DE8809970U1 - Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes - Google Patents
Vorrichtung zum Bedienen eines GerätesInfo
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Description
Dieselstr. 6
6990 Bad Mergentheim
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Bedienen eines GeräteJ mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1.
Bekannte Vorrichtungen dieser Art, die zum Bedienen elektrischer Schalter und dergleichen verwendet werden
können, weisen einen zumeist von Hand zu verlagernden
Betätiger auf, der über einen Rastkörper in einer oder
mehreren Positionen arretierbar ist. Für die Arretierung sind dem Betätiger bzw. dem Rastkörper
Federelemente, wie Schraubenfedern, Blattfedern und dergleichen, sowie andere diffizile Kleinteile, wie
Achsstifte, Schrauben, Muttern, Nieten und dergleichen, zugehörig, so daß aufgrund der verschiedenen
Einzelteile die Herstellung verhältnismäßig aufwendig ist und wegen der damit in Verbindung stehenden unerwünschten Störanfälligkeit eine nicht zufriedenstellende Funktions- und Betriebesicherheit besteht.
• ■
O ..
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Oberbegriffs des
Anspruchs 1 dahingehend weiterzubilden, daß mit \
einfachen Mitteln eine Teilereduzierung und eine hohe,
dauerhaft zuverlässige Betätiger- und Arretierfunktion erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 gelost.
Zweckmäßige Ausgestaltungen und Weiterbildungen sowie weitere Vorteile und wesentliche Einzelheiten der
Erfindung sind den Merkmalen der Unteransprüche, der nachfolgenden Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen, die in schematischer Darstellung bevorzugte
}
Ausführungsformen als Beispiel zeigt. Es stellen dar:
{
FIG. 1 eine erfindungsgeuiäße Betätigungsvorrichtung
in Seitenansicht gemäß dem Schnitt I - I der
FIG. 2,
FIG. 2 die Vorrichtung der FIG. 1 gemäß dem Schnitt
II - II und
FIG* 3 die Vorrichtung der 7IG. 1 und 2 gemäß dem
Schnitt III - III der FIG. 2.
Die in der Zeichnung dargestellte erfindungsgemäße
Vorrichtung 1 ist für die Bedienung eines Gerätes,
\
insbesondere eines elektrischen Scheitere, vergeflöhen,
und kann mit einem z.B. gehäuseförmlgen Geräteteil 2
eines Elektroschalters verbunden werden. Die Vorrichtung 1 besitzt ein Gehäuse 3, das zwei bevorzugt
parallele Seitenwände 4,5 und zwei diese stabilisierende Stirnwände 6,7 aufweisen kann, die z.B. etwa
dachförmig schräg verlaufen können. An den dem Geräteteil 2 zugewandten Endbcreichen der Seitenwände 4,5 des
rahmenförmigen Gehäuses 3 können jeweils zwei Klipsnasen 8 vorgesehen sein, die an den einander zugewandten
Innenseiten der Seitenwände 4,5 vorstehen und in Aussparungen 9 des Geräieteils 2 rastend eingreifen.
Die Klipsnasen 8 können zweckmäßig so gestaltet und geometrisch angeordnet sein, daß sie ohne
großen Kraftaufwand in die Aussparungen 9 des Geräteteils 2 eingerastet werden können. Das Anrasten
kann zweckmäßig über eine an den Klipsnasen 8 ausgebildete Schräge 10 erfolgen. Dabei kann die aus den
Klipsnasen 8 und Aussparungen 9 gebildete Schnappverbindung 11 so ausgeführt sein, daß ein Demontieren
des Gehäuses 3 vom Geräteteil 2 nicht möglich bzw. nur durch Zerstören der Schnappverbindung erfolgen
kann. Es liegt jedoch auch im Rahmen der Erfindung, die Schnappverbindung 11 so auszubilden, daß das
Gehäuse 3 mit dem Geräteteil 2 lösbar verbunden ist, so daß das Gehäuse 3 und der Geräteteil 2 im Bedarfsfalle
zerstörungsfrei voneinander getrennt werden können, so daß die Vorrichtung 1 und/oder der Geräteteil
2 vielseitig verwendbar sind und individuell umgerüstet werden können.
In dem rahmenförmigen Gehäuse 3 befindet sich ein von
Hand zu bedienender Betätiger 12, der gemäß dem vor-
liegenden Ausführungsbeispiel zweckmäßig als Wippe
ausgebildet sein kann, die um eine Achse 13 schwenkbar
1st und zwei etwa L-förmige Hebelarme 14,15 aufweist.
Der Betätiger 12 1st so gestaltet, daß In der Mitte ein Steg 16 vorgesehen 1st, durch den die Schwenkachse
13 verläuft. Von diesem Steg 16 streben die langen
Schenkel 17 der L-förmigen Hebelarme 14,15 In entgegengesetzten Richtungen ab, während die kurzen
Schenkel 18 der L-förmigen Hebelarme 14,15 mit ihren
freien Enden zum Inneren des Gehäuses 3 hin gerichtet
sind.
An dem Steg 16 des Betätigers 12 ist außerdem ein
Rastkörper 19 angeordnet, der bevorzugt quer zu den langen Schenkeln 17 und etwa parallel zu den kurzen
Schenkeln 18 des Betätigers 12 ausgerichtet ist, wobei
die Abstände zwischen dem Rastkörper 1S und den beiden
links und rechts davon verlaufenden kurzen Schenkeln
18 des Betätigers 12 im wesentlichen gleich groß
sind.
Der Rastkörper 19 kann im Querschnitt ungefähr kreisförmig gestaltet sein. Beim vorliegenden Ausführungs-■-beispiel besitzt der Rastkörper 19 eine etwa dreieck-
bzw. herzförmige Form, die von einer federelastisch nachgiebigen Wandung 20 gebildet ist, die einen
Hohlraum 21 des Rastkörpers 19 begrenzt.
In bevorzugter Ausgestaltung kann der Rastkörper 19 zwei einen etwa 90°-Winkel einschließende Wandteile
22,23 besitzen, die im Winkeleckbereich zusammenstoßen
und hier einen keilförmigen Arretierteil 24 bilden. Die Wandteile 22,23 können an der dem Arretierteil 24
gegenüberliegenden Seite an einer etwa bogenförmig
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so ausgelegt sein, daß sie ungefähr in ihrem mittleren
Bereich dünner sind als die Dicke des Arretierteils 24 und/oder der Grundwand 25, so daß in den dünneren
Querschnittsbereichen der Wandteile 22,23 eine federnd nachgebende und rückstellende Sollbiegestelle
gebildet ist.
Darüber hinaus kann am Betätiger 12 ein Abtriebsteil 26 vorgesehen sein, der bevorzugt am Steg 16 angeordnet
und mit diesem um die Achse 13 verschwenkbar ist. Der Abtriebsteil kann zweckmäßig etwa scheibenförmig
ausgebildet und vorzugsweise in einer mittleren Ebene 27 der Vorrichtung 1 verlaufen. Die dem Steg 16
abgewandte untere Seite des Abtriebsteils 26 ist als Abtriebsfläche 28 ausgeführt, die, wie insbesondere
der FIG. 3 zu entnehmen ist, bezüglich des Schwenkradius schräg verläuft, so daß der Radius von der
Schwenkachse 13 zum einen bevorzugt gerundeten (linken) Eckbereich des Abtriebsteils 26 kleiner ist
als der Radius von der Schwenkachse 13 bis zu dem anderen (rechten) Eckbereich, der bevorzugt als
gerundeter Vorsprung 29 ausgebildet ist.
Der FIG. 2 ist zu entnehmen, daß der Rastkörper 19 und der Abtriebsteil 26 zweckmäßig parallel auf Abstand
nebeneinander angeordnet sein können, wobei der Rastkörper 19 vorteilhaft in einer seitlichen Ebene des
Detätigers 12 vorgesehen und sich direkt neben der
einen Seitenwand 4 des Gehäuses 3 befinden kann.
einen Seitenwand 4 des Gehäuses 3 befinden kann.
Die Schwenklagerung des Betätigers 12 kann Über zwei
Zapfen 30,31 erfolgen, die an gegenüberliegenden
Stirnseiten des Steges 16 angeformt sein können. Die
Zapfen 30,31 befinden sich in Lagerausnehmungen 32, die in den Seitenwänden 4,5 des Gehäuses 3 ausgebildet sind. An den Enden besitzen die Zapfen 30,31 je eine radial abstrebende Nase 33, die in einen als Freisparung ausgebildeten Hinterschnitt 34 der Lagerausnehmung 32 eingreift. An der der Nase 33 gegenüberliegenden Seite besitzen die Zapfen 30,31 eine
Abschrägung 35. Die Schwenklagerung des Betätigers 12 ist so ausgebildet, daß bei einer Belastung keine Verformung an den Lagerzapfen 30,31 bzw. an den beiden Seitenwänden 4,5 des Rahmengehäuses 3 auftreten kann.
Verhindert wird eine solche Verformung insbesondere
durch die schräge Fläche an der Nase 33 sowie du? cn die Schräge des Hinterschnitts 34 in der Lagerausnehmung 32 des Gehäuses 3.
Zapfen 30,31 erfolgen, die an gegenüberliegenden
Stirnseiten des Steges 16 angeformt sein können. Die
Zapfen 30,31 befinden sich in Lagerausnehmungen 32, die in den Seitenwänden 4,5 des Gehäuses 3 ausgebildet sind. An den Enden besitzen die Zapfen 30,31 je eine radial abstrebende Nase 33, die in einen als Freisparung ausgebildeten Hinterschnitt 34 der Lagerausnehmung 32 eingreift. An der der Nase 33 gegenüberliegenden Seite besitzen die Zapfen 30,31 eine
Abschrägung 35. Die Schwenklagerung des Betätigers 12 ist so ausgebildet, daß bei einer Belastung keine Verformung an den Lagerzapfen 30,31 bzw. an den beiden Seitenwänden 4,5 des Rahmengehäuses 3 auftreten kann.
Verhindert wird eine solche Verformung insbesondere
durch die schräge Fläche an der Nase 33 sowie du? cn die Schräge des Hinterschnitts 34 in der Lagerausnehmung 32 des Gehäuses 3.
Die FIG. 1 und 2 zeigen deutlich, daß dem Rastkörper
19 des Betätigers 12 ein Führungsbett 36 zugeordnet r ist, das an der einen Seitenwand 4 angeformt sein
19 des Betätigers 12 ein Führungsbett 36 zugeordnet r ist, das an der einen Seitenwand 4 angeformt sein
kann. Der Rastkörper 19 ist auf bzw. in dem Führungs-
bett 36 gleitend gelagert. är<
den gegenüberliegenden
Enden des Führung3betts 36 kann je ein Anschlag 37 -us- ·;: geordnet sein, welche die an den Enden des Führungs-
Enden des Führung3betts 36 kann je ein Anschlag 37 -us- ·;: geordnet sein, welche die an den Enden des Führungs-
betts 36 ausgebildeten Raststellen 38 für den
I; Arretierteil 24 des Rastkörpers 19 mitbilden und
r begrenzen.
Der FIG. 2 ist zu entnehmen, daß das Führungsbett 36 eine ungefähr V-förmige Führungsrinne 39 aufweisen
kann, in der der im Querschnitt ungefähr keilförmig
ausgebildete Arretierteil 24 des Rastkörpers 19 derart seitengeführt gelagert ist, daß der Rastkörper 19 beim Verschwenken um die Achse 13 unter der dabei ansteigenden Federkraft nicht seitlich ausweichen kann, sondern exakt in der Führungsrinne 39 verbleibt.
kann, in der der im Querschnitt ungefähr keilförmig
ausgebildete Arretierteil 24 des Rastkörpers 19 derart seitengeführt gelagert ist, daß der Rastkörper 19 beim Verschwenken um die Achse 13 unter der dabei ansteigenden Federkraft nicht seitlich ausweichen kann, sondern exakt in der Führungsrinne 39 verbleibt.
Weiterhin ist den FIG. 2 und 3 zu entnehmen, daß an der anderen Seitenwand 5 eine bevorzugt in Richtung
gegen den Abtriebsteil 26 federnd vorgespannte Zunge 40 angeformt ist, die somit an der Abtriebsfläche 28
anliegt. An der Unterseite der Zunge 40 kann ein dem Geräteteil 2 zugehöriger axial verschiebbarer
Schalterstößel 41 anliegen. Der Schalterstößel 41 wird somit nicht direkt vom Abtriebeteil 26, sondern durch
Zwischenschaltung der Zunge 40 betätigt.
Die erflndungsgemäße Vorrichtung 1 kann zweckmäßig
aus lediglich zwei einstückig ausgeführten Bauteilen
bestehen. Der eine Bauteil wird von dem Betätiger 12,
dem Steg 16/ den Zapfen 30,31, dem Rastkörper 19 und
dem Abtriebstell 26 gebildet. Der andere Bauteil
besteht aus dem Gehäuse 3 mit den Seitenwänden 4,5
und Stirnwänden 6/7 sowie dem Führungsbett 36 und der Zunge 40. Dadurch ist eine besonders kostengünstige Herstellung der als Massenartikel zu
bezeichnenden Vorrichtung 1 möglich. Außerdem wird
aufgrund der wenigen Bauteile eine hohe Betriebssicherheit und dauerhafte Funktionstüchtigkeit
gewährleistet« Sowohl der Betätiger-Bauteil als auch
t«
der Gehäuse-Bauteil können zweckmäßig aus Kunststoff
im thermischen Spritzgußverfahren hergestellt sein. Bei der Montage werden lediglich der Betätiger 12
mit dem baueinheitlich integrierten Rastkörper 19 und Abtriebsteil 26 und das Gehäuse 3 mit dem ebenfalls
baueinheitlich integrierten Fuhrungsbett 36 und der Zunge 40 in einem einzigen Arbeitsgang durch einfaches
Zusammenstecken miteinander verbunden, so daß die Zapfen 30,31 in die Lagerausnehmung 32 einrasten.
Beim Hinunterdrücken des Hebelarms 15 wird der Betätiger 12 um die Achse 13 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei drückt der Vorsprung 29 des Abtriebsteils 26 auf die Zunge 40, die wiederum den Schalterstößel 41 nach unten verlagert. Die an der einen
Seitenwand 5 einseitig gelagerte Zunge 40 bewirkt, daß im wesentlichen keine Querkräfte auf den Schalterstößel 41 einwirken und Reibungskräfte weitgehend
vermieden werden, wodurch ein mechanischer Abrieb ebenfalls verhindert ist. Beim Hinunterdrücken des
Hebelarms 15 wird nicht nur der Abtriebsteil 26 um die Achse 13, sondern auch der Rastkörper 19 im Uhrzeigersinn verschwenkt. Dabei gelangt der Arretierten 24
von der in FIG. 1 rechten Rasteteile 38 zur linken Raststelle 38 des Führungsbetts 36, Während des Verschwenkens gleitet der Arretierteil 24 in der
Führungsrinne 39, wobei der Rastkörper 19 bei der Bewegung bis zur Mitte des Führungsbetts 36 etwas zusammengedrückt wird und sich im weiteren Verlauf aufgrund der federnden Rückstellkraft der Wandung 20
wieder entspannt.
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Die Erfindung ist nicht auf die vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. Es liegt vieiraehr zum
Beispiel auch im Rahmen der Erfindung, die Vorrichtung in der Art eines Dreh-Rast-Schalters auszubilden» wobei
der Betätiger 12 ein um die Achse 13 drehbarer rotorähnlicher Teil sein kann, der zum Beispiel über einen
Drehknopf oder einen Knebel von Hand oder über einen Motor oder dergleichen maschinell gedreht werden kann.
Der erfindungsgemäße Rastkorper 19 kann dabei an dem
Rotorteil angeordnet sein, während das Führungsbett 36 mit den Raststellen 38, von denen vorzugsweise drei
oder mehr für den Eingriff des Arretierteils 24 vorgesehen sein können, zweckmäßig etwa kreisförmig in Form
eines Kranzes ausgebildet sein kann.
Claims (26)
1. Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes (2), ■ insbesondere eines elektrischen Schalters, mit einem
Betätiger (12), der über einen verlagerbaren Rasekörper (19) in mindestens einer Position arretierbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) einen Hohlraum (21) und eine diesen begrenzende und
bei Verlagerung federelastisch nachgiebige Wandung (20) aufweist.
2. Vorrichtung nach vorstehendem Anspruch/ dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19)im Querschnitt
etwa kreisringförmig, vorzugsweise dreieck- oder herz· förmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach einem oder beiden vorstehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung
(20) des Rastkörpers (19} l«.wei einen Winkel einschließende Wandteile (22,23) und einen im Winkeleck·
bereich ausgebildeten Arretierte!t (24) aufweist·
K-.;, «· «&igr; 11 &igr; &igr; &igr;
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4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rastkörper (19) an der dem Arretierteil (24) gegenüberliegenden Seite eine die Wandteile (22,23) verbindende Grundwand (25) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Dicke mindestens eines Teils der Wandteile (22,23) des Rastkörpers (19) dünner ist als die Dicke des
Arretierteils (24) und/oder der Srundwand (25).
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rastkörper (19) an einem Steg (16) des Betätigers (12)
vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätiger (12) mit dem Rastkörper (19) um eine Achse
(13) verschwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkachse (13) und der Rastkörper (19) zwischen
zwei Hebelarmen (14,15) des als Wippe ausgebildeten Betätigers (12) vorgesehen sind.
9. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätiger (12) einen über diesen verschwenkbaren
Abtriebsteil (26) aufweist, der eine bezüglich des Schwenkradius vorzugsweise schräg verlaufende Abtriebsfläche
(28) besitzt.
10. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rastkörper (19) und der Abtriebsteil (26) bevorzugt
parallel nebeneinander angeordnet sind.
11. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Abtriebsteil (26) am Steg (16) in einer'mittleren Ebene (27)
und der Rastkörper (19) in einer seitlichen Ebene des Betätigers (12) angeordnet sind.
12. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätiger (12) mit dem Abtriebsteil (26) und dem Rastkörper
(19) in einem rahmenförmigen Gehäuse (3)
schwenkbar gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenklagerung des Betätigers {12} über zwei an
gegenüberliegenden Seiten /orgesehene, in Lagerausnehmungen (32) eingreifende Zapfen (30,31) gebildet
ist.
14. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zapfen (30,31) zur axialen Sicherung eine in einen
Hinterschnitt (34) der Lagerausnehmung (32) einareifende
Nase (33) aufweist.
15. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Zapfen (30,31) mit den Nasen (33) an gegenüberliegenden Stirnseiten des Betätigersteges (16) angeordnet und die Lagerausnehmungen (32) mit den
Hinterschnitten (34) in zueinander beabstandeten Seitenwänden (4,5) des Gehäuses (3) ausgebildet sind.
16. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Rastkörper (19) des Betätigers (12) in einem am Gehäuse (3) vorgesehenen Führungsbett (36) gelagert
ist, das mindestens eine, vorzugsweise zwei den Arretierteil (24) aufnehmende Raststellen (38) aufweist.
17. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betäticter mit dem Rastkörper (19) und dem Führungsblatt
(36) in der Art eines Drehschalters ausgebildet ist und das Führungsbett (36) mehrere den Arretierteil
(24) aufnehmende und bevorzugt in Form eines Kranzes angeordnete Raststellen (38) aufweist.
18. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Führungsbett (36) an gegenüberliegenden Enden durch die Raststellen (38) mitbildende Anschläge
<37) begrenzt ist.
19. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichent, daß das
Führungsbett {36) eine etwa y=fonaige Führur.gsrinns
(39) für den im Querschnitt etwa keilförmig ausgebildeten Arretierteil (24) aufweist.
20. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gehäuse (3) eine an der Abtriebsfläche (28) des Abtriebsteils (26) anliegende federnde Zunge (40)
aufweist, gegen die ein Schalterstößel (41) anlegbar ist.
21. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsbett (36) an der einen Seitenwand (4) und die
Zunge (40) an der anderen Seitenwand (5) des Gehäuses (3) angeordnet ist.
22. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Gehäuse (3) über eine Schnappverbindung (11) an einen
Geräteteil (2) anklipsbar ist.
23. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schnappverbindung (11) mindestens eine, vorzugsweise zwei an den Seitenwänden (4,5) des Gehäuses (3) angeordnete
Klipsnasen (8) aufweist, die in Aussparungen (9) des Geräteteils (2) einrast*,ar sind.
24. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vor-
f stehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
■■ Gehäuse (3) zwei die bevorzuge parallel angeordneten
Seitenwände (4,5) stabilisierende Stirnwände ?f„7?
aufweist.
25. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
gehäusestabilisierenden Stirnwände (6,7) dachförmig schräg angeordnet sind.
26. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
Betätiger (12) mit dem Steg (16), den Zapfen (30,31),
dem Rastkörper (19) und dem Abtriebsteil (26) als einstückiges Bauteil ausgebildet ist, das ohne zusätzliche lose Teile in dem mit den Seitenwänden
(4,5), dem Führungsbett (36) und der ,Zunge (40) als ebenfalls einstückiges Bauteil ausgebildeten Gehäuse
(3) unverlierbar gelagert ist, wobei der Betätigerbauteil und der Gehäusebauteil bevorzugt als Kunststoffspritzgußteil ausgebildet sind.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3826537A DE3826537A1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum bedienen eines geraetes |
| DE8809970U DE8809970U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3826537A DE3826537A1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum bedienen eines geraetes |
| DE8809970U DE8809970U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes |
Publications (1)
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|---|---|
| DE8809970U1 true DE8809970U1 (de) | 1989-12-07 |
Family
ID=25870826
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE8809970U Expired - Lifetime DE8809970U1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum Bedienen eines Gerätes |
| DE3826537A Granted DE3826537A1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum bedienen eines geraetes |
Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
| DE3826537A Granted DE3826537A1 (de) | 1988-08-04 | 1988-08-04 | Vorrichtung zum bedienen eines geraetes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE8809970U1 (de) |
Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
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- 1988-08-04 DE DE3826537A patent/DE3826537A1/de active Granted
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0654806A1 (de) * | 1993-11-19 | 1995-05-24 | Eaton Corporation | Kippschalter mit Arretierungsvorrichtung |
| DE102016101017A1 (de) | 2016-01-21 | 2017-07-27 | Johnson Electric Germany GmbH & Co. KG | Elektrischer Wippenschalter |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3826537A1 (de) | 1990-02-08 |
| DE3826537C2 (de) | 1991-06-13 |
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