DE890198C - Verfahren zur Ermittlung der Arbeitscharakteristik von Amplitudendemodulatoren - Google Patents

Verfahren zur Ermittlung der Arbeitscharakteristik von Amplitudendemodulatoren

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DE890198C
DE890198C DEL4365D DEL0004365D DE890198C DE 890198 C DE890198 C DE 890198C DE L4365 D DEL4365 D DE L4365D DE L0004365 D DEL0004365 D DE L0004365D DE 890198 C DE890198 C DE 890198C
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DE
Germany
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frequency
generator
voltage
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demodulators
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Expired
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DEL4365D
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English (en)
Inventor
Peter Dipl-Ing Deserno
Herbert Dipl-Ing Zimmermann
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R29/00Arrangements for measuring or indicating electric quantities not covered by groups G01R19/00 - G01R27/00
    • G01R29/06Measuring depth of modulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Ermittlung der Arbeitscharakteristik, von Amplitudendemodulatoren Das im nachfolgenden beschriebene Verfahren stellt eine Verbesserung der Prüfmethode von Empfangsgeräten dar, vorzugsweise von solchen Empfangsgeräten, die über eine Vielzahl von Röhrenstufen, insbesondere über mehrere Zwischenfrequenzverstärker, verfügen. Bei derartigen vielstufigen und vielkreisigen Empfängern hängt von der einwandfreien Betriebseigenschaft einer wilchtigen Einzelstufe in ausschlaggebendem Maße die Leistungsfähigkeit des ganzen Gerätes ab. Es ist daher bei der serienfabrik.atorischen Herstellung von solchen hochgezüchteten Gerätetypen ein unbedingtes Erfordernis, daß die Arbeitscharakteristik der einzelnen Teile zuverlässig ermittelt und im Abgleichverfahren auf ihr Soll gebracht werden kann.
  • Die Erfindung betrifft die Verbesserung der Verfahren zur Prüfung .der Arbeitscharakteristik von Ampl.itudendemodulatoren für in bezug auf ihre Grundfrequenz tief- und verhältnismäßig hochperiodisch modulierte Hochfrequenzspannungen, wie sie häufig in Zwischenfrequenzverstärkern von Spezialgeräten, z. B. in Fernsehempfängern, auftreten. Durch einen solchen Demodulator wird also die eigentliche Signal- bzw. Modulationsspannung gewonnen. Seine Frequenz- und Arbeitscharakteristik geht daher unmittelbar in den Frequenzgang des Niederfrequenzkanals ein. Das Problem der Ermittlung der Aribeitsdharakteristik ist nun besonders schwierig, wenn gemäß der bereits angedeuteten Aufgabe die gleichrichtenden Hochfrequenzspannunbgen sowohl niederfrequent als auch in bezu@g auf ihre Grundfrequenz verhältnismäßig hochperiodisch moduliert sind. Das ist z. B. der Fall bei Dezimetergeräten, mit dienen außer einer Niederfrequenzverbindung mehrere trägerfrequente Signalverbindungen hergestellt- werden. Die als Zwischenfrequenz anzusehende,Grunidfrequenz eines der letztgenannten Kanäle betrage z. B. i.5o kHz und die Frequenz des zweiten Zwischenfrequenzverstärkers im Empfangsgerät betrage beispielsweise .i iMHz; es ergibt sich dann ohne weiteres, daß in diesem Verstärkerteil eine verhältnismäßig hochperiod)i;sch modulierte Hochfrequenzspannung vorhanden ist, die durch den Amplitudendemad.ulator gleichzurichten ist.
  • Die bislang verwendete Prüfeinrichtung für dlie Ermittlung der Arbeitscharakteristik derartnger Demodulatoren besteht in einem Prüfsender, dessen Ausgangsspannung moduliert wird. Eine derartige Einrichtung erfordert einen verhältnismäßig großen Aufwand; denn abgesehen von dem eigentlichen .Meßsender ist noch ein weiterer Generator erforderlich zur Erzeugung der Modulationsspannung. Darüber hinaus muß nodh eine iModul.ationseinrichtung vorhanden sein, die nun im Hinblick darauf, daß ein Prüfgang mit sehr unterschiedlich großen Modulationsfrequenzen von beispielsweise. 5o Hz bis zoo kHz durchgeführt werden maß, ganz bessonderen Bedingungen zu genügen hat; insbesondere muß die Arbeitscharakteristik dieser Modulati@onseinrichtung ihrerseits konstant und genau ermittelt oder bekannt sein, damit exakt aus den eingestellten Me@ßsender- und IVIodulat@ionsgeneratorspannungen auf das Verhältnis des Trägers zum Seitenbandwellenanteil der Meßspannung geschlossen werden kann, um danach aus der gemessenen Demodulation@s,spannung im Vergleich zur Größe der Eingangsspannung auf die Arbeitscharakteristik der Amplitudenmodulationsstufe schließen zu können.
  • Die Verbesserung des genannten Prüfverfahrens besteht nach vorliegender Erfindung darin, daß als Eingangs.meßspannung für den zu prüfenden Demodulator zwei voneinander unabhängig erzeugte Hochfrequenzspannungen verwendet werden, die, einander überlagert, eine nach der Methode der Einseitenbandmodulation modulierte Energie darstellen.
  • Die beiden voneinander unabhängig erzeugten Hochfrequenzspan@nungen sind mit der erforderlichen Frequenzgenaüigkeit einfach herzustellen und außerdem leicht wertmäßig genau einzustellen. ,Sie bilden zusammen also eine eindeutig definierte amplitudenmodul.ierte Energie, denen Verwertung als Meßsp.annung zusammen mit der Messung des DemodulatiorLSpTodwktes eine genaue Prüfung und Ermittlung der Arbeitscharakteristik einer Demodulationsstufe ermöglicht.
  • Es wurde bereits erwähnt, daß das Verfahren besonders für die Prüfung von Dezimetergeräten von Vorteil ist, in deren letztem Zwischenfrequenzteil eine niederfrequent und auch verhältnismäßig hochperiodisch modulierte Hochfrequenzspannung vorhanden ist. Das ist insbesondere, wie gleichfalls bereits angedeutet, bei solchen Dezimetergeräten der Fall, die der Herstellung von Mehrkan:alverbindungen dienen. Die Trägerfrequenzen der einzelnen Signal- bzw. Telephonkanäle sind meist von -der Größe der in der Drahtfunktechnik benutzten Trägerfrequenzen, d:h. also sie können in dem Band von 5o bis aoo 1CHz liegen. Ferner ist in der Regel in derartigen Geräten awch noch ein niederfrequenter Verständigungskanal vorhanden, so daß also mit einem Modulationsfrequenzbereich gerechnet werden muß, der von etwa ioo Hz bis hinauf zu aooleHz reicht.
  • In den Empfangsgeräten dieser Stationen ist eine sehr hohe Gesamtvexstärkun'g erforderlich. Dieses bedingt einerseits die, Aufteilung der Hoc'hfrequenzverstärkung in mehrere Zwischenfrequenzverstärker zwecks Unterbindung irgendwelcher schädlicher Rückkopplungswirkungen, andererseits die Verwendung von nicht zu hohen Zwischenfrequenzen, um möglichst unveränderliche Abstimm- bzw. Durchlaßeigenschaften in bezog auf die jeweilige Grundfrequenz der Abstimm- bzw. Kopplungskreise zu erhalten. So wird die Größe der Zwischenfrequenz im letzten der im Gerät vorgesehenen Zwisehenfrequenzverstärker z. B. zu i MHz gewählt. Beträgt dieser gegenüber der höchsten Modulationsfrequenz, wie angenommen sein möge, aoo kHz, so heißt das, daß letztere nur ein Fünftel der Grundfrequenzgröße beträgt. Es be-. deutet große praktische Schwierigkeiten, mit ein lind demselben Modulator eine derartig hochperiodische Modulation einer Hodhfrequenzspannu@ng im gleichen Maße, .d. h. also mit .dem gleichen Modulationsgrad wie eine tiefperiodische Modulation, durchzuführen, ja überhaupt einen am Modulationsgrad gemessenen linearen Freque nzgang des Modulators von tiefen bis zu den erforderlichen hohen Modulationsfrequenzen hinauf zu erreichen. Das erfindungsgemäße Verfahren stellt somit gerade für derartige Geräte einen besondreren technischen Vorteil dar.
  • Die Abbildung stellt in schematischer Weise eine zur Durchführung des neuen Verfahrens geeignete Prüfeinrichtung dar. Gleichzeitig veranschaulicht die zeichnerische Darstellung die einem weiteren Teil der Erfindung entsprechenden besonders zweckmäßigen Mittel zur Durchführung des vorgeschlagenen Verfahrens.
  • Von dem zu prüfenden Gerät sind der letzte Zwischenfrequenzverstärker Z, .die Wandlerstufe F, der Amplitudendemadulator D und der Niederfrequenzverstärker 14T angedeutet. Es hat sich, wie beiläufig erwähnt werden möge, herausgestellt, daß das vorgeschlagene Verfahren auch sehr gut für die Prüfung der Amplitüdendemodulatoren verwendbar ist, die in Geräten für frequenzmodulierte Wellen hinter der Wandlerstufe, in der die frequenzmodulieTte Welle in eine zusätzlich amplitudenmodulierte Welle umgeformt wird, angeordnet sind. Zur Erzeugung der voneinander unabhängigen Hochfrequenzspannungen dient einerseits ein gewöhnlicher Meßsender .(vl und andererseits der zusammen mit einer Überlagererstufe zu einem -einzigen Gerät zusammengefügte Röhrengenerator 1, der @m Hinblick .darauf, daß eine der Hochfrequenzspannüngen in ihrer Frequenz unverändert bleiben kann, nicht mit regelbarem Abstimmkreis ausgestattet ist. Der Generatcr ist in der üblichen Dreipunktschaltung ausgeführt. Der zwischen Gitter und Anode liegende Schwingungskreis besteht aus der Steckspule 3 und den hintereinandergeschalteten Schwingkreiskondensatoren4und 5, deren Mittelpol der neutrale Punkt der S lhaltung darstellt und demzufolge an Kathodenpotential gelegt ist. Gitterseitig ist der ,Schwingungskreis über den. Kopplungskondensator 6 angeschlossen. Die an der Anode der Generatorröhre-i vorhandene Generatorspannung wird über den aus -dem Trimmerkondensator 7 und dem Kondensator 8 bestehenden kapazitiven Spannungsteiler an die Überlagererstufe geleitet. Durch Veränderung des Trimmerkondensators 7 wird die Größe der Generatorspannung beeinflußt. Die .dadurch bewirkte Abstirnmungsän.derung ist vernachläss.igbar gering. Der Meßsender 11T, dessenAusgangsspannung nach Frequenz und Größe einstellbar ist, ist über den Kondensator 9 ebenfalls an die überlagererstufe, in der die Verbundröhre :2 vorgesehen ist, angeschlossen. Diese Verbundröhre besteht aus einem Trioden-und Schirmgitterröhrenteil. Die Anoden beider Systeme sind parallel geschaltet und haben demgemäß einen gemeinsamen Anodenaußenwiderstand. Die Generatorspannung des Generators i liegt am Steuergitter des Schirmgitterröhrensystems, und die Meßsend:erspannung liegt am Steuergitter des Triodensvstems. Im Anodenaußenwiders,tand io sind beide Spannungen einander additiv überlagert. Diese Mischung der beiden Hochfrequenzspannungen hat den Vorzug, daß sowohl von dem zu prüfenden Gerät keine nachteiligen Rückwirkungen auf die Generatoren ausgeübt werden als auch die Generatoren sich nicht gegenseitig beeinflussen. Die Verbundröhre kann eine handelsübliche. sein, vorzugsweise etwa eine solche, die, wie für Empfangsgeräte gebräuchlich, aus einem Trioden- und Endpentodensystem besteht. Die Meßspannung wird an dem als Potentiometer ausgebildeten Anodenaußenwiderstand io über den Kondensator i i abgegriffen und liegt an der Ausgangsklemme 12. Die weiteren dargestellten schaltungsmäßigen Einzelheiten entsprechen .der üblichen Aufbauweise von Röhrenverstärkern. Die Widerstände li.3 un!d '1.4 dienen der Erzeugung des notwendigen Spannungsabfalles zwischen Kathode und dem Minuspol der Anodenspannungsquelle zur Gewinnung der notwendigen Gittervorspannun:gen im ,Schirmgitterröhrensystem als auch im Triodensystem. 15 ist der im genannten Kathodenkreis liegende Blockkondensator. Der Gitterableitwiderstand @it6: des Trioden.-systeins ist kathodenseitig an d-ie Verbindungsstelle oder beiden Widerstände 13 und 14. angeschlossen. Der im Zuge der Gitterleitung des Schirmgitterröhrensystems liegende Wiiderstand 17 vermeidet die Entstehung unerwünschter Hochfrequenzschwingungen in diesem System. Die Widerstände i8 sind Gitterableitwi-derstänide. Über den Hochohmwiderstand u.9 wird die Ano@denspann.-ung an den Abstimmkrei:s der Generatorröhre a geführt. Die Blockkondensatoren 2o dienen der Entkopplung der Röhrenstufen; im gleichen Sinn wirken die Vorschaltwiderstände 2i.
  • An der Ausgangsklemme 12 kann die Meßapannung in der gewünschten Größe abgegriffen und, wie dargestellt, an den Eingang der De-Z> gelegt werden. Zur Durchführung der Prüfung dieser Demodulation:sstufe wird an deren Ausgang das Meßinstrument 1 angeschlossen, mit dem :die Größe des Demodulationsprod uktess gemessen werden kann. Die von dem Gener:atori i gelieferte grundfrequente Spannung kann als konstant angesehen werden. Die vom Meßsender gelieferte Spannung ist nun nach Größe und Frequenz das Kriterium für den Modulat.ionsgrad und die Modulationsfrequenzder Meßspannun g. Aus der durch das Meßi.nstrument I angezeigten Größe kann im Vergleich zu der am Meßsender ablesbaren Größe der Meßsenderspannung auf die Arbeitscharakteristik der Demodulationsstufe bei der jeweils eingestellten Meßsender- b:zw. M'odulationsfrequenz exakt und eindeutig geschlossen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Ermittlung der Arbeeitscharakteristik von Amplitudendemodulatoren für sowohl niederfrequent als auch in bezug auf ihre Grundfrequenz verhältnismäßig hochperiod'isch modulierte Hochfrequenzspannungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Eingangsmeßspannung für den zu prüfenden Demodulator zwei einander überlagerte, voneinander unabhängig erzeugte Hochfre:quenzspannungen verwendet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Anwendung zur Ermittlung der Arbeitscharakteristik von 7,wischenfrequenzdemodulatoren in Dezimeter-Mehrkanalgeräten.
  3. 3. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruchli oder 2, bestehend aus einem einen Röhrengenerator und eine Überlagerungsstufe enthaltenden Gerät und einem Meßsender, der an .die Überlagerungsstufe angeschlossen ist. q..
  4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der überlagererstufe zwei Verstärkerröhrensysteme angeordnet sind, in deren gemeinsamem Anodenkreis ein Potentiometer liegt und deren Steuergitter einerseits an ,den Ausgang des Generators, andererseits an den Ausgang des Meßsenders angeschlossen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Verstärkerröhrensysteme, in einem Kolben untergebracht, zusammen eine Verbundröhre darstellen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 3, q. oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die neben einem unveränderbaren Kondensator zum Abstimmkreis des Generators gehörige Selbstinduktionsspule auswechselbar ist.
DEL4365D 1942-08-19 1942-08-19 Verfahren zur Ermittlung der Arbeitscharakteristik von Amplitudendemodulatoren Expired DE890198C (de)

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