DE882152C - Rechenvorrichtung - Google Patents

Rechenvorrichtung

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DE882152C
DE882152C DEP18035D DEP0018035D DE882152C DE 882152 C DE882152 C DE 882152C DE P18035 D DEP18035 D DE P18035D DE P0018035 D DEP0018035 D DE P0018035D DE 882152 C DE882152 C DE 882152C
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DE
Germany
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scales
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DEP18035D
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English (en)
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Paul Dipl-Ing Roemer
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G1/00Hand-manipulated computing devices
    • G06G1/14Hand-manipulated computing devices in which a straight or curved line has to be drawn from given points on one or more input scales to one or more points on a result scale

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Rechenvorrichtung Die Erfindung stellt auf dem Gebiet der Rechenvorrichtungen eine Neuerung gegenüber bisher bekann.ten, insbesondere dem Rechenschieber hinsichtlich Zielsetzung und Weg zur Erreichung dieses Zieles, dar. Während letzterer nur die zahlenmäßige Ausrechnung von Größen mach einer gegebenen Formel meist ohne Angabe des Stellenwertes gestattet, zeigt die neue Vorrichtung die umfassende Lösung von Aufgaben nach Zahl und Maß unmittelbar aus .den ;gegebenen Größen ohne Umweg über Formeln. oder Tabellen mach Art eines Meßinst,rumentes an, so daß man si;e nur :abzulesen. braucht. Zu diesem Zweck sind alle Größen einer Aufgabe, die gegebenen und gesuchten, mit ihren Benennungen in enem Ablesebild zusammengestellt, in welchem jede Größe die gesuchte sein kann, wobei dann die übrigen nie ,gegebenen. sind. Im Gegensatz zur Formel, die jeweils -nach der gesuchten Größe um estellt werden muß, Ist das Ablesebild unveränderlich. Es umfaßt mindestens drei und höchstens sechs Größen ohne Beiwerte und nimmt daher sveni,g Raum ein. Dagegen sind alle Beziehungen der Größen zueinander in den Skalenkonstruktionen enthalten, die damit von den üblichen Rechenschieberskalen erheblich abweichen können.. Nach dem Ablesebiid werden zwei gegebene Größen mittels der Skalen reingestellt, worauf die damit gleichzeitig zwangsläufig eingestellte Lösung zahlenmäßig von einer Skala und hinsichtlich der Benennung vorm Ablesebilrd abgelesen wird. Mit Zahlenbeispielen ausgestattete Ablesebilder erhöhen die Sicherheit. Da die Skalen der Wirklichkeit mit größtmöglicher Genauigkeit angeglichen sind, werden. stets sehr genaue Lösungen :angezeigt. Entsprechend genaue Formeln dagegen würden oft so verwickelt werden, daß sie praktisch unbrauchbar würden. Die Skalen der neuen Rechenvorrichtung geben also Lösungen rationaler, irrationaler, transzenden,ter und diopha@ntischer Gleichungen innerhalb praktischer Grenzen von verschiedenem Grade in reeller oder komplexer Form einschließlich solcher, die Summen oder Differenzen enthalten, wie sie :aufgestellt werden müßten, um die Größen einer Aufgabe unterein-and:er'in Beziehung zu setzen. Die Skalen stehen einerseits auf einer Tafel"and.erersieits, entspr°chezld der Zunge #e;nes Rechenschiebers, auf besonderen Skalenträgern in Form eines. Lineals, auf dem ,auch d::e zugehörigen Ablesebilder stehen. Zweckmäßig werden se deshalb Ahleselineale gemannt.
  • Die fast unübersehbare Fülle technischer Be- rechnungsaufgaben bedingt eine Vielzahl von Ablesebildern entsprechend einer Vielzahl von Formeln. Indessen sind erheblich weniger Skalen @erforderlich. Die Tafel braucht nur wenige Normalskalen zu enthalten, die zur Zusammenarbeit mit vielen Spezialskalen der Ableselineale ausreichen, wobei die Zahl der letzteren sich nach dem Umfang des jeweiligen Fachgebietes richtet. Für ein Fachgebiet sind nur wenige Ableselineale mit durchschnittlich je sechs bis zehn Ablesebildern erforderlich, so daß der Überblick und die leichte Auffindb.arkeit nicht verlorengehen, besonders wenn .alle Skalen und Ableselineale numeriert werden.
  • Um mit einer Mindestzahl von Skalen auszukommen, müssen sie beliebig miteinander gekoppelt werden können. Daher werden die parallelen Skalen der Tafel zwecks Lösung gewisser Aufgaben durch einen Läufer in beliebiger Richtung nach Art einer nom@ographischen Tafel miteinander verbunden, und da gleichzeitig an jeder dieser Skalen ein besonderer Skalenträger nach Art eines Rechenschiebers entlanggleiten kann, so stellt die ganze- Vorrichtung eine Kombination von nomographischer Tafel und Rechenschieber dar. Der Läufer steht senkrecht auf allen Skalen .der Tafel, wenn er auf zwei, bestimmten Skalen gleiche Zahlen schneidet.
  • Die Tafel befindet sich in einem Rahmen mit Rückwand, .den drei. mit Gleitrillen versehene Traversen überspannen. Sie läßt sich. von unten unter den Traversem hindurch hineinschieben und wird in ihrer Lage durch leichten Federdruck der Traversen gehalten. Der dünne, elastische Läufer liegt auf der Tafel auf und wird gleichfalls durch den Federdruck der Traversen gegen unbeabsichtigtes Verschieben in seiner jeweiligen Einstellung festgehalten. In den Rillen der Traversen, rönnen gleichzeitig .drei Ableselineale mit ihren Skalen an drei. Skalen der Tafel, und zwar jedes Ableselineal einzeln, @entlanggleiten. Durch Verschieben der Tafel im Rahmen können weitere Skalen der Tafel ,an die Skalen der Ableselineale herangebracht werden. Hierdurch wird in einfachster Weisse eine ;große Mannigfaltigkeit von Verbindungen erzielt. Zur Lösung der meisten Aufgaben genügtes aber, ein einziges Ableselineal an nur eine Skala, der Tafel anzulegen; gegebenenfalls an den Schnittpunkt des Läufers mit dieser Skala. Die Breite und Höhe der Gleitrillen müssen einerseits ein leichtes Verschieben des Ableselineals gestatten, andererseits es gegen unbeabsichtigte Bewegung genütgend festklemmen. Ferner dürfen die Bewegungen von Läufer und Ableselineal sich gegenseitig nicht stören. Das wird dadurch erreicht, daß das Ableselineal in etwas geneigter Richtung auf die Tafel trifft. Der Läufer wird dann nur mit der Kante des Ablesellneals berührt, so. daß eine Verschiebungskraft gegen ihn kaum auftreten kann. Die an der Skala anliegende Kante des Ableseline.als muß so dünn sein, daß parallaktische Ablesefehler praktisch ausgeschlossen sind.
  • De nicht benutzten Ableselineale sind griffbereit in drei Taschen auf der Rückseite .des Rahmens untergebracht. Gegen Herausfallen sind sie durch Federung ;gesichert, andererseits sind sie durch leichten Fingerdruck schnell herauszuschieben. Der untere, etwas vorspringende Rand der Taschen erleichtert das Hineinschieben. Man kann auf diese einfache Weise in jeder Tasche etwa vier Ableselineale unterbringen, im ganzen alsa zwölf, die für die Lösung- ungefähr aller Aufgaben eines größeren. Fachgebiietes ausreichend sind. Die Zeichnung stellt im Grundriß, den Rahmen mit den Traversen dar. Auf :der Tafel sind drei parallele Skalen durch -einige Teilstriche angedeutet. Ferner sind der durchsichtige Läufer mit Längsstrich und ein Ableselineal mit Skalenandeutung zu sehen. Rechts ragt der etwas hervorstehende Rand für die Auflage beim Hineinschieben der Ableselvneale über den Rahmen hinaus. Die Schnittzeichnung l,äßt die Neigung der Traversen gegen die Tafel erkennen, und zeigt im Querschnitt die drei Aufnahmetaschen für die Ableselineale.
  • Der mit dieser Vereinigung von Rechenschieber und nomographischer Tafel erreichte Fortschritt liegt auf der Hand, wenn man als Sinn des Fortschritts die weitere Rationalisierung des technache n Rechnens betrachtet. D::e wesentlichsten Vorteile der beschriebenen Rechenvorrichtung sind: die Ausschaltung der Formel, die große Schnelligkeit der Lösung deiner Aufgabe; die Genauigkeit und die Sicherheit. In einzelnen oder in .allen vorbezeichneten Punkten ist sie bisher Bekanntem, mit dem sie nach Art, Ausführung -und Preis verglichen werden kann überlegen. Ihr Verwendungsbereich ist,daher noch weit ausgedehnter, als der der bisher bekannten Geräte, zum Nutzen aller _gewerblichen Betriebe, die sich mit technischem Rechnen befassen müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Lösung. von Berechnungs-,aufgab.en, dadurch gekennzeichnet, daß in Führungen eines Rahmens, der mehrere in ihm verschiebbare parallele Skalen enthält, auswechselbare Skalenträger entlang den Skalen zu bewegen sind und der - Ablesestricl@ eines durchsichtigen Läufers letztere in beliebiger Richtung zu verbinden gestattet.
DEP18035D 1948-10-13 1948-10-13 Rechenvorrichtung Expired DE882152C (de)

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