DE89076C - - Google Patents

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DE89076C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/36Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with stationary measuring chambers having constant volume during measurement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Float Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85: Wasserleitung.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Wassermesser mit zwei nach einem Behälter hin sich öffnenden Mefsgefäfsen, von denen abwechselnd das eine und das andere durch ein um eine Achse schwingendes Gefäfs, in welches das Zuleitungsrohr mündet, gefüllt wird.
Der Inhalt der beiden geaichten Mefsgefäfse a a ist durch je ein Ueberlaufrohr b b genau festgelegt.
Das Ueberlaufwasser fällt in Steuergefäfse c c, welche durch Stangen dd an dem doppelarmigen Winkelhebel e aufgehängt sind, dessen Zahnkranz-Segment / in das mit der Kipprinne g fest verbundene Zahnrad h eingreift. An den Steuergefäfsen c c befinden sich die regulirbaren Ausläufe ti, aus welchen das Steuerungswasser in die Steuergefäfse k k fällt, welche ebenfalls regulirbare Ausläufe Il haben.
Die Steuergefäfse k k sind durch Stangen m m an den doppelarmigen Hebeln η η aufgehängt, an der anderen Seite dieser Hebel hängen an Stangen ο ο die Auslaufventil ρ p. An den Stangen ο ο befinden sich die hohlen Gegengewichte bezw. Schwimmer q q, welche den Zweck haben, einerseits bei leerem Mefsgefäfs a und leerem Steuergefäfs k das Auslaufventil ρ selbstthätig zu schliefsen, andererseits bei gefülltem Mefsgefäfs α uhd gefülltem Steuergefäfs k die Oeffnung des unter hydrostatischem Druck stehenden Auslaufventiles ρ durch den hydrostatischen Auftrieb zu unterstützen.
Unter den Auslaufventilen ρ ρ befindet sich der Behälter r, aus welchem das gemessene Wasser nach Bedarf entnommen werden kann. Die Wirkungsweise des Wassermessers ist wie folgt: Aus dem Zulaufrohr s fliefst das Wasser durch die' Kipprinne g in ein Mefsgefäfs a, bis dasselbe gefüllt ist und das Wasser durch Ueberlaufrohr b in das Steuergefäfs c abläuft, welches bei bestimmter Füllung durch sein Gewicht niedersinkt und durch Zahnsegment f und Rad h die Kipprinne g umstellt, so dafs nun das Wasser in das andere Mefsgefäfs einläuft. Aus dem gefüllten Steuergefäfs c fällt das Wasser durch Auslauf i in das Steuergefäfs k, welches bei bestimmter Füllung durch sein Gewicht, unterstützt durch den Auftrieb des Schwimmers q, niedersinkt und das Auslaufventil ρ öffnet, worauf das Wasser aus dem Mefsgefäfs in den Behälter r abläuft.
Die Ausläufe i und / der Steuergefäfse c und A: sind nun so regulirt, dafs k erst dann sinkt, wenn alles überschüssige Wasser durch Ueberlaufrohr b abgelaufen ist, und k erst dann durch q gehoben und damit das Auslaufventil ρ geschlossen wird, wenn alles Wasser aus dem Mefsgefäfs abgelaufen ist, wonach dann dasselbe zu neuer Füllung vorbereitet ist. Durch geeignete Anbringung eines Hubzählers, etwa an Hebel e, wird die Anzahl der Füllungen registrirt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Wassermesser mit zwei Mefsgefäfsen, welche aus einer Kipprinne gefüllt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die Steuerung
    der Kipprinne (g) durch das Gewicht des in Steuergefä'fse (c) eintretenden Ueberlaufwassers der Mefsgefäfse (a) erfolgt.
    Ein Wassermesser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Oeffnung der Auslafsventile (p) der Mefsgefäfse — nach erfolgter Umsteuerung der Kipprinne — durch Steuergefä'fse (k), unterstützt
    durch den Auftrieb der Schwimmer (q), erfolgt, wobei sich die Gefäfse k aus den Gefäfsen c füllen, während der Schlufs der Ventile ρ durch Schwimmer (q) bewirkt wird, welche nach Entleerung der Mefsgefäfse (a) und entsprechender Entleerung der Steuergefäfse (k) die Ventile niederziehen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
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