DE8806315U1 - Vorrichtung zum Verhindern von Automatenbetrug - Google Patents

Vorrichtung zum Verhindern von Automatenbetrug

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DE8806315U1
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F1/00Coin inlet arrangements; Coins specially adapted to operate coin-freed mechanisms
    • G07F1/04Coin chutes
    • G07F1/041Coin chutes with means, other than for testing currency, for dealing with inserted foreign matter, e.g. "stuffing", "stringing" or "salting"
    • G07F1/042Coin chutes with means, other than for testing currency, for dealing with inserted foreign matter, e.g. "stuffing", "stringing" or "salting" the foreign matter being a long flexible member attached to a coin
    • G07F1/043Cutting or trapping of the flexible member or the attached coin

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

Dlpt.-fng. &THgr;. Brügei
7092 8««&iacgr;
Vorrichtung zum Verhindern von Automatenbetrug.
Die Erfindung betri-f-ft eine Vorrichtung zum Verhindern von Automatenbetrug mit dem Fadentrick. Beim sogenannten
nach dem Ei &eegr; wer-fen der daran befestigten Münze in die Münzlaufbahn legt und mit dem freien Ende aus dem Münzeinwurfschlitz heraussteht. Durch Manipulationen, die hier nicht im einzelnen beschrieben werden sollen, kann es gelingen ein Warenausgabefach zu öffnen, ohne daß der gesamte eingeworfene Geldbetrag in da« Geldfach des Automaten gelangt.
Durch die DE-OS 23 26 343 und die DE 26 4&THgr; 183 C2 sind bereits Vorrrichtungen bekannt, mit denen der Automatenbetrug mittels des Fadentricks verhindern werden soll. Beide bekannten Vorrichtungen arbeiten mit Lichtschranken, die im ersten Fall Münzen mit daran befestigten Fäden durch ihre geringere Geschwindigkeit im Münzprüfer oder im zweiten Fall das Zurückziehen der Münze erkennen sollen. Beide bekannte Vorrichtungen bedürfen zur Zurückweisung der Warenentnahme zusätzlich noch einer Auswerteschaltung, sind also auf die Anwendung in Automaten mit elektronischer Münzerkennung beschränkt. Außerdem, muß im ersten Fall bezweifelt werden, daß die nur geringe unterschiedliche Geschwindigkeit immer sicher erkannt wird. Die zweite Lösung versagt dort, wo der Fadentrick in anderer Weise als durch Zurückziehen der am Faden hängenden Münze ausgeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde den Automatenbetrug mit dem Fadentrick mit einfachsten Mitteln, die auch nachträglich noch in Automaten eingebaut werden können, zu verhindern. Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich für
fi§2,
«He Arten von Automaten, beispielsweise auch rein mechanische, und ein-fache Automaten, die dann gefordert sind, nenn sie geringwertige Waren enthalten und sich schnell «jnurtisieren sollen.
Diese Aufgabe wird bei einer Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruches 1 durch dessen kennzeichnende Merkmale gelöst. Weiterbildungen der Erfindung sind in den SchutzansprUchen 2 bis 9 definiert.
Ein AusfUhrungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung
dargestellt und wird im folgenden beschrieben.
Es zeigen
Fig.l in perspektivischer Darstellung die wesentlichen
mechanischen Teile eines Warenautomaten und
Fig.2 ebenfalls in perspektivischer Darstellung eine Möglichkeit des (Einbaus eines Heizfadens nach der Erfindung.
Fig.l zeigt nach links sich in horizontaler Richtung erstreckend, einen Teil der Warenfacher 1, von denen mittels Griffen 2 jeweils eines nach Eingabe der erforderlichen Münzen nach vorne herausziehbar ist. Über den Warenfächern 1, die z.B. mit Zigarettenpackungen bestückt sind, sind hier nicht dargestellte Schachte angeordnet, in denen sich die Nachfüllpackungen befinden. Rechts von den Warenfachern 1 schließt sich in vertikaler Erstreckung die Münzeinheit an. Die Münzeinheit besteht oben aus einem Münzkanal 3 mit einem Einwurfschlitz 4. Darunter ist ein Münzprüfer 5, der auf vielfältigste Weise ausgebildet sein kann und in mechanischer Ausführung insbesondere Münzwaagen, Dickenprüfer und magnetische Prüfvorrichtungen enthält· üblicherweise durchlaufen die Münzen den Mürvzprüfer mit mehrmaliger Umlenkung. Die Münzlaufbahn 6 für die zulässigen Münzen ist durch ausgezogene Pfeile dargestellt. Münzen, die nicht zulässig sind, werden auf Bahnen, die durch gestrichelte Pfeile 7 dargestellt sind, ausgesondert und fallen in einen
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RUckgabebehälter, der sich im unteren Teil S der Münzeinheit befindet. Sie können über die QeIdrUckgabeklappe 9 entnommen werden.
Die als zulässig aussortierten Münzen 10 gelangen auf dnr Münzlaufbahn 11 in einen Münzstapel schacht 12. Ist dieser Münzstapel schacht 12 bis zur voreingestellten Höhe gefüllt, dann laßt sich ein Warenfach 1 vollständig öffnen. Die hierzu notwendige Mechanik wird nicht beschrieben, da sie unterschiedlich ausgeführt sein kann und für die vorliegende Erfindung nicht bedeutungsvoll ist. Wichtig ist zu wissen, daß beim Herausziehen eines der Warenfächer 1 alle Ubriqan Warenfacher blockiert sind. Dies geschieht im vorliegenden AusfUhrungsbeispiel mittels einer Schubstange 13, die senkrecht zu den Warenfächern 1 verläuft und mit der Betätigung eines Warenfachs 1 in seiner Längsrichtung verschoben wird und dadurch alle anderen Warenfächer blockiert.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Verhinderung des Automatenbetrugs besteht aus einem Heizfaden 14, der am Hand der MUnzenlaufbahn 6 angeordnet ist, und senkrecht zur Ebene der Münzen verläuft. Im Detail ist der Heizfaden in Fig.2 vergrößert dargestellt. Man erkennt, daß der Heizfaden 14 sich von der einen Wand des Münzprüfers 5 zu desse/i anderer Wand erstreckt. Da diese Wände metallisch sind, wird der Heizdraht über zwei Isolierstücke 15 gehalten und durch zwei öffnungen 16 durch die Wände des Münzprüfers 5 geführt. Die Enden des Heizdrahtes 14 sind über zwei isolierte Leitungen 17 mit einer Batterie 18 und einem Mikroschalter 19 verbunden. Die beiden übrigen Anschlüsse von Batterie 18 und Mikroschalter 19 sind direkt miteinander verbunden. Der Mikroschalter 19 ist am Ende der Schubstange 13 angeordnet, so daß er beim Herausziehen eines Warenfaches 1 und damit der Verschiebung der Schubstange 13 in deren Längsrichtung geschlossen wird. Dadurch wird der Heizfaden 14 von der
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Batteri2 iC; mit uv.rom versorgt und kommt zum Blühen. Der Hei &zgr;-faden 14 ist so plaziert, vorzugsweise an der Innenseite einer Umlenkung der Münzlau-fbahn 6, daß ein mit einer Münze verbundener Faden an diesem anliegt und beim Blühen des Heizfadens 14 an der Auf1agestel1e verbrennt, oder &mgr;&mgr;&igr;&pgr; Ku.iptstof fäden verwendet werde»,, schmilzt.
Vorzugsweise ist der Heizfaden 14 so weit vom Einwurfschlitz 4 entfernt, damit er nicht von dort aus zerstört werden kann. In Einern AuafUhrungsbeispiel besteht üer Heizfaden 14 aus Konstanten, als Batterie wurde eine mit 9 V verwendet. Statt nmr Batterie kann natürlich auch ein Akkumulator verwendet werden. Sofern Netzanschluß vorhanden ist, kann der Heizfaden 14 auch vom Netz gespeist werden.
Da ein zu langes Glühen des Heizfadens 14 unnötig Energie verbraucht, sollte dieser, insbesondere wenn die Bpannungsquelle eine Batterie oder ein Akkumulator ist, nur kurz, z.B. wenige Sekunden, an Spannung gelegt werden. Um dies zu erreichen, wird zweckmäßigerweise ein Mikroschalter, der selbsttätig nach kurzer Zeit wieder ausschaltet, oder im Stromkreis eine logische Schaltung verwendet, die nach kurzer Zeit selbsttätig unterbricht. Außerdem gibt es in manchen mechanischen Automaten mechanische Glieder, die beim öffnen eines Warenfaches 1 nur kurzzeitig ausgelenkt werden. Auch durch solche Glieder könnte der Mikroschalter 19 betätigt werden.
In manchen Münzprüfern gibt es zwei oder mehr nebeneinander verlaufende Münzlaufbahnen für unterschiedliche Münzen. In solchen Fällen kann der Heizfaden 14 so angeordnet sein, da(l er mehr als eine Münzlaufbahn durchdringt.
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Claims (9)

.12 7038 8»nd-fflnqen Schutz anspr iiche
1. Vorrichtung zum Verhindern von Automatenbetrug mit dem Fadentrick, dadurch gekennzeichnet, daß am Rande der Münzlau-Fbahn (6) ein Heizfaden (14) derart angeordnet ist, daß er einen mit einer Münze (10) verbundenen Faden durch Hitze durchtrennt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hertz-faden (14) über einen Schalter (19), der durch das Auslösen einer Warenausgabe betätigt wird, mit der Spannungsquelle (18) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizfaden (14) an der Innenseite einer Umlenkung der Münzlaufbahn (6) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekannzeichnet, daß der Heizfaden (14) mit dem Stromnetz, einer Batterie (18), oder einem Akkumulator verbunden ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (19), vorzugsweise ein Mikrosch«lter, derart angeordnet ist, daß er durch ein beim Herausziehen ainas beliebigen Waranfaches (I) bewegtes Organ, beispielsweise aina sankrecht zu den WarenfAcharn bewegte Schubstange (13), betätigt wird.
6. Vorrichtung nach einem dar Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (19) von solcher Bauart ist, daß er nach dam Einschalten nach kurzar Zait wieder ausschaltet.
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7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Hei &zgr;-faden (14) zwei nebeneinanderliegende Münzlaufbahnen (6) durchdringt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizfaden (14) aus Konstanten besteht.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizfaden (3.4) so weit verEinwurf schlitz (4) für die Münzen (10) entfernt ist, daß seine Zerstörung von Außen unmöglich ist.
&THgr;&THgr;2
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