DE883229C - Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise Ventilsack - Google Patents
Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise VentilsackInfo
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- DE883229C DE883229C DEV1426D DEV0001426D DE883229C DE 883229 C DE883229 C DE 883229C DE V1426 D DEV1426 D DE V1426D DE V0001426 D DEV0001426 D DE V0001426D DE 883229 C DE883229 C DE 883229C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D31/00—Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
- B65D31/14—Valve bags, i.e. with valves for filling
- B65D31/142—Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms
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Description
- Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise Ventilsack Die Erfindung betrifft einen mehrlagigen I(reuzbodensacl; aus Papier oder ähnlichem Stoff. Wird in solche Säcke körniges oder mehliges Gut verpackt, so dringt dieses leicht zwischen die Sacklagen des Eckeinschlages an dessen Querkante ein und spreizt sie auseinander. Besonders bei Ventilsäcken mit breiten Böden tritt dies ein, und zwar vor allem an der dem Ventil gegenüberliegenden Sackecke des Ventilbodens, weil das durch die in das Ventil eingestecl;te Fülldüse eingeschleuderre Gut kräftig gegen die gegenüberliegende Eckeinschlagsquerkante prallt und die Papierlagen infolge der großen Bodenbreite verhältnismäßig leicht auseinandertreten oder auseinandergedrängt werden können.
- Dieses Eindringen des Gutes zwischen die Papierlagen hat oft mancaherlei Nachteile; besonders wenn das Gut gewöhnliches Papier angreift und darum die innerste Lage aus einem gegen solche Angriffe widerstandsfähigen Stoff hergestellt wird, dann gelangt das zwischen die Lagen des Eckeinschlages gedrungene Gut doch an die äußeren, angreifbaren Papierlagen; es zerstört diese, und diese Zerstörungen pflanzen sieh allmählich weiter fort, so daß schließlich ein durch die ganze Sackwand bis außen hindurchgehendes Loch entsteht, durch welches unangenehme Verluste an Füllgut eintreten können.
- Man hat bereits verschiedene Anordnungen versucht, um ein solches Aufspreizen der Eckeinschlagslagen an der Querkante zu verhüten, doch haben sie nicht restlos befriedigt, weil sie vielfach auch umständlich und teuer herzustellen ware.
- Gemäß der Erfindung wird das Ziel dadurch erreicht, daß der Querwand des Kreuzbodeneckeinschlages ganz oder teilweise bis zu in ihm an- gebrachten Einschnitten umgefaltet wird, und zwar kann dieses Umfalten nach dem Sackinnern hin oder nach dem Sackboden zu erfolgen. Die Umfaltung kann auch aus mehreren durch Einschnitte voneinander getrennten Abschnitten bestehen, wobei diese Abschnitte teils nach dem Sackinnern, teils nach dem Sackboden hin gefaltet sein können und zwischen ihnen Teile des Randes ungefaltet Neihen mögen, so daß die Faltung sich überhaupt nur über schmale Strecken zu erstreden braucht.
- Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele der Erfindung dar und zeigt Teile von Kreuzböden verschiedener Papiersäcke, nämlich in Abb. I bis 6 Je einen Teil eines zum Kreuzboden aufgezogenen Papiersackrohlings, Abb. 7 bis I0 Schnitte nach den Linieny-y der Abb. I, 2, 3 und 6.
- An dem in Abb. I dargestellten Papiersack sind in dem quer über den Sack verlaufenden Rande des Eckeinschlages I von der Kante ausgehende Einschnitte a angebracht, und zwar außerhalb der Faltkanten x-x, um welche die Bodenklappen 2 und 3 beim Zusammenschlagen des Kreuzbodens umgefaltet werden. Der zwischen ihnen befindliche Teil 4 ist nach oben umgefaltet. Am fertig zusammengeschlagenen Kreuzboden ist somit der Querrand des Eckeinschlages nach dem Sackboden hin umgefaltet; diese Umfaltung erstreckt sich bis in die umgeschlagenen Klappen, wo sie natürlich nach dem Sackinnern hin gerichtet ist. Nahe den Klappenfaltkanten x-x liegen diese Umfaltungen aufeinander, wie aus Abb, 7 ersichtlich ist, und diohten hier den Boden besonders gut ab.
- Bei dem in Abb. 2 und 8 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Teil 5 zwischen den Einschnitten b-b nach unten hin umgelegt, so daß er im mittleren Teil des Eckeinschlages nach dem Sackinnern hin geklappt ist. Dies ist besonders angebracht, wenn alle vier Sackecken gleichmäßig umgelegt werden sollen, also auch die Ventilecke, an der bei einer Umfaltung wie beim ersten Beispiel die zum Füllen einzuführende Fülldüse unter Umständen gegen die Umfaltung 4 stoßen könnte.
- Abh. 3 bis g zeigen eine andereAusführungsform; hier ist in der Mittelebene des Sackes noch ein Einschnitt d angebracht und die eine Hälfte 6 des Randes zwischen diesem Mitteleinschnitt d und dem zeine Seiteneinschuitt c nach oben, die andere Hälfte 7 nach unten umgelegt.
- Wird nun in einen derartig hergestellten Sack mittels eines durch die Ventilöffnung eingesteckten Rohres das Füllgut eingeschlendert, so trifft es an dem der Venti lecke gegenüberliegenden Eckeinschlag gegen die umgefaltete Kante, vermag also nicht zwischen die Bodenlagen einzudringen. Da die Umfaltungen über die Faltkanten x-x der Bodenklappen hinweggehen, ist ein Zurückfalten der umgefalteten Abschnitte nach dem Zusammenschlagen des Kreuzbodens nicht mehr möglich.
- Vielfach genügt es, wenn schmale Stellen des Querrandes der Eckeinschläge umgefaltet sind. So zeigt Abb. 4 einen Sack, an den, nur die Teile 8 zwischen den Einschnitten e, e nach unten umgeklappt sind, während bei dem in Abb. 5 veranschaulichten Sack die Teile g zwischen den Einschnitten f, J nach oben umgeschlagen sind. In beiden Fällen sind die Einscbnitte e, e rund /,/ so angeordnet, daß die umgeklappten Stellen beim Zusammenschlagen des Bodens nebeneinander zu liegen kommen, wodurch vermieden wird, daß an einzelnen Stellen des Bodens eine doppelt starke Auftragung entsteht.
- Bei dem Beispiel nach Abb. 6 sind die Umschläge 10 zwischen den Einschnitten g abwechselnd nach oben und unten umgelegt. Infolgedessen können die spiegelgleich zu den Faltkanten x-x angeordneten Umlegeteile beim Zusammenschlagen des Bodens unbedenklich auseinanderzuliegen kommen.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Mehrlagiger Kreuzbodensack aus Papier oder ähnlichem Stoff, vorzugsweise Ventil sack, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberrand des Kreuzbodeneckeinschlages ganz oder teilweise bis zu in ihm angebrachten Einschuitten umgefaltet ist.
- 2. Sack nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand nach dem Sackinnern hin umgefaltet ist.
- 3. Sack nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand nach dem Sackboden hin umgefaltet ist.
- 4. Sack nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfaltung aus mehreren durch Einschnitte voneinander getrennten Abschnitten besteht.
- 5. Sack nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß Abschnitte teils nach dem Sackinnern, teils nach dem Sackboden hin umgelegt sind.
- 6. Sack nach Anspruch 4, dadurch gegen zeichnet, daß zwischen den umgefalteten Al> schnitten Teile des Randes unumgefaltet t,elassen sind.
- 7. Sack nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfaltung sich nur über schmale Stellten des Randes erstreckt.
- S. Sack nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß beim Zusammenschlagen des Bodens die umgefalteten Stellen der Bodenklappen zwischen oder neben die Umfaltstellen der liegengebliebenfen Eckeinschl ags mitte zu liegen kommen.
- 9. Sack nach Anspruch I, bei dem die Sackwandlagen aus verschiedenen Werkstoffen bestehen.Angezogen Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 025 751.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1426D DE883229C (de) | 1942-01-07 | 1942-01-07 | Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise Ventilsack |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV1426D DE883229C (de) | 1942-01-07 | 1942-01-07 | Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise Ventilsack |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE883229C true DE883229C (de) | 1953-07-16 |
Family
ID=7569631
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV1426D Expired DE883229C (de) | 1942-01-07 | 1942-01-07 | Mehrlagiger Kreuzbodensack, vorzugsweise Ventilsack |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE883229C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE927614C (de) * | 1944-06-25 | 1955-05-12 | Bischof & Klein Papierverarbei | Geklebter Ventilsack aus Papier oder aehnlichem Werkstoff |
| DE1014830B (de) * | 1953-02-07 | 1957-08-29 | Bischof & Klein | Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder aus einem aehnlichen Werkstoff |
| DE1015672B (de) * | 1953-07-16 | 1957-09-12 | Bischof & Klein Papierverarbei | Kreuzbodenventilsack oder Kreuzbodenventilbeutel aus Papier oder aus einem aehnlichen Werkstoff |
| DE1054821B (de) * | 1954-09-17 | 1959-04-09 | Behn Verpackung Erwin | Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren zu seiner Herstellung |
| DE974534C (de) * | 1950-12-22 | 1961-01-26 | Maschb Honsel & Co | Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack |
| DE1179086B (de) * | 1953-07-16 | 1964-10-01 | Windmoeller & Hoelscher | Maschine zum Herstellen eines an beiden Enden durch einen Klotzboden geschlossenen Beutels mit einem Einfuellventil |
| DE1213783B (de) * | 1960-10-14 | 1966-03-31 | Bischof & Klein | Ein- oder mehrlagiger Sack aus Papier oder aehnlichem Material mit verstaerktem Kreuzboden |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2025751A (en) * | 1934-01-19 | 1935-12-31 | Roy W Jaite | Paper bag |
-
1942
- 1942-01-07 DE DEV1426D patent/DE883229C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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