DE890895C - Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlussbuegel - Google Patents

Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlussbuegel

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DE890895C
DE890895C DEN3462A DEN0003462A DE890895C DE 890895 C DE890895 C DE 890895C DE N3462 A DEN3462 A DE N3462A DE N0003462 A DEN0003462 A DE N0003462A DE 890895 C DE890895 C DE 890895C
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DE
Germany
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lid
bracket
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jar
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Application number
DEN3462A
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English (en)
Inventor
Georg Niederhauser
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Individual
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D45/00Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
    • B65D45/02Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
    • B65D45/04Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails
    • B65D45/06Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface comprising U-shaped or bifurcated members coacting with containers these members remaining connected with the closure and with the container when the container is open, e.g. pivoted bails associated with toggle levers, e.g. swing stopper arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D51/00Closures not otherwise provided for
    • B65D51/16Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
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    • B65D51/1683Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by manual actuation of the closure or other element by actuating a separate element in the container or closure

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlußbügel Die Erfindung betrifft ein Konservenglas mit einem daran schwenkbar angebrachten, als Hilfsverschluß dienenden Verschlußbügel. Derartige meist aus Draht gefertigte Verschlüsse bestehen im wesentlichen aus einem Schwenkbügel und einem daran befestigten Hebelmechanismus, der, auf den Deckel eingeklinkt, den Abstand zwischen Bügel und dem flachen Deckel ausgleicht und dabei den Deckel auf die Dichtung preßt.
  • Die vorliegende Erfindung stellte sich nun die Aufgabe, den Verschluß so zu vereinfachen, daß der Hebelmechanismus entbehrlich wird, und ihn zugleich auch für den Verschleiß einer Belüftungs-Öffnung geeignet zu machen.
  • Es ist zwar bei einer anderen Art von Verschlüssen bekannt, über Deckel und Glasflansch eine federnde Spange anzubringen und dabei mittels Gummiblättchen, Pfropfen u. dgl. auch eine Belüftungsöffnung zu schließen. Solche lose, vom Glase unabhängige Spangen wirken aber immer behelfsmäßig undl bedürfen einer sorgfältigen Handhabung, die bei dem Einkochbetrieb meist nicht gewährleistet ist, wobei selbst ein ordentlicher Verschluß leicht wieder durch Anstoßen u. dgl. gefährdet wird.
  • Die Anwendung des Prinzips. eines Schwenkbügels, insbesondere in dler erfindungsgemäßen Ausführung, bringt demgegenüber wesentliche Vorzüge. Der Verschluß wird wesentlich vereinfacht und der Hebelmechanismus entbehrlich, wenn der Deckel so hoch gewölbt wird, daß eine am Bügel angebrachte, über die Wölbung gleitende Platte oder Rolle u. dgl. am Scheitel unmittelbar als Druckglied einen Schließdruck auf den Deckel ausübt. Wird dann ein solches Druckglied ganz oder teilweise aus elastischen Stoffen gebildet, so ist es in der Lage, die Federung des Bügels zu unterstützen und zugleich auch eine als Belüftungsöffnung dienende Deckeldurchbrechung abzudichten.
  • Die Anwendung einer Dichtrolle als dichtendes Druckglied hat den Vorzug leichten Gleitens. Dient ein Druckglied! zugleich als Dichtelement, so wird es zweckmäßig auswechselbar angebracht. Beispielsweise wird die Rolle auf einer kleinen Achse angel ordnet, die in ihren Enden am Bügel in Ösen, Klammern oder auf eine sonstwie bekannte Weise beweglich gelagert ist und einen Austausch zuläßt. Damit das Druckglied oder Dichtelement am Scheitel der Wölbung einen sicheren Sitz erhält, ist dort als Raste zweckmäßig eine Abflachung oder eine für die Rolle bestimmte Einbuchtung vorgesehen, in deren Mitte eine Belüftungsöffnung angebracht ist.
  • Die Deckelwölbung kann so gehalten sein, daß an derem unteren Rande der Verschlußbügel noch entspannt ist, der Schließdruck zum Scheitel jedoch zunimmt. Steigt die Wölbung allseits kuppelartig an, so kann der Verschluß von allen Seiten aufgebracht werden, während bei eines Wölbung nur in einer Richtung der Deckel so aufgesetzt werden muß, daß die Wölbung in Richtung der Bewegung des Druckgliedes liegt. Dies kann erzwungen werden, wenn ein am Deckel angebrachtes System von Vorsprung und Nut nur bei richtiger Lage ein Aufbringen des Deckels erlaubt. Dies kann auch durch einen Ovalrand des Glases erreicht werden, der zugleich an den Längsseiten Platz für die Bügelschenkel läßt, ohne den Querschnitt in der Längsrichtung zu verengen. Die Deckelwölbung bietet auch einen größeren Dampfraum, der durch Kondensation ein gutes Vakuum auch dann ergibt, wenn das Glas höher gefüllt ist.
  • Es sollen nachstehend an Hand der Zeichnung zwei beispielsweise Ausführungen eines durch Dichtrollen bewirkten Verschlusses näher erläutert werden. Es zeigt Abb. a einen Querschnitt durch den Kopf des Konservenglases mit einem kuppelartig gewölbten, Deckel, in der Bewegungsrichtung des Bügels geschnitten, Abb. b einen Querschnitt durch den Scheitel des Deckels, quer zur Bewegungsrichtung des Bügels, Abb. einen Querschnitt durch einen Deckel mit einer gewölbten, stegartigen Rolleniaufbahn, geschnitten quer zur Bügelbewegung, Abb. d eine Seitenansicht der Dichtrolle, Abb. e einen Horizontalschnitt durch eine mit Nut und federartigem Vorsprung versehene Stelle des Glasrandes und Deckels.
  • In Abb. a ist der Oberteil eines Konservengalses 1 dargestellt mit dem Glasflansch 2, auf dem der Dichtungsring 3 und ein kuppel artig gewölbter Deckel 4 lagert. Die Wölbung des Deckels steigt etwas höher an als der Schwenkkreis der Unterkante der Dichtrolle bei entspanntem -Rügel--Am Scheitelpunkt der Wölbung .ist als- Raststelle eine Einbuchtung 5 vorgesehen, in welche im Schließzustand die elastische Dkhfrolle 7 einrastet, womit gleichzeitig die in der Mitte der Einbuchtung angebrachte Belüftungsöffnung 6 abgedichtet wird Die Dichtrolle 7 ist dabei zur besseren Beweglichkeit auf einer Lagerhülse 8 angeordnet. Der Verschlußbügel 9 ist hier zur Unterstützung der Federwirkung an seinen Schenkeln in Wellenform 10 gebogen. Die Enden des Bügels sind in an dem Glase angebrachten Lagerpfannen 11 schwenkbar gelagert.
  • Abb. b zeigt die Dichtrolle von der Stirnseite gesehen, ballig geformt, in die Einbuchtung 5 ein gerastet.
  • Abb. c und d zeigen den Kopf eines Konservenglases mit einer über die eigentliche Deckelfläche 4a stegartig erhöhten, nur in einer Richtung gewölbten Lauffläche 4b. Die Dichtrolle 7a und die dazu passende Einbuchtung 5a sind hier zylindrisch geformt.
  • Der aus Draht gebogene Verschlußbügel 9a umgreift hier mit seinem B.ügeikopf gC die Dichtrolle 7a. Diese ist dabei auf einer Achse7 angebracht, deren Enden in an dem Bügel vorgesehenen Ösen gelagert sind, um notfalls durch Auseinanderspannen die Rolle auswechseln zu könlnen, Schließlich zeigt Abb. e einen Horizontalschnitt durch den Glas rand und Deckel an einer Stelle, an der ein am Deckel vorgesehener Vorsprung in eine Nut am Glasrand einbindet, damit bei einer nur in einer Richtung gewölbten Laufbahn der Deckel nur in der richtigen Lage aufgesetzt werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird daher ein eischerer Verschluß bei einer wesentlichen Vereinfachung desselben erreicht und zugleich eine Belüftungsöffnung abgedichtet. Ebenso wird die Handhabung denkbar vereinfacht, weil allein durch Hochklappen oder Abnehmen des' Verschlußbügels beide Verschlüsse zuverlässig und zwangsläufig geschlossen older geöffnet werden, kennen. Bei Abnahme des Bügels belüftet sich das Glas, und der Deckel kannl dann mühelos abgenommen werden. Durch die getroffene Anordnung ist eine fehlerhafte Bedienung kaum mehr möglich.

Claims (6)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E: 1. Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlußbügel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel so hoch gewölbt ist, daß ein am Kopf des Verschluß bügels über die Deckelwölbung gleitenden Druckglied im Schließzustand auf den Scheitel des Deckels einen Schließdruck ausübt, wobei eine dort am Deckel vorgesehene Raste einen sicheren S'itz des - Druckgliedes gewählreistet.
  2. 2. Konservenglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung zum Scheitel hin steiler als der Schwenlrreis der Unterkante des Druckgliedes bei entspanntem Bügel an; steigt, so daß. der Schließdruck des Bügels am Scheitel am größten ist.
  3. 3. Konservenglas nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel nur in einer Richtung stegartig über die übrige Deckelfläche hinaus gewölbt ist, wobei eine besondere Formgebung für Gefäßrand und Deckel, wie Vorsprung und Nut oder eine Ovalform, die richtige Lage des Deckels zur Bewegung des Druckgliedes festlegt.
  4. 4. Konservenglas nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als gleitendes Druckglied eine Rolle angewendet wird, die am Kopf des Verschlußbügels angebracht ist, bis zum Scheitel der Wölbung aufrollt und in eine dort am Deckel vorgesehene Einbuchtung einrastet.
  5. 5. Konservenglas nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in derMitte dlerRaste eine als Belüftungsöffnung dienende Deckeldurchbrechung vorgesehen ist, welche beim Schwenken des Bügels in die Verschlußstellung durch ein an diesem angebrachtes ganz oder teilweise elastisches Dichtelement abgedichtet wird.
  6. 6. Konservenglas nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das als Dichtelement dienende Druckglied am Bügelkopf auswechselbar befestigt wird.
DEN3462A 1951-02-03 1951-02-03 Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlussbuegel Expired DE890895C (de)

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DE890895C true DE890895C (de) 1953-09-24

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ID=7338060

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DEN3462A Expired DE890895C (de) 1951-02-03 1951-02-03 Konservenglas mit einem am Glase schwenkbar angebrachten Verschlussbuegel

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DE (1) DE890895C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1094665B (de) * 1959-01-27 1960-12-08 Phywe Ag Deckelverriegelung fuer Zentrifugengehaeuse

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1094665B (de) * 1959-01-27 1960-12-08 Phywe Ag Deckelverriegelung fuer Zentrifugengehaeuse

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