DE890637C - Vorrichtung zum gleichgerichteten Ausheben von frischen, roihen und krummen Borsten bzw. Abfallborsten aus einem Wasserbehälter - Google Patents
Vorrichtung zum gleichgerichteten Ausheben von frischen, roihen und krummen Borsten bzw. Abfallborsten aus einem WasserbehälterInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46D—MANUFACTURE OF BRUSHES
- A46D9/00—Machines for finishing brushes
Landscapes
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
(WlGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 21. SEPTEMBER 1953
B 1342 III/pa
Vorrichtungen zum Ausheben von Borsten mittels stabartiger Schlägerkörper aus einem
Wasserbehälter sind bekannt, bei denen die Borsten durch senkrecht zur Welle eines Schlägerkörperrades
gerichtete umlaufende Schläger körper in der Ebene eines die Borsten abführenden Fördermittels
durch das Wasser geführt und gleichgerichtet hintereinander auf dem Schlägerkörper sitzend ausgehoben
werden.
Erfindungsgemäß sind die Schlägerkörper oder Aushebestäbe an einem in der Bewegungsebene
liegenden und senkrecht zur Stabachse gerichteten Bolzen angelenkt, die ein Ausweichen der Aushebestäbe
senkrecht zur Bewegungsebene1 gestatten und dadurch diese aus dem Bereich des Fördermittels,
z. B. eines Förderbandes, bringen.
Die Vorrichtung nach der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht eines Schlägerstabrades
mit seitlich ausweichenden Stäben gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Aufsicht auf das Schlägerstabrad,
Fig. 3 eine weitere Ausführungsforin eines
Schlägerstabrades mit seitlich ausweichenden Stäben,
Fig. 4 eine Aufsicht auf das Sch'lägerstabrad der
Fig. 3,
Fig. 5 eine Abwicklung des LJmfanges eines Teiles der Fig. 3 und 4.
Das Schlägerstabrad nach der Erfindung besteht aus einem Armkreuz 30, das auf der Welle 14 sitzt
und in der Lagerbuchse 29 drehbar gelagert ist. Der Antrieb erfolgt durch einen Kettentrieb 13. In
vier gabelförmigen Armen des Armkreuzes sind die Schlägerstäbe mittels einfacher Zwischenstücke 31
quer zur Radkörperebene drehbar gelagört und
durch Blattfedern 32 in der Radebene festgehalten.
Das ablenkende Element ist hier ein am Behälter befestigter Arm 33 mit kurvenförmigem
Vorderteil 34, gegen welchen die Zwischenstücke 31 mit den Schlägerstäben 4 stoßen-, so daß letztere
sofort aus der Radebene heraus in die Stellung Y abgelenkt werden.
Die erste Berührung der Schlägerstäbe mit dem kurvenförmigen Arm 33, 34 ergibt den zum Abwerfen
der Borsten notwendigen Ruck. Nach dem Passieren der Kurve 34 wird der Schlägerstab 31, 4
durch die Blattfader 32 wieder in die Normalstellung Z gedrückt.
Als weiteres Beispiel eines besonders leistungsfähigen Schlägerstabrades dient die in den Fig. 3
und 4 dargestellte Ausfübrungsforim. Diese weist
acht Schlägerstäbe 4 auf, welche zu je vieren in zwei getrennten Rädern 5 schwenkbar und versetzt
gegeneinander angeordnet sind. Die Schlägerstäbe 4 selbst sind in gekröpften und mit Rollen 35
versehenen Hebeln 36 befestigt, welche ihrerseits in Drehpunkten 37 gelagert und in Schlitzen 3*8 der
Räder 5 geführt sind. Federn 39 haben das Bestreben, die Hebel 36 und damit die Sohlägerstäbe
4 in ihre Abwurfstallung X zu bringen.
Ein ringförmiger Leitkörper 40, welcher sich auf die Welle 14 abstützt und durch einen Arm 41, der
an der Behälterwand befestigt ist, in seiner Lage festgehalten wird, bewirkt, daß die Hebel 36 mit
ihren Schlägerstäben 4 eine mehr oder weniger nach außen abgespreizte Stellung einnehmen, mit
Ausnahme der Stellung X, in welcher die Borsten abgeworfen werden. In der Stellung X trifft die
Rolle 35 das gekröpften Hebels 36 gegen die starke Steigung des Leitkörpers 40 beim Punkt 40° und
bekommt hier den zum Abwerfen der Borsten notwendigen Ruck. Anschließend daran erfolgt das
seitliche Ausweichen, einmal nach links und einmal nach rechts (Stallung Z).
Die bei diesem doppelten Rad mögliche und durchgeführte Versetzung der- Stäbe zueinander
hat noch den Vorteil, daß doppelt so viele Schlägerstäbe angeordnet werden können als beim einfachen
Rad, ohne daß der am Umfang gemessene Abstand der Schlägerstabspitzen kleiner wird als.beim Einfachrad,
und zwar deshalb, weil durch die Spreizung der Schlägerstäbe nach links und rechts
aus der Radebene heraus je vier Schlägerstäbe jeden Rades von den vier anderen- Schlägerstäben
vollständig getrennte Arbeitsbereiche in dem mit schwimmenden Borsten gesättigten Wasser verschaffen, so daß es nicht vorkommen kann, daß
durch zu enge Teilung der Schlägerstäbe der eine im Kielwasser des vorauseilenden Schlägers befindliche
Schlägerstab keine oder weniger Borsten auffischen kann. Da die Schlägerstäbe erst kurz
vor dem Verlassen des Wasserspiegels allmählich in die Stellung X (Abwurfstellung) kommen, so
wirkt sich diese Bewegung nicht mehr nachteilig aus, da die Schlägerstäbe ihre Borsten ja schon
aufgefischt haben.
Acht Schlägerstäbe aber leisten doppelt soviel wie vier.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum gleichgerichteten Ausheben von frischen, rohen und krumm en Borsten
bzw. Abfallborsten aus einem Wasserbehälter mit Stäben, die in radialer Richtung an einem
Radkörper mit parallel zur Wasseroberfläche gelagerter Achse angebracht sind und mit einem
Fördermittel zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Aushebestäbe an einem
in der Bewegungsebene des Radkörpers liegenden und senkrecht zur Aushebestabachse gerichteten
Bolzen angelenkt sind, die ein Ausweichen der Aushebestäbe senkrecht zur Bewegungsebene
des Radkörpers gestatten.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß. für die Ablagebewegung der Aushebestäbe unmittelbar vor einem in der Radkörperebene angeordneten Förderband ein
Anschlag (34) vorgesehen ist, der die federnd in Arbeitsstellung gehaltenen Aushabsstäbe (4)
seitlich zu ihrer Bewegungsebene ablenkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aushebestäbe (4) neben der Mittelebene des Förderbandes angelenkt sind und ein ringförmiger Laitkörper (40) vorgesehen
ist, der die Stäbe (4) beim Ausheben auf Bahnen außerhalb der Mittelebene, z. B. auf
Kegelmänteln führt, sie dann vorteilhaft allmählich in den Bereich des Förderbandes (6)
bringt und ruckartig seitlich wieder daraus entfernt.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3,
dadurch gekennzeichnet, daß auf einer gleichzeitig zweckmäßig den Leitkörper (40) stützenden
Welle (14) zu beiden Seiten des Leitkörpers zwei Radkörper (5) angeordnet sind, in denen
die winklig gekröpften Hebel (36) für die Aushebestäbe
(4) mit Laufrollen (35) seitlich schwenkbar und gegeneinander versetzt gelagert
sowie unter Federwirkung gegen den Leitkörper gehalten sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querausdehnung
des Leitkörpers (40) sich von einem Höchsitmaß im Unterteil des Laitkörpers- allmählich
auf ein Mindestmaß kurz vor dem Anfang des Förderbandes vermindert und dann rasch wieder auf das Höchstmaß ansteigt (40°).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Borsten nach ihrer Ablage abführende Förderband (6) aus einem mittleren Tragriemen (7) und der Borstenkrümmung
im wesentlichen angepaßten, höher angeordneten seitlichen Führungsriemen (8) besteht.
Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 63 933, 353 550.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 5427 9.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE890637C true DE890637C (de) | 1953-08-13 |
Family
ID=580785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT890637D Expired DE890637C (de) | Vorrichtung zum gleichgerichteten Ausheben von frischen, roihen und krummen Borsten bzw. Abfallborsten aus einem Wasserbehälter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE890637C (de) |
-
0
- DE DENDAT890637D patent/DE890637C/de not_active Expired
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