DE8903012U1 - Faltschachtel - Google Patents

Faltschachtel

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DE8903012U1
DE8903012U1 DE8903012U DE8903012U DE8903012U1 DE 8903012 U1 DE8903012 U1 DE 8903012U1 DE 8903012 U DE8903012 U DE 8903012U DE 8903012 U DE8903012 U DE 8903012U DE 8903012 U1 DE8903012 U1 DE 8903012U1
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flaps
flap
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DE8903012U
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Henkel AG and Co KGaA
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/72Contents-dispensing means
    • B65D5/74Spouts
    • B65D5/741Spouts for containers having a tubular body
    • B65D5/743Spouts formed by deforming or tearing scored or incised parts of the side-wall of containers
    • B65D5/744Spouts formed by deforming or tearing scored or incised parts of the side-wall of containers combined with swivelling devices having a bottom-wall and two side-walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

HENKEL KGaA Dr. Bergmann / er
07.03.1989
D 8047 a
Die Erfindung richtet sich auf eine Faltschachtel mit nach Innen zu fai+tnden &kgr;&tgr;-,&aacgr; m verklebenden Klappen sr den Schmal- und Längsseiten unt^r Bildung eintr obere« Quaderflache sowie mit eimr aus der von den ungefaltenen Klappen gebildeten Ebene herausklappbaren AusschQtthiife fQr rleselfähiges Produkt.
Faltschachteln mit einer ausklappbaren auch als Sealspout bezeichneten Aus.*, tiütthilfe finden vielfältige Anwendung bei rieselfähigen Produkten, z. B. bei Wasch- und Spülmitteln aber auch bei Kochsalz und körnigen bzw. pulverformten Nahrungsmitteln. In der Regel soll die Ausschütthilfe einen vor der ersten Benutzung zu entfernenden OriginalItätsverschluß besitzen. Als OriginalitätsverschluB werden diverse Hilfsmittel, z. B. auf- oder abzureißende Folien, vorgesehen. Nach Entfernen des OriginalitStsverschlusses soll die Ausschütthilfe möglichst pulverdicht zuzuklappen sein.
Eine Faltschachtel der eingangs genannten Art 1st aus der GB-PS 2 030 964 bekannt. Dort 1st die Ausschütthilfe und die entsprechende Originalitätssicherung in den größeren Lflngsseitenklappen ausgebildet. Zum Verkleben und zur Schaffung eines pulverdichten Verschlusses Hegen diese großen Klappen Auf kleineren Schmalseitenklappen an bzw. auf. Dadurch 1st es nicht möglich, die
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AusschOtthilfe bis ganz an die Kante des Pulverpaketes heranzuführen, da in diesem Bereich immer noch ein Stück einer Schmalseltenklappe vorhanden sein muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgab© zagrunde, eine Faltschachtel mit pulverdichter und originalitätsverschlossener Ausschütthilfe zu schaffen, bsi der besondere Materialien oder Zusatzteile für
-'* den Originalitätsverschluß nicht erforderlich sind und die Aus
schütthilfe bis an den oberen Faltschachtelkantenbereich heran-
% ') reichend ausbildbar ist.
Bei einer Faltschachtel der eingangs genannten Art besteht die er-' findungsgemäße Lösung darin, daß die Klappen der Schmalseiten die
Innenlaschen und die Klappen der Längsselten die Außenlaschen bilden, daß in einer Innenlasche die Ausschütthilfe mit Ihrer Kippachse nahe der Schmal seltenkante versenkbar angeordnet ist und daß mindestens eine Außenlasche die obere Quaderfläche im wesentlichen ganz überdeckt, wobei die Ausschütthilfe überdeckende Aviv ßeniaschenbereiche einen die Ausschütthilfe pulverdicht abdecken- ; den OriginalItätsverschluß bilden, der bis an die Schmalseitenkante heranreicht und durch eine Perforierung begrenzter Bestandteile wenigstens einer der AuBenlasche 1st.
Bei qiaderförmiger Schachtel werden die nach dem Falten außen Hegenden Außenlaschen zweckmäßig durch die Längsseitenlaschen der Schachtel gebildet. Die SchmalsHtJülaschen der Schachtel stellen dann die nach dem Falten Innen Hegenden Ir.nenlaschen dar, wobei eine der Schmalseltenlaschen die AusschOtthilfe enthält.
&igr; Dadurch, daß erfindungsgemiß die Ausschütthilfe In den Bereich der
übereinander zu schlagenden Innen- und Außenlaschen auf die
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Oberseite bzw. obere Klebeflache der Faltschachtel gelegt wird, gelingt es, die jeweils außen Hegende Außenlasche unmittelbar als Original Uetsverschluß der AusschüttMlfe zu verwenden, weil letztere 1n die jeweils Innen Hegende Inneniasche eingesetzt, wird. Irgendwelche zusatzlichen Abdichtmittel des Originaiitätsverschlusses, insbesondere ein Folieneinschlag, werden nicht benötigt. Der Verbraucher kann die auf der Oberseite der Faltschachtel angeordnete Ausschütthilfe beim Ausschüttvorgang beobachten und das rieselfähige Produkt entsprechend zielgenau austeilen.
Weiterhin wird durch die Möglichkeit, die Ausschütthilfe bis nahe an die Schmalseitenkante heranreichend auszubilden, eine vollständige Entleerung des Pulverpaketes gewährleistet.
Erfindungsgemäß enthält wenigstens eine der Außenlaschen den Originalitätsverschluß der Ausschütthilfe. Dieser Verschluß läßt sich - bei der ersten Anwendung - auf einfache Weise öffnen, ohne daß eine Störung der Funktion der Ausschütthilfe zu befürchten ist, wenn z. B. eine Außenlasche die ojere Klebefläche einschließlich Ausschütthilfe im wesentlichen ganz überdeckt. Die andere Außenlasche, insbesondere ebenfalls Längsseitenlasche, kann dagegen so schmal gehalten werden, daß sie im wesentlichen nur eine Abdichtung der freien Kante der ersten Außenlasche sicherstellt. Vorzugsweise soll dann diese zweite Außenlasche nur maximal bis an die Ihr zugewandte Kante des Originalitstsverschlüsses heranreichen. Dadurch wird nicht nur Kartonmaterial gespart, sondern das öffnen des oberhalb der Ausschütthilfe vorgesehenen Originalitätsverschlusses wird auch erleichtert, weil letztere nur Bestandteil der einen Außenlasche - also einteilig - ist.
• ff · ·
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Alternativ können die beiden nach dem Falten außen Hegenden Außenlaschen deckungsgleich ausgebildet werden. Das 1st beispielsweise dann günstig, wenn andernfalls bei höheren Granmaturen des Faltschachtelzuschnitts eine schmalere Lasche eine so starke Rückstellkraft besitzt, daß das Verkleben beim Konfektionieren erschwert wird.
Der Originalitätsverschluß, also ein an seinen Rändern beispielsweise perforierter Bestandteil einer oder beider Außenlaschen oberhalb der Ausschütthilfe, wird vorzugsweise so in der oberen Klebefläche angeordnet, daß er von einer Schachtelkante aus mit einem Finger oder einem Fingernagel anzuheben und gegebenenfalls aufzureißen 1st. Entsprechend 1st es zweckmäßig, auch die Ausschütthilfe nahe der Kante anzuordnen - vorzugsweise durch Einschlagen in eine der innen liegenden Innenlaschen -, damit der Ausgießvorgang erleichtert wird und ein vollständiges Ausgießen sicherzustellen ist.
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Anhawd der schematischen Darstellung von Ausführungsbeispielen wenden Einzelheiten der Erfindung erifiutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer quaderförmigen Faltschachtel mit geöffneter Ausschütthilfe;
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Faltschachtel nach Fig. 1 vor dem Schließen und Aufkleben der Außenlaschen;
Fig. 3 eine Seitenansicht der Faltschachtel nach Fig. 1 vor dem Schließen der Innenlaschen; und
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht analog Fig. 2 jedoch mit zwei deckungsgleichen Außenlaschen.
Die insgesamt mit 1 bezeichnete, quaderförmige Faltschachtel nach Fig. 1 bis 4 besitzt unter anderem Längsselten 2, Schmal seiten 3 und eine Insgesamt mit 4 bezeichnete obere Quaderfläche. Letztere wird aus den Innen- bzw. Schmalseltenlaschen 5 und 6 sowie aus den Außen- bzw. Längsseitenlaschen 7 und 8 aufgebaut. In der einen Schmalseltenlasche 5 befindet sich eine Ausschütthilfe 9, die bis nahe an die Schmalseitenkante 20 der Faltschachtel 1 heranreicht. Bei verscnlossener Schachtel liegt über der Ausschütthilfe 9 ein Originalitätsverschluß 10 mit einer teilweise oder ganz umlaufenden Aufreißperforierung 11.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 bis 3 werden nach dem Füllen der Faltschachtel 1 und nach dem Einschlagen einer Ausschütthilfe 9 in eine der Schmalseitenlaschen 5 zunächst die Schmalseitenlasefien 5 und 6 In Pfeilrichtung 12 nach innen gedrückt (Fig. 3), so daß sie schließlich in der vorgesehenen Ebene der oberen Quaderfläche 4 liegen, Daraufhin werden die beiden Längsseitenlaschen 7 und 8 auf ihren dem SchachtelInnern zuzuwendenden Innenflächen 13 bzw. 14 Geleimt, wobei der dem OriginalitätsVerschluß 10
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entsprechende Bereich von Leim frei bleibt. Danach wird zuerst die den Originalitätsverschluß 10 enthaltende Längsseiteniasche 7 1n Pfe1!richtung 15 umgefaltet und mit den Schmalseitenlaschen 5 und 5 verklebt. Schließlich wird die andere Längsseitenlasche 8 auf die erste Länysseitenlasche 7 gefaltet und auf diese aufgeklebt. Dadurch wird nach F ;g. 1 bis 3 erreicht, daß die Ausschütthilfe 9 durch die erste, breitere Längsseitenlasche 7 bis zur ersten Anwendung originalitätsverschiossen bleibt und daß die Schachtel i rundum auch an der der schmalen Längsseitanlasche 8 zugewendeten Vorderkante 16 der breiteren Längsseitenlasche 7 pulverdicht durch die darüber zu klebende schmalere Längsseitenlasche 8 - zu verschließen ist.
Die breitere Längsseitenlasche 7 überdeckt im Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 oder 2 praktisch die gesamte Schachteloberseite, das heißt die obere Quaderfläche <*, während die schmalere Längsseitenlasche 8 nur bis höchstens an die ihr zugewandte Perforierung 11 des Originalitätsverschlusses 10 heranreicht.
In einem anderen, in Fig. 4 im Prinzip dargestellten Ausführungsbeispie. werden die nach dem Falten außen liegenden Laschen (Auüenlaschen), vorzugsweise ebenfalls die Längsse tenlaschen 7 und 8, derart gleich ausgeführt, daß sie - auch im Bereich des Originalitätsverschlusses 10 - deckungsgleich sind und natih Cam Falten und Kleben beide die gesamte Schachteloberseite (einschließlich Ausschütthilfe 9) überdecken.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 enthält jede der gleich breiten Längsseitenlaschen 7 und 8 einen OriginalHS+sversehluß 10 mit Perforierung 11. Zum Erleichtern der ersten Anwendung kann jedoch der fern OriginalitätsverSchluß entsprechende Bereich der einen
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O 8047 a - 7 - I
Außenlasche 7,8, vorzugsweise der nach dem Kleben relativ inneren Außenlasche 8, - bereits beim Stanzen oder Aufrichten des Zuschnitts - herausgetrennt werden.
Bei Anwendung einer fabrikneuen, gefüllten Faltschachtel 1 nach Fig. 1 bis 4 wird vom Verbraucher zunächst der Originalitätsver- >l
schluß 10 durch Anheben von dessen Außenkante 17 und Aufreißen der Aufreißperforation 11 nach oben gezogen und eventuell ganz abgerissen, um die Ausschütthilfe 9 freizulegen. Letztere kann dann durch Ergreifen ihrer Schüttkante 18 und Schwenken um ihre Kippachse 19 aus der Ebene der oberen Quaderfläche 4 herausgeschwenkt und zum gezielten Ausschütten des Schachtelinhalts eingesetzt werden. Nach Gebrauch kann die Ausschütthilfe 9 wieder zurück um ihre Kippachse 19 in die Ursprungslage innerhalb der Flache der Außen laschen 7 bzw. 8 zurückgeschwenkt werden. Dadurch wird erreicht, daß die Schachtel auch nach Aufreißen des OriginalItätsverschlusses angemessen pulverdicrt zu verschließen ist.

Claims (3)

D 8047 a - 8 - Ansprüche
1. Faltschachtel (1) mit nach Innen zu faltenden und zu verklebenden Klappen (5, 6, 7, 8) an den Schsal- (3) und Längsseiten (2) unter Bildung einer ofe^-sn Qüaderflache (4) sowie mit einer aus der von den ungefaitenen Klappen (5, 6, 7, 8) gebildeten Ebzne (4) herausklappbaren Ausschütthilfe (9) für rieselfähiges Produkt,
&Ggr; dadurch gekennzeichnet,
daß die Klappen (5, 6) der Schmalseiten (3) die Innenlaschen und die Klappen (7, 8) der Längsseiten (2) die Außenlaschen bilden, das in einer Innenlasche (5) die Ausschütthilfe (9) mit Ihrer Kippachse (19) nahe der Schmalseitenkante (20) versenkbar angeordnet 1st und daß mindestens eine Außenlasche (7) die obere Quaderfläche (4) im wesentlichen ganz überdeckt, wobei die Ausschütthilfe überdeckende Außenlaschenbereiehe (10) einen die Ausschütthilfe (9) pulverdicht abdeckenden Originalitätsverschluß (10) bilden, der bis an die Schmalseltenkante (20) heranreicht und durch eine Perforierung (11) begrenzter Bestandteil wenigstens einer der Außenlaschen (7) ist.
2. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Außenlasche (8) der oberen Kiebeflächa (4) nur maximal bis an die Ihr zugewandte Kante des Originalitätsverschlusses (10) heranreicht.
3. Faltschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Außen laschen (7, 8) deckungsgleich sind.
DE8903012U 1988-07-28 1989-03-11 Faltschachtel Expired DE8903012U1 (de)

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DE3825604 1988-07-28
DE8903012U DE8903012U1 (de) 1988-07-28 1989-03-11 Faltschachtel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8903012U1 true DE8903012U1 (de) 1989-05-11

Family

ID=25870574

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DE8903012U Expired DE8903012U1 (de) 1988-07-28 1989-03-11 Faltschachtel

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DE (1) DE8903012U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0381992A1 (de) * 1989-02-03 1990-08-16 Wilhm. Jöntzen Gmbh Faltschachtelzuschnitt und Schachtel hieraus
DE202010002872U1 (de) 2010-02-26 2010-07-08 Karl Knauer Kg Faltschachtel und Zuschnitt zur Herstellung der Faltschachtel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0381992A1 (de) * 1989-02-03 1990-08-16 Wilhm. Jöntzen Gmbh Faltschachtelzuschnitt und Schachtel hieraus
DE202010002872U1 (de) 2010-02-26 2010-07-08 Karl Knauer Kg Faltschachtel und Zuschnitt zur Herstellung der Faltschachtel

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