DE882256C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen, zur Gebuehrenbestimmung durch die rufende und gerufene Vermittlungsstelle - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen, zur Gebuehrenbestimmung durch die rufende und gerufene Vermittlungsstelle

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DE882256C
DE882256C DEI3335D DEI0003335D DE882256C DE 882256 C DE882256 C DE 882256C DE I3335 D DEI3335 D DE I3335D DE I0003335 D DEI0003335 D DE I0003335D DE 882256 C DE882256 C DE 882256C
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DE
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relay
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DEI3335D
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E P G Wright
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International Standard Electric Corp
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International Standard Electric Corp
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/10Metering calls from calling party, i.e. A-party charged for the communication

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Gebührenbestimmung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen.
In derartigen Anlagen ist die selbsttätige Errechnung der Gebühren für Verbindungen bisher auf Verbindungen innerhalb eines verhältnismäßig kleinen Netzgruppenbezirkes beschränkt. Hierbei ist für ein bestimmtes Ausgangsamt die Zone, d. h. also die Entfernung zwischen Ausgangs- und Endamt, feststellbar, sobald die Kennziffer des gerufenen Amtes
gewählt worden ist. Für jedes Ausgangsamt sind die in diesem Amt wählbaren Kennziffernkombinationen in einer Verzonungstabelle zusammengefaßt, wobei jeder Kombination eine bestimmte Zone I, II, III usw. zugeordnet ist. Für jedes Ausgangsamt ist nur eine gewisse Anzahl von Ämtern zugänglich (sogenannte Zugänglichkeitsgruppe). Diese Zugänglichkeitsgruppe ist aber je nach dem Ausgangsamt verschieden, d. h. mit jedem anderen Ausgangsamt wandelt und ändert sich demnach die Zugänglichkeitsgruppe, so
daß" es erforderlich" ist, bei jedem Amt eine besondere Verzonungstabelle und damit eine besondere Verkabelung des Zonenzählers durchzuführen.
Win man dieses Verfahren der Zonen- bzw. Ge-.bührenbestimmung auf große, voneinander entfernt liegende Gebiete, die miteinander über eine Gruppe von Fernleitungen verbunden sind und von denen jedes·eine große Anzahl von Ämtern enthält (z.B. das Gebiet von London und das Gebiet von Canterbury), anwenden, so wurden die hierfür vorgesehenen Einrichtungen der bekannten Anordnungen zu kompliziert und unübersichtlich sein. Man hat nämlich in solchen Gebieten von beispielsweise 20 bis 25 Meilen Durchmesser, wie es für London zutrifft, festgestellt, daß entsprechend den verschiedenen Ausgangsämtern innerhalb dieses Gebietes der Tarif zu einem bestimmten Fernamt außerhalb dieses Gebietes verschieden ist. Hierbei wird vorausgesetzt, daß die Größe des Gebietes in bezug auf die Entfernung zwischen den Fernämtern nicht zu klein ist; will man den Tarif entsprechend der wirklichen Entfernung zwischen den Ämtern berechnen, wie es sonst üblich ist, so ist es unmöglich, eine allgemeine Gruppierung für die Ausgangsämter vorzunehmen und diese Gruppierung auf Verbindungen für alle Ämter in dem von jenem Fernamt bedienten Gebiet anzuwenden.
Um diese Nachteile zu beseitigen und die Schaltungsanordnung zur Gebührenberechnung für die Verbindungen zwischen derartigen Gebieten zu verein-3d fachen, schlägt die Erfindung einen anderen Weg ein; es werden nicht wie bei den bekannten Anordnungen bewegliche, von Amt zu Amt sich ändernde Zugänglichkeitsgruppen verwendet, sondern die Ämter jeden Gebietes werden zu festen Gruppen derart zusammengefaßt, daß alle Ämter einer Gruppe des einen Gebietes dieselben Gebühren für Verbindungen zu allen Ämtern des anderen Gebietes haben und daß die jeweils die Gruppe eines angerufenen Amtes kennzeichnenden Relais der dem einen Gebiet (z. B. Canterbury) zugeteilten Wählereinrichtung in verschiedenen Kombinationen derart erregt werden, daß über die in Vielfachschaltung an der dem anderen Gebiet (z. B. London) zugeteilten Wählereinrichtung hegenden Kontakte dieser Relais die das anrufende Amt kennzeichnenden Gebührenrelais betätigt werden.
Weitere Merkmale der Erfindung sind im folgenden an Hand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben.
Fig. ι stellt einen Plan dar, welcher die Ferngebühren für Verbindungen zwischen verschiedenen
Ämtern von Fernamtsgebieten von London und Canterbury zeigt, denen die Luftlmienentfemung zugrunde liegt.
Fig. 2, 3 und 4 zeigen gemeinsam die Gebührenberechnungseinrichtung, die an die in London oder ' Canterbury abgehenden Fernverbindungsstromkreise angeschlossen wird. .
In Fig. ι deuten alle nicht ausgefüllten Quadrate eine Gebühr von 1 Schilling 6 Pence an. Das Amt Abbey veranschaulicht alle Ämter in der Fünfmeilenzone in London, da diese Ämter sämtlich die gleichen Gebühren für jedes Amt in dem Gebiet von Cantef-• bury haben. Die mit X bezeichneten Verbindungen von Londoner Ämtern zu allen Ämtern des Gebietes von Canterbury haben eine Gebühr von 1 Schilling 6 Pence. Die Ämter der Fünfmeilenzone können offensichtlich als Gruppe behandelt werden, und bei einer näheren Betrachtung der Gebühren von den anderen Londoner Ämtern ergibt sich, daß in diesem Sonderfall die Londoner Ämter in 23 Gruppen eingeteilt werden können, die nachstehend aufgeführt sind:
Nummer: Amt:
ι Byron, Harrow, Waxlow
2 Hounslow, Southall
3 Adgware, Wordsworth
4 Arnold
5 Enfield, Enterprise, Liberty, Wimbledon
6 Abbey und alle Ämter in der Fünfmeilenzone
7 Bowes Park, Palmers Green
8 Mitcham
9 Howard
10 Pollards, Streatham, Tottenham
11 Addiscombe, Croydon, Gipsy Hill, Thornton Heath
12 Larkswood, Silverthorn, Walthamstow
13 Livingstone
14 Forest Hill
15 Buckhurst, Maryland, Wanstead
16 Sydenham, Tideway
17 Beckenham, Greenwich, Hithergreen, Lea Green
18 Albert Dock, Grangewood, Rippleway
19 Ilford, Valentine ·
20 Ravensbourne
21 Eltham
22 Woolwich
23 Acorn, Barnet, Chiswick, Colindale, Ealing, Finchley, Henden,. Hillside, Konston, Maiden, Mill Hill, Perivale, Popesgrove, Prospect, Richmond, Wembley.
Andererseits gibt es 13 Ämter in dem Gebiet von Canterbury, welche von jedem Londoner Amt aus eine niedrige Ferngebühr von 1 Schilling 6 Pence haben. Sowohl Kingsdown wie St. Margarets Bay haben von jedem Londoner Amt aus einander entsprechende Gebühren, während Broadstairs und Ramsgate ebenfalls einander entsprechende Gebühren haben. Für die Ämter des Gebietes von Canterbury gibt es daher 36 —12 — 1 — 1 = 22 Möglichkeiten. Für 21 dieser Möglichkeiten werden verschiedene Kombinationen von Speicherrelais RA, RB, RC, RD, RX, RY, RZ erregt, während für die 22. Möglichkeit, nämlich die 13 Ämter mit niedriger Gebühr, kein Relais zur Wirkung kommt. Die den Ämtern entsprechenden Relaiskombinationen sind die folgenden:
Amtsbezeichnung: Betätigte Relais:
Kingsdown und St. Margarets Bay RZ, RA
Deal ... RZ, RB
Broadstairs, Ramsgate RZ, RC
Dover .. RZ 125
Selling RA
Amtsbezeichnung: Betätigte Relais:
Boughton RB
Chartham RC
Chestfield RD
Chilham RC, RD
Whitstable RX
Patham RX, RA
Herne Bay RX, RB
Canterbury RX, RA, RB
Stelling Minnis RX, RC
Sturry RX, RD
Bridge RY, RD
Littlebourne RY, RC
„ Chislet RY, RB
Elham RY, RA
Barham RY, RZ
Wingham RY
Beispielshalber sind nur die Relais RA, RB in Fig. 2 gezeigt.
Nachstehend wird die Gebührenberechnungseinrichtung in Verbindung mit den Fig. ι und 2 näher beschrieben.
Der Wähler CS wird, wie weiter unten beschrieben, eingestellt, um das gerufene Amt anzuzeigen. Der Wähler CH dient zur Anschaltung des Rechenstromkreises an einen Speicherstromkreis, welcher mit der betreffenden Fernleitung verbunden ist. Der Wähler SS arbeitet als Folgeschalter. Der Speicherstromkreis enthält Kondensatorspeichergruppen, wie solche bereits bekannt sind, für drei Kennzeichen- und vier Nummernstromstöße der Nummer des gerufenen Teilnehmers und für drei Kennzeichen- und vier Nummernstromstöße der Nummer des anrufenden Teilnehmers, die von der Kennzeichnungseinrichtung des anrufenden Teilnehmers empfangen werden. Die Verbindungsdaten sollen durch einen Ferndrucker TP, der an den Stromkreis angeschaltet ist (Fig. 2), über fünf Stromstoßleitungen α bis e und eine Signalleitung f zum Abdruck gebracht werden, und Ferndrucker und Rechner sollen mit dem Speicherstromkreis nur für kurze Zeit nach Verbindungsherstellung verbunden werden.
Der Rechner wird durch einen Speicherstromkreis am Ende einer Verbindung durch Erde über die Leitung STL (Fig. 2), die Ruhestellung und Bürste ssm 4, tt χ und Relais St belegt. St schließt über seinen Kontakt st 2 den Antriebsstromkreis für den Wähler CH, und nach Belegung des anrufenden Speicherstromkreises spricht Relais TT über st 4, chm ι an, so daß der Fortschaltestromkreis des Wählers CH geöffnet wird. Erde über die /"-Leitung von dem Ferndrucker TP wird über ck 1, tt 4, Bürste ssm χ in Stellung 1 angeschaltet, so daß Relais CR anspricht. Die Kontakte er 3 bis er 6 verbinden die Ferndruckerleitungen a, b, c, d mit den Bürsten ssm 8, ssm 7, ssm 3 und ssm 2 des Folgeschalters SS. In Stellung 1 sind diese Leitungen geerdet, wodurch eine Zahlenumschaltungskombination zum Ferndrucker ausgesandt wird, welche Erde von der /"-Leitung abschaltet, so daß Relais CR abfällt. Der Kontakt er 1 jedoch hat den offenen Stromkreis für den Wähler SS geschlossen, der nach dem Abfall von Ci? in Stellung 2 fortschaltet. Ist die Erde wieder an die /"-Leitung angelegt, so spricht Relais Ci? wieder an, und die Leitungen a, b, c, d werden an die gemeinsamen Leitungen DT τ, DT 2, DT 3 und DT 4 angeschaltet. Diese gemeinsamen Leitungen DT χ bis DT 4 werden durch eine von einer Uhr gesteuerte Vorrichtung geerdet entsprechend dem Monatsdatum, und der Ferndrucker bringt daraufhin eine Zehnerziffer zum Abdruck. Daraufhin wird die Erde von der Leitung f wieder abgeschaltet, und der Folgeschalter gelangt in Stellung 3.
Mittlerweile sind die Relais CA, CB, CC und CD durch die Bürsten chm 2 bis chm 5 an eine Kombination von Kondensatoren in dem Speicherstromkreis angeschaltet worden, und eine Kombination dieser Relais kommt entsprechend der ersten Ziffer der gewünschten Nummer zum Ansprechen. Die Relais legen sich bei cg τ an die Erde und sperren sich. Erde über Kontakt cj x, ca 4, el· 4 usf. (Fig. 3) bewirkt die Erregung einer Kombination der Relais DA, DB, DC und DD entsprechend der Erregung der Kornbination der Relais CyI ...CD. Die Relais D A... DD sperren sich in Reihe mit Relais DE über Kontakte da ι usw. Erreicht der Folgeschalter SS Stellung 3, so wird Erde von der Leitung f an den Kontakt de 5 angelegt, so daß das Relais CG anspricht, und in gleicher Weise an die Kontakte cg 2 zu Relais CR. In dieser Stellung sind die Leitungen α bis d mit den gemeinsamen Leitungen DT 5 bis DT 8 verbunden, von denen eine Kombination geerdet ist und so die Einerziffern des Monatsdatums anzeigt.
Der Schalter SS schaltet weiter wie zuvor. Die Erregung des Relais CG hat jedoch den Abfall der Relais CA bis CD bewirkt und Erde über Kontakt cg 3 an die Bürste chm 6 angelegt, wodurch der Folgeschalter in dem Speicherstromkreis fortgeschaltet wird, so daß beim Abfall des Relais CG eine neue Kombination der Relais CA bis CD erregt wird und in gleicher Weise die entsprechenden Relais EA bis ED (Fig. 3) zum Ansprechen kommen, so daß sich diese Relais in Reihe mit Relais EE sperren.
In Stellung 4 werden die Leitungen c, d geerdet, so daß der Ferndrucker einen Strich aufzeichnet. Der Wähler SS gelangt in die Stellung, in welcher Erde an die Leitung f, an Kontakt ee- 5, so daß Relais CG anspricht, und danach an CR angelegt wird. Die Leitungen α bis d werden an weitere gemeinsame Leitungen angeschaltet, um die Zehnerziffer des Monats des betreffenden Jahres aufzunehmen, welche sodann zum Abdruck gebracht wird. Danach geht der Folgeschalter in Stellung 6. Wie vorher beschrieben, bringt Relais CG die erregten Relais CA bis CD zum Abfall. Die zweite Ziffer des Monats wird übertragen und gedruckt. Die dritte Ziffer aus dem Speicher veranlaßt die Erregung einer Kombination der Relais FA bis -FD, welche sich in Reihe mit Relais FE sperren. Darauf gelangt der Wähler SS in Stellung 7, und der Kontakt fe χ schließt den offenen Fortschaltestromkreis des Wählers CS.
Jede Stellung des Wählers CS ist einer Amtskennummer von drei Ziffern individuell zugeordnet. CS wird daher entsprechend den Werten dieser drei
Ziffern eingestellt. Die Bankkontakte des Schaltarmes csm 4 (Fig. z) sind jeweils mit einer von zehn Klemmen Di bis D io (Fig. 3) verbunden. Die Klemme DG (Fig. 3) steht mit der Klemme EG in Verbindung, und die zehn Klemmen E 1 bis E 10 sind mit den Bankkontakten verbunden, die an die .Bürste csm 3 angeschlossen sind, welche ihrerseits Verbindung mit der Bürste csm 2 über ck 2 hat. Die an die Bürste csm 2 angeschlossenen Kontakte sind mit einer der zehn Klemmen F1 bis F10 (Fig. 3) verbunden, und Kontakt FG ist mit dem Relais TS (Fig. 2) verdrahtet. Ist es erwünscht, den Wähler CS entsprechend den Ziffern 3, 4, 5 auf eine Amtsstellung einzustellen, so wird der an die Bürste csm 4 angeschaltete Kontakt mit D-3 verbundenem gleicher Weise der mit der Bürste csm 3 verbundene Kontakt an E 4 und der mit der Bürste csm 2 verbundene Kontakt an F 5 angeschaltet. In ähnlicher Weise kann jede Kombination von drei Ziffern die Einstellung des Wählers CS durch Schließen eines Stromkreises bewirken, welcher von Erde über ck 4 zu Relais TS verläuft, das sich über ts 5, tt 3 und Erde sperrt.
Mitunter mag es erforderlich sein, den Wähler CS schon völlig durch die erste aufgenommene Ziffer einzustellen. Dies kann durch Verbindungen von DXG nach DX1 bis DX 0 (nur Verbindungen zu DXx und DX ο sind gezeigt) geschehen. Die Kontakte DX ι bis DX ο sind an die Bankkontakte von csm 2 angeschlossen, während DXG mit Relais TS verbunden ist.
Die Betätigung des Relais TS ermöglicht die Anschaltung der Erde an Leitung f zu dem Kontakt ts 2, so daß das Relais CR anspricht. In Stellung 7 sind die Leitungen α bis d in passender Weise geerdet, um die Übertragung eines Buchstabenwechsels zu dem Ferndrucker zu veranlassen; die Abschaltung der Erde von Leitung f bringt das Relais Ci? zum Abfall, so daß der Wähler SS in Stellung 8 fortschreitet.
Es sei angenommen, daß die Amtsnamen aus sechs Buchstaben bestehen. Die Bankkontakte in den Kontaktreihen csm 5 bis csm 10 sind mit einem Querverbindungsrahmen CCF verbunden, dessen Kontakte A-.. mit dem Relais A bis K verdrahtet sind, so daß diese Relais in verschiedenen Kombinationen erregt werden, wenn jedes über er 2, Bürste ssm 9 und eine der Bürsten csm 5 bis csm 10 angeschaltet wird. Falls erwünscht, können ein oder mehrere der sechs Kontakte in einer Stellung des Wählers CS derart verdrahtet sein, daß ein Abstandssignal an Stelle eines Buchstäbensignals zur Aussendung gelangt.
Befindet sich der Wähler SS in Stellung 8, so wird eine Auswahl der Relais A bis K über ssm 9 und csm 5 erregt,. Ein entsprechendes Buchstabenkennzeichen wird über Kontakte dieser Relais und die Leitungen a bis e an den Ferndrucker TP angeschaltet. Der Buchstabe wird gedruckt, und das Relais CR, welches über is 2 und ssm 1 in Stellung 8 sowie Erde an Leitung f nach dem Buchstabenwechsel wieder erregt wurde, kommt zum Abfall, um den Wähler SS in Stellung 9 fortzuschalten.
In ähnlicher Weise werden in Stellung 9 bis 13 des Wählers SS fünf weitere Buchstaben unter Steuerung durch die Bürsten csm 6 bis csm 10 zum Abdruck gebracht. Der Folgeschalter SS geht darauf in Stellung 14, in welcher das Relais CJ anspricht, so daß der Erregerkreis für die Speicherrelais DA... (Fig. 3) geöffnet wird. Das Relais CG spricht an, um ein Signal zu dem Speicherstromkreis über cg 3 und chm 6 zu senden und den Sperrstromkreis der Speicherrelais DA... zu öffnen, wobei jene Relais, die erregt worden waren, wieder abfällen. Auch ein Ziffernwechselsignal kommt über ssm 2, 3, 7 und 8 zu dem Ferndrucker zur Aussendung. Wenn der Ziffernwechsel stattfindet, wird Erde von Leitung f abgeschaltet, so daß die Relais CG und CR, welche auch erregt waren, abfallen und der Folgeschalter SS in Stellung 15 gelangt, so daß das Relais CJ äugenblicklich zum Abfall gebracht wird.
Die Relais CJ, CG, CR werden von neuem erregt. Die Gruppe der Speicherkondensatoren, welche die erste Ziffer der Nummer des gerufenen Teilnehmers speichern, wird nunmehr mit den Bürsten chm 2 bis chm 6 verbunden, und eine Auswahl der Relais CA bis CD wird erregt, die sich über ihre Arbeitskontakte und die Arbeitskontakte von cgi, cj4 sperren. Der Kontakt ca 2 wird beispielsweise geschlossen, so daß die völlige Entladung der Kondensatoren sichergestellt ist.
Die Wiederanschaltung der Erde an chm 6 bewirkt Stromkreisveränderungen, so daß die nächste Kondensatorgruppe angeschaltet wird. Mittlerweile legen die Kontakte der Relais CA bis CD ein Ziffernkennzeichen an die Leitungen α bis e und die Ziffer wird gedruckt. Die Relais CG und CR fallen ab, und der Folgeschalter SS gelangt in Stellung 16, so daß das Relais CJ augenblicklich abfällt, um seinerseits den Abfall der erregten Relais CA bis CD zu bewirken. Die übrigen drei Ziffern werden übertragen und in den Stellungen 16, 17 und 18 zum Abdruck gebracht, wonach der Folgeschalter SS in Stellung 19 fortgeschaltet wird.
Ein Reihenfolgewechselsignal wurde in Stellung 18 durch das Relais CG zu dem Speicherstromkreis übertragen, und die erste Kennziffer des rufenden Teilnehmers wird nunmehr durch die Relais CA bis CD aufgenommen. Da weder das Relais CJ noch das Relais CG erregt ist, sprechen die zugehörigen Relais DA bis DD an und legen sich in Reihe mit DE in einen Haltestromkreis. Das Relais CG wird über de 5 und Erde an Leitung f erregt; ihm folgt das Relais Ci?. Ein Abstandswechselsignal wird nunmehr in Stellung 19 zu dem Ferndrucker TP ausgesandt. Bewegt der Drucker den Druckstreifen, so wird zeitweise Erde von der Leitung f abgeschaltet, so daß die Relais CG und CR zum Abfall kommen, so daß der Folgeschalter SS in Stellung 20 gelangt.
Erde über CG 3 veranlaßt in Stellung 19 die Anschaltung der Kondensatorspeichergruppe, welche die zweite Kennziffer speichert, an chm 2 bis 5. In Stellung 20 wird die zweite Kennziffer durch die Relais CA bis CD zu den Relais EA bis ED übertragen. Zur gleichen Zeit wird ein Buchstabenwechselsignal zu dem Drucker TP ausgesandt. Die
Relais EA bis ED, welche erregt sind, sperren sich in Reihe mit EE, dessen Kontakte ee 5 (Fig. 2) einen Erregerkreis für CG und Ci? schließen. Das Relais CK wird über ssm 9 und er 2 erregt. Über cg 3 wird ein Signal zu dem Speicher gesandt und der Folgeschalter SS läuft in Stellung 21, sobald der Ferndrucker die Relais CG und CR zum Abfall bringt.
In Stellung 21 wird die dritte Kennziffer des anrufenden Teilnehmers in einer Auswahl der Relais FA bis FD festgehalten, welche sich in Reihe mit dem Relais FE in einen Haltestromkreis legen.
Das Relais CK öffnet den Prüfstromkreis des Wählers CS bei ck 2, ck 4 und den Fortschaltestromkreis bei ck 7. Die Kontakte ck 3, ck 5, ck 6 schließen die Fortschalte- und Prüfstromkreise für den Wähler CV (Fig. 3).
Der Wähler CV wird nun auf die Stellung des anrufenden Amtes über die Kontakte der Bänke cvm 1 bis 3 eingestellt, und zwar in genau der gleichen Weise, wie der Wähler CS eingestellt wurde; hierbei wird das Relais TV erregt, sobald die Stellung des rufenden Amtes aufgefunden ist.
Die Kennziffern (Buchstaben) und Ziffern der Nummern des rufenden Teilnehmers werden nun in den Stellungen 22 bis 33 in der gleichen Weise zum Abdruck gebracht, wie die der Nummer des gerufenen Teilnehmers in den Stellungen 7 bis ig des Wählers 55 aufgezeichnet wurden.
Die vorgesehenen Gebührenrelais (Fig. 4) 9 R, i/~ R1 1/3 R, 1/6 R, 2/- R werden wahlweise erregt, entsprechend der Einstellung der Wähler CS, CV des anrufenden und angerufenen Amtes.
Die Fernleitung, an welche die Stromkreise angeschlossen sind, dient dem Verkehr von London nach Canterbury. Das Amt für das Gebiet von Canterbury ist daher das gerufene Amt, welches durch die Stellung des Wählers CS gekennzeichnet ist, während das Londoner Amt das anrufende Amt ist, welches durch die Stellung des Wählers CV
gekennzeichnet ist. Über die Kontakte von csm 1 werden die nur teilweise dargestellten Relais RA, RB, RC, RD, RX, RY, RZ in verschiedenen Kombinationen erregt, wie oben näher auseinandergesetzt, je nachdem, zu welcher Gruppe von Ämtern das gerufene Amt gehört.
Über tv 5, pb τ, cvm 8 (Fig. 3) und Kontakte der Relais RA bis RZ wird Erde angelegt, so daß ein Gebührenrelais (Fig. 4) anspricht. Die Kontaktfedern der Relais RA bis RZ sind so angeordnet, daß sie über ihre eigenen Arbeits- und Ruhekontakte Prüfstromkreise bilden, um auf diese Weise die Anzahl von Relaiskontaktfedern klein zu halten und dennoch der Möglichkeit vorzubeugen, daß ein falsches Gebührenrelais oder mehrere davon erregt werden. Die Ausgänge der Kontaktreihe cvm 8 sind mit den Leitern 1 bis 23 (Fig. 4) vielfachgeschaltet, entsprechend der oben angegebenen Gruppeneinteilung der Londoner Ämter. Es wird daher das erregte Relais durch das Ausgangs- und Endamt einer Verbindung bestimmt. Die Kombination der Relais RA bis RZ, welche erregt ist, und die vielfach geschaltete Gruppe von Stellungen des Wählers CV, welche ausgewählt ist, können somit als Stromkreiszustände bezeichnet werden, deren jeder aus einer bestimmten Anzahl solcher Zustände ausgewählt ist.
Der Kontakt pb 1, der in dem Erregerkreis für die Gebührenrelais liegt, wird von einem nicht gezeichneten Relais gesteuert, welches in beliebiger bekannter Weise erregt wird, wenn eine Verbindung zu einer Nebenstellenzentrale gewünscht wird. Unter derartigen Umständen wird angenommen, daß die zu erhebende Gebühr von der für Einzelleitungsteilnehmer verschieden sein kann und der Erregerkreis für das Gebührenrelais über Bürste cvm η und eine verschiedene Kombination von Londoner Gruppenrelaiskontakten verläuft. In ähnlicher Weise könnte die Gebühr entsprechend der Klasse des anrufenden Teilnehmers abgestuft werden. Die von den Bänken cvm 7 und cvm 8 abgehenden Verbindungen sind charakteristische Verbindungen. Die Stromkreise zu den Gebührenrelais (Fig. 4) verlaufen über die Kontakte ar 1, er 1 bis er 3. Sie stellen Kontakte von Relais der Nachmittagsgebühr und der Nachtgebühr dar, welche unter Steuerung durch Zeit betätigt werden, so daß sie die Gebühr für die verschiedenen Verbindungen zu verschiedenen Tageszeiten ändern.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Bestimmung der Gebühren für Verbindungen zwischen entfernt go liegenden Gebieten mit jeweils mehreren Ämtern, dadurch gekennzeichnet, daß die Ämter jeden Gebietes zu festen Gruppen derart zusammengefaßt sind, daß alle Ämter einer Gruppe des einen Gebietes dieselben Gebühren für Verbindungen zu allen Ämtern des anderen Gebietes haben und daß die jeweils die Gruppe eines angerufenen Amtes kennzeichnenden Relais (RA, RB..., Fig. 2) der dem einen Gebiet (z. B. Canterbury) zugeteilten Wählereinrichtung (Wähler CS, Fig. 2) in verschiedenen Kombinationen derart erregt werden, daß über die in Vielfachschaltung an der dem anderen Gebiet (z. B. London) zugeteilten Wählereinrichtung (Wähler CV, Fig. 3) liegenden Kontakte (ra, rb, rc..., Fig. 4) dieser Relais die das anrufende Amt kennzeichnenden Gebührenrelais (2/- R, xj-R, 1/6 R..., Fig. 4) betätigt werden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wahlweise betätigten Relaiskombinationen an Zahl geringer sind als die Anzahl Ämter in einem Gebiet und daß unter diesen Relaiskombinationen einige sind, von denen jede
für eine Mehrzahl von Ämtern eines Gebietes erregbar ist, und daß die einzelnen ein Amt kennzeichnenden Stellungen an den Bankkontakten der Wählereinrichtung (CS, Fig. 2) gruppenweise vielfachgeschaltet sind und daß die einzelnen Gebührenrelais über einen oder mehrere über die Gruppenrelais- und Wählerbankkontakte verlaufende Stromkreise erregt werden.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wählereinrichtungen (CS, Fig. 2, CV, Fig. 3) mit Einrichtungen zusammenarbeiten, die ihrerseits die Kennziffern des anrufenden und des angerufenden Amtes speichern
und die Einstellung der Wählereinrichtungen derart steuern, daß jedes Amt der beiden Gebiete durch individuelle Einstellung gekennzeichnet wird.
4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gebührenrelais (2/- R, ij-R..., Fig. 4) durch Kontakte von in Abhängigkeit von der Tageszeit beeinflußten Relais in verschiedenen Tageszeiten zur Änderung der Gebühr gesteuert werden.
Angezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 191 098; französische Patentschrift Nr. 815 795.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 5240 6.
DEI3335D 1938-04-06 1939-04-07 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen, zur Gebuehrenbestimmung durch die rufende und gerufene Vermittlungsstelle Expired DE882256C (de)

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GB10560/38A GB513285A (en) 1938-02-22 1938-04-06 Improvements in or relating to telecommunication exchange systems

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Publication Number Publication Date
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DEI3335D Expired DE882256C (de) 1938-04-06 1939-04-07 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen, zur Gebuehrenbestimmung durch die rufende und gerufene Vermittlungsstelle

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DE (1) DE882256C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062762B (de) * 1954-02-12 1959-08-06 Automatic Elect Lab Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Herstellung von Gespraechgebuehrenzetteln in direkt gesteuerten Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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CH191098A (de) * 1935-11-13 1937-05-31 Telefonbau Und Normalzeit Akti Einrichtung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen zur Ermittlung des Zonenwertes einer Fernmeldeverbindung.
FR815795A (fr) * 1936-01-03 1937-07-22 Mix & Genest Ag Dispositif de montage destiné au comptage des communications à tarifs différents des installations téléphoniques fonctionnant avec des sélecteurs

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