DE16902C - Neuerungen an Handschuh- etc. Verschlüssen - Google Patents

Neuerungen an Handschuh- etc. Verschlüssen

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DE16902C
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Germany
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glove
cord
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closures
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DENDAT16902D
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Original Assignee
H. M. PEYSER in Boston, V. St. A
Publication of DE16902C publication Critical patent/DE16902C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C3/00Hooks for laces; Guards for hooks

Landscapes

  • Gloves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 44: Kurzwaaren.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1881 ab.
In der Regel werden zu Handschuhverschlüssen kleine Knöpfe verwendet, deren Anzahl sich nach der Länge der Handschuhe richtet. Die Nachtheile dieser Art von Verschlufs liegen hauptsächlich darin, ^dafs, ganz abgesehen von dem häufigen Abplatzen der Knöpfe, das Zuknöpfen selbst umständlich und zeitraubend ist. Hierzu kommt, dafs bei sehr langen Damenhandschuhen die Knöpfe dem Arm entsprechend angesetzt sein müssen, und macht sich hier namentlich das Fehlen eines Knopfes um so bemerkbarer, als auch das Sitzen des Handschuhes hiervon abhängig ist.
Man hat diesem Uebelstand dadurch abzuhelfen versucht, dafs man den verschliefsbaren oberen Theil des Handschuhes nach Art der Schnürmethode vermittelst einer Schnur zusammenzog. An Stelle der Oesen wurden hier kleine, den Handschuhknöpfen ähnelnde Häkchen gesetzt, und über diese zickzackförmig eine Schnur gelegt, bei deren Anziehen der Handschuh geschlossen wurde; der Verschlufs bei dieser Anordnung ist im Gegensatz zu der ersteren wohl weniger zeitraubend, doch liegt hier erstens die Möglichkeit eines Lösens vor, da bei etwaigem Nachgeben des Handschuhes die Schnur leicht über einen Haken gleiten kann, und dann wird, da sich der Angriffspunkt der Haken mit ihrem Befestigungspunkt stets in einer Ebene zu stellen sucht, der Verschlufstheil des Handschuhes wellig erscheinen und unter Umständen unangenehm auf den Arm drücken. Vorliegende Anordnung eines Handschuhverschlusses beseitigt diese Mängel gänzlich, und ist deshalb deren Einrichtung folgendermafsen getroffen.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι eine Ansicht des Verschlufstheiles eines Handschuhes, welcher durch die neue Anordnung geschlossen ist,
Fig. 2 eine Ansicht desselben, geöffnet.
Fig. 3 und 4 sind Ansichten des zum Verschlufs dienenden Hakens, bevor derselbe am Handschuh befestigt wird,
Fig. 5 derselbe am Leder befestigt,
Fig. 6 und 7 Ansichten eines zum Befestigen des Hakens dienenden Plättchens,
Fig. 8 und 9 Ansichten der die Schnur aufnehmenden Oese vor ihrer Befestigung am Handschuh,
Fig. 10 dieselbe befestigt,
Fig. 11 bis 13 Ansichten des Verschlufsriegels zum Festhalten der Schnur nach derem Anziehen.
Die Fig. 3 bis 13 sind der Deutlichkeit halber in vergröfsertem Mafsstab gezeichnet.
Die Haken α werden aus einem Stück in passender Weise hergestellt, so wie es Fig. 3 und 4 zeigen. Die Spitzen b werden alsdann aufgebogen, an der richtigen Stelle durch das Leder c gestochen und, nachdem man über diese das Plättchen d, Fig. 6, geschoben hat, nach innen umgebogen, wie es Fig. 5 zeigt. Da das Plättchen d erhabene Ränder hat, so liegen die Spitzen nach dem Umbiegen versenkt und können deshalb, wenn das Ganze eingenäht ist, dem Arm nie unbequem werden. In ähnlicher Weise werden an den passenden Stellen die Oesen, Fig. 8, befestigt, mit dem Unterschied, dafs ein Hervortreten der umgebogenen Spitzen bl hier durch erhabene Ausstanzungen e in dem unteren Oesentheil auf-
gehoben wird. Da bei einer derartigen Anordnung sowohl der Haken, wie die Oese das Leder wie eine Klammer umfafst, also auch von vornherein Angriffs- und Befestigungspunkt in einer Ebene liegen, so ist es klar, dafs beim Zusammenschnüren ein Welligwerden des Handschuhes vollständig vermieden wird. Da ferner auf einer Seite die Schnur in Oesen läuft, so wird ein Einhaken auf der anderen Seite leichter und schneller von statten gehen, ohne dafs man ein späteres selbstständiges Lösen der Schnur zu fürchten hätte. Zum Festhalten der angezogenen Schnur dient endlich noch die Vorrichtung, wie sie Fig. 11 und 13 zeigt. Die Schnur wird, sobald sie befestigt werden soll, in die Nuth / gelegt und der Knopf heruntergedrückt. Derselbe wird in den entsprechenden Stellungen durch eine Feder h gehalten, welche auf ein in passender Weise am Leder befestigtes Plättchen genietet ist.
Dieselbe Anordnung läfst sich selbstverständlich überall da anwenden, wo es sich darum handelt, einzelne Theile eines Bekleidungsgegenstandes gleichmäfsig und mit Leichtigkeit einander zu nähern, so z. B. namentlich bei Fufsbekleidungen, ferner bei Corsets u. a.
Fig. 14 und 15 zeigen eine Modification einer Vorrichtung zum Festhalten der Schnur. Aehnlich, wie der in den Fig. 3 und 4 beschriebene Haken, wird auch hier diese Sperrvorrichtung vermittelst zweier Spitzen b2 und eines darüber gelegten Plättchens am Leder befestigt. Der schlangenförmig gebogene Hals i nimmt alsdann die fest angezogene Schnur auf, und zwar in der Art, dafs man selbige erst bei k und darauf bei / durchzieht, welche Anordnung vollständig genügt, um das Festsitzen der Schnur zu sichern und aufserdem ein schnelles Lösen zu ermöglichen.

Claims (3)

Patent-Ansprüc'he:
1. Zum Zusammenschnüren beider Theile eines Handschuhes, Schuhes und sonstigen Kleidungsstückes ein Haken a, Fig. 3, und Oese e, Fig. 8, mit den Spitzen b bezw. b1, Fig. 4 und 9, und dem Plättchen d, Fig. 6 und 7, zu dem speciellen Zweck, dafs die Verbindungsschnur in die Ebene der beiden zu verbindenden Leder- oder Stofftheile zu liegen kommt.
2. Die in Fig. 11 bis 13 gezeigte Klemmvorrichtung, bestehend aus Nuth /, Knopf g, Feder h in Combination mit den unter 1. genannten Neuerungen.
3. Die in den Fig. 14 und 15 gezeigte Vorrichtung zum Festhalten der Schnur, welche im wesentlichen aus einem schlangenförmig gebogenen Haken i besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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