DE8808979U1 - Haken- und Ösenverschluß vornehmlich für Miederwaren, wie Korsetts, Büstenhalter o.dgl. - Google Patents

Haken- und Ösenverschluß vornehmlich für Miederwaren, wie Korsetts, Büstenhalter o.dgl.

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    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
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Description

Beschreibung:
Die Neuerung betrifft einen Haken- und Ösenverschluß vornehmlich für Miederwaren, wie Korsetts, Büstenhalter oder dergleichen, gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
Als Verschlußelemente für Miederwaren, wie Korsetts, Korseletts, Büstenhalter oder dergleichen werden vielfach Haken- und Ösenverschlüsse verwendet. Diese Haker und Ösenverschlüsse bestehen in der Regel aus zwei einander entsprechenden bandartigen Teilen, deren eines eine Reihe von Haken und deren anderes mindestens eine Reihe von diesen Haken zugeordneten Ösen aufweist. Insbesondere das Hakenband besteht aus einem mehrfach gefalteten Stoffstreifen, auf dem mit einer Stoffkante abschließend die Haken angeordnet sind. Dieses Band wird in Längsrichtung um eine mit der Flucht der Haken zusammenfallende Achse gefaltet; dadurch entsteht eine Höhlung, in die das Teil, an dem das Hakenband befestigt werden soll, eingeschoben und dann durch eine Längsnaht befestigt werden kann.
Im gebrauchsfertigen Zustand des Haken- und Ösenverschlusses ragen die Haken aus dem Außenrand des den Abschluß des Bekleidungsteils bildenden Hakenband heraus. Sie werden in die Ösen eingehängt bzw. aus den Ösen gelöst, indem das gesamte Hakenband bzw. der mit dem Hakenband versehene Rand des Bekleidungsteils mit den Fingern ergriffen wird. Dies ist oft nicht ganz einfach zu bewerkstelligen, vor allem dann nicht, wenn, wie es vielfach der Fall ist, der Verschluß an vergleichsweise schwer zugänglichen Stellen des Körpers liegt, wie z.B. auf dem Rücken oder im £„hritt. Zusätzliche Schwierigkeiten entstehen cann, wenn die Haken noch Rasten aufweisen, um sie gegen unbeabsichtigtes Lösen aus den Ösen zu sichern. Es muß dann eine vergleichsweise große Zugkraft aufgebracht werden.
Derartige Haken- und Ösenverschlüsse werden vielfach auch als Schrittverschlüsse für Einteiler, Hosenkorseletts oder dergleichen verwendet, weil sie im Vergleich zu Haftbandverschlüssen eine geringere Quersteifigkeit aufweisen und weniger zu Hautreizungen oder zur Beschädigung von Feinstrumpfhosen Anlaß geben. Gerade bei solchen Schrittversrhlüssen kommt zu dem Problem der Unzugänglichkeit der Stelle oft noc:h das Problem, daß der Verschluß rasch geöffnet werden muß.
Der Neuerung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Möglichkeit zu schaffen, um unter Aufrechterhaltung der sonstigen Vorteile der Haken- und Ösenverschlüsse das Öffnen zu erleichtern .
Nach der Neuerung wird diese Aufgabe durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Schutzanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen .
Durch die Anordnung eines Griffbandes, das bei der Herstellung des Hakenbandes ohne weiteres eingearbeitet werden kann, wird ein Griffelement erhalten, das über die Außenkante des Hakenbandes bzw. des mit dem Hakenband versehenen Bekleidungsteils hinausragt und das lose auf dem Ösenbard aufliegt, so daß es mit den Fingern leicht ergriffen und so ein zum Lösen der Haken aus den Ösen dienender Zug aufgebracht werden kann. Dieses Griffband trägt, selbst wenn es aus einem kräftigeren Material bestehen sollte, als das Bekleidungsstück selbst, insbesondere auch eine griffige Oberfläche aufweist, nicht auf; es deckt sogar den Haken- und Ösenverschluß noch nach außen hin ab und hilft somit dazu, daß der Verschluß weniger aufträgt.
Die Neuerung wird nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine Schrägansicht eines nach der Neuerung ausgebildeten Hakenbandes,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt durch das Hakenband beim Annähen an ein Bekleidungsstück und
Fig. 4 die Anwendung eines neuerungsgemäßen Haken- und Ösenverschlusses als Schrittverschluß bei einem Korselett.
In Fig. 1 ist in Schrägansicht nur das Hakenband eines aus Haken- und Ösenband bestehenden Haken- und Ösenverschlusses dargestellt. Das Hakenband 1 besteht aus einem unteren breiteren Bandteil 2 aus einer oberen Stofflage 3 und einer unteren Stofflage 4, die sich nach Faltung um eine Kante in einen oberen Bandteil 6 fortsetzt, der ebenfalls aus einer oberen Bandlage 7 und einer unteren Bandlage 8 besteht. Diese bilden eine Kante 9, die in der Flucht der Haken 10 verläuft, die mit ihren Grundteilen zwischen dem oberen Bandteil 5 und dem unteren Bandteil 2 liegen und durch Nähte 15 bzw. eine Längsnaht 12 miteinander verbunden sind.
Ebenfalls zwischen der oberen Bandlage 6 und der unteren Bandlage 2 ist nach der Neuerung ein Griffband 13 angeordnet, das auf einfache Weise mit den Nähten 11 bzw. 12 vernäht und somit am Hakenband 1 befestigt werden kann.
Fig. 2 zeigt einen Querschnitt durch das Hakenband gemäß Fig. 1. Fig. 3 einen der Fig. 2 entsprechenden Querschnitt nach Umlegen des unteren Bandteils 2 zur Bildung einer
• · I • · I
• · I
Höhlung 14, in die der Rand 15 eines Bekleidungsteils in Richtung des Pfeils 16 eingeschoben und dann entlang der Linie 17 vernäht werden kann. Aus Fig. 3 ist erkennbar, wie der äußere Bereich des unmittelbar mit den Haken 10 verbundenen Griffbandes über die Außenkante des Hakenbandes hinausragt und bequem mit den Fingern ergriffen werden kann, um einen Haken aus einer Öse zu lösen.
Fig. 4 zeigt schließlich noch ein Anwendungsbeispiel des neuerungsgemaßen Haken- und Ösenverschlusses als Schrittverschluß für ein Korselett 20. Das Hakenband 1 ist hier am Schritteil 21 des Korseletts 20 befestigt, das zugehörige Ösenband 22 mit zwei Reihen von Ösen 23 am unteren vorderen Rand 24 des Korseletts 20. Das Griffband 13 ragt, wie anhand der Fig. 3 schon erläutert, über die Außenkante 18 des Hakenbandes 1 hinaus und bildet so eine bequeme Handhabe zum Erfassen dieses Teils mit den Fingern und zum Einhängen der Haken 10 in die Ösen 23 bzw. zum Lösen der Haken.

Claims (4)

Schutzansprüche:
1. Haken- und Ösenverschluß vornehmlich für Miederwaren, wie Korsetts, Büstenhalter oder dergleichen, insbesondere bestehend aus einem mit Haken versehenen Bandabschnitt und einem mit mindestens einer Reihe von den Haken zugeordneten Ösen versehenen Bandabschnitt, die an den Rändern der durch den Verschluß miteinander zu verbindenden Teile z.B. durch Annähen derart anbringbar sind, daß das Ösenband an der dem Körper zugewandten Seite liegt und an seiner Außenseite von dem Hakenband übergriffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hakenband (1) zumindest im Bereich der Haken (10) über den durch die Flucht der Haken (10) bestimmten Außenrand (9) hinausragend Mittel zum Ergreifen mit den Fingern und zum Aufbringen einer zum Lösen der Haken (10) aus den Ösen geeigneten Zugkraft vorgesehen sind.
2. Haken- und Jsenverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Hakenband (1) ein sich über dessen gesamte Länge erstreckendes Band (13) als Griffband angeordnet ist.
3. Haken- und Ösenverschluß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffband (13) mit dem Hakenband (1) durch Annähen verbunden ist.
4. Haken- und Ösenverschluß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Griffband (13) aus einem eine griffige, das Ergreifen und Festhalten fördernde Oberfläche aufweisenden textlien Material besteht.
DE8808979U 1988-07-13 1988-07-13 Haken- und Ösenverschluß vornehmlich für Miederwaren, wie Korsetts, Büstenhalter o.dgl. Expired DE8808979U1 (de)

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