DE8809970U1 - Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes - Google Patents

Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes

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Description

Reinhold Barlian B2027DE
Dieselstr. 6
6990 Bad Mergentheim
Beschreibung Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedienen eines GeräteJ mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art, die zum Bedienen elektrischer Schalter und dergleichen verwendet werden können, weisen einen zumeist von Hand zu verlagernden Betätiger auf, der über einen Rastkörper in einer oder mehreren Positionen arretierbar ist. Für die Arretierung sind dem Betätiger bzw. dem Rastkörper Federelemente, wie Schraubenfedern, Blattfedern und dergleichen, sowie andere diffizile Kleinteile, wie Achsstifte, Schrauben, Muttern, Nieten und dergleichen, zugehörig, so daß aufgrund der verschiedenen Einzelteile die Herstellung verhältnismäßig aufwendig ist und wegen der damit in Verbindung stehenden unerwünschten Störanfälligkeit eine nicht zufriedenstellende Funktions- und Betriebesicherheit besteht.
• ■
O ..
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß mit \ einfachen Mitteln eine Teilereduzierung und eine hohe,
dauerhaft zuverlässige Betätiger- und Arretierfunktion erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelost.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und wesentliche Einzelheiten der Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte
} Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
{ FIG. 1 eine erfindungsgeuiäße Betätigungsvorrichtung
in Seitenansicht gemäß dem Schnitt I - I der
FIG. 2,
FIG. 2 die Vorrichtung der FIG. 1 gemäß dem Schnitt II - II und
FIG* 3 die Vorrichtung der 7IG. 1 und 2 gemäß dem Schnitt III - III der FIG. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung 1 ist für die Bedienung eines Gerätes,
\ insbesondere eines elektrischen Scheitere, vergeflöhen,
und kann mit einem z.B. gehäuseförmlgen Geräteteil 2
eines Elektroschalters verbunden werden. Die Vorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 3, das zwei bevorzugt parallele Seitenwände 4,5 und zwei diese stabilisierende Stirnwände 6,7 aufweisen kann, die z.B. etwa dachförmig schräg verlaufen können. An den dem Geräteteil 2 zugewandten Endbcreichen der Seitenwände 4,5 des rahmenförmigen Gehäuses 3 können jeweils zwei Klipsnasen 8 vorgesehen sein, die an den einander zugewandten Innenseiten der Seitenwände 4,5 vorstehen und in Aussparungen 9 des Geräieteils 2 rastend eingreifen. Die Klipsnasen 8 können zweckmäßig so gestaltet und geometrisch angeordnet sein, daß sie ohne großen Kraftaufwand in die Aussparungen 9 des Geräteteils 2 eingerastet werden können. Das Anrasten kann zweckmäßig über eine an den Klipsnasen 8 ausgebildete Schräge 10 erfolgen. Dabei kann die aus den Klipsnasen 8 und Aussparungen 9 gebildete Schnappverbindung 11 so ausgeführt sein, daß ein Demontieren des Gehäuses 3 vom Geräteteil 2 nicht möglich bzw. nur durch Zerstören der Schnappverbindung erfolgen kann. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, die Schnappverbindung 11 so auszubilden, daß das Gehäuse 3 mit dem Geräteteil 2 lösbar verbunden ist, so daß das Gehäuse 3 und der Geräteteil 2 im Bedarfsfalle zerstörungsfrei voneinander getrennt werden können, so daß die Vorrichtung 1 und/oder der Geräteteil 2 vielseitig verwendbar sind und individuell umgerüstet werden können.
In dem rahmenförmigen Gehäuse 3 befindet sich ein von Hand zu bedienender Betätiger 12, der gemäß dem vor-
liegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als Wippe ausgebildet sein kann, die um eine Achse 13 schwenkbar 1st und zwei etwa L-förmige Hebelarme 14,15 aufweist. Der Betätiger 12 1st so gestaltet, daß In der Mitte ein Steg 16 vorgesehen 1st, durch den die Schwenkachse 13 verläuft. Von diesem Steg 16 streben die langen Schenkel 17 der L-förmigen Hebelarme 14,15 In entgegengesetzten Richtungen ab, während die kurzen Schenkel 18 der L-förmigen Hebelarme 14,15 mit ihren freien Enden zum Inneren des Gehäuses 3 hin gerichtet sind.
An dem Steg 16 des Betätigers 12 ist außerdem ein Rastkörper 19 angeordnet, der bevorzugt quer zu den langen Schenkeln 17 und etwa parallel zu den kurzen Schenkeln 18 des Betätigers 12 ausgerichtet ist, wobei die Abstände zwischen dem Rastkörper 1S und den beiden links und rechts davon verlaufenden kurzen Schenkeln 18 des Betätigers 12 im wesentlichen gleich groß sind.
Der Rastkörper 19 kann im Querschnitt ungefähr kreisförmig gestaltet sein. Beim vorliegenden Ausführungs-■-beispiel besitzt der Rastkörper 19 eine etwa dreieck- bzw. herzförmige Form, die von einer federelastisch nachgiebigen Wandung 20 gebildet ist, die einen Hohlraum 21 des Rastkörpers 19 begrenzt.
In bevorzugter Ausgestaltung kann der Rastkörper 19 zwei einen etwa 90°-Winkel einschließende Wandteile 22,23 besitzen, die im Winkeleckbereich zusammenstoßen
und hier einen keilförmigen Arretierteil 24 bilden. Die Wandteile 22,23 können an der dem Arretierteil 24 gegenüberliegenden Seite an einer etwa bogenförmig
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so ausgelegt sein, daß sie ungefähr in ihrem mittleren Bereich dünner sind als die Dicke des Arretierteils 24 und/oder der Grundwand 25, so daß in den dünneren Querschnittsbereichen der Wandteile 22,23 eine federnd nachgebende und rückstellende Sollbiegestelle gebildet ist.
Darüber hinaus kann am Betätiger 12 ein Abtriebsteil 26 vorgesehen sein, der bevorzugt am Steg 16 angeordnet und mit diesem um die Achse 13 verschwenkbar ist. Der Abtriebsteil kann zweckmäßig etwa scheibenförmig ausgebildet und vorzugsweise in einer mittleren Ebene 27 der Vorrichtung 1 verlaufen. Die dem Steg 16 abgewandte untere Seite des Abtriebsteils 26 ist als Abtriebsfläche 28 ausgeführt, die, wie insbesondere der FIG. 3 zu entnehmen ist, bezüglich des Schwenkradius schräg verläuft, so daß der Radius von der Schwenkachse 13 zum einen bevorzugt gerundeten (linken) Eckbereich des Abtriebsteils 26 kleiner ist als der Radius von der Schwenkachse 13 bis zu dem anderen (rechten) Eckbereich, der bevorzugt als gerundeter Vorsprung 29 ausgebildet ist.
Der FIG. 2 ist zu entnehmen, daß der Rastkörper 19 und der Abtriebsteil 26 zweckmäßig parallel auf Abstand nebeneinander angeordnet sein können, wobei der Rastkörper 19 vorteilhaft in einer seitlichen Ebene des
Detätigers 12 vorgesehen und sich direkt neben der
einen Seitenwand 4 des Gehäuses 3 befinden kann.
Die Schwenklagerung des Betätigers 12 kann Über zwei
Zapfen 30,31 erfolgen, die an gegenüberliegenden
Stirnseiten des Steges 16 angeformt sein können. Die
Zapfen 30,31 befinden sich in Lagerausnehmungen 32, die in den Seitenwänden 4,5 des Gehäuses 3 ausgebildet sind. An den Enden besitzen die Zapfen 30,31 je eine radial abstrebende Nase 33, die in einen als Freisparung ausgebildeten Hinterschnitt 34 der Lagerausnehmung 32 eingreift. An der der Nase 33 gegenüberliegenden Seite besitzen die Zapfen 30,31 eine
Abschrägung 35. Die Schwenklagerung des Betätigers 12 ist so ausgebildet, daß bei einer Belastung keine Verformung an den Lagerzapfen 30,31 bzw. an den beiden Seitenwänden 4,5 des Rahmengehäuses 3 auftreten kann.
Verhindert wird eine solche Verformung insbesondere
durch die schräge Fläche an der Nase 33 sowie du? cn die Schräge des Hinterschnitts 34 in der Lagerausnehmung 32 des Gehäuses 3.
Die FIG. 1 und 2 zeigen deutlich, daß dem Rastkörper
19 des Betätigers 12 ein Führungsbett 36 zugeordnet r ist, das an der einen Seitenwand 4 angeformt sein
kann. Der Rastkörper 19 ist auf bzw. in dem Führungs-
bett 36 gleitend gelagert. är< den gegenüberliegenden
Enden des Führung3betts 36 kann je ein Anschlag 37 -us- ·;: geordnet sein, welche die an den Enden des Führungs-
betts 36 ausgebildeten Raststellen 38 für den
I; Arretierteil 24 des Rastkörpers 19 mitbilden und
r begrenzen.
Der FIG. 2 ist zu entnehmen, daß das Führungsbett 36 eine ungefähr V-förmige Führungsrinne 39 aufweisen
kann, in der der im Querschnitt ungefähr keilförmig
ausgebildete Arretierteil 24 des Rastkörpers 19 derart seitengeführt gelagert ist, daß der Rastkörper 19 beim Verschwenken um die Achse 13 unter der dabei ansteigenden Federkraft nicht seitlich ausweichen kann, sondern exakt in der Führungsrinne 39 verbleibt.
Weiterhin ist den FIG. 2 und 3 zu entnehmen, daß an der anderen Seitenwand 5 eine bevorzugt in Richtung gegen den Abtriebsteil 26 federnd vorgespannte Zunge 40 angeformt ist, die somit an der Abtriebsfläche 28 anliegt. An der Unterseite der Zunge 40 kann ein dem Geräteteil 2 zugehöriger axial verschiebbarer Schalterstößel 41 anliegen. Der Schalterstößel 41 wird somit nicht direkt vom Abtriebeteil 26, sondern durch Zwischenschaltung der Zunge 40 betätigt.
Die erflndungsgemäße Vorrichtung 1 kann zweckmäßig aus lediglich zwei einstückig ausgeführten Bauteilen bestehen. Der eine Bauteil wird von dem Betätiger 12, dem Steg 16/ den Zapfen 30,31, dem Rastkörper 19 und dem Abtriebstell 26 gebildet. Der andere Bauteil besteht aus dem Gehäuse 3 mit den Seitenwänden 4,5 und Stirnwänden 6/7 sowie dem Führungsbett 36 und der Zunge 40. Dadurch ist eine besonders kostengünstige Herstellung der als Massenartikel zu bezeichnenden Vorrichtung 1 möglich. Außerdem wird aufgrund der wenigen Bauteile eine hohe Betriebssicherheit und dauerhafte Funktionstüchtigkeit gewährleistet« Sowohl der Betätiger-Bauteil als auch
der Gehäuse-Bauteil können zweckmäßig aus Kunststoff im thermischen Spritzgußverfahren hergestellt sein. Bei der Montage werden lediglich der Betätiger 12 mit dem baueinheitlich integrierten Rastkörper 19 und Abtriebsteil 26 und das Gehäuse 3 mit dem ebenfalls baueinheitlich integrierten Fuhrungsbett 36 und der Zunge 40 in einem einzigen Arbeitsgang durch einfaches Zusammenstecken miteinander verbunden, so daß die Zapfen 30,31 in die Lagerausnehmung 32 einrasten.
Beim Hinunterdrücken des Hebelarms 15 wird der Betätiger 12 um die Achse 13 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei drückt der Vorsprung 29 des Abtriebsteils 26 auf die Zunge 40, die wiederum den Schalterstößel 41 nach unten verlagert. Die an der einen Seitenwand 5 einseitig gelagerte Zunge 40 bewirkt, daß im wesentlichen keine Querkräfte auf den Schalterstößel 41 einwirken und Reibungskräfte weitgehend vermieden werden, wodurch ein mechanischer Abrieb ebenfalls verhindert ist. Beim Hinunterdrücken des Hebelarms 15 wird nicht nur der Abtriebsteil 26 um die Achse 13, sondern auch der Rastkörper 19 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei gelangt der Arretierten 24 von der in FIG. 1 rechten Rasteteile 38 zur linken Raststelle 38 des Führungsbetts 36, Während des Verschwenkens gleitet der Arretierteil 24 in der Führungsrinne 39, wobei der Rastkörper 19 bei der Bewegung bis zur Mitte des Führungsbetts 36 etwas zusammengedrückt wird und sich im weiteren Verlauf aufgrund der federnden Rückstellkraft der Wandung 20 wieder entspannt.
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Die Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Es liegt vieiraehr zum Beispiel auch im Rahmen der Erfindung, die Vorrichtung in der Art eines Dreh-Rast-Schalters auszubilden» wobei der Betätiger 12 ein um die Achse 13 drehbarer rotorähnlicher Teil sein kann, der zum Beispiel über einen Drehknopf oder einen Knebel von Hand oder über einen Motor oder dergleichen maschinell gedreht werden kann. Der erfindungsgemäße Rastkorper 19 kann dabei an dem Rotorteil angeordnet sein, während das Führungsbett 36 mit den Raststellen 38, von denen vorzugsweise drei oder mehr für den Eingriff des Arretierteils 24 vorgesehen sein können, zweckmäßig etwa kreisförmig in Form eines Kranzes ausgebildet sein kann.

Claims (26)

Reinhold Barlian B2027DE Dieselstr. 6 6990 Bad Mergentheim Ansprüche
1. Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes (2), ■ insbesondere eines elektrischen Schalters, mit einem Betätiger (12), der über einen verlagerbaren Rasekörper (19) in mindestens einer Position arretierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) einen Hohlraum (21) und eine diesen begrenzende und bei Verlagerung federelastisch nachgiebige Wandung (20) aufweist.
2. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch/ dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19)im Querschnitt etwa kreisringförmig, vorzugsweise dreieck- oder herz· förmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung (20) des Rastkörpers (19} l«.wei einen Winkel einschließende Wandteile (22,23) und einen im Winkeleck· bereich ausgebildeten Arretierte!t (24) aufweist·
K-.;, «· «&igr; 11 &igr; &igr; &igr;
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4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) an der dem Arretierteil (24) gegenüberliegenden Seite eine die Wandteile (22,23) verbindende Grundwand (25) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke mindestens eines Teils der Wandteile (22,23) des Rastkörpers (19) dünner ist als die Dicke des Arretierteils (24) und/oder der Srundwand (25).
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) an einem Steg (16) des Betätigers (12) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (12) mit dem Rastkörper (19) um eine Achse (13) verschwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse (13) und der Rastkörper (19) zwischen zwei Hebelarmen (14,15) des als Wippe ausgebildeten Betätigers (12) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (12) einen über diesen verschwenkbaren
Abtriebsteil (26) aufweist, der eine bezüglich des Schwenkradius vorzugsweise schräg verlaufende Abtriebsfläche (28) besitzt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) und der Abtriebsteil (26) bevorzugt parallel nebeneinander angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtriebsteil (26) am Steg (16) in einer'mittleren Ebene (27) und der Rastkörper (19) in einer seitlichen Ebene des Betätigers (12) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (12) mit dem Abtriebsteil (26) und dem Rastkörper (19) in einem rahmenförmigen Gehäuse (3) schwenkbar gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklagerung des Betätigers {12} über zwei an gegenüberliegenden Seiten /orgesehene, in Lagerausnehmungen (32) eingreifende Zapfen (30,31) gebildet ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (30,31) zur axialen Sicherung eine in einen Hinterschnitt (34) der Lagerausnehmung (32) einareifende Nase (33) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zapfen (30,31) mit den Nasen (33) an gegenüberliegenden Stirnseiten des Betätigersteges (16) angeordnet und die Lagerausnehmungen (32) mit den Hinterschnitten (34) in zueinander beabstandeten Seitenwänden (4,5) des Gehäuses (3) ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) des Betätigers (12) in einem am Gehäuse (3) vorgesehenen Führungsbett (36) gelagert ist, das mindestens eine, vorzugsweise zwei den Arretierteil (24) aufnehmende Raststellen (38) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betäticter mit dem Rastkörper (19) und dem Führungsblatt (36) in der Art eines Drehschalters ausgebildet ist und das Führungsbett (36) mehrere den Arretierteil (24) aufnehmende und bevorzugt in Form eines Kranzes angeordnete Raststellen (38) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsbett (36) an gegenüberliegenden Enden durch die Raststellen (38) mitbildende Anschläge <37) begrenzt ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß das Führungsbett {36) eine etwa y=fonaige Führur.gsrinns (39) für den im Querschnitt etwa keilförmig ausgebildeten Arretierteil (24) aufweist.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) eine an der Abtriebsfläche (28) des Abtriebsteils (26) anliegende federnde Zunge (40) aufweist, gegen die ein Schalterstößel (41) anlegbar ist.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsbett (36) an der einen Seitenwand (4) und die Zunge (40) an der anderen Seitenwand (5) des Gehäuses (3) angeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3) über eine Schnappverbindung (11) an einen Geräteteil (2) anklipsbar ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappverbindung (11) mindestens eine, vorzugsweise zwei an den Seitenwänden (4,5) des Gehäuses (3) angeordnete Klipsnasen (8) aufweist, die in Aussparungen (9) des Geräteteils (2) einrast*,ar sind.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vor-
f stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
■■ Gehäuse (3) zwei die bevorzuge parallel angeordneten
Seitenwände (4,5) stabilisierende Stirnwände ?f&ldquor;7? aufweist.
25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die gehäusestabilisierenden Stirnwände (6,7) dachförmig schräg angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (12) mit dem Steg (16), den Zapfen (30,31), dem Rastkörper (19) und dem Abtriebsteil (26) als einstückiges Bauteil ausgebildet ist, das ohne zusätzliche lose Teile in dem mit den Seitenwänden (4,5), dem Führungsbett (36) und der ,Zunge (40) als ebenfalls einstückiges Bauteil ausgebildeten Gehäuse (3) unverlierbar gelagert ist, wobei der Betätigerbauteil und der Gehäusebauteil bevorzugt als Kunststoffspritzgußteil ausgebildet sind.
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