DE8807475U1 - Bandübergabevorrichtung - Google Patents
BandübergabevorrichtungInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/34—Devices for discharging articles or materials from conveyor
- B65G47/44—Arrangements or applications of hoppers or chutes
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
Description
(15 98?)
BandUbjar gäbe vor richtung
BandUbjar gäbe vor richtung
Die Neuerung betrifft eine Bandübergabevorrichtung für
die Förderung von Kohle, Erz od. dgl. gemäß Oberbegriff des Hauptanspruches.
Derartige BandVibergabevorrichtungen sind ftir den genannten
Zweck hinlänglich bekannt, so daß es diesbezüglich keines besonderen druckschrift1ichen Nachweises
bedarf. Mit derartigen BandUbergabevorrichtungen wird
das auf dem Bandzuförderer ankommende Schüttgut in die
angeschlossene Ubergaberinne geworfen, um das Schüttgut
entsprechend abgebremst auf ein tiefergelegenes Niveau und dort auf einen Folgebandförderer zu Übergeben. Das
Schüttgut wird dabei in der Regel über den Bandförderer
mit 3 m/s zugefördert und gelangt je nach Länge und Gestaltung der Ubergaberinne entsprechend abgebremst auf
den nachgeschalteten Folgebandförderer. Diese damit verbundene Abbremsung ist durchaus erwünscht, um das
Schüttgut in Rücksicht auf den Verschleiß möglichst schonend auf den Folgebandeförderer zu bringen. Abgesehen
davon, daß sich Tendenzen abzeichnen, die Zufördergeschwindigkeit über den Bandzuförderer noch zu erhöhen,
ist es bei den schon jetzt praktizierten Zufördergeschwindigkeiten wünschenswert, für eine zusätzliche
Abbremsung des Schüttgutes zu sorgen und diese nicht
allein der Reibungsbremsung in der Ubergaberinne zu Überlassen. FUr eine solche zusätzliche Abbremsung des
Schüttgutes, die auch schon einen Teil der Auftreffenergie
auf die Ubergaberinne nach Passage der Wurfparabel aufzehren wUrde, sind bisher noch keine geeigneten
Elemente bzw. Maßnahmen gefunden worden und der "&idigr;«·.&igr; «rung
Hegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Band-Ubergabevorrichtung
der eingangs genannten Art dahingehend zu verbessern, daß im Bereich der Abwurfparabel
bremsend auf den Schüttgutstrom eingewirkt werden kann.
Diese Aufgabe ist mit einer BandUbergabevorrichtung der
eingangs genannten Art nach der Nfiueriing durch die im
Kennzeichen des Hauptanspruches angeführten Merkmale gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und praktische
AusfUhrungsformen ergeben sich nach den UnteransprU-chen.
Durch diese nmiartjge Ausbildung der BandUbergabevorrichtung
wird erreicht, daß das Über das Band des Bandzuförderers ankommende Schüttgut bereits auf dem
Wege der Wurfparabel abgebremst wird, ohne daß dabei ein Stau entstehen kann. Dies hat zur Folge, daß die
Länge der Wurfparabel verkUrzt wird und sich infolge
davon der in der sich anschließenden übergaberinne verfligbare
Bremsweg verlängert. An sich könnte dies auch
mit einem in den Förderweg zum Teil einragenden Prallbiech
erreicht werden. Dies ware aber mit der Gefahr verbunden, daß sich größere FördergutstUcke verkeilen
Können. Es muß also daflir gesorgt werden, daß sich das das Fördergut abbremsende Element bewegen kann. Um den
Bremseffekt zu bewirken, muß das Prallband mindestens mit seinem unteren Trum schräg gegen die Ebene des Zuförderbandes
angestellt angeordnet sein, wobei vorteilhaft der Abstand einstellbar ausgebildet ist.
Die beanspruchungsseitige Oberfläche des Prallbandes
kann ferner vorteilhaft mit Anschlag-fortsetzen, wie
Nocken, Zähnent Leisten od.dgl. ausgestattet sein.
Zweckmäßig und vorteilhaft kann ferner mindestens die zulaufseitige Umlenkrolle des Prallbandes zusätzlich
zur Abstandsverstellbarkeit federnd gelagert sein.
Die neuartig«= Bandübergabevorrichtung wird nachfolgend
anhand der zeichnerischen Darstellung von AusfUhrungsbeispielen
näher erläutert.
Fig. 1 Eine Seitenansicht der Bandübergabevorrichtung;
• ♦ · &igr;
f · · I
• · 4
Fig. 3 Einen Schnitt durch das Prallband und
Fig. 4 eine besondere Ausfllhrungsform der Band-Ubergabevorrichtung.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die Bandübergäbevorrichtung aus einem Bandzuf örderer 2, an dem eine
Ubergaberinne &thgr; angeschlossen ist, durch bzvr. Über die
das Fördergut auf ein tieferes Niveau rutscht und dort bspw. auf einen hier nicht dargestellten Folgebandförderer
aufgegeben wird. Derartige Bandübergabevorrichtungen weisen zur angeschlossenen Ubergaberinne 8 hin
in der Regel noch eine sogenannte Sicherheitsklappe auf, die hier aber nicht dargestellt ist.
Um das Über das Förderband 4 zugeförderte Fördergut
schon im Fluge abzubremsen und die Wurfparabel zu verkürzen, wie dies in Fig. 1 gestrichelt angedeutet ist,
ist am Gehä'Je«i 1 des Bandförderers 2 über dem Umlenkbereich
3 des Förderbandes h mic Abstand das antriebs-Und
endlose Prallband 5 mit seiner zulaufseitigen Umlenkrolle
6 angeordnet, während sich die ablaufseitige Umlenkrolle 7 über der übergaberinne 8 befindet, wobp*
Mindestens der untere Trum 9 des Prall banden o. gegen
die Ebene 10 des Bandzuförderers 2, wie dargestellt,
geneigt angestellt angeordnet ist. Durch diese Ausbil-
• C · &igr; , .,
dung der BandUbergabevorrichtnng und die spezielle Zuordnung
des Prallbandes ist weder ein Schüttgutstau zu befürchten noch besteht die Gefahr, daß das ankommende
Schüttgut, soweit es größere Stücke enthält, was in der Regel der Fall ist, durch die Abbremseinrichtung in
Form des Prallbandes in unerwünschter Weise zerkleinert wird. Der zulaufseitige Abstand der Umlenkrolle 6 des
Prallbandes 5 kann mit ausreichend großem Abstand über
dem Ende des Förderbandes 4 angeordnet werden, da der Abbremseffekt erst mit dem unteren Trum des Prallbandes
5 bewirkt wird, das geneigt in der Flugbahn des Schüttgutes (Wurfparabel) steht. Vorteilhaft und wie in Fig.
2 stark schematisiert dargestellt, ist mindestens die zulaufseitige Rolle 6 mit ihren Lagern 11 höheneinstellbar
ausgebildet, wobei es durchaus zusätzlich möglich ist, diese zulaufseitige Rolle 6 nach oben federnd
zu lagern.
Die Länge des endlosen Prallbandes 5 kann in bezug auf den Abstand der beiden Umlenkrollen 6, 7 so bemessen
sein, daß der untere Trum 9 des Prallbandes 5 zur Ubergaberinne
8 hin durchhängend an den Umlenkrollen 6, 7 angeordnet ist. Dadurch kann der Abbremseffekt noch
weiter erhöht werden. Der durchhängende untere Trum 9 ist in Fig. i strichpunktiert angedeutet.
Bezüglich des Materials für das Prallband 5 können alle
möglichen geeigneten und ausreichend verschleißfesten Materialien verwendet werden, d.h. neben normalem Förderbandmaterial
für solche Bandlibergabevorrichtungen kann bspw. auch Metallband benutzt werden, ggf. in mehr
oder weniger dichter Netz- bzw. Gewebeform.
In Fig. 3 ist eine besondere AusfUhrungsform des Prallbandes
5 dargestellt, bei dem das Prallband auf der Beaufschlagungsseite mit Anschlagfortsetzen 12 versehen
ist. Diese Fortsätze 12 können aus sich quer oder geneigt zur Bewegungsrichtung des Bandes bestehenden Leisten
gebildet sein, die entweder am Band ausgeformt oder am Band in geeigneter Weise befestigt sind.
Um die ablaufseitige Umlenkrolle 7 nicht unmittelbar an
der Ubergaberinne 8 befestigen zu müssen, was aber grundsätzlich auch möglich wäre, ist gemäß Fig. 4 vorteilhaft
eine AusfUhrungsform der Vorrichtung derart
vorgesehen, daß die ablaufseitige Umlenkrolle 7 an Über
die Ubergaberinne &thgr; ragenden Fortsätzen 13 des Ubergabeendes des Bandzuforderen, 2 gelagert ist. Zweckmäßig
können dabei die Fortsätze 13, die auch gemeinsam einen herausragenden BUgel bilden können, neigungseinstellbar,
wie mit Pfeilen angedeutet, am Bandzuförderer 2 angeordnet sein. Dabei ist es ebenfalls möglich, die
vorerwähnte Abstandseinstellbarkeit der zulaufseitigcm
Umlenkrolle durch entsprechende Einstellbarkeit der Fortsätze 13 suns Bandzuförderer 2 zu verwirklichen.
Claims (1)
- (15 982)1. Bandtibergabevorrichtuug für die Förderung von Kohle, Erz od. dgl., bestehend aus einem Bandzuförderer mit Sicherheitsklappe am übergabeende, an dem eine Ubergaberinne angeschlossen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß am Gehäuse (1) des Bandförderers (2) über dem Umlenkbereich (3) des Förderbandes (4) mit Abstand ein antriebe- und endloses Prallband (5) mit seiner zulaufseitigen Umlenkrolle (6) und die ablaufseitige Umlenkrolle (7) über der Ubergaberinne (8) und mindestens der untere Trum (9) des Prallbandes (5) gegen die Ebene (10) des Bandzuförderers (2) geneigt angestellt angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens die zulaufseitige Umlenkrolle (<&) mit ihren Lagern (11) höheneinstellbar ausgebildet ist.Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Trum (9) des Prallbandes (5) zur• · · Iübergaberinne (8) hin durchhängend an den Umlenkrollen (6, 7) angeordnet ist.4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beaufschlagungsseite des Prallbendes (5) mit Anschlagfortsätzen (12&Idigr; versehen ist.5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet,daß mindestens die zulaufseitige Rolle (6) nach oben federnd gelagert ist.; 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,dadurch gekennzeichnet, daß die ablaufseitige Umlenkrolle (7) an über die Obergaberinne (8) ragenden Fortsätzen (13) des§ Ubergabeendes des Bandzuförderers (2) gelagertist.7. Vorrichtung nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (13) neigungseinstel lbar ausgebildet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807475U DE8807475U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Bandübergabevorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8807475U DE8807475U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Bandübergabevorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8807475U1 true DE8807475U1 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6824834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8807475U Expired DE8807475U1 (de) | 1988-06-09 | 1988-06-09 | Bandübergabevorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8807475U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015215787A1 (de) * | 2015-08-19 | 2017-02-23 | Thyssenkrupp Ag | Einrichtung zum Leiten eines Materialstroms |
| DE102019108687A1 (de) * | 2019-04-03 | 2020-10-08 | Montanuniversität Leoben | Vorrichtung zum Leiten eines von einem Abwurfende oder Austragsende einer Fördereinrichtung abfließenden Materialstroms |
-
1988
- 1988-06-09 DE DE8807475U patent/DE8807475U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102015215787A1 (de) * | 2015-08-19 | 2017-02-23 | Thyssenkrupp Ag | Einrichtung zum Leiten eines Materialstroms |
| DE102015215787B4 (de) * | 2015-08-19 | 2020-06-04 | Thyssenkrupp Ag | Einrichtung zum Leiten eines Materialstroms |
| DE102019108687A1 (de) * | 2019-04-03 | 2020-10-08 | Montanuniversität Leoben | Vorrichtung zum Leiten eines von einem Abwurfende oder Austragsende einer Fördereinrichtung abfließenden Materialstroms |
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