann ferner ein gegenübersitzender zweiter Setzer arbeiten. Die Setzer können dabei auch die in ihrem Rücken aufgestellten Setztische bzw. deren Letternkästen bei Bedarf herausziehen und bequem benutzen. Diese Setztische werden zweckmäßig so nahe an die Sitze -5 herangerückt, daß ihre aus,-gezogenen Letternkästen sich in gleicher Stellung zu den Sitzen 5 befinden, wie die Letternkästen 3, 4 .der Setztische 2 mach Fig. 4. Jeder Setzer haut @dadurch vier Setztische zur Arbeit in unmittelbar erreichbarer Nähe, so daß er mit ihm arbeiten kann, Bohne seinen Sitz zu verlassen.
  • Nach Arbeitsschluß können alle Letternkästen eingeschoben und die Schienenrahmen hochgeklappt werden, so, daß .die üblichen Gänge zwischen den Setztischen frei sind. Rechtwinklig zu diesen Gängen können zweckmäßig weitere Gänge, vorgesehen sein.
  • Statt der starren Verbindungsschiene 24 zwischen zwei Schlitten 16 kann ,auch eine zwangsläufige Verbindung von Rollen bzw. Kettenrädern 18, z. B. durch eine Kardanwelle, vorgesehen sein.
  • Die Schienenrahmen 2o nebst Tragschlitten 16 können auch elektrisch oder hydraulisch verfahrbar sein. Statt der Schlitten 16 könnten dann, auch Hubmüttern vorgesehen sein, die auf durch den Motor getriebenen Schraubspindeln laufen. Beide zu einem Schienenrahmen 2o gehörige Schraubspindeln sind dann zweckmäßig miteinander zum Gleichlauf verbunden, z. B. mittels Kegelradtrieben.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Setztisch zum Setzen. von Drucksätzen, dadurch gekennzeichnet, daß der Tisch unterhalb der schrägen: Tischplatte in gleicher Art ioder waagerecht liegende Letternkästen aufweiset, die z. B. mit Hilfe teleskopartiger Auszüge Sod. dgl. in voller Länge aus denn Tisch henaausziehbar und in der herausgezogenen Lage zum unmittelbaren Arbeitsgebrauch feststellbar sind.
  2. 2. Setztisch nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Letternkästen nach beiden Seiten nach Wahl voll herausziehbar sind und in der Arbeitslage gegebenenfalls feststellbar sind.
  3. 3. Setztisch nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Letternk,ästen, iiisbes@o:ndüre die oberen, an ihren Seiten mit teleskopartigen Rollenauszügen versehen sind, die sowohl in. Schienen des Kastens als auch in. Schienen des Setztisches mittels Rollen laufen.
  4. 4. Setztisch .mach einem der Ansprüche i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß als Fortsetzung der festen Gleit- bzw. Rollschienen des Setztisches in Höhenrichtung verfahrba ne Schienen bzw. Schienenrahmen vorgesehen sind, die notfalls durch ein, Gegengewicht zum Ausgleich ,des Gewichtes des, Schienenrahmens zuzüglich eines Letterakastensausgeglichen sind.
  5. 5. Setztisch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schienenrahmen, an beiden Seiten an einem Gleit-oder Rollschlitten nach oben klappbar angelenkt ist, wobei die Schlitten in senkrechten Schienenprofilen; z. B. U-Profilen, in senkrechter Richtung verfahrbar sind und über einen Seil- oder K .ettemzug mit ,dem Gegengewicht verbunden sind.
  6. 6. Setztisch nach Anspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, daß die beiderseits den Schienenrahmen tragenden Schlitten starr miteinander verbunden sind, :daß sie sich nicht ge;genein,-ander verschieben können. Setztisch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsrollen bzw. Kettenräder der beiderseitigen Seil- bzw. Kettenzüge einfies Schienenrahmens miteinander zwangsläufig verbunden sind, z. B. mit Hilfe einer Kardanwelle. B. Setztisch nach einem der Ansprüche 4 bis 7, -dadurch gekennzeichnet, daß die Anhebvorrichtupg des Schienenrahmens in Höhenlage jeder ,der Schieinen ,des Setztisches feststellbar ist, z. B. mit Hilfe eines Vorsteckersoder einer Klemmvorrichtung. 9. Setztisch nach einem der Ansprüche 4 bis 8, ,dadurch gekennzeichnet, daß der in Höhenrichtung verfahrbare Schienenrahmen elektrisch oder hydraulisch angetrieben ist. io. Setztisch nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß bei Antrieb des hebbaren Schienenrahmens durch einen Motor der Schienenrahmen an beiden Seiten durch zum Gleichlauf miteinander verbundene Schraubspindeln angetrieben ist.
DED1225D 1942-12-05 1942-12-05 Setztisch Expired DE891394C (de)

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DE891394C true DE891394C (de) 1953-09-28

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DED1225D Expired DE891394C (de) 1942-12-05 1942-12-05 Setztisch

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DE (1) DE891394C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1232165B (de) * 1959-12-22 1967-01-12 Kurt Petzold Umbruchtisch zum Umbruch von Zeitungen und Zeitschriften

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