DE890643C - Verfahren zur Herstellung von Pinakon - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pinakon

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DE890643C
DE890643C DENDAT890643D DE890643DA DE890643C DE 890643 C DE890643 C DE 890643C DE NDAT890643 D DENDAT890643 D DE NDAT890643D DE 890643D A DE890643D A DE 890643DA DE 890643 C DE890643 C DE 890643C
Authority
DE
Germany
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cell
amalgam
pinacon
making
reduction
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Expired
Application number
DENDAT890643D
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English (en)
Inventor
Leverkusen Dr. Hans Ha'berland
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
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Bayer AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07BGENERAL METHODS OF ORGANIC CHEMISTRY; APPARATUS THEREFOR
    • C07B61/00Other general methods
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B3/00Electrolytic production of organic compounds
    • C25B3/20Processes
    • C25B3/25Reduction
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B3/00Electrolytic production of organic compounds
    • C25B3/20Processes
    • C25B3/29Coupling reactions

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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

Es ist bekannt, daß die Reduktion von Aceton mit Alkaliamalgam sowohl zu Pinakon als auch zu Isopropylalkohol führt, wobei letzterer im allgemeinen die Hauptmenge des Endproduktes darstellt. Es besteht daher zunächst das Problem, die Reduktion so zu leiten, daß Pinakon als wesentliches Reduktionsprodukt entsteht, zumal Pinakon ein wichtiges Zwischenprodukt für organische Synthesen darstellt. Es besteht ferner das Problem, die Reduktion möglichst wirtschaftlich, d. h. mit einer guten Wasserstoffausbeute zu führen und möglichst so zu gestalten, daß sie auch kontinuierlich durchgeführt werden kann. Bei den bekannten Verfahren konnten diese Forderungen nicht in technisch befriedigender Weise gleichzeitig erfüllt werden.
Es wurde nun gefunden, daß die gestellte Aufgabe in einfacher Weise dadurch gelöst werden kann, daß man die Reduktion in einer Zersetzerzelle für Alkaliamalgam der Chloralkalielektrolyse durchführt, wobei das Amalgam aus einer Amalgamzelle üblicher Art geliefert und der Strom so geführt wird, daß das Amalgam in der Zersetzerzelle Anode und in der Amalgamzelle Kathode ist. Die beschriebene Schaltung von Amalgamzelle und Zersetzerzelle ist bereits in dem sogenannten Castner-Kellner-Verfahren für die Erzeugung von Natronlauge angewandt worden. Bei vorliegender Arbeitsweise befindet sich nun in der Zersetzerzelle zusätzlich das zu reduzierende Aceton. Im übrigen kann hinsichtlich der Einzelheiten auf das bekannte Castner-Kellner-Verfahren sowie auf die
ähnlich arbeitende Solvay-Zelle verwiesen werden. Beispielsweise muß man auch bei der Arbeitsweise gemäß Erfindung dafür Sorge tragen, daß der in der Amalgamzelle normalerweise auftretende Stromverlust in der Zersetzerzelle durch einen Widerstand ausgeglichen wird, der der Zersetzerzelle parallel geschaltet ist. Das grundsätzlich Neue des Verfahrens gemäß Erfindung gegenüber dem Castner-Kellner-Verfahren besteht mithin darin, daß der bei der Zersetzung des
ίο Amalgams entstehende Wasserstoff nicht als solcher entweicht, sondern unmittelbar zur Reduktion einer chemischen Verbindung ausgenutzt wird. Als besonderer technischer Effekt ist noch zu erwähnen, daß die Reduktion von Aceton in der beschriebenen Anordnung vorwiegend zum Pinakon führt.
Als Kathode in der Zersetzerzelle kann beispielsweise Graphit angewandt werden.
Die beschriebene Arbeitsweise kann in einfacher Weise kontinuierlich gestaltet werden, indem man das Quecksilber zwischen der Zersetzerzelle und der Amalgamzelle zirkulieren läßt und durch die Zersetzerzelle kontinuierlich eine wäßrige Acetonlösung hindurchführt.
Beispiel
In die beschriebene Zersetzerzelle, in der das Amalgam einer Kathode aus Graphit gegenübersteht, wird ein Gemisch von 1 Teil Aceton, 3 Teilen Wasser und 0,1 Teil Ätznatron eingefüllt. Das Amalgam befindet sich im Kreislauf zwischen Zersetzerzelle und Amalgamzelle. Sobald die Natronlauge das spezifische Gewicht von 1,15 bis 1,20 erreicht hat, wird abgebrochen, die Acetonschicht von der Natronlauge abgetrennt und das Pinakon durch Destillation gewonnen. Auf ι Teil Pinakon erhält man nur 0,26 Teile Isopropylalkohol als Nebenprodukt. Die Wasserstoffausbeute beträgt 80 %.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Verfahren zur Herstellung von Pinakon durch Reduktion einer wäßrigen Acetonlösung, dadurch gekennzeichnet, daß die Reduktion in einer Alkaliamalgamzersetzerzelle der Chloralkalielektrolyse nach dem sogenannten Quecksilberverfahren unter Durchleiten eines elektrischen Stromes, wobei das Alkaliamalgam Anode ist, durchgeführt wird.
    1 5427 9.53
DENDAT890643D Verfahren zur Herstellung von Pinakon Expired DE890643C (de)

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DE890643C true DE890643C (de) 1953-08-13

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DE (1) DE890643C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4163865A (en) * 1977-04-22 1979-08-07 Bayer Aktiengesellschaft Process for the preparation of pinacols

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4163865A (en) * 1977-04-22 1979-08-07 Bayer Aktiengesellschaft Process for the preparation of pinacols

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