DE88337C - - Google Patents

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DE88337C
DE88337C DENDAT88337D DE88337DA DE88337C DE 88337 C DE88337 C DE 88337C DE NDAT88337 D DENDAT88337 D DE NDAT88337D DE 88337D A DE88337D A DE 88337DA DE 88337 C DE88337 C DE 88337C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Vorliegender Extractionsapparat unterscheidet sich von den demselben Zwecke dienenden Apparaten durch
ι. ein nach abwärts konisch zulaufendes Extractionsgefäfs,
2. eine den als Prefskolben dienenden Deckel bethätigende eventuell hohle und dann zur Zufuhr der Extractionsmittel dienende Prefsspindel.
Durch das nach abwärts konisch zulaufende Extractionsgefäfs soll die Bildung von Kanälen, welche das Extractionsmittel durch die zu extrahirende Substanz wirkungslos ableiten könnten, verhindert werden, denn die Theilchen dieser Substanz werden durch die geneigten Wände des Gefäfses stets gegen die Mitte zusammengedrängt.
Durch die hohle Prefsspindel oder auf andere Weise soll das Extractionsmittel in die Mitte des Gefäfses, also dort, wo die Substanz am dichtesten gelagert ist, geleitet werden, und überdies soll durch diese Anordnung ermöglicht werden, die auszuziehende Substanz, ohne die Extractbereitung unterbrechen zu müssen, stets im Zustande zweckmäfsigster Pressung zu erhalten. Bekanntlich ist das Volumen der meisten der auszuziehenden Substanzen (z. B. Wurzeln) während der Extraction Veränderungen durch Anquellen oder durch Abfuhr löslicher Theile unterworfen.
Der im Schnitte dargestellte Apparat besteht aus dem kegelförmigen, mit seiner Spitze nach abwärts gerichteten Gefäfse b, welchem ein genügend breiter, zur Führung des als Prefskolben dienenden Deckels bestimmter Rand aufgesetzt ist. Das Gefäfs b mündet in ein absperrbares Rohr r. Zunächst diesem Rohre sind im Gefäfse b zwei Siebe s und s1 angeordnet, welche das Verstopfen des sich konisch verengenden Abschlusses verhindern sollen. Das Sieb s kann zwecks bequemerer Reinigung des Gefäfses entfernt werden.
Der gleich einem Prefskolben wirkende, von der flachgängigen Schraubenspindel j? bethätigte Deckel d besitzt einen genau in den cylindrischen Rand α des Gefäfses b passenden abwärts gebogenen Rand η, an welchem das Sieb i befestigt ist. Der Deckel d ist central durchbohrt; diese Durchbohrung communicirt abdichtend mit der axialen Ausnehmung der Spindel p. Der Prefshelm h ist bügeiförmig und trägt mit seinen nach abwärts gebogenen Armen das Extractionsgefäfs.
Der Gebrauch des Apparates ist folgender: Die auszuziehende Substanz wird in das Gefäfs b gefüllt, so dafs sie bis in den cylindrischen Rand α hineinreicht. Hierauf wird die Substanz zwischen den Sieben s und s1 so weit als nöthig zusammengeprefst. Schon hierbei gruppiren sich die Substanztheilchen derart im Gefäfse b, dafs dieselben in der Mitte und der Nähe des sich konisch zuspitzenden Gefäfsbodens am dichtesten gelagert sein werden. Das durch die hohle Schraubenspindel ρ
zugeführte Extractionsmittel trifft in erster Linie die in der Mitte des Gefäfses befindlichen, dicht gelagerten Substanztheilchen und hat das Bestreben, dieselben nach abwärts und zur Seite zu drängen. Die konischen Wände des Gefäfses b verhindern aber ein Ausweichen der Theilchen, so dafs sich die Extractionsmittel gleichmäfsig im Gefäfse vertheilen und so zur entsprechenden Wirkung gelangen werden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Ein Extractionsapparat, gekennzeichnet durch ein nach abwärts konisch zulaufendes Extractionsgefäfs (b) in dessen oberem, cylindrisch gestalteten Rande (a) ein von einer eventuell hohlen und dann die Zufuhr der Extractionsmittel vermittelnden Schraubenspindel (p) bethätigter Deckel (d) geführt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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