DE890463C - Vorrichtung zum Retten von Menschen aus dem Wasser in ein Boot oder auf ein Floss - Google Patents

Vorrichtung zum Retten von Menschen aus dem Wasser in ein Boot oder auf ein Floss

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DE890463C
DE890463C DESCH6814A DESC006814A DE890463C DE 890463 C DE890463 C DE 890463C DE SCH6814 A DESCH6814 A DE SCH6814A DE SC006814 A DESC006814 A DE SC006814A DE 890463 C DE890463 C DE 890463C
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DE
Germany
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boat
davits
raft
rescue
davit
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Expired
Application number
DESCH6814A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schuchmacher
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Individual
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C9/00Life-saving in water

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

  • Bekanntlich versuchen bei Schiffsuntergängenzahlreiche Menschen, welche Rettungsboote oder -flöße nicht besteigen konnten, diese durch Schwimmen zu erreichen und klammern - sich dann an -den Rettungstauen und Fendern der Boote und Flöße fest in -der Hoffnung, am Bond gezogen zu werden. Dies ist aber für die Retter fast ün= möglich, zumal bei Seegang, weil der gemeinsame Schwerpunkt von Retter und zu Rettenden bei der Rettung außerhalb der Bordkante liegt. Beim Rettungsversuch würde der Retter über Bord fallen., Außerdem sind die zu Rettenden meist völlig er#: schöpft. Sie können nicht an ihrer Rettung mithelfen; auch hat ihr Gewicht infolge der nassen Kleidung sehr zugenommen.
  • Zur Bergung von Menschen aus dem Wasser in das Rettungsboot sind daher-besondere-Hilfsm-ittelerforderlich, die bisher fehlten. Es wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Reftungshöote mit Davits in Leichtbauweise auszurüsten, die an den Bootsseiten von Hand versetzbar sind..
  • Der versetzbare Diavit i nach Ab@b. I und II wied an den zu Rettenden herangebracht. Hierzu sind an beiden Seiten des Rettungsbootes Fußlager 2 für den Davit in solchen Abständen angebracht, daß von dem jeweiligen Davitstand zwei an Iden Fendern hängende Menschen ins Boot geholt werden können. Das jeweils obere Halslager 3 des Davits ist beispielsweise scharnierartig ausgebildet, um ein schnelles Versetzen des Davits zu ermöglichen. Über die Rolle q. des Davits läuft ein Seil 5, das am Ende einen Karabinerhaken besitzt. In diesen Karabinerhaken wird die Kausch des Rettungshakens 7 gehängt, der einen langen Griff hat, mit dem der Retter den Haken unter die Schwimmweste des zu Rettenden schiebt. Hierauf gibt der Retter den im Boot befindlichen Personen das Zeichen zum Hieven des Seiles, wonach der Davit mit dem Geretteten ins Boot geschwenkt wird. Zur Sicherung des Retters gegen Überbordfallen sind an den Innenseiten des Dollbordes im Rettungsboot Griffe oder Stangen 8 angebracht, an welchen sich der Retter mit der freien Hand festhalten kann. Ist der zu Rettende ohne Schwimmweste, so wird erfindungsgemäß an Stelle des Rettungshakens die Rettungszange nach Abb.III in den Karabinerhaken gehängt. Diese Rettungszange besteht aus zwei langen Schenkeln 9, die am Ende dem menschlichen Körper entsprechend gebogen sind und durch eine Feder io, z. @B. in Blattform, auseinandergespreizt werden, und zwei kurzen Schenkeln i i zum Einhaken des Hubseiles. Am Drehzapfen der Rettungszange ist ein langer Griff 12 angebracht, mit welchem der Retter die gebogenen Zangenschenkel unter die Arme des zu -rettenden Menschen schiebt. Beim Anziehen des Seiles legen sich die Schenkel der Zange fest um die Brust des zu Rettenden, so daß dieser dann beim Anziehen des Seiles über die Bordkante ins Boot gehoben wird.
  • Zur Erleichterung der Bergung wird weiterhin erfindungsgemäß vorgeschlagen, am Davit eine Handwinde i i anzuordnen, mit welcher ein einziger Mann imstande ist, den zu Rettenden ins Boot zu heben.
  • Bei Rettungsflößen wird nach Abb.IV erfindungsgemäß ein Klappdavit vorgeschlagen, dessen Ausleger 13 durch Seilzug 14 floßeinwärts gezogen wird; dabei dreht sich die Strebe 15 um den festen Bolzen 16, und der Bolzen 17 verschiebt sich in der Gleitbahn i$. Die für den Drehdavit beschriebenen Rettungsgeräte sind hier ebenfalls anzuwenden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Retten von Menschen aus dem Wasser in ein Boot oder auf ein Floß, dadurch ,gekennzeichnet, Üaß an,den Seiten eines Bootes oder auf einem Floß versetzbare Dreh-oder Klappdavits angeordnet werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Davit mit einer Rolle, einem Hubseil und einem Rettungshaken mit Griff und Kausche versehen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Rettungshakens eine Rettungszange verwendet wird, deren obere kürzere und untere längere Schenkel durch Federdruck auseinandergespreizt werden und deren Enden am längeren Schenkel dem menschlichen Körper entsprechend gebogen sind. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an den Davits Handwinden angebracht sind.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für Rettungsflöße bei als Klappdavits ausgebildeten Davits die Ausleger .durch Seilzug flaßeinwärts gezogen werden können.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß im Rettungsboot an beiiden Innenseiten des Dollbords Handgriffe oder Stangen zum Festhalten angeordnet sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1987006905A1 (en) * 1986-05-07 1987-11-19 Reksten Boerre A sea rescue block
DE202009001977U1 (de) 2009-03-17 2009-05-07 Langhammer, Jan Vorrichtung zum Bergen von insbesondere von Sportbooten über Bord gefallenen Personen

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WO1987006905A1 (en) * 1986-05-07 1987-11-19 Reksten Boerre A sea rescue block
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