DE884239C - Vorrichtung zum Herrichten der Rundeisen fuer das Verspannen von Betonschalungen - Google Patents

Vorrichtung zum Herrichten der Rundeisen fuer das Verspannen von Betonschalungen

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DE884239C
DE884239C DEH9386A DEH0009386A DE884239C DE 884239 C DE884239 C DE 884239C DE H9386 A DEH9386 A DE H9386A DE H0009386 A DEH0009386 A DE H0009386A DE 884239 C DE884239 C DE 884239C
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Germany
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round
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Application number
DEH9386A
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English (en)
Inventor
Karl Heilwagen
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KARL HEILWAGEN BAUGERAETE IMP
Original Assignee
KARL HEILWAGEN BAUGERAETE IMP
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Publication date
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/06Tying means; Spacers ; Devices for extracting or inserting wall ties
    • E04G17/0642Devices for extracting or inserting wall ties or parts thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Herrichten der Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen Mit dem Patent 856 504 ist ein Verfahren unter Schutz gestellt, nach dem die Schalung bei Betonbauten verspannt werden soll. Das Verfahren soll darin bestehen, daß Rundeisenstücke an je zwei oder mehreren Stellen zu flachen Ouerschnitten ausgeklinkt und an Stelle der Verspannungsdrähte in die Schalung eingebracht werden, worauf sie entweder mit geschlitzten Unterlegscheiben und Keilen oder unmittelbar mit geschlitzten Keilen angezogen werden, die an den ausgeklinkten Stellen über die Rundeisen geschoben wurden.
  • Zum Herrichten der Rundeisen kann nach dem Patent 85.6 5o4 eine besondere Vorrichtung dienen. Die Erfindung befaßt sich mit der weiteren Ausgestaltung einer solchen Vorrichtung. Es hat sich herausgestellt, daß beim Arbeiten mit einer in üblicher Weise gebauten Stanzvorriehtung die Rundeisen durch das Ausklinken verbogen werden. Um dieses zu verhindern, soll gemäß der Erfindung die Stanzvorrichtung mit Geradehiegern versehen werden, die beiderseits des Schneidbackenträgers angebracht sind, so daß sie nach der Ausklinkung bei weiterer Abwärtsbewegung des Schneidbackenträgers das Rundeisen zu beiden Seiten der ausgeklinkten Stelle -gegen die mit vertiefter Auflage versehene Matrize drücken.
  • Weiter hat sich gezeigt, daß es unter gewissen Verhältnissen zur schnelleren Bedienung der Vorrichtung vorteilhaft ist, dafür zu sorgen, daß die Rundeisen mit einem Griff sofort richtig auf die Auflage .gebracht werden. Zu diesem Zweck kann erfindungsgemäß neben der Auflage ein Anschlag angebracht sein, der verhindert, daß man das Rundei-sen weiter als bis zur Auflage- in das Maul der Vorrichtung einschiebt.
  • Falls man mit verschiedenen Rundeisenstärken arbeitet, kann eine Vorrichtung verwendet werden, die nebeneinander zwei oder mehr Auflagen und diesen entsprechende Schneidbackenpaare hat.
  • Eine weitere, erst durch die praktische Erfahrung ermittelte Verbesserung,der Stanzvorrichtung lz:ann darin bestehen, daß das Schneidbackenstüdk mit einem Führungsfinger in der die Auflage bildenden -Matrize geführt ist. Es hat sich nämlich gezeigt, daß in dem rauhen Betrieb einer Baustelle unter Umständen .die- Stanzenführungen ungenau werden, so daß die Schneidebacken nicht genau auf die Matrize bzw. an beiden Seiten des Matrizensteges vorbeigehen. Das kann zu. Beschädigungen der Schneidebacken oder der Matrize führen.
  • Durch ,die soeben erwähnte unmittelbare Führung der Schneiidbacken an der Matrize wird jedoch jegliches Abweichen dieser beiden Teile voneinander vermieden, unabhängig davon, ob sich das übrige Gerüst der Vorrichtung etwa verformt.
  • Da gemäß dem Patent 856 5o¢ in der Regel die Rundeisen an zwei Stellen in bestimmtem Abstand voneinander mit Ausklinkungem versehen werden, können gemäß der Erfindung zwei gleichartige Stanzvorrichtungen verwendet -werden, deren Abstand voneinander fest einstellbar ist.
  • Weitere Ausgestaltungen des Erfindungsgegenstandes ergeben sich aus der Beschreibung der Zeichnung.
  • Fig. @i zeigt das Maul einer erfindungsgemäßen Stanzvorrichtung in der Seitenansicht und Fig.2 dasselbe in der Ansicht von vorn. In diesen Figuren ist i ,die IVIatrize und 2 das Schneidbackenstück, das in Fig. u zum großen Teil verdeckt und deshalb nur gestrichelt angedeutet ist. Dieses Schneidbackenstück ist in Fig. 3 gesondert herausgezeichnet, während die Matrize in Fig. q. in der Draufsicht gesondert dargestellt ist. Sie kann, wie dort gestrichelt angedeutet, auf der der Führung ,egenüberliegenden Seite eine dritte Querver-, bindung 4a haben., Das Schneidbackenstück kann auswechselbar am Kolben der Stanzvorrichtung angebracht sein oder auch mit diesem Kolben ein Ganzes' bilden. Die Kanten 3 .des Schneidbackenstückes !2o laufen auf beiden Seiten des Steges 4 der Matrize i vorbei und müssen auf .diesen Steg ausgerichtet sein. Um diese Ausrichtung zu gewährleisten, trägt das Schneidbackenstück 2 an seinem unteren Ende einen Führungsfinger 5, der in eine entsprechende Öffnung ;6 der :Matrize genau hineinpaßt und so lang ist, daß er auch bei weitestem Öffnen des Stanzmaules niemals ganz aus der Öffnung 6 herauskommt. Zu beiden Seiten des Schneidbackenstückes 2, stehen unbeweglich mit dem Stanzenkörper verbunden die Abstreifer 7, .die in Fig. 5 gesondert dargestellt sind. Außerhalb dieser Abstreifer q, jedoch nicht feststehend, sondern mit den Schneidbäcken zusammen durch die Stanze abwärts bewegt, sind die Geradebitger 8 angeordnet. Sie sind an ihren unteren Kanten bei g ein wenig ausgerundet und gerade so lang, daß sie beim weiteren Abwärtsführen der Schneidbacken nach dem Ausklinken den Rundstab an beiden Seiten auf die Matrize niederdrücken. Die Geradebieger sind in flachen Vertiefungen der Abstreifer geführt. Die Matrize ist, wie Fig. 2 erkennen läßt, in ihrer Auflage an beiden Seiten =o etwas abfallend gestaltet, so daß sie in .der Mitte aufgewölbt erscheint. Der Rundstab wird also über diese Wölbung gedrückt und legt sich dann noch auf die beiden äußeren Kanten aei der Vorrichtung. Die Geradebieger können derart in der Länge verstellt sein, daß sie bei verschiedenen Rundeisendurchmessern ihren Zweck erfüllen. Das Rundeisen soll nämlich durch die Geradebieger etwas nach unten durchgebogen werden, und zwar gerade so weit, wie es nach dem Loslassen wieder zurückfedert. Es kommt dann genau geradegerichtet aus der Stanzvorrichtung heraus. Die Matrize i= kann mit Bolzen n2 oder auf andere Weise an der Vorrichtung ein wenig nachgiebig befestigt sein, so daß sie allein durch den Führungsfinger in ihrer Beziehung zu den Schneid backen geführt wird.
  • Fig. 6 zeigt eine Sonderausführung der Schneidbacken und der Matrize. i3 ist hier die Matrize. Diese hat eine schmälere Auflage 14 und eine breitere Auflageas. Den Auflagen entsprechen an dem Schneidbackenstück i;6 das engere Schneidbackenpaar 17 und das weitere Schneidbackenpaar i& =g ist der Führungsfinger des Schneldbackenstückes, der in der vorher beschriebenen Weise in die Matrize a'3 eingreift. In Fig. 7 ist noch eine andere Ausführungsform der Matrize dargestellt, die gleichfalls dazu dienen kann, mehrere verschiedene Rundeisenstärlken zu verarbeiten. Die Auflage hat bei dieser rM(atrize Zoo, einen im wesentlichen kreisabschnittförmigen Querschnitt 21i, der jedoch in seiner Mitte d urch eine angesetzte zweite kreisabschnittartige Vertiefung 22 von geringerem Durchmesser erweitert ist.
  • Die Fig.8 und 9 dienen zur Erläuterung der Befestigung zweier gleichartiger Stanzvorrichtungen in bestimmtem Abstand voneinander. Der Zweck dieser Anordnung ist, ohne Nachmessen die richtigen Abstände der Ausklinkungen an den Rundeisen einzuhalten. Hier ist eine Vorrichtung als Ganzes mit '23 bezeichnet und die andere Vorrichtung als Ganzes mit 24.. Die beiden Stanzvorrichtungen können beispielsweise auf U-Eisen 25 sitzen, an denen sie z. B. mit einfachen Klammern 26 angeklemmt sind. Diese Art der Befestigung ist in Fig. 8 dargestellt, in der man nur die eine der beiden Vorrichtungen in der Seitenansicht sieht. In Fig. 9 sind die beiden nebeneinanderstehenden Stanzvorrichtungen in Stirnansicht gezeichnet, und die Verbindung durch die U-Eisen ist nur gestrichelt angedeutet. In dieser Figur soll hauptsächlich die Mbglichkeit angegeben werden, den Abstand zwischen den Vorrichtungen durch eine von der Aufstellungsfläche getrennte Stange n7 einzuhalten, die durch Augen 28 in (den beiden Vorrichturigen hindurchgesteckt und in diesen z. B. mit Klemmschrauben 29 festgeklemmt ist. In Fig. 9 sind sowohl. die nur angedeutete@nUnterlegeschienen als auch die Verbindungsstange abgebrochen gezeichnet.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRtrGIIE: i. Vorrichtung zum Herrichten der Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen nach Patent 856 5ort, gekennzeichnet durch zwei beiderseits des Schneidbackeriträgers an diesem befestigte Geradebieger (8), die nach dem Ausklinken bei weiterer Abwärtsbewegung des Schneid'backenträgers ,das Rundeisen zu beiden Seiten der ausgeklinkten Stelle gegen die Matrize (i) drücken.
  2. 2. Vorrichtung zum Herrichten von Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen durch Ausklinken nach Patent 85;6 So@:4, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Auflage ein Anschlag so angebracht ist, daß das Rundeisen nicht weiter als bis zur Auflage in das Maul der Vorrichtung eingeschoben werden kann.
  3. 3. V orrichtung zum Herrichten von Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen nach Patent 856 5o4., dadurch gekennzeichnet, !d.aß das Schneidbackenstück (2) mit einem Führungsfinger (5) in der die Auflage bildenden Matrize (i) geführt ist.
  4. 4.. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize an der der Führung gegenüberliegenden Seite eine dritte Ouerverbindung (4a) hat.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage für das Rundeisen in der Längsrichtung des Rundeisens so weit in ihrer Mitte hochgewölbt ist, daß beim Andrücken der Geradebieger (8) gegen die Matrize (i) beide Enden des Rundeisens um den durch Federung wieder zurückgehenden Betrag über die geradlinige Streckung hinaus nach unten gebogen werden.
  6. 6. Vorrichtung zum Herrichten von Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen nach Patent 856 5o4, dadurch gekennzeichnet, daß sie mit zwei oder mehr nebeneinanderliegenden Auflagen und diesen entsprechenden Schneidbackenpaaren für verschiedene Rundeisenstärken ausgerüstet ist.
  7. 7. Vorrichtung zum Herrichten von Rundeisen zum Verspannen von Betonschalungen nach Patent 856 5o4., dadurch gekennzeichnet, daß die Auflage für das Rundeisen in der zur Rundeisenachse senkrechten Schnittebene eine Kreisabschnittform entsprechend dem Durchmesser eines starken Rundeisens und im Grunde dieses Ausschnitts eine Vertiefung mit Kreisabschnittform entsprechend dein Durchmesser eines schwächeren Rundeisens hat. B.
  8. Vorrichtung zum Herrichten von Rundeisen für das Verspannen von Betonschalungen nach Patent 856504, dadurch gekennzeichnet, daß sie in fest einstellbarem Abstand mit einer gleichartigen Vorrichtung verbunden ist, deren Auflageachse mit ihrer eigenen Auflageachse zusammenfällt.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der beiden gleichartigen Vorrichtungen durch Anklemmen derselben auf ein Paar U-Eisen eingehalten wird. io. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, d.aß der Abstand .der beiden gleichartigen Vorrichtungen durch eine an ihnen beiden festklemmbare und nach Bedarf mit Strichmarken versehene Abstandsstange (27) gehalten wird.
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