DE88099C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE88099C DE88099C DENDAT88099D DE88099DA DE88099C DE 88099 C DE88099 C DE 88099C DE NDAT88099 D DENDAT88099 D DE NDAT88099D DE 88099D A DE88099D A DE 88099DA DE 88099 C DE88099 C DE 88099C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- coin
- slide
- wheel
- notch
- funnel
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 235000009508 confectionery Nutrition 0.000 description 3
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 2
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 238000003780 insertion Methods 0.000 description 2
- 230000037431 insertion Effects 0.000 description 2
- 241001071864 Lethrinus laticaudis Species 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000007689 inspection Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
- 230000004048 modification Effects 0.000 description 1
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 1
- 239000012780 transparent material Substances 0.000 description 1
- 230000001960 triggered effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G07—CHECKING-DEVICES
- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F9/00—Details other than those peculiar to special kinds or types of apparatus
- G07F9/02—Devices for alarm or indication, e.g. when empty; Advertising arrangements in coin-freed apparatus
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: . Instrumente.
JAMES SOLOMON BARCUS in NEW-YORK
(Grfsch. u. Staat New-York, V. St..A.).
Päckchen u. dgl.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Mai 1895 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sparbüchse, welche mit einer Vorrichtung versehen
ist, durch welche Bilder, Darstellungen oder Zuckerwerk enthaltende Päckchen nach
Einwurf einer Münze sichtbar bezw. ausgegeben werden, auf denen auch die Zähl der
eingeworfenen Münzen angegeben sein kann. Diese Sparbüchse ist in mehreren Ausführungsformen dargestellt.
Fig. ι ist ein Schaubild des Aeufseren der
Sparbüchse.
Fig. 2 ist eine Oberansicht der Sparbüchse.
Fig. 3 ist ein Schaubild der Innenseite des Deckels.
Fig. 4 stellt in Aufrifs und senkrechtem Lä'ngenschnitt das Innere des Geräthes dar
nach Abnahme der Vorderseite.
Fig. 5 ist ein senkrechter Querschnitt nach der Linie x-x der Fig. 4 und zeigt' die Stofsstafige,
welche die Münzen aus dem Münzkanal in eine Stellung bringt, in der sie die Bilderzuführung bethätigen.
Fig. 6 ist eine der Fig. 4 entsprechende Vorderansicht einer anderen Ausführungsform
der neuen Sparbüchse, bei welcher unter anderem die Stofsstange anstatt in dem Deckel an der
Seite des Gehäuses gelagert ist.
Fig. 7 ist eine ähnliche Ansicht wie Fig. 6 und zeigt eine weitere Modification der Sparbüchse.
Der in den anderen Abbildungen gezeichnete Papierstreifen ist fortgelassen und statt dessen ein Behälter vorgesehen, welcher
eine Anzahl von Karten oder Scheiben enthält, die mit Darstellungen oder dergleichen bedruckt
sind oder, wenn es erwünscht ist, eine Anzahl von Päckchen mit Zuckerwerk oder dergleichen
enthält.
In der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Ausführungsform
bezeichnet A das Gehäuse der Sparbüchse, welches auf seinem oberen Theile
einen Schlitz α (Fig. 1 und 5) zur Einführung der Münzen, und ein Schauloch α2 (Fig. 1, 3
und 4) trägt, welches mit Glas oder anderem durchsichtigen Stoff bedeckt ist.
Innerhalb des Gehäuses ist an der inneren Seite der Platte A2 (Fig. 2 und 4), die mit
einem senkrechten Schlitzeinwurf a3 (Fig. 4) und einer Oeffnung a* (Fig. 5) versehen ist,
ein Trichter B (Fig. 2, 4 und 5) befestigt, dessen Vorderwand senkrecht und dessen
Hinterwand schief abwärts gegen die Seitenwand A2 geneigt ist; dieser Trichter hat an
seinem Boden eine Längsöffnung b (Fig-4 und 5) und kurze senkrechte Schlitze b'2 und bB. Unterhalb
des Trichters ist eine waagrechte Scheidewand B2 vorgesehen, unter welcher ein röhrenförmiger
Münzbehälter C angebracht ist.
Auf der äufseren Seite der Platte A2 ist eine
Stofsstange ö4 b6 (Fig. 4 und 5) vorgesehen,
die in Führungen i>5 läuft, welche an der
Diese Stange ist an
Platte A2 befestigt sind.
ihrem unteren Ende mit einem Kopf b1 (Fig. 6)
ausgestattet. Zwischen den Führungen b5 ist
eine dem Herabgleiten der Stange entgegenwirkende Feder b8 angeordnet, welche sich
gegen die durch die Stange bl hindurchgeführte Spindel b9 legt. An der linken Seitenwand
des Gehäuse ist ein an seinem inneren Ende zugespitzter Anschlag b10 befestigt, welcher in
den senkrechten Münzeinwurfsschlitz b2 eingreift.
Auf der Aufsenseite der Platte A2 ist noch die Bilderzuführungsvorrichtung vorgesehen,
. die aus der innerhalb des ausgehöhlten Schiebers D befindlichen gekerbten Scheibe e3 und
Welle E (Fig. 4) besteht. Die Verbindung mit der Platte A2 wird durch die Schlitze d d bewerkstelligt,
durch welche mit Köpfen versehene und mit der Platte A2 verbundene
Bolzen d2 hindurchgehen. Der Schieber wird gewöhnlich durch eine Feder d3 gegen den
Trichter gezogen und ist an dem Ende nahe dem Trichter durch die Oeffnung <z4 (Fig. 9)
nach innen umgebogen; der übrigbleibende Theil a5 liegt innerhalb der Platte A2, sowie
parallel zu dem Schieber D und ist ebenfalls zugespitzt. Diese Spitze ragt durch den
Schlitz bs in den Trichter hinein. Der Schieber ist in seiner Mitte mit einer Erweiterung d*
versehen, von deren innerer Fläche nach dem Trichter zu ein Bolzen dh ragt, welcher wie
ein Zahn in eine gekerbte Scheibe e2 eingreift.
Innerhalb des Gehäuses und unterhalb des Schauloches a2 ist eine Welle E (Fig. 4 und 5)
gelagert, deren ä'ufserer Zapfen e durch die Platte A2 nach aufsen geführt ist; innerhalb
der Erweiterung des Schiebers D ist auf der Welle E eine gekerbte Scheibe e2 befestigt, die
mit einer Reihe von Kerben e3 versehen ist, in welche der Stift d5 des Schiebers eingreifen
kann. Die Welle E ist aufserhalb des Gehäuses mit einer gerändelten Scheibe e4 versehen
, mittelst welcher die Welle E gedreht werden kann.
Innerhalb des Gehäuses und unterhalb der Welle E ist noch eine zweite Welle E2 (Fig. 4)
gelagert, auf der ein Papierstreifen oder dergleichen aufgewickelt ist. Dieser Streifen läuft
über Führungsrollen e3 unter dem Schauloche a2 hinweg zu der Welle E, auf die er
wieder aufgewickelt wird. Dieser Streifen trägt auf seiner Oberfläche eine Reihe von geschriebenen
oder gedruckten Zeichen oder sonstigen Darstellungen, und zwar in solcher Entfernung
von einander, dafs, wenn das Kerbrad um einen Zahn gedreht wird, die nächste Darstellung
unter dem Schauloche sichtbar wird.
Wird eine passende Münze durch den Schlitz α in den Trichter B geworfen, so fällt
sie mit dem Rand in den Längsschlitz b des Trichterbodens und drückt dort seitlich gegen
die zugespitzten Enden des Anschlages b10 und
des Schiebers D. Drückt man nun die Stange b* nach, unten, so wird die Münze
zwischen den Anschlag und den Schieber geprefst, wobei dieser dem Widerstand seiner
Feder d3 entgegen so weit zurückbewegt wird, dafs der Bolzen d'a vollständig aus der Kerbe
des Kerbenrandes herausgezogen wird. Die Münze wird hierbei noch zwischen dem Anschlag
b10 und dem Schieber D gehalten. Ist
nun der Bolzen d5 aus der Kerbe heraus, so kann das Kerbenrad mittelst der gerändelten
Scheibe e4 gedreht werden, und da der Bolzen hierbei auf dem äufsersten Umfang der Kerbenscheibe
gleitet, so wird der Schieber noch weiter durch die exzentrisch gestalteten Abschnitte des
Kerbenrades e2 zurückbewegt und die Münze kann in den Münzbehälter C fallen. Durch
das Drehen wird nun auch der Papierstreifen bewegt und bringt die auf ihm enthaltene
Darstellung unter das Schauloch a2; wird die
Welle noch weiter gedreht, so greift schliefslich der Bolzen ds in die darauf folgende Kerbe
des Kerbenrades und sperrt die Bewegungsvorrichtung des Streifens bis zum Einwurf
einer neuen Münze. Die beschriebene Bethätigung mufs so oft wiederholt werden, bis
der Behälter gefüllt ist oder bis eine bestimmte Summe sich angesammelt hat, welche durch
eine Schauöffnung, die mit Glas oder dergleichen bedeckt sein kann, sichtbar ist. .. ■'!
An Stelle der in Fig. 1 bis 5 gezeichneten Münzkanäle können dieselben die Form einer
doppelten Curve erhalten, wie in Fig. 6 gezeichnet ist; auch kann man die dort senkrecht
angeordnete Stange waagrecht legen, wobei die Verwendung des Trichters überflüssig wird;;
auch kann, wie in derselben Abbildung gezeichnet ist, die innere Wandung der Platte A2
weggelassen werden und der Schieber D direct mit der inneren Seite des Vorderwand des
Gehäuses verbunden sein.
Der Papierstreifen kann auch durch einen Karten oder Zuckerwerk u. dgl. enthaltenden
Behälter (Fig. 7) vorgesehen sein, dessen Inhalt durch einen federnden Boden beständig nach
oben gedrückt wird. Oberhalb desselben ist ein Vorschubrad auf der Welle E angeordnet,
und sind Oeffnungen im Deckel als auch in der Seitenwand des Kartenbehälters vorgesehen.
Wenn sonach Karten in dem Behälter sind, so werden diese durch den federnden Boden
gegen das Zuführungsrad gedrückt. Wird nunmehr das Rad gedreht, nachdem das Kerbenrad durch den Einwurf einer Münze
ausgelöst ist, so wird eine der Karten seitlich aus dem Gehäuse geschoben. Der Schlitz kann
sich natürlich auch in dem unteren Theil des Gehäuses befinden, in welchem Falle dann die
Karten durch ihre eigene oder künstliche Schwere nach unten geprefst werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Sparbüchse mit Vorrichtung zur Schaustellung oder zur Ausgabe von Bildern, Päckchen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dafs beim Eindrücken einer Münze der Zahn ds eines federnden Schiebers D aus einer Kerbe eines Rades e2 herausgeschoben wird, so dafs dieses Rad zur Bethätigung einer Streifenvorschuboder Kartenausgabevorrichtung um eineTheilung gedreht werden und die Münze in den Münzbehälter fallen kann, worauf der Schieber D durch eine Feder wieder zurückgezogen wird und das Kerbenrad e2 bis zum Einführen einer neuen Münze sperrt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88099C true DE88099C (de) |
Family
ID=360014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88099D Active DE88099C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88099C (de) |
-
0
- DE DENDAT88099D patent/DE88099C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE660354C (de) | Selbstkassierer zur Entgegennahme von Hartgeldbetraegen fuer verschiedene Verwendungszwecke mit Quittiereinrichtung | |
| DE88099C (de) | ||
| DE474573C (de) | Banknotenschrank mit Notenfaechern | |
| DE728197C (de) | Vorrichtung zum Einrollen von Hartgeld | |
| DE612129C (de) | Selbsttaetige Nadelwechselvorrichtung fuer Sprechmaschinen | |
| DE645357C (de) | Selbstkassierer zur Entgegennahme von Auftraegen | |
| DE207605C (de) | ||
| DE89339C (de) | ||
| DE846686C (de) | Ablegeordner | |
| DE98363C (de) | ||
| DE518731C (de) | Reihenbildbetrachtungsvorrichtung | |
| DE101837C (de) | ||
| AT18684B (de) | Münzenausgebevorrichtung. | |
| AT20770B (de) | Selbstverkäufer für mehrere Sorten Postkarten. | |
| DE537330C (de) | Muenzpruefvorrichtung fuer Selbstverkaeufer, insbesondere fuer solche mit mehreren Einwuerfen fuer Geldstuecke verschiedenen Muenzwertes | |
| DE250799C (de) | ||
| DE626125C (de) | Selbstkassierende Freistempelvorrichtung zum Aufdrucken verschiedener Wertstempel auf Briefe o. dgl. | |
| DE194971C (de) | ||
| DE694273C (de) | Immerwaehrender Kalender | |
| DE618011C (de) | Selbstverkaeufer fuer Anteilkarten oder -scheine von Lotterielosen | |
| DE1968357U (de) | Warenausgabeautomat. | |
| AT63073B (de) | Selbstkassierende Schaustellungsvorrichtung mit endlosen über Walzen bewegten Bändern. | |
| DE42882C (de) | Selbstthätiger Verkaufsapparat | |
| DE396589C (de) | Selbstverkaeufer | |
| DE247875C (de) |