DE88694C - - Google Patents
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- DE88694C DE88694C DENDAT88694D DE88694DA DE88694C DE 88694 C DE88694 C DE 88694C DE NDAT88694 D DENDAT88694 D DE NDAT88694D DE 88694D A DE88694D A DE 88694DA DE 88694 C DE88694 C DE 88694C
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- DE
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 description 5
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 description 5
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 description 5
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D35/00—Presses for shaping pre-existing loose soles, shoe bottoms or soles fixed to shoe bottoms
Landscapes
- Blow-Moulding Or Thermoforming Of Plastics Or The Like (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Sohlenpresse besteht im wesentlichen aus einem um eine horizontale
Achse drehbaren Radgestell, welches radial mehrere Leistenträger und die dazugehörigen
Formenträger mit Prefsstücken trägt, wobei die Leistenträger mit Leisten, sowie die Prefsstücke
nach Fertigstellung einer Sohle nach einander selbstthätig in eine Lage gebracht werden,
welche dem Arbeiter das Entfernen bezw. Aufbringen einer Sohle leicht möglich macht.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist die Maschine zur Darstellung gebracht.
Fig. ι zeigt die Maschine in Seitenansicht,
Fig. 2 und 3 veranschaulichen einen der Leistenträger in Ober- und Seitenansicht und
Fig. 4 zeigt die Maschine in Vorderansicht.
Auf dem am Maschinenbock A angeordneten hohlen Zapfen b ist das Gestell B drehbar gelagert,
welches die Leisten und Prefsformen trägt. Auf dem hinteren Theil der Nabe b1
ist das Zahnrad b2 aufgekeilt, durch welches
das Gestell seinen Antrieb erhält. Die Leistenträger E, von denen vier in dem drehbaren
Gestell B radial angeordnet sind, besitzen je einen Leistenhalter e (Fig. 2 und 3) und eine
Fersenstütze el. Zwecks Einstellung dieser
Theile zu einander ist jeder Halter auf einer besonderen Platte e3 bezw. e4 montirt Beide
Platten werden in den Führungen e5 der Platte e2 geführt und besitzen je eine Zahnstange e6 e7,
welche in gegenüberliegende Zähne eines auf der Platte e2 drehbar gelagerten Zahnrades e8 eingreifen.
Infolge dieser Einrichtung werden beide Halter stets entgegengesetzte Bewegungen zu einander
ausführen. Eine federnde Sperrklinke e9 ist auf der Platte e2 derart angeordnet, dafs
ihr Zahn in Eingriff mit Einschnitten e10 seitlich an der Platte e2 kommen kann, um die Leistenhalter
in der gewünschten Lage festzustellen. Die Platte e2 der Leistenträger E gleitet in
Führungen b5 einer Platte b6, welche fest mit
dem Gestell verbunden ist. Diese Einrichtung ermöglicht eine Bewegung des Leistenträgers E
parallel zur Achse des Gestelles, so dafs derselbe aus letzterem heraus in eine Stellung gebracht
werden kann, welche dem Arbeiter ein leichtes Entfernen bezw. Aufsetzen eines Arbeitsstückes
gestattet.
Um diese Bewegung des Leistenträgers selbstthätig nach einmaliger Umdrehung des Gestelles
B erfolgen zu lassen, ist am vorderen Ende der Platte e2 ein nach unten gebogener'
Haken e11 befestigt, der mit der Nuth eines
Segmentstückes e13 in Eingriff kommen kann, welches aufrechtstehend auf einer durch den
Zapfen b gehenden Stange eu angeordnet ist. Letztere steht durch ein Schlitzauge ο 2 an
ihrem hinteren Ende mit einem bei e16 drehbar
gelagerten Hebel e15 in Verbindung. Derselbe
trägt eine Laufrolle e17, die in der Nuth e18
einer auf Welle i>4 aufgekeilten Curvenscheibe e19
geführt wird. Die Schwingbewegung, welche die Curvenscheibe dem Hebel e15 ertheilt, ist
so bemessen, dafs der Leistenträger, dessen Zapfen e11 mit dem Segmentstück e13 in Eingriff
ist, aus seiner Arbeitsstellung in eine Lage gebracht wird, die ein Entfernen oder Einstellen
des Arbeitsstückes ermöglicht. Zufolge
der aufrechtstehenden Anordnung des Segmentstückes e13 auf der Stange e14 kann die Bewegung
des Hebels e15 nur dem Leistenträger mitgetheilt werden, welcher sich gerade in aufrechter
Stellung befindet.
Da es zweckmäfsig ist, das Segmentstück e13
in der Längsrichtung auf der Stange eu verstellen
zu können, um bei Rückkehr des Leistenträgers eine geeignete Lage desselben zu der
Prefsform D zu sichern, ist das Segmentstück e13
nicht direct auf der Stange e14, sondern gleitbar
auf einem Ringstück 2, das auf der Stange aufgekeilt ist, befestigt. Ein am äufseren Ende
der Stange e14 befestigter Arm 4 besitzt eine mit Kurbel 6 versehene Spindel 5, welche das
Segmentstück angreift und ein beliebiges Einstellen desselben ermöglicht.
Zu jedem Leistenträger gehört eine Prefsform D, welche an einem Formenträger d beweglich
angebracht ist. Die Formenträger d können in Führungen dl d1 an den Armen des
Gestelles B radial gleiten. Vier Federn d'2,
welche einerseits am Gestell B, andererseits an jedem der Formenträger befestigt sind, haben
das Bestreben, letztere der Achse des Gestelles zu nähern, und erzeugen den nöthigen Druck,
um die auf dem Leisten gehaltene Sohle in die gewünschte Form zu pressen.
Um die Formenträger mit ihren Prefsformen aus ihrer Arbeitsstellung, in welcher die Prefsformen
durch die Federn fest auf die Sohlen gedrückt werden, in eine Lage zu bringen,
welche das Herausbewegen des Leistens aus dem Gestell B ermöglicht, sind an jedem
Formenträger d zwei Zapfen d3 vorgesehen, die in Eingriff kommen können mit den am
oberen Theil des Maschinengestelles angeordneten Führungen <f4 di, von denen die eine
direct am Maschinengestell, die andere an einem oberen Arm α desselben befestigt ist. Die Führungen
a?4 <i4 sind so ausgebildet, dafs die
Zapfen d3 d3 der Formenträger, wenn diese sich in ihrer Arbeitslage befinden, in die Führungen
einlaufen können und bei Weiterdrehung des Gestelles B ein Anheben der Formenträger
aus ihrer Arbeitslage erfolgt. Sobald einer der Formenträger auf diese Weise aus seiner Arbeitslage angehoben wird, kann der zugehörige
Leistenträger frei aus dem Gestell herausbewegt werden. Wird das Gestell B wieder in Umdrehung
versetzt, so verläfst der Formenträger die Führungen d^ und wirkt mit seiner Prefsform
wieder auf die Sohle ein.
Der Antrieb des Gestelles B und der Curvenscheibe e ln erfolgt von einer Welle 7 aus,
weiche mittelst Riemscheibe 8 in Drehung versetzt wird. Die Welle 7 trägt eine Schnecke 9,
welche in Eingriff steht mit einem lose auf der Welle bA laufenden Zahnrad 10. Das Zahnrad
10 besitzt seitlich Zähne 11 und bildet die eine Hälfte einer Kupplung, deren andere
Hälfte 14 mit den Zähnen 12 auf der Welle &4,
in der Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Eine Spiralfeder 15 auf der Welle Z>4,
welche sich gegen einen Flantsch 16 der letzteren stützt, drückt gegen die Kuppelhälfte 14
und bringt die Zähne 12 derselben in Eingriff mit den Zähnen 11 des Zahnrades 10, so dafs
bei Drehung des letzteren die Welle i»4 durch
die Kupplungshälfte 14 mitgenommen wird. Die Auslösung der Kupplung erfolgt vermittelst
eines Keiles 17, auf dessen schräge Gleitfläche nach jedesmaliger Umdrehung der
Wellet4 ein Anschlagstift 18 der Küppelhälfte 14
aufläuft, wodurch die letztere aufser Eingriff mit dem Zahnrad 10 kommt und Welle Z>4,
sowie das Gestell B zur Ruhe gebracht werden.
Da zur Ausrückung eines Leistens bezw. zum Anheben einer Prefsform immer eine Umdrehung
der Welle £4 mit Curvenscheibe e19
erforderlich ist, so mufs in dem vorliegenden Fall, wo das Gestell vier Prefsformen trägt,
die Welle b* vier Umdrehungen während einer Umdrehung des Gestelles B machen, zu welchem
Zwecke der Durchmesser des Zahnrades b'2 auf der Nabe des Gestelles vier mal gröfser
ist als der des Zahnrades b3 auf der Welle b*.
Um das drehbare Gestell B nach seiner Ausrückung wieder in Thätigkeit zu setzen, mufs
die Kupplung 14 eingerückt werden. Dies geschieht vermittelst eines Fufstrittes 20, welcher
derart auf einer drehbaren, den Ausrückkeil 17 tragenden Welle 19 aufgekeilt ist, dafs
beim Niedertreten des Trittes der Keil von der Kupplung 14 abgehoben wird und hierdurch
dieselbe wieder in Eingriff mit dem Zahnrad 10 kommen kann.
Die Anordnung des Stiftes 18 auf der Kupplungshälfte
14 ist derart getroffen, dafs die Auslösung der Kupplung in dem Augenblicke
stattfindet, wo die Prefsform von der Sohle abgehoben ist und gerade ihre verticale Stellung
über der Achse des Gestelles eingenommen hat; der Leistenträger E mit Leisten und Sohle
ist dann vollständig aus dem Gestell heraus bewegt, der Hebel e15 hat also seine vordere
Grenzlage erreicht. Nachdem der Arbeiter einen neuen Schuh auf den Leisten aufgebracht
hat, tritt er auf den Fufstritt 20; das Gestell B setzt sich in Bewegung. Der Leisten mit
Schuh wird durch Curvenscheibe 19 unter Vermittelung
von Hebel e 15, Stange e 14 mit Segmentstück
e13 in das Gestell hineinbewegt, während gleichzeitig die Prefsform durch die Führungen
d* dem Leisten immer näher gebracht wird. Hat der Leisten seine Arbeitsstellung
wieder eingenommen, so geben auch die Führungen d* die Prefsform frei, welche nun durch
die Federn d'2 fest auf die Sohle geprefst wird. Inzwischen ist die nächste Prefsform den Führungen
d* so nahe gekommen, dafs bei Weiterdrehung des Gestelles die Zapfen des Form-
trägers in die Führungen <i4 einlaufen. Gleichzeitig
betritt auch der Haken e11 an der Führungsplatte
e2 die Nuth des Segmentstückes e13,
und während die Prefsform durch die Führungen angehoben wird, bewegen sich die
Leistenträger mit Leisten und Schuh aus dem Gestell heraus. Hat der Leisten seine äufserste
Stellung erreicht, so wird die Kupplung durch den Anschlagstift 18 und den Keil 17 ausgerückt
und die Maschine zur Ruhe gebracht, worauf nach Auswechseln des Schuhes ihre
Bewegung durch Niedertreten des Fufstrittes 20 wieder eingeleitet werden kann.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Eine Sohlenpresse, bei welcher die Leisten und Prefsformen in den Armen eines sich drehenden Gestelles derart angeordnet sind, dafs die Leistenträger quer, die Prefsformen radial zur Drehungsebene des Gestelles in Führungen desselben gleiten können, um an einer bestimmten Stelle behufs Aus- und Einbringens der Arbeitsstücke die Prefsformen abheben und die Leisten hervorziehen zu können.
- 2. Eine Sohlenpresse der unter 1. gekennzeichneten Art, sofern bei derselben die Prefsformen (E) nach einander zwecks Abhebens derselben von der Sohle bei ihrer Bewegung mit dem Gestell in feste Führungen (cfi) einlaufen und die jeweilig von der Prefsform entlasteten Leistenträger mittelst eines durch Curvenscheibe in der Längsrichtung der Gestellachse beweglichen Segmentstückes (eis) hervorgezogen werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88694C true DE88694C (de) |
Family
ID=360563
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88694D Active DE88694C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88694C (de) |
-
0
- DE DENDAT88694D patent/DE88694C/de active Active
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