DE88080C - - Google Patents

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DE88080C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wick-Type Burners And Burners With Porous Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
Patentamt: \%;
Die Zeichnung veranschaulicht eine Vorrichtung zum Vergasen flüssiger Brennstoffe zu dem Zwecke, dieselben für Leucht- oder Heizzwecke zu benutzen. Fig. 1 zeigt die Einrichtung in Ansicht, Fig. 2 im Längsschnitt, Fig. 3 im Querschnitt, Fig. 4 in Oberansicht. Die Vergasung des in dem Behälter d befindlichen Brennstoffes geschieht in der Kammer k, welche von aufsen beheizt wird, und zwar durch die kleine verstellbare Heizflamme h, die ihrerseits gleichfalls den erforderlichen Brennstoff mittels Dochtes aus dem Behälter d schöpft. Die Zuführung des Brennstoffes nach der Verdampfungskammer erfolgt durch in den Röhren c emporgeführte Dochte.
Wesentlich kommt es nun bei der vorliegenden Erfindung auf die Ausführung der Verdampfungskammer an, indem einerseits eine besonders hohe Heizwirkung erzielt und andererseits die Wärmeübertragung auf den Brennstoffbehälter d in möglichst wirksamer Weise verhindert wird. Beides ist dadurch erzielt, dafs derjenige Theil der Vergasungskammer, der der Einwirkung der Heizflamme direct ausgesetzt ist, nicht mit dem durchnäfsten Docht in Berührung ist, und dafs somit mit den heifsesten Stellen der Kammer nicht die zu verdampfende Flüssigkeit, sondern nur die Gase selbst in Berührung kommen. Ferner ist in dem Boden der Vergasungskammer eine in das Innere der letzteren gehende Aushöhlung vorgesehen, wodurch einerseits die Wirkung der Heizflamme mehr an einer bestimmten Stelle concentrirt wird und andererseits die directe Beheizung der Gase noch wirksamer geschieht.
Wie die Zeichnung veranschaulicht, befindet sich der Docht b in der Kammer in einer Rinne a, die den von der Heizflamme erhitzten Theil des Bodens f ringsherum umgiebt. Durch diese Anordnung wird erzielt, dafs die Erhitzung des Bodens der Vergasungskammer centralisirt wird; die Hitze vertheilt sich von der Mitte aus in dem Boden / gleichmäfsig nach allen Seiten. Auf diese Weise wird die Hitze auch nach der den Docht enthaltenden Rinne geleitet. Indem aber der flüssige, in dem Docht befindliche Brennstoff die Hitze aus dem Boden f aufnimmt, wird verhindert, dafs die Wärme über den vom Docht begrenzten Theil der Vergasungskammer hinausgeht. Infolge dessen erfahren die Dochtröhren c eine sehr gelinde Erwärmung.
Die Concentration der Hitze nach der Mitte des Bodens f der Vergasungskammer k zu wird noch dadurch unterstützt, dafs in demselben die nach innen gehende Aushöhlung g angebracht ist, in die die Flamme eintritt. Diese Vertiefung verursacht eine Ansammlung der Heizgase unter der Kammer k und bietet vor allem eine gröfsere Heizfläche, so dafs der Boden f mehr Hitze aufnehmen kann. Durch die Vertiefung wird auch die heifseste Stelle der Heizfläche tiefer in den Vergasungsraum gelegt, so dafs die directe Erhitzung der Gase in vortheilhaftester Weise zur Geltung kommt. Die Gase werden infolge dessen überhitzt und
es entsteht ein beträchtlicher Druck, so dafs dieselben in scharfem Strahle durch die entsprechend eng bemessene Mündung / ausströmen. Auch trägt die Vertiefung g dazu bei, dafs die Röhren c nicht von den heifsen Gasen der Flamme bespült werden und dafs die Flamme selbst vor Zug geschützt wird.
Durch die beschriebene Einrichtung der Vergasungskammer ist den Uebelständen, die bisher den Apparaten zur Vergasung flüssiger Brennstoffe anhafteten, auf das Wirksamste begegnet worden. Insbesondere eignet sich dieser Apparat für die Erzeugung von Glühlicht unter Benutzung eines Bunsenbrenners.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Vergaser für flüssige Brennstoffe, gekennzeichnet durch Anordnung einer kräftigen Aushöhlung (g) des von einer verstellbaren Dochtflamme (i) erhitzten Bodens (f) der Kammer (k) und eines den Saugedocht enthaltenden ringförmigen, oben offenen, gelochten oder geschlitzten, die Aushöhlung umgebenden Rohres (a) innerhalb der Kammer.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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