DE889596C - Speisewasser-Differenzdruck-Regeleinrichtung fuer parallel geschaltete Dampfkessel - Google Patents

Speisewasser-Differenzdruck-Regeleinrichtung fuer parallel geschaltete Dampfkessel

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DE889596C
DE889596C DEP9733A DEP0009733A DE889596C DE 889596 C DE889596 C DE 889596C DE P9733 A DEP9733 A DE P9733A DE P0009733 A DEP0009733 A DE P0009733A DE 889596 C DE889596 C DE 889596C
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    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D5/00Controlling water feed or water level; Automatic water feeding or water-level regulators
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
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    • F22D5/26Automatic feed-control systems
    • F22D5/36Automatic feed-control systems for feeding a number of steam boilers designed for different ranges of temperature and pressure

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Description

  • Speisewasser-Differenzdruck-Regeleinrichtung für parallel geschaltete Dampfkessel Die Spelsewasseridifferenzdruckregelung bei Dampfkesseln bezweckt, in ABhän:gigkeit von der Differenz der zu beiden Seiten des Speisewasserregelventils abgegriffenen Druckwerte, :d. h, in Abhängigkeit von dem Differenzdruck, die Speiisewasserzufu'hr zu rebeln im Sinne der Konstanthaltung des Differenzdruckes. Damit soll erreicht werden, daß die dem Kessel zufließende Speisewassermenge ile:diglich von :der Stellung des in Regelabhängigkeit vom Wasserbedarf des Kessels stehenden Speisewasserregelventäs iaibhänigig ist und, somit für diese Regelverbindung eine eindeutige Regelgrundlage geschaffen wird. Ferner ermöglicht die Differenzdruckregelung, bei Verwendung von Speisewasserquellen mit Drehzahlregelung die zur Speisewasserförderung aufzuwendende Energie auf den jeweiligen Bedarf cinzuregeln.
  • Die Verwirklichung der Speisewasserdifferenzd.ruckregelung bietet bei einem einzelnen Kessel mit eigener Speisewasserpumpe keine Schwierigkeiten, .da hier :der Differenzdruck ohne weiteres an .dem Speisewasserregelventil abgegriffen werden kann. Schwierigkeiten ergeben sich aber bei der Anwen-,du:ng der Spei-sewais-seridiifferenizdrucleregelu,nig auf mehrere speisewasserseitig und in der Regel auch .dampfseitig parallel geschaltete Kessel.
  • Man hat hier versucht, dlie an jedem Kessel vor und@ hinter idem Speierwasserregelventil abgegriffenen Druckwerte in gemeinsamen Impulsleitungen zusamm@einzufassen und über diese einem Differenzdruckmesser zuzuleiten. Wegen der in den gemeinsamen Impulsleitungen erforderlichen Rückschlagventile u. ,dgl. ist diese Bauart schwierig und wenig betriebssicher. Man ist :daher allgemein :dazu übergegangen, die zur Bildung des Differenzdruckes benötigten Druckwerte der gemeinsamen Speisewasserleitung und der gemeinsamen Frischdampfleitung der Kesselgruppe =entnehmen. Diese Bauart ist zwar einfach, sie führt aber regeltechnisch nicht zu .dem gewünschten Ergebnis, weil das Ziel (die Konstanthaltung :des Differenzdruckes am Speisewasserregelventil) hierbei nicht erreicht werden kann. Das hat seinen Grund darin, daß ja nicht der Differenzdruck am einzelnen Speisewas.serregelventil erfaßt wird, sondern die Druckwerte an Stellen abgegriffen werden, zwischen denen der gesamte, mit :der Leistung veränderliche wasserseitige und dampfseitige Druckabfall der Kessel liegt, und zwar einschließlich des Druckabfalls im Economiser und Überhitzer.
  • Günstiger erscheint die Regelungsgrundlage eines bekannten Verfahrens, bei dem nach Maßgabe des höchstbelasteten Dampferzeugers die Gesamtspeisemenge eingestellt wird, während nach Maßgabe der Belastung eines jeden der übrigen Dampferzeuger die ihm zuzufügende Einzelapeisemenge ein-gestellt wird. Zur Durchführung dieses Verfahrens ist in der Speiseleitung jedes Dampferzeugers je ein Mengenmesser und je ein Einstellorgan für die Einzelspeisemenge angeordnet und die Speisepumpe mit einer Vorrichtung zur Einstellung der Gesamtspeisemenge ausgerüstet, wobei :die Mengenmesser so auf die Einstellvorrichtung der Gesamtspeisemenge und auf die Einstellorgane für die Einzelspeisemengen wirken, daß die Einstellvorrichtung für :die Gesamtspeisemenge :durch den Mengenmesser in der Speiseleitung des höchstbelasteten Dampferzeugers und -die Einstellorgane in den Speiseleitungen -d-er übrigen Organe je von dem Mengenmesser in der betreffenden Speiseleitung beeinflußt werden. Man kann diese Anordnung als Parallelschaltung der Regelimpulse bei Mehr- oder Weniger-Kommandos betrachten, wobei allerdings eine gewisse gegenseitige Abhängigkeit der Regeleinrichtungen :durch zwischengeschaltete Druckregler geschaffen ist.
  • Der Erfinder ist der Auffassung, daß man zwar .die gesamten Differenzdruckmesser der einzelnen Kessel beibehalten sollte, :daß man aber die Mehr-Kommandos anders als die Weniger-Kommandos behandeln sollte. Dementsprechend betrifft -die Erfindung eine Regeleinrichtung für das Speisewasser, die abhängig vom Differenzdruck arbeitet, bei der für jeden Dampfkessel ein gesonderter Differenzdruckmesser vorgesehen ist, der jeweils zu beiden Seiten .des Speisewasserv:entilsder einzelnen Kessel angeschlossen ist, wobei diese Differenzdruckmesser die gemeinsame Speisewasserzufuhr regeln. Die Erfindung besteht .darin, daß- die mit einem Kontaktzeiger und zwei Gegenkontakten- ausgerüsteten Differenzdruckmesser ihrerseits auf Relais, Schütze od.,digl. arbeiten untd@ ,di:eisie auf :die Stellvorrichtung für .das Regelorgan der gemeinsamen Speisewasserzufuhr und für die dler Rückführung geschaltet sind, und zwar bei Mehr-Kommiandb parallel und, bei Weniger-Kommando in Reihe zueinander.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele der neuen Regeleinrichtung :dargestellt; es zeigt Fig. i ein Ausführungsbeispiel mit näheren Einzelheiten der Regeleinrichtung, Fig. 2 bis 6 je ein weiteres Ausführungsbeispiel in schematischer Darstefung.
  • Der Fig. i liegt die Annahme zugrunde, :daß eine Gruppe von drei Kesseln gemeinsam zu regeln ist. Die Kessel sind mit i bis 3 bezeichnet, ihre Überhitzer mit 5 bis 7, die Speisewasserabzweigungen für .den einzelnen Kessel mit 9 bis i i, :die darin angeordneten Speisewasserregelventile mit 13 bis 15, die gemeinsame Speisewasserleitung mit 17 und .die gemeinsame Frischdampf leitung mit 18. Die Anzahl .der zu. einer Gruppe zusammengefaßten Kessel kann vergrößert werden, wie Fig. i durch die Fortführung der Speisewasserleitung 17 und der Frischdampfleitung 18 über die Kessel i bis 3 erkennen läßt.
  • Die gemeinsame Speisewasserleitung 17 wird über die Leitung ig durch die Speisewasserpumpe 2o, worunter gegebenenfalls mehrere parallel arbeiten@de Pumpen zu verstehen sind, gespeist. Zum Antrieb der Pumpe 2o dient eine Dampfturbine 2i. Die Dampfzufuhr und @dam.it die Drehzahl dieser Turbine :und der von ihr angetriebenen Pumpe 2o wird durch Einstellung des der Turbine 2i vorgeschalteten Dampfregelventils 22 geregelt, und zwar durch die neue Differenzdruckregeleinrichtung.
  • Wie schon oben. erwähnt, enthält die Difberenzdruckregeleinrichtung für jeden; Kessel einen eigenen Differenzdruckmesser; sie sind mit 23 bis 25 bezeichnet und je zu bei(den Seiten des einzelnen Speisewasserregelventils 13 bis 15 angeschlossen. Die Kommandos der Differenzdruckmesser 23 bis 25 werden in der oben näher bezeichneten Parallel-und Reihenschaltung der Sfellvorrichtung 27 des Dampfregelventils 22 zugeleitet. Die Speisewasserregelventile) 13 bis 115 stehen., z. B. über einen Wasserstandsregler, je in Regelabhängigkeit von .:dem zugehörigen Kessel, wie in der 7xiohnung durch,dine Verbindungen 28 bis 30 angedeutet ist. Solche Regeleinrichtungen sind an sich bekannt und be, dürfen keiner weiteren Darstellung. Fig. i zeigt ein Beispiel für :die nähere Ausbildung der Differenzdru:ckregeleinrichtung.
  • Der Differenzdruckmesser 23 enthält zwei je durch eine Membran abgeschlossene Druckdosen 23' und 23L, deren eine zur einen und deren. andere zur anderen Seite des Speisewasserregelventils 13 an :die Abzweigungsleitung 9 angeschlossen ist und deren Membranen idurch eine Stange 2,3c mechanisch miteinander verbunden sind. In der Druckdose 23L ist noch eine Druckfeder 23d angebracht, die sich einerseits an der Membran .und andererseits an einer Stellschraube 23e abstützt.
  • Über diese Stellschraube kann der Sollwert des Diff:erenzdiuclzes auf den jeweils gewünschten Wert eingestellt werden. - Über die Stange 23e wird ein bei 23f drehbar gelagerter Kontaktzeiger 23g eingestellt, und zwar durch einen mit diesem Zeiger verbundenen Zahnbogen und eine mit der Stange 23e verbundene Zahnstange. MitfdenbeidienKontaktend es Kontaktizeigers 23g arbeiten zwei Gegenkontakte 23f', 23' zusammen, .die, ;gegeneinander isoliert, an einem Träger 23k befestigt sind. Dieser Träger 23k ist ebenfalls um die Achse 23f schwenkbar und steht über die Welle 23l in Einstellverbindung mit einer Stellvorrichtung 23m, die hier ein Elektromotor ist. Durch die Schwenkbarkeit des Kontaktträgers; 23k und durch die Teile 231 und 23m ist die bei Regeleinrichtungen übliche Rückführung gebildet; sie wird vorzugsweise als isodrome Rückführung ausgebildet. Es ist in diesem Fall in die Welle 231 noch eine Isodromvorrichtun.g eingefügt, wie bei 23n angedeutet ist.
  • Die Differenzdruckmesser 24 und 25 enthalten die gleichen Teile wie die Differenzidruckmes.ser 23; die einander entsprechenden Unterteile sind mit den gleichen Zusatzbuchstaben bezeichnet.
  • An die ,aus der Kontaktzunge und den beiden Gegenkontakten bestehende Schaltvorrichtung jedes Differenzdruckmessers- ist je ein Schaltschütz 35, 36 bzw. 37 angeschlossen; .im Aufbau sind diese Schaltschütze einander gleich; ihre Unterteile wenden wieder mit den ;gleichen Zusatzbuchstaben bezeichnet. Es genügt infolgedessen, :das Schaltschütz 35 zu beschreiben. Der Anker 35a kann aus der .dargestellten Ruhelage durch die Erregerwicklung 35b in die eine Arbeitslage und -durch die Erregerwicklung 35e in die andere Arbeitslage verstellt werden. Mit der Ankerstange sind zwei Kontaktbrücken 35d. und 35e verbunden, deren jede in ,der einen Arbeitslage die Gegenkontakte 35f, 35g bzw. 35f1, 35' und in der anderen Arbeitslage die Gegenkontakte 35k, 351 bzw. 35m, 35n überbrückt.
  • Jede Kontaktzunge der zu den Differenzdruckmessern gehörenden Schaltvorrichtungen liegt mit ihren beiden Kontakten an der Plusleitung 38 der Stromquelle. Die Gegenkontakte sind jeweils über die eine bzw. andere Erregerspule des zugehörigen Schaltschützes an die Minusleitung 39 der Stromquelle angeschlossen.
  • Die mit .den Kommandos der Differenzdruckmesser zursammenhänggevden Zu.oridhungen ergeben sich aus folgender Betrachtung: Der Differenzdruck am Speisewasserregelventil 13 .des Kessels r habe zunächst den Sollwert und werde daraufhin kleiner, etwa infolge einer Leistungsedhöhung :des Kessels r und der dadurch bedingten Vergrößerung der öffnung des Ventils 13- Zur Zurückführung des zu kleinen Differenzdruckes auf seinen Sollwert ist ein Mehr-Kommando zu beben. Der zu niedrige Differenzdruck ergibt eine Störung des Gleichgewichtes zwischen den beiden Druckdosen 23a und 23b im Sinne einer Verschiebung der Verbindungsstange 23e nach links. Der Kontaktzeiger 23g wird entgegen dem Uhrzeigensinne ausgelenkt, er macht bei 231 Kontakt und gibt dadurch ein Mehr-Kommando. Mit dem Mehr-Kommandb i.st somit dlie Erregung des Schaltschützes 35 durch die Spule 35b verbunden; die Kontakte 35f, 35g bzw. 35f`, 351 werden überbrückt.
  • Steigt andererseits, z. B. infolge einer Leistungsverminderung .des Kessels z und der dadurch bedingten Verkleinerung der Öffnung,des Ventils 13, der Differenzdruck über -den Sollwert, so kann der Sollwert nur dadurch wieder erreicht werden, daß der Speisewasserdruck in der Leitung 17 :gesenkt wird; es ist also ein Weniger-Kommando zu geben. Beim Steigen des Differenzdruckes über den Sollwert entsteht nun eine Störung des Gleichgewichtes der beiden Druckdos-en 23a und 23b im Sinne einer Verschiebung der Stana°ie, 23a nach rechts; der Kontaktzeiger 23g wird im Uhrzeiaggensinne ausbelenkt, er macht bei 23k Kontakt und gibt damit ein Weniger-Kommando. Hierbei wird die Erregerspule 35e an Spannung gelegt, es werden die Kontakte 35k, 351 bzw. 35m, 35n überbrückt. Die gleichen Zuordnungen sind auch bei den übrigen Differenzdruckmessern und Schaltschützen gegeben.
  • Die Stellvorrichtungen, 23Tn, 24m bzw. 25m der Rückführungen und ebenso die Stellvorrichtung 27 für das Dampfregelventil :der Pumpenantriebsturbine 23 :sind Elektromotoren, die auf Links- und Rechtslauf -geschaltet werden können. Der Zeichnung liegt eine Schaltung zugrunde, bei Ier der einzelne Motor mit seiner einen Anschlußldemme dauernd am Pluspol oder Stromquelle liegt, während er über zwei andere Anschlußklemmen an den Minuspol gelegt wird, und zwar, je nachdem, ob er auf Rechts-oder lauf Linikslauf eingeschaltet werden soll, über die eine oder die @andkere #dneser #beiiden Anschlußklemm;en. Die betreffenden Motoren werden hinsichtlich dieser beiden Anschluß.klemmen über die Scihaltschütze geschaltet. Die zugehörige Schaltung ist, wie man sieht, so gewählt, daß bei einem Mehr-Kommando des einzelnen das, zugehörige Schaltschütz jeweils den Motor 27 über die Leitung 40 an Spannung legt. Die Schaltschütze und .die sie schaltenden, Differenzdruckmesser arbeiten: also bei Mchr-Kommandos parallel zueinander auf den Motor 27. Das Einschalten des Motors 27 im anderen Drehsinne erfolgt über die Leitunig 4z ; in dieser liegen die Kontaktpaare 35m, 35n und 36'n, 36n und 37m, 37n iln Reihe zueinander. Das bedeutet, @d@aß ein Weniger-Kommando des einzelnen Differenzdruckmessers nur dann zum Einschalten des Motors 27 führt, wenn auch die übrigen Differenzdruckmesser, also alle Differenzdruckmesser, ein Weniger-Kommando geben.
  • Die Rückführungsantriebe 23'n bis 25m sind, wie man sieht, so angeschlossen, daß jeder dieser Motoren bei einem Mehr-Kommando des zugehörigen Differenzdruckmessers von diesem abhängig ist, also in -dem entsprechenden Dreihsinne eingeschaltet wird. In dem anderen Drehsinne aber, also beii einem Weniger-Kommando, si.nddie Rückführungsantriebe über .die Leitung 42 und die Reihenschaltung .der Kontakte 371, 37k und 36, , 36" und 35l, 35k an den Minuspol der Stromquelle angeschlossen; sie sind also bei einem ZVeniger-Kommando in Reihe von allen Differenzdruckmessern abhängig. Mit anderen Worten, ein Weniger-Kommando eines Differenzdruckmessers führt zur Einschaltung des zugehörigen Rückführungsantriebes nur ,dann, wenn auch alle übrigen Differenzdruckmesser ein Weniger-Kommando geben. In diesem Fall werden alle Rückführungsantriebe gleichzeitig in dem entsprechenden Drehsinne eingeschaltet.
  • Durch die neue Schaltung wird erreicht, daß bei keinem Kessel, insbesondere auch nicht bei dem Kessel mit höchstem Druck und demgemäß mit höchster Belastung der Differenzdruck den Sollwert unterschreitet; denn jeder Differenzdruckmesser kann; unabhängig von den übrigen Differenz-.druckmessern einMehr-Kommando zurAuswirkung auf die Spensewasserzufuhr bringen. Ein Weniger-Kommando hingegen kommt erst :dann zur Einwirkung auf die Speisewasserzufuhr, wenn der Differenzdruck an ,allen Kesseln den für den einzelnen Kessel geltenden Sollwert überschreitet und demgemäß alle Differenzdruckmesser ein Weniger-Kommando geben. Von hier aus betrachtet, wird auch die Bedeutung ,der Schaltungsweise der Rückführungen@ klar. Gibt beispielsweise .der Differenzdruckmesser 24 zunächst allein ein Weniger-Kommando, so muß .dieser Differenzdruckmesser in Wartestellung bleiben, bis auch. die übrigen Differenzdruckmesser sich auf ein Weniger-Kommando einstellen. Wären nun die Rückführungsantriebe bei der Schaltstellung der Differenzdrückm@esser auf Weniger-Kommando ebenfalls tnabh,ängig voneinander, so würde ,die Wartestellung des betreffenden Differenzdruckmessers vorzeitig aufgehoben werden, da über .die Rückführung die Gegenkontakte wieder ;in: die Symmetrielage bezüglich (des Kontaktzeigers gebracht würden.
  • Die Wirkungsweise der Ausführung nach Fig. i ist, zusammenhängend dargestellt, folgende: Es ist vorauszuschicken, ',daß jeder Differenzdruckmesser innerhalb seines Einstellbereiches durch die Stellschrauben 23e, 24e und 25e auf einen beliebigen Sollwert eingestellt werden kann. Man wird eine verschiedene Einstellung der Sollwerte an den einzelnen Kesseln vornehmen, wenn z. B. die Spei@sewasserregelventile für verschiedene Differenzdrücke ausgelegt sind. Es .sei .angenommen, daß .aus irgendwelchen Gründen, z. B. Leistungsanstieg, nur der Kessel 2 an seinem Speisewasserregelventil einen zu -geringen Differenzdruck aufweist und infolge-.dessen sein Differenzdruckmesser ein Mehr-Kommando gibt. Dadurch wird die Erregerspule 36b an Spannung gelegt, die Kontakte 36t, 369 und 36h, 361 werden überbrückt. Über das erste Kontaktpaar wird der Rückführungsmotor :24!n und zugleich über das zweite Kontaktpaar der Stellmotor 27 an Spannung gelegt. Die beiden Motoren laufen an; es wird das Regelventil 22 weiter geöffnet, es erhöht sich die Drehzahl und damit die Leistung der Pumpe 2o und dadurch der Druck in .der Leitung 17; der Vorgang dauert so lange an, bis über die Rückführung der Kontakt 24@ vom Kontaktzeiger 24g gelöst wird. Damit fällt das Schütz 36 wieder ab; die beiden Motoren 24 und 27 werden abgeschaltet. Der Differenzdruck am Speisewasserregelventil 14 hat sich durch den beschriebenen Vorgang wieder dem Sollwert genähert;- zugleich möge der Differenzdruck an den Regelventileni i3 und 15 den Sollwert überschritten haben. Die zugehörigen Differenzdruckmesser 23 und 25 sprechen im Sinne eines Weniger-Kommandos an; die Schütze 35 und 37 werden über die Erregerwicklungen 35c bzw. 37c an Spannung -gelegt. Wegen der Reihenschaltung bei Weniger-Kommandos werden aber die zugehörigen Rückführungsmotoren und der Motor 27 noch nicht eingeschaltet; die Differenzdruckmesser 23 und 25 sowie,die zugehörigen Schütze 35 und 37 bleiben in Wartestellung, bis auch der Differenzdruckmesser 24 ein , Weniger-Kommando gibt. Sobald das eintritt, werden der Motor 27 und die Rückführmotoren eingeschaltet. Das weitere spielt sich ähnlich ab, wie oben angegeben. Der durch ,die Weniger-Kommandos aller Differenzdruckmesser eingeleitete Vorgang wird jeweils durch denjenigen Differenzdruckmesser beendigt, der die ;geringste Abweichung des Differenzdruckes vom Sollwert aufwies.
  • Durch die vorstehend beschriebene Arbeitsweise der Erfindung wird erreicht, daß der für eine einwandfreies Regelung odes Speisewasserbedarfs jedes Kessels erforderliche, am Speisewasserregelventil selbst gemessene Differenzdruck aufrechterhalten wird. Die dargelegte Lösung einer Speisewasser-Differenvdruck-Regeleinrichtung macht-dieRegelung nicht nur unabhängig von der absoluten Höhe des jeweiligen Frischdampfdruckes, sondern arbeitet auch infolge ;der Eigenart der Schaltung ohne weiteres so, daß die Höhe des Speisewasserdruckes in.,der gemeinsamen Speisewasserdruckleitung von demjenigen Kessel bestimmt wird, der den höchsten Speisewasserdruck benötigt, d. h. (bei Einstellung gleicher Differenzdrücke an allen Differenzdruckmessern) von dem Kessel mit dem höchsten Druck hinter dem Speise-,vasserregelventil, also dem Kessel !höchster Leistung. Bei gleicher Leistung aller parallel geschalteten Kessel wird also der Differenz-.druck für alle Kessel konstant gehalten, bei unterschiedlicher -Leistung nur für den höchstbelasteten Kessel. Die geringer belasteten Kessel weisen dann entsprechend höhere Differenzdrücke auf, was durch .die Wasserbedarfsregelung jedes Kessels ausgeglichen wind. Die für die Speisung aufzuwendende Energie wird also ebenfalls durch den .höchstbelasteten Kessel bestimmt. Damit besitzt die Anlage das für einen- störungsfreien und wirtschaftlichen Betrieb erforderliche Verhalfen.
  • Die Ausführung nach Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. i nur. dadurch, daß idie -gemeinsame Speisewasserpumpe 2o durch einen ElektromOtOr45 mit konstanter Drehzahl angetrieben -v#ird; zur Regelung der Speisewasserzufuhr wird daher ein zwischen der Pumpe 2o und der Speisewasserdruckleitunig 17 eingeschaltetes Drosselventil 46 entsprechend eingestellt, -und zwar durch die Differenz-druckregeleinrichtung ;diese kann im einzelnen gemäß Fig. 2 ausgeführt sein.
  • Bei der Ausführung nach Fig.3 ist zusätzlich zu den Einheiten nach Fig. i eine zweite- Speisewasserpumpe 47 vorgesehen, die von einem Motor konstanter Drehzahl, z: B. einem Elektromotor 48, angetrieben wird und über .die Leitung 49 auf die gemeinsame Speisewasserdruckleitung 17 arbeitet. In die Leitung 49 ist ein Regelventil 50 gelegt, das in Regelabhängigkeit von einem Mengenmesser 51 steht, .der zu beiden Seiten eines Meßflansches 52 an die Leitung 49 angeschlossen ist. Die Pumpe 47 übernimmt die Grundlast, die durch entsprechende Einstellung des Mengenraglers 51 auf an sich beliebige Sollwerte einstellbar ist. Die Pumpe 2o steht, wie bei der Ausführung nach Fig. i und 2, 'in Regelabhängigkeit von der Differ;nzdruckreaeleinrichtung und regelt demgemäß die Schwankungen des Speisewasserverbrauchs aus.
  • Die Fig. 4 zeigt eine Ausführung, die sich aus der nach Fig. 3 durch eine Vertauschung der Regelverbindungc-n ergibt, und zwar ist der an die Leitung 49 angeschlossene 1len:genregier 51 nicht auf das Regelventil 5o, sondern. auf das Dampf regelventil 22 der Turbine 21 geschaltet, während die Differenzdruckregeleinrichtung auf das zwischen der Pumpe 47 und der Speisewasserdruckleitung 17 liegende Regelventil 5o arbeitet. Auch bei dieser Anordnung deckt, ,ebenso wie bei der Ausführung nach Fig. 3, die Pumpe 47 die Grundlast, während die Pumpe 2o die Belastungsschwankungen ausregelt. Das hat weinen Grund in folgendem: Die Differenzdruckregeleinrichtung stellt an sich das Venti15oentsprechend denBelastungsschwankungen ein. Durch den Mengenmesser 51, 52 wird aber die Speisewasserquelle 20, 21, 22 in solchem Sinne geregelt, daß mit zunehmender Menge des von der Pumpe 47 geförderten Speisewassers auch die Menge ödes von der Pumpe 2o ;geförderten Speisewassers zunimmt, und zwar so lange, bis durch die damit verbundene Druckerhöhung in,der Leitung 17 und durch die von dieser Druckerhöhung abhängige Beeinflussung der Differenzdruckregeleinrichtung die Fördermenge der Pumpe 47 auf die ursprüngliche Höhe zurückgegangen ist. Die Differenzdruck-: regeleinrichtung arbeitet hier also mittelbar auf die Speisewasserquelle 2o, 21, 22, so @daß diese, wie schon gesagt, die Belastungsschwankungen ausregelt, während die Speisewasserquelle 47, übers Ganze gesehen, nur die Grundlast liefert.
  • Die Ausführung nach Fig. 4 ermöglicht folgende vorteilhafte Benutzungsweise: Wird für eineKesselgruppe vorerst nur eine Speisewasserpumpe benötigt und erst später eine zweite Pumpe zugeschaltet, so kann man bei Anwendung der Ausführung nach Fig. 4 zunächst mit der Pumpe 47 fahren; in diesem Fall wird die Pumpe 47 in Abhängigkeit von der Differenzdruckregeleinrichtung entsprechend den Belastungsschwankungen geregelt, und zwar in gleicher Weise wie die Pumpe 2o der Fig. 2.
  • Wird später die dampfangetriebene Pumpe 2o der Fig. 4 zuggeschaltet, so braucht nicht eine Umschaltung derRegeleinrichtungen im Sinne derHerheiführung .der Schaltung nach Fig. 3 zu erfolgen, sondern die Beeinflussung .des Ventils. 5o .durch die Diff-er:nzdruckregel-einrichtung kann beibehalten werden. Es tritt aber, wie beschrieben, eine wirkungsmäßige Umschaltung &r Differenzdruckregeleinrichtung von der Pumpe 47 auf die Pumpe 20 bzw. auf die zugehörige Turbine2i ein. Diese selbsttätige Umschaltung ist deswegen von Vorteil, weil die Regelung der Pumpe2odurchBeeinflussung der Drehzahl erfolgt und damit die aufgewandte Energie dem Bedarf angepaßt wird.
  • Die Ausführung nach Fig. 5 unterscheidet sich von der nach Fig. 3 nur dadurch, daß auch die Pumpe 2o von :einem Antrieb konstanter Drehzahl, insbesondere von einem Elektromotor 54, angetrieben wird und zur Regelung ,dieser Speisewasserquelle ein Regelventil 55 vorgesehen ist, ,das seinerseits in. Abhängigkeit von der Differenzdruckre:geleinrichtung gemäß Fig. i und 2 eingestellt wird.
  • Der Fig.6 ist der Fall zugrunde gelegt, daß außer der Speisewasserpumpe 20, die gemäß Fig. i und 2 angetrieben und !geregelt wird, auch für die Pumpe 47 eine- Turbine 56 vorgesehen ist, deren Dampfregelventil 57 mittelbar ebenfalls in Abhängigkeit von der Differenzdruckregeleinrichtung eingestellt wird. Die Darstellung beruht auf der Annahme, daß die Einstellung des Ventils 57 über ein Meßgerät 58 erfolgt, das die Differenz der an den beiden Maßflanschen52 und 53 abgegriffenen Mengenwerte des von den beiden Speisewasserquellen2o und 47 geförderten Wassers vergleicht und in Abhängigkeit von .der dabei ermittelten Differenz das Regelventil 57 einstellt. Beide Pumpen werden .also auf gleiche Fördermengen geregelt (Gleichlaufsteuerung). Es ist klar, daß die Regelung der Turbine 56 auch in Abhängigkeit von einem Vergleich der Drehzahlen der beiden Turbinen 21 und 56 oder anderer Gleichlauf steuerimpulse erfolgen könnte und daß auch an ,die Stelle der Turbine ein hi:nsichtl.ich (der Drehzahl regelbarer Elektromotor oder sonstiger Antrieb treten könnte.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Speisewasser-Differenzdruck-Regeleinrichtung für parallel geschaltete Dampfkessel, bei denen für jeden Dampfkessel ein ;gesonderter Differenzdruckmesser vorgesehen ist, der jeweils zu beiden Seiten des Speisewasserregelventils -der einzelnen Kessel angeschlossen ist, und diese Differenzdruckmesser die gemeinsame Speisewasserzufuhr regeln, dadurch gekennzeichnet, ,daß die mit einem Kontaktzeiger und zwei Gegenkontakten ausgerüsteten Differenzdruckmesser ihrerseits auf Relais, Schütze od. dgl. arbeiten und diese auf die Stellvorrichtung für das Regelorgan der ;gemeinsamen Speisewasserzufuhr und für die der Rückführung geschaltet sind, und zwar bei Mehr-Kommando parallel und bei Weniger-Kommando in Reihe zweinarider.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkontakte des einzelnen Differenzdruckmessers Teile der zu-,gehörigen, vorzugsweise isodromenRückführung bilden.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet daß die gemeinsame Speisewasserleitung an zwei Speisewasserquellen angeschlossen ist und von diesen :die eine die vorzugsweise auf beliebige konstante Werte einstellbare Grundlast übernimmt und ,die andere, in der Regelabhängigkeit von den Differenzdruckmessern stehend, ,die Schwankungen des Speisewasserverbrauchs ausregelt. q.. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Grundlast liefernde Speisewasserquelle einen Mengenregler zur Konstanthaltung der eigestellten Grundlastmenge aufweist. Einrichtung nach Anspruch .¢, .gekenn, zeichnet durch eine Vertauschung ,der Regelverbindungen, :derart, :daß der Mengenregler -nicht auf die zugehörige, sondern auf die zweite Speisewasserquelle arbeitet und die erste Speisewasserquelle.ihnerseits in Regelabhängigkeit von ,den Differenzdruckmessern steht. Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 2i6 o4.2.
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CN114233407A (zh) * 2021-12-02 2022-03-25 中国船舶重工集团公司第七0三研究所 一种给水电动阀与汽轮机转速联锁控制方法
CN114233407B (zh) * 2021-12-02 2023-11-24 中国船舶重工集团公司第七0三研究所 一种给水电动阀与汽轮机转速联锁控制方法

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