DE880602C - Schaltungsanordnung fuer Fernschreibgeraete, bei denen ein Sender mit mehreren, vorzugsweise zwei Empfaengern oertlich in einer Schaltung zusammengefasst ist - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer Fernschreibgeraete, bei denen ein Sender mit mehreren, vorzugsweise zwei Empfaengern oertlich in einer Schaltung zusammengefasst istInfo
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- DE880602C DE880602C DES16119D DES0016119D DE880602C DE 880602 C DE880602 C DE 880602C DE S16119 D DES16119 D DE S16119D DE S0016119 D DES0016119 D DE S0016119D DE 880602 C DE880602 C DE 880602C
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- H04L12/00—Data switching networks
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- H04L12/12—Arrangements for remote connection or disconnection of substations or of equipment thereof
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Description
- Schaltungsanordnung für Fernschreibgeräte, bei denen ein Sender mit mehreren, vorzugsweise zwei Empfängern örtlich in einer Schaltung zusammengefaßt ist Es ist vorgeschlagen worden, für bestimmte Betriebsverhältnisse einen Fernschreibsender und mehrere, vorzugsweise zwei Empfänger zu einer baulichen Einheit zusammenzufassen. Die Schaltung ist dann so getroffen, daß wahlweise der Sender und einer der Empfänger mit einem fernen Gerät im Gegenverkehr zusammenarbeiten können, während die anderen Empfänger zu gleicher Zeit die Sendung anderer ferner Sender empfangen.
- Bei derartigen Geräten ergeben sich Schwierigkeiten in bezug auf die Ferneinschaltung. Ist nämlich das über eine Fernleitung angerufene Gerät bereits von einer anderen Fernleitung aus angerufen und in Betrieb, so läuft der Motor, und es werden beim Eintreffen des Rufzeichens für den zweiten Empfänger Fehlzeichen abgedruckt entsprechend der Betätigung des Empfangsmagnets.
- Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß jedem Empfänger besondere Sperrvorrichtungen zugeordnet sind, die die Druckeinrichtungen der Empfänger unabhängig voneinander so lange unwirksam halten, bis auf der zugeordneten Leitung Rufzustand besteht.
- Die Empfängerwellen werden zweckmäßig durch je eine Sperrklinke gesperrt, deren Freigabe abhängig vom Empfang des Rufzeichens erfolgt. Wird die Schaltung mit Rufzeichen betrieben, die eine bestimmte Mindestlänge haben, so ist deren Auswertung durch eine an sich bekannte Kondensatorwiderstandskombination empfehlenswert. Die Sperrmagnete können eine Haltewicklung besitzen, so daß sie während des Betriebes angesprochen bleiben.
- Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus den nachstehenden Ausführungsbeispielen hervor, die in den Fig. i und 2 dargestellt sind.
- Die Fig. i stellt die Anordnung der Sperrklinken und der Magnete an den Empfängerwellen EW i und EW 2 dar.
- Im Ruhezustand sind die Magnete S p i und Sp 2 der Kontrollampen El i und EL 2 stromlos und hindern die beiden Empfängerwellen, sich zu drehen, auch wenn der Empfangsmagnet den Anlaßimpuls erhält. Erst bei Erregung . der Magnete Sp i bzw. Sp 2 kann sich die Empfängerwelle drehen und die empfangenen Signale übersetzen.
- In Fig. 2 ist die Schaltungsanordnung für den Betrieb des Gerätes dargestellt. Trifft beispielsweise über die Leitung L i ein Anruf ein, so wird entsprechend dem Anrufimpuls, der in einer Stromunterbrechung besteht, das Anrufrelais AR i abfallen. Der Kontakt arl legt in die gezeichnete Stellung um, sö daß sich der Kondensator C =i über- den Widerstand R i entlädt. Nach Aufhören des Anlaßimpulses fließt wieder Ruhestrom über die Leitung L i, so daß das Relais AR i wieder anzieht. Der Kondensator C i lädt sich über die Wicklung I des Magnets Sp i auf Erde, Kondensator C i, Kontakt arl, Sp i I, Batterie, Erde. Der Sperrmagnet zieht seinen Anker an, so daß -die Welle EW i (Fig. i) ihre Drehung beginnen kann und der Kontakt spla geschlossen wird. Dadurch entsteht ein Haltestromkreis über die Wicklung II des Magnets.Sp i : Erde, Kontakt spld, Magnet Sp i II, -Löschtaste LT i, Batterie, Erde. Parallel zu diesem Stromkreis wird die Kontrollampe El i eingeschaltet, die anzeigt, daß der Empfänger mit dem Magnet EM i (Fig. 2) und der Welle EW i (Fig. i) in Richtung der Leitung L i im Betrieb ist. Über den Kontakt sPla war beim Ansprechen der Motor M in das Netz N gelegt worden: Der Empfangsmagnet EM i kann die aus Richtung L i ankommenden Zeichen aufnehmen. Der Sendekontakt sk ist entsprechend der Stellung des Umschalters U i in diesen Kreis mit eingeschleift. Über die Leitung L i kann also ein Gegenverkehr mit Hilfe des Empfangsmagnets EM i und des Kontaktes sk erfolgen. Über die Leitung L 2 kann zu gleicher Zeit über den umgelegten Schalter U 2 einfacher-Empfang durchgeführt werden.
- Ein über die Leitung L 2 ankommender Anruf wirkt in entsprechender Weise über die Relais AR 2 und den Sperrmagnet Sp 2. Soll ein Gegenverkehr erfolgen, so sind die Richtungsschalter U i und U 2, die gegebenenfalls in einen Schalter vereinigt sein können, entsprechend umzulegen. Ein Anruf über die Leitung L i und L 2 zur fernen Station erfolgt nach Umlegen des Richtungsschalters in die entsprechende Richtung durch Niederdrücken der Taste RT. Dadurch wird der Ruhestrom auf die Leitung unterbrochen, das ferne Gerät in der eben beschriebenen Weise angelassen und auch bei der eigenen Station das Relais AR i bzw. AR 2 zum Abfallen gebracht und dadurch der Anlauf des Gerätes veranlaßt.
- Ist der Widerstand R i bei dem rufenden und gerufenen Apparat nicht ganz gleich, so kann es vorkommen, daß das eigene Gerät anläuft, aber bei der fernen Station kein Anlassen erfolgt, weil der Anrufimpuls zu kurz war. Aus diesem Grunde sind noch Hilfswiderstände R 2 vorgesehen, die über Kontakte der Ruftaste RT i und RT 2 kurzgeschlossen sind. Wird daher die Ruftaste gedrückt, so wird die Zeitkonstante des Kreises C i, R i um die Widerstände R 2 erhöht, so daß der Anrufimpuls etwas länger gegeben werden muß, um .das eigene Gerät zum Anlaufen zu bringen. Es ist dadurch sichergestellt, daß das ferne Gerät anläuft.
- Man kann die Schaltung weiter vereinfachen, wenn man in Fig. -9 dem Empfangsmagnet EM i bzw. EM 2 einen Wechselkontakt zuordnet, der dann die Funktion der Kontakte ayl und ay2, übernimmt.
Claims (9)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung für Fernschreibgeräte, bei denen ein Sender mit mehreren, verschiedenen Leitungen zugeordneten, vorzugsweise zwei Empfängern, -,örtlich in einer Schaltung zusammengefaßt ist, dadurch gekennzeichnet, daß jedem Empfänger besondere Sperrvorrichtungen zugeordnet sind, die- die Druckeinrichtungen der Empfänger unabhängig voneinander so lange unwirksam halten, bis auf der zugeordneten Leitung Rufzustand besteht.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängerwellen durch je eine Sperrklinke gesperrt werden, die gegebenenfalls außer der Start-Stopp-Klinke vorgesehen sind und deren Freigabe abhängig vom Empfang des Rufzeichens erfolgt.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Freigabe der Sperrklinke durch einen Magnet erfolgt, der beim Empfang des Rufzeichens betätigt wird. q..
- Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, bei der das Rufzeichen aus einem Stromstoß oder einer Stromunterbrechung bestimmter Mindestlänge besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Zeichens in an sich bekannter Weise durch eine Widerstandskondensatorkombination geprüft wird. g.
- Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrmagnet nach einmaliger Erregung erregt gehalten wird, bis die Auslösung erfolgt.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß für jede Verkehrsrichtung, der ein Empfänger zugeordnet ist, eine Widerstandskondensatorkombination vorgesehen ist.
- 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß in Reihe mit jedem Empfangsmagnet ein Relais (AR) liegt, durch das die Widerstandskondensatorkombination und der Sperrmagnet gesteuert werden (Fig. 2).
- S. Schaltungsanordnung nach Anspruch r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß für alle Verkehrsrichtungen eine gemeinsame Widerstandskondensatorkombination vorgesehen ist und daB die `'Wirksamkeit dieser Widerstandskondensatorkombination für einen bestimmten Sperrmagnet durch die Lage des Richtungsschalters (U) bestimmt wird.
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch .f, dadurch gekennzeichnet, daß bei zwei Verkehrsrichtungen nur ein Steuerrelais (.-1R) für die Sperrmagnete vorgesehen ist, das zwei in den beiden Verkehrsrichtungen liegende Wicklungen besitzt, die gegeneinander wirken und bei Ruhestrom den Anker zum Abfallen bringen, beim Empfang von Telegrafierzeichen in einer oder in beiden Wicklungen jedoch angesprochen bleibt. ro. Schaltungsanordnung nach Anspruch t bis .4, dadurch gekennzeichnet, daB die Steuerkontakte für die Sperrmagnete unmittelbar von dem Empfangsmagnet der verschiedenen Empfänger betätigt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES16119D DE880602C (de) | 1939-09-25 | 1939-09-26 | Schaltungsanordnung fuer Fernschreibgeraete, bei denen ein Sender mit mehreren, vorzugsweise zwei Empfaengern oertlich in einer Schaltung zusammengefasst ist |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE880602C true DE880602C (de) | 1953-06-22 |
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ID=25994873
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DES16119D Expired DE880602C (de) | 1939-09-25 | 1939-09-26 | Schaltungsanordnung fuer Fernschreibgeraete, bei denen ein Sender mit mehreren, vorzugsweise zwei Empfaengern oertlich in einer Schaltung zusammengefasst ist |
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|---|---|
| DE (1) | DE880602C (de) |
-
1939
- 1939-09-26 DE DES16119D patent/DE880602C/de not_active Expired
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