DE882113C - Reguliervorrichtung fuer Wechselstromgeraete - Google Patents

Reguliervorrichtung fuer Wechselstromgeraete

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DE882113C
DE882113C DES7945D DES0007945D DE882113C DE 882113 C DE882113 C DE 882113C DE S7945 D DES7945 D DE S7945D DE S0007945 D DES0007945 D DE S0007945D DE 882113 C DE882113 C DE 882113C
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DE
Germany
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switch
resistance
load
contact
contacts
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DES7945D
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English (en)
Inventor
Max Schwaiger
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Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/0005Tap change devices
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/04Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
    • H01H33/16Impedances connected with contacts

Landscapes

  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description

  • Reguliervorrichtung für Wechselstromgeräte Bei Reguliervorrichtungen für Wechselstromgeräte, die unter Last in Stufen schalten, wird zwecks Schonung der Stufenwählerkontakte häufig der Laststrom durch einen besonderen Lastschalter von Stufe zu Stufe ,umgeschaltet. In der Zwischenstellung muß dabei, um eine Unterbrechung des Laststroms zu vermeiden, eine Regelstufe vorübergehend Überbrückt werden. Dadurch ergeben sich Ausgleichströme. Um diese Ausgleichströme klein zu halten, werden in.,den Überbrückungskreis Überschaltmittel, z. B. Widerstände oder Drosselspulen, eingeschaltet.
  • Nach einem früheren Vorschlag werden zum Überschatten des Laststroms bei Reguliertransformatoren Widerstands:schnellschalter verwendet, die in Bruchteilen einer Halbwelle .den Widerstand um Größenordnungen ändern. Solche WIderstandsschnellschalter haben eine oder mehrere Widerstandsbahnen aus Widerstandsmaterial, z. B. Kohle, dfie an einem oder beiden Emden in Metallkontakten auslaufen. Der bewegliche Kontakt, ider selbst als WIderstandsbahn ausgebildet sein kann, wandert bei der Schaltung sehr rasch"b.e:i,spiel.sivei,se aus der Stellung kleinsten Widerstandes in die Stellung größten Widerstandes, oder umgekehrt. Unter Umständen verwendet man zwei Schaltelemente mit Widerstandsbahnen und beweglichen Kontakten, die gleichzeitig oder in bestimmten zeitlichen Abständen.nacheinander meist durch einen Kraft= speicher geschaltet werden. Solche Widerstandsschnellschalter gestatten ohne Überschaltmittel eine funkenlose Umschaltung des Laststroms von Stufe zu Stufe.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, den Platz- uni. Materialbedarf solcher funkenlos arbeitender Widerstandeschalter zu verringern uni. ihre Lebensdauer und, Schaltsicherheit zu erhöhen. Während ferner bei der Reguliervorrichtung mit Widerstarnds-schnellschalter nach. dem älteren Vorschlag ein sehr rasches Schalten in einem ganz bestimmten Zeitpunkt, z. B. fbe-im Nulldurchgang des Stroms, der Spannung oder dies Feldes erforderlich war, geht (die Erfindung darauf aus, 'auf eine strenge Einhaltung dieser Forderungen unter Umständen zu verzichten.
  • Die Reguliervorrichtung für Wechselseromgeräte, die den Gegenstand der Erfindung bildet, arbeitet wie die bekannten Reguliervorrichtungen mit Stufenwählern und Lastschaltern unter Anwendung von Übersch.altmitteln, die in- den Zwischenstellungen benachbarte Regelstufen überbrücken. Jedoch ist erfindungsgemäß als Lastschalter ein bei allmählich zu- bzw. abnehmenden Übergangswiderstäniden funkenlos umschaltender Widerstandlsschalter ver. wendet, ,dessen Widers.tandsibahnen beim Überschalten parallel oder nacheinander parallel und in. Reihe zum Überschaltwiderstand liegen. Als Widerstandsschalter kann auch (der o-bengenannte Widerstandsschnellschalter mit Synchronauslösung verwendet werden.
  • Die Erfindung bietet den Vorteil, daß sm Gegensatz zu den bekannten Reguliereinrichtungen funkenlos geschaltet wind und dlaß gegenüber dien Reguliervorrichtun.gen mit Widerstandsschnell-schalter nach dem älteren Vorschlag durch Anwendung eines Überschaltmittels der Widerstandsschalter ,wesentlich entlastet wird. Er kann also kleiner gebaut werden und läßt sich dadurch bequemer im Gehäuse des zu regelnden Gerätes @bzw. in dem Stufenwäihlergehäu-se unterbringen. Auch wird seine Lebensdauer und seine Schales,icherheit wesentlich erhöht.
  • In. der Zeichnung sind Auis.führu:ngsibeispiiele der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Reguliertransformator, dessen Wicklung i mit Anzapfkontakten 2 versehen ist. An den ungeradzahli.gen Kontakten wird in bekannter Weise der Stufenwähler 3, an ,den gerajd'zahligen der Stufenwähler 4 entlang geschaltet. Das Schaltgetriabee ist der Einfachheit haliber weggelassen. Die Stufenwähler 3, 4 sind Über den Lastschalter 5 mit der Lastleitung 6 verbunden, die andere Lastleitung ist mit 7 bezeichnet. Der Lastschalter 5 bat in bekannter Weise außer dem schwingend- bewegten Kontaktsegment 8 vier feststehende Kontakte 9 bis 12, von denen die Kontakte 9 und io. und die Kontakte ii und im je durch einen Widerstand. i3 bzw. i4 verbunden sind. Erfindungsgemäß sind an -die Kontakte 9 bis 12 Widerstandskörper i5 angesetzt, deren Widerstand sich beim Vorheifiewegen des Segments 8 um Größenordnungen ändert. Die Wiiderstandekörper - bestehen beispielsweise aus Kohlemischungen, deren Leitfähigkeit von dem Kontakt aus sehr stark abnimmt. Sie sindbeispielsweise aus einzelnen, verschieden leitfähigen Schichten gepreßt.
  • Die Wirkungsweise ist wie bei den bekannten Reguliereinrichtungen mit Stufenwähler und Lastschalter, nur arbeitet hier der Lastschalter funkenlos, weil beim Übergang von dem einen zum anderen Kontakt der Ausgleichstrom, der sich durch die Überbrückung einer Regelstufe ergibt, durch den rasch anwachseniden Widerstand erstickt wird. Die Widerstandskörper des Wi:derstandsscbalters sind weitgehend. vom Strom entlastet, @da der Laststrom in allen Stellungen unmittelbar -bzw. mittelbar über die Widerstände z3, 14 zu den Stufenwählern 3, 4 fließt und: oder Ausgleichstrom in der Überschaltstellu:ng @durch, idie Widerstände r3, R;q. stark herabgesetzt wind. Wegen dieser weitgehenden Entlastung der Widerstandskörper des Widerstandsschalters braucht idieser Schalter nicht so rasch bewegt zu werden wieder Widerstandsschnellschalter nach dem früheren Vorschlag, auch braucht er nicht, oder wenigstens nicht genau, im Nulldurchgang des Stroms oder der Spannung zu schalten.
  • In Fig. 2 ist eine mehr konstruktive Ausführungsform für die Reguliervorrichtung des Transformators dargestellt, bei der der Lastschalter erfindungsgemäß in zwei Schalter 51, 52 zerlegt ist, von denen ,der eine Schalter 52. zum Einschalten dies, Überschaltwiderstandes. 13, der andere, 51, als Widerstarndsschnellschalter z.umAbschalten.@des Ausgleichstromsdient. Auch hier ist Bier Einfachheit halber das an sich bekannte Getriebe für die Fortschaltung der Stufemvähler 3, 4 weggelassen. Der Schalter 52 mit dem beweglichen Kontakt 5.2o und dien feststehenden Kontakten 52)I, 522 wird Über ein Gestänge 16 durch den Schlitz 17 einer Kulisse i8 angetrieben. Die Kulisse i8 kann in ihren beiden Endlagen durch Klinken (i9, zo verriegelt werden. Die Kulisse isst @durch eine als Kraftspeicher dienende Feder 211 mit dem Antriebsteil 2c verbunden, ,der einen Stößel 2,3 zum Ausrückender Klinken iI9, 2o hat und mit einem bewegtichen Kontakt 24 zum Überbrücken der Kontaktpaare 25, 26 versehen ist. Die Kulisse 18 trägt ferner zwei bewegliche Kontakte 27,28 zum Überbrücken der Kontaktpaare 29, 3o. Die Kontaktpaare 25 und 29 einerseits, 26 und 3o andererseits liegen in Reihe indem an eine Hilf sstromqutlle 3i1 angeschlossenen Stromkreis eines Abreißmagneten 32 für einen Synchronauslöser 33. Ein von der Lä:stleitung 6 erregter Haltemagnet 34 des Synchronauslösers sucht einen. Anker 35 festzuhalten, den. jedbch der Magnet 32 im eingeschalteten Zustand in der Pfeilrichtung abzieht, wenn der Laststrom nahezu,den Nullbereich erreicht hat. Der Anker 35 rückt mittels eines Hebels 36 die Klinken. 37 für eine Kulisse 38 aus, idie durch eine als Kraftspeicherdienende Feder 39 mit (der Kulisse @8 verbunden ist. Der Schlitz 4o der Kulisse 38 betätigt mittels des, Gestänges 41 dien beweglichen Kontakt 42 eines mit zwei Widerstandsbahnen 43, 44 versehenen Widerstandsschnellschalters. Das eine in einem @1Zetallkontakt auslaufende Ende 430 der Widerstandsbahn 43 ist mit dem Stufenwähler 4 und dem Kontakt 52i des Widerstandsschalters 52 verbunden, das andere, ebenfalls in einem Metallkontakt auslaufende Ende 44o der Widerstandsbahn 44 ist mit dem Stufenwähler 3 und dem Kontakt 522 verbunden.
  • Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: In der gezeichneten Stellung fließt,der Laststrom von der Leitung 6 über die Wicklung des Magneten 34, die Teile 42, 43o zum Stufenwähler .4. Der Widerstand 13 ist über dlie geschlossenen Kontakte 5210, 5211 des Widerstandsschalters 52 parallel zu einem Teil der Lastleitung angeschlossen, ist aber durch die W icklung -des Magneten 34 und die Kontakte 42, 43o überbrückt.
  • Soll nun der Laststrom auf den Stufenwähler 3 umgelegt werden, dann wird der Antriebsteil 22 1d1 der Pfeilrichtung bewegt. Dadurch wird die Feder 2 gespannt, weil vorerst die Kulisse 18 durch die Klinke icg verriegelt ist, schließlich trifft, wie in der Fi.g.2 dargestellt ist, der Stöße123 auf die Klinke i9 und rückt diese aus. Unter der Einwirkung der Feder 2 1 bewegt sich die Kulisse -i8 in der Pfeilrichtung, diese Bewegung hat in der dargestellten Lage schon begonnen. Der Schlitz @i7 der Kulisse schwingt den beweglichen Kontakt 52i0. des Widerstandsschalters 52, der nahezu stromlos ist, zum Kontakt 52-2 hinüber. Dadurch wird der Widerstand 13 zwischen die Stufenwähler 4 und 3 geschaltet, stellt also eine Überbrückung der beiden Regelstufen her.
  • Durch ,die Bewegung- der Kulisse 18 in der Pfeilrichtung wird die als Kraftspeicher wirkende Feder 39 gespannt, weil vorerst die Kulisse 38 durch die eine der beiden Klinken 37 in der gezeichneten Stellung verricgelt ist. Am Ende der Bewegung de-. Antriebsteils 22 wurde das Kontaktpaar 25 durch -den beweglichen Kontakt 24 überbrückt. Sobald am Ende der Bewegung der Kulisse 18 der Kontakt 27 auch das Kontaktpaar z9 überbrückt, erhält der Abreißmagnet 32 Strom und zieht kurz vor dem Nullciurchgang des Laststroms den Anker 35 vom 'Magneten 34 ab. Dadurch werden die Klinken 37 ausgeriickt, und' die Kulisse 38 schlägt unter der Einwirkung der Feder 39 nach links aus. Durch den Schlitz 40 wird nun rasch der bewegliche Kontakt .12 des Widerstanidsschnellschalters 5,1 von dem Kontakt d430 zum Kontakt 44o hinübergeschwenkt. Bei dieser Schwenkung wird zwischen die Lastleitung 6 und den Stufenwähler 4 ein rasch um Größenordnungen zunehmender Widerstand eingeschaltet, während ein zunächst se!h,r .hoher, zwischen der Lastleitung 6 und dem Stufenwähler 3 liegender Widerstand schnell um Größenordnungen herabgesetzt und beim Auftreffen des beweglichen Kontaktes 42 auf den Kontakt 44o ausgeschaltet wird. Diese Widerstände, die sich durch die Widerstandsbahnen 43, :44 ergeben, sind aber weitgehend vom Laststrom und Aus:gleichstrom entlastet, weil sie während der ganzen Überschaltung des Widerstandsschnellschalters, 5a4 durch den Widerstand 13 überbrückt sind. Wegen dieser Entlastung kann. der Wi@derstands@schnellschalwr 5i verhältnismäßig klein gebaut werden, seine Lebensdauer und seine Betriebssicherheit werdendadurch erhöht. Sobald, ,der bewegliche Kontakt 42 den Kontakt 440 erreicht hat, nimmt,der Laststrom seinen Weg von ider Leitung 6 über die Wicklung des Magneten 34, die Kontakte 42@, 4.4o zum Stufenwähler 3. Der Widerstand 13 liegt zwar über,die Kontakte 52o, 52-2 parallel zu einem Teil des Lastkreises, er ist aber .durch die Kontakte 4.2@, 44o: überbrückt.
  • Nun wird der Stufen-,välrler 4 auf die nächste Stufe weitergeschaltet, nachdem zuvor die Klinke -D die Kulisse,i-8 in der linken Endstellung verriegelt hat :und ebenso die Kulisse 38 in der linken Endstellung durch eine Klilrke 37 verriegelt wurde. Soll nun der Strom von dem Stufenwähler 3 auf die neue Stellung des Stufenwählers 4 umgelegt werden, dann wird der Antriebsteil 22 entgegen der Pfeilrichtung bemvegt. Die tiarauffolgenden Schaltvorgänge sind i:m wesentlichen,die gleichen wie vorher, nur daß sich die Kulissen 18 und 38 in entgegengesetztem Sinne bewegen und- am Ende der Bewegung des Antriebsteils 22 die Klinke 20 ausgerückt wird.
  • Für den Antrieb ider Schalter 5i, 52 wurden nur der Übersichtlichkeit halber Kulissen dargestellt. Statt dessen können aber auch andere Getriebe, z. B. Kraftspeiche,rgetrie4ae mit ILUrbeln, Hebeln usav., ver-#vendiet werden.
  • Fig. 3 zeigt eine Anordnung mit den Drossel-Z, 13, 45, 46 und den Anzapfkontakten 47 bis 49. Das Üherschaltmittel'13 besteht hier für jede Schaltstufe aus je einer Drosselspule, die jeweils die gleiche Selbstinduktion haben wie die zu überschaltende Wicklungsstufe. Die Stufenwähler 3, 4 werden von einer Welle 5o mittels Maltesergetriebe 53 und Ketten 54 angetrieben. Die Welle 5o ist über ein Zwischengelege 55 mit einer Kurbel 56 verbunden, deren Zapfen 57 in,den Schlitz 58 eines auf der Führung 59 laufenden Schiebers 6o greift. An dem Schieber 6o ist das eine Ende einer als Kraftspeicher dienenden Feder 6 1 angebracht, deren anderes Ende einen Schalthebel 62 auf der Welle 63 angreift. Der Schalthebel 62 kann in der mit ausgezogenen Linien dargestellten oder in. der gestrichelten Stellung durch eine mit dien Anker 35 des SyncllronauslÖsers 33 verbundene Klinke 64 verriegelt werden. Der Synchronauslöser 33 ist hier nur schematisch dargestellt. Er arbeitet aber im wesentlichen wie der Auslöser in Fi,g. 2. Sein Abreißmagnet 32 wird durch die Kurbel 56 nur in der gezeichneten rechten Endstellung und der entsprechenden linken Endstellung erregt. Auf der Welle 63 sitzt der Kurbelarm 65, der über ein Gestänge 66 mit dem beweglichen Kontakt 67 des Widerstandsschnellschalters 5 verbunden ist. Der Wi:derstand.sschnellschalter hat zwei Widerstandsbahnen 43, 4-I, ,die bei 430,440, in Metallkontakten endigen. Der Kontakt 430 ist mit dem Stufenwähler 4, der Kontakt 44o mit der Lastleitung 6 und dien Stufenwähler 3 verbunden. Im Gegensatz zu Fig. 2. liegen die Metallkontakte 430, 44oder Widerstandsbahnen einander gegenüber. Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: In der gezeichneten Stellung fließt der Laststrom von der Leitung 6 über die Wicklung des Magneten 34 zum Stufenwähler 3 und in einem Parallelzweig über d ie Kontakte 44o, 67, 43:o zum Stufenwähler4. Die beiden Stufenwähler stehen auf dien Kontakt 47, die Drosseln r13, 45, 46 sind abgeschaltet. Sollen die Drosselspulen stufenweise eingeschaltet werden, dann wird durch Drehen der Welle 5o zunächst der Stufenwähler 3 auf den Kontakt 48 fortgeschaltet. Dadurch wird @die Drossek 13 im Kurzschluß eingeschaltet. Inzwischen hat,die Kurbel 56 die gezeichnete rechte Endlage erreicht. Die Feder 61 wunde gespannt, weil (der Arm 62 durch die Klinke 64. verriegelt ist. Bei Erreichung dieser Endlage wird der Abreißmagnet32eingesohaltet, sodaß beim nächsten Nulldurchgang des. Laststroms, ähnlich wie bei Fig. 2, der Synchronauslöser 33 anspricht. Der nunmehr freigegebene Arm 62r schwingt in idie gestrichelt gezeichnete Lage .hinüber und nimmt @dabei die Welle 63 und, den. Arm 65 mit. Dadurch wird der Widerstandsschnellschalter 5 von der Kurzschlußstellung in die Stellung größten Wiederstandes bzw. in die Ausschaltstellung gebracht. Der Stufenwähler 4 wird dadurch fast ibzw. ganz stromlos. und der Kuirzs:chluß :der Drosselspule -13, die bei der Betätigung des Wi.deristandsschalters 5 als Parallelwiderstand (die Widerstandsbahnen 43, 44 - entlastet hat, a azfgehoben. Hierauf wird der Stufenwähler 4 dem Kontakt 48 nachgestellt. Inzwischen hat die Kurbel 56 die gestrichelte linke Endlage erreicht und die Fender 61 nach der anderen Seite gespannt. Bei Erreichung dieser Endlage wird wieder der Abreißmagnet 32 eingeschaltet, die Klinke 64 ausgerückt, so-.daß- ,der Arm62 und ider Teil65 wieder in die gestrichelte Stellung gelangen. Durch den Widerstandsschalter, der von ider Ausschaltstellung bzw. der Stellung größten Widerstandes dabei in die Ku.rzschlußstellung gelangt, ist nunmehr der Stufenwäihler 4 auf rden gleichen Kontakt wie der Stufenwähler 3 geschaltet worden. Bei der Einschaltung ider Drosiselspulen 45 und 46 spielen sich,dieselben Schaltvorgänge ab. Die Erfindung bietet den Vorteil funkenloser Schaltung wie :die Reguliervorrichtung mit Widerstands-schnellschalter nach (dem früheren Vorschlag und, ergibt gleichzeitig eine wesentliche Entlastung des Widerstandsschalters, so daß desisen Lebensdauer und, Schaltsicherheit erhöht wird und auch der ganze Schalter kleiner gehalten werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stufenschaltvorrichtung für die Regelung von Wechselstromgeräten mit einem Lastschalter, der unter Zuhilfenahme von Über schaltwiderstänidenden Laststrom von der einen auf die andere Spannungsstufe umlegt, dadurch gekennzeichnet, daß als Lastschalter ein bei allmählich zu- bzw. abnehmenden Übergangswiderständen funkenlos umschaltender Widerstandsschalter (5 bzw. 5'1, 52) verwendet ist, desisen Widerstandsbahnen (15 bz-#v. 43, 44) beim Überschalter parallel oder nacheinander parallel und in Reihe zum Ü ;berschaltwiderstand (13, 14) liegen.
  2. 2. Stufenschaltvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, @daß .als Lastschalter ein Wiiderstandsschnellschalter (5, Fig. 3) verwendet ist.
  3. 3. Stu.fenschialtvorrichtung mach Anspruch i, bei derder Lastschalter außer den Endkontakten noch mindestens einen mit einem Überschaltwiderstand verbundenen Zwischenkontakt bat, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kontakte (9 bis 12, Fig.,i) des fiunkenlos arbeitenden Widerstandlsschalters als Widerstand-skörper (15) mit allmählich zu- bzw. abnehmendem Widerstand ausgebildet sind.
  4. 4. Stufenschaltvorri:chtung nach Anspruch i mit ÜTberschaltwnderstand oder Drossel, dadurch gekennzeichnet"daß der Lastschalter (5, Fig. 2) in einen alis funkenlosen Wid ers-tandissohalter ausgebildeten Ausschalter (51) und einen Einschalter (52) für das Übersch.altmittel (13) aufgeteilt ist.
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