DE89040C - - Google Patents

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DE89040C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B1/00Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes
    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
    • D04B1/24Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration wearing apparel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die neue Wirkwaare, die sich sowohl für Fufsbekleidung, als auch,für andere Kleidungs-, stücke gleich gut eignet, weil sie elastisch die Formen des zu erfüllenden Körpertheiles leicht umschliefst und dennoch sehr widerstandsfähig ist und die Ausdünstungen des Körpers gar nicht behindert, kann aus jedem beliebigen Material hergestellt werden. Als Obertheil für Schuhe benutzt man starke Bind- oder Hanffäden.
Die Waare ist gewissermafsen aus einer Kulir- und Kettenwaare zusammengesetzt. Je eine Maschenreihe der einen Reihe wechselt mit eine.r Maschenreihe der anderen ab. Die Kettenmaschen sind als Luftmaschen anzusehen und liegen rechtwinklig zu den Kulirmaschen.
Fig. ι stellt einen fertigen Schuh dar, dessen Obertheil aus der neuen Wirkwaare besteht.
Fig. 2 zeigt die Bildung einer Kulirmaschenreihe und
Fig. 3 die Bindung einer Kettenmaschenreihe.
Die Herstellung der Waare geschieht z. B. mit dem gewöhnlichen Häkelhaken auf folgende Weise:
Beim Arbeiten der Kulirmaschenreihen wird rechts nach links fortgeschritten. Man
nimmt hierbei die Maschen der vorhergehenden Kulirmaschenreihe einzeln mit, legt den Faden um den Häkelhaken und zieht ihn mit diesem durch die aufgenommene Masche, die dann wieder nach unten fällt. Die Kettenmaschenreihe wird von links nach rechts gearbeitet. Der Faden wird immer mit dem Hä'kelhaken aufgelegt und als Schleife jedesmal durch die drei Kulirmaschen, in Fig. 3 durch die Maschen a und a\ nach rechts hindurchgezogen.
Ist eine Kulirmaschenreihe fertig, so hängen jedesmal alle Maschen auf dem Häkelhaken, und ist eine Kettenmaschenreihe fertig, so sind alle diese Maschen wieder frei.
Beim Herstellen des Schuhobertheiles beginnt man z. B. mit der Spitze und arbeitet, indem man auf beiden Seiten zunimmt, bis zum Spann. Darauf läfst man die eine Hälfte der letzten Maschenreihe stehen und arbeitet den einen Schuhseitentheil bis hinten zur Ferse. An die vorher stehengebliebenen Maschen wirkt man den anderen Seitentheil an. Beide Seitentheile stöfst man schliefslich hinten zusammen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Wirkwaare für Schuhe und andere Bekleidungsstücke, welche aus einer Kulirwaare und einer Kettenwaare derartig zusammengesetzt ist, dafs je eine Reihe der einen mit einer' Reihe der anderen abwechselt und dabei die Kettenmaschen als Luftmaschen rechtwinklig zu den Kulirmaschen liegen, also eine äufserst feste, aber dennoch poröse und elastische Waare entsteht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT89040D Active DE89040C (de)

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