DE109405C - - Google Patents

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DE109405C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J27/00Cooking-vessels
    • A47J27/56Preventing boiling over, e.g. of milk
    • A47J27/62Preventing boiling over, e.g. of milk by devices for automatically controlling the heat supply by switching off heaters or for automatically lifting the cooking-vessels

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Radiation-Therapy Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Heizvorrichtung für Sterilisirapparate und dergleichen, welche eine genaue Regelung der Flammengröfse gestattet, ein Verkohlen des Dochtes unmöglich macht und eine Erhitzung des Brennstoffbehä'lters verhindert, so dafs eine unbeabsichtigte stärkere Brennstoffzufuhr, mithin eine unzulässige Wärmeentwickelung nicht stattfinden kann. Die Heizvorrichtung ist mit einem Hülfsbrenner versehen, durch welchen die nächtliche Abkühlung des Apparates ausgeglichen werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Heizvorrichtung in Verbindung mit einem zur Sterilisation und zur Züchtung von Bacterien geeigneten Apparat beispielsweise veranschaulicht.
Fig. ι ist die theilweise im Verticalschnitt dargestellte Gesammtansicht des Apparates;
Fig. 2 der "Grundrifs von Fig. 1 unter alleiniger Darstellung der Heizvorrichtung.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch das Brennerrohr der Heizvorrichtung.
Der ringförmige Lampenkörper A wird durch zwei hohle Rohre B C gebildet, die über einander liegen und zwischen sich einen Zwischenraum D für die freie Luftcirculation lassen; die Verbindung der Rohre erfolgt durch verticale Stutzen E F G. Der Stutzen E trägt eine Füllöffnung H mit Verschlufsstöpsel /, welcher einen Luftkanal J besitzt, der die Luftverdünnung ausgleicht, welche in dem Lampenkörper nach Mafsgabe des Brennstoffverbrauches entsteht.
In der Mitte des ringförmigen Lampenkörpers A ist der Heizbrenner K angeordnet, welcher mit dem unteren Rohre C durch einen Kanal L verbunden ist, durch welchen die Speisung des Brenners K mit flüssigem Brennstoff erfolgt. Dieser Brenner trägt in gewöhnlicher Weise die Zündpfanne M an der Hülse N, durch welche eine Regelung und Löschung der Flamme bewirkt wird. Die Bewegung dieser Hülse erfolgt durch einen gelenkig angeordneten Gabelhebel O, dessen Ende O1 durch den ringförmigen Lampenkörper A hindurchtritt, zu welchem Zwecke das Rohr B bei P unterbrochen ist, so dafs der Hebel eine schwingende Bewegung ausführen kann.
Der. Glühbrenner Q. (Fig. 2 und 3), welcher neben dem Brenner K angebracht ist, steht unten durch sein Umschliefsungsrohr R mit dem Kanal L in Verbindung, mit dem er derart communicirt, dafs durch den Kanal eine Speisung des Brenners Q mit flüssigem Brennstoff stattfindet.
Das Rohr S, in welchem der Docht T vorgesehen ist, ist in üblicher Weise in dem festen Rohr R auf- und abbeweglich, um die Regelung des Dochtes T in der Höhe zu gestatten. Die Dochtstellung erfolgt durch die Zahnhülse U auf dem Docht, welche mit einem Zahnrädchen V in Eingriff steht, dessen in dem festen Lagerstück Y bewegliche Spindel X innerhalb des ringförmigen Lampenkörpers mittels einer Stange Y1 bethätigt wird, welche durch eine Hülse Z am Ende mit dem Zahnrade in Verbindung steht, während das andere Ende der Stange aufserhalb des Ringkörpers A eine gerändelte Knopfscheibe W trägt. Die Stange F1 kann in ihrem festen Lagerstück W1 verschoben
werden, das an dem Rohr B befestigt ist, so dafs die Stange von der Achse X leicht getrennt und herausgezogen werden kann, wenn der Glühbrenner abgenommen bezw. aufser Function gesetzt werden soll.
Die wesentliche Eigenart des Glühbrenners Q. besteht darin, dafs das Dochtrohr S an seinem oberen Ende in gewisser Länge in eine Kappe-S1 aus Metallgewebe ausläuft, das oben geschlossen ist und in welcher die Verlängerung des Dochtes T liegt oder in welcher ein die Fortsetzung des Dochtes bildender Pfropfen T1 aus Glaswolle oder einem anderen geeigneten Stoff vorgesehen ist.
Aus dieser, namentlich aus der Schnittdarstellung in Fig. 3 deutlich ersichtlichen Anordnung folgt, dafs nach Zündung des Brenners Q. das Metallgewebe der Kappe S1 sich erhitzt und die vollständige Leitungsfähigkeit und den Durchtritt in ganzer Höhe der verbrenn baren Dämpfe in der Weise sichert, dafs ein Erlöschen der Flamme ausgeschlossen ist und die Flamme so schwach, als man wünscht, dadurch erhalten werden kann, dafs man das Dochtrohr S unter die Mündung seines Umschliefsungsrohres R niederbewegt.
Ueber dem Glührohr Q ist eine Metallscheibe Q.1 vorgesehen, welche einstellbar durch die Stange R1 gehalten wird, die in einer aufsen an dem Rohre R befestigten Hülse S2 verschiebbar ist. Die Scheibe Q.1 bewirkt eine Vertheilung der erzeugten Wärme und verhindert den unmittelbaren Zutritt der Flamme an den Kessel E1, dessen Blechmantel B2 auf Füfsen BB ruht. Der Lampenkörper A umgiebt den unteren Theil des Mantels B2 in ge- : eigneter Entfernung, ohne ihn zu berühren. Auf diese Weise bleibt die strahlende Wärme ohne jede ■ Einwirkung auf den Brennstoffbehälter, so dafs eine Erhitzung des Lampenkörpers A nicht eintreten kann und infolge dessen auch die brennbare Flüssigkeit in den Rohren B C nicht erhitzt wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Heizvorrichtung für Sterilisirapparate und dergl., gekennzeichnet durch einen Hülfsbrenner (Q), dessen Docht (T) von einer Kappe (S 1J aus Metallgewebe bedeckt ist, welche mit dem Docht in einem Führungsrohr (R) verschiebbar und in Höhenrichtung derart einstellbar ist, dafs ein Verlöschen der Flamme auch bei niedrigster Flammenhöhe nicht eintritt und das Brennen bei jeder Einstellung gesichert bleibt, um nach einmaliger Erwärmung des Apparates auf den gewünschten Wärmegrad durch einen Heizbrenner (K) eine genaue Aufrechterhaltung dieses Wärmegrades mit Hülfe des Glühbrenners (Q)- zu ermöglichen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5482535A (en) * 1993-07-13 1996-01-09 Metallgesellschaft Aktiengesellschaft Process for the recovery of silver by floatation from the residue from the wet extraction of zinc

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5482535A (en) * 1993-07-13 1996-01-09 Metallgesellschaft Aktiengesellschaft Process for the recovery of silver by floatation from the residue from the wet extraction of zinc

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