DE8803905U1 - Mehrzwecktragetasche - Google Patents

Mehrzwecktragetasche

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DE8803905U1
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    • A47C4/54Inflatable chairs

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  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)

Description

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Dellwig 9387/88
Mehrzwecktragetasche
Die Erfindung betrifft eine Mehrzwec .tragetasche, | kestehend aus einem den Taschenboden und die
Längsseitenwände bildenden flexiblen Teil-•tück, &zgr; weilweiteren flexiblen Teilstücken, die
lie schmalen Stirnseiten der Tasche bilden,
■jj Sowie insbesondere an den Längsseitenwänden *
gehaltenen Tragriemen. ;
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ™ Hehrzwecktragetasche zu schaffen, die bei relativ ;, geringer Abmessung es ermöglicht, diese Tragetasche als Liege, insbesondere auch als Luftmatratze zu benutzen. %
Eur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung
Vor, daß die die Stirnseiten bildenden Teiletücke lösbar an dem anderen Teilstück befestigt
Sind.
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Ja durch, daß die die Stirnseiten bildenden feilstücke lösbar an dem anderen Teilstück gefestigt sind, ist es möglich, nach Lösen der lie Stirnseiten bildenden Teile die Tasche aufiuklappen, so daß aus der Tasche, die beispielsweise ♦ine Länge von 80 cm haben kann, eine Decke 0der ähnliche Liegefläche gebildet werden kann, #ie entsprechend der Abmessung der Tasche beispielsweise 1.60 m bis 2.00 m &khgr; 0.80 m !•iegefläche haben kann.
tn Weiterbildung wird vorgeschlagen, daß die
freien Enden des den Taschenboden und die Längs- #eitenwände bildenden Teilstückes zum Boden Hmgefalten sind und den Einsteckschlitz der lasche bilden.
Dadurch, daß die Enden des Teilstückes lediglich zum Boden umgefalten sind und so den Einsteckschlitz der Tasche bilden, ist einerseits gewährleistet, daß in der Tasche aufzubewahrende Dinge
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Hie; Handtücher, Badehose oder dergleichen gut An die· Tasche eingebracht werden können und dennoch gegen Verlieren gesichert sind, weil die in den Innenraum der Tasche eingeschlagenen Inden des Teilstückes eine Rückhaltesicherung %ilden.
Andererseits ist deswegen, weil keine besonderen %erschlußteile an der Tasche vorgesehen sind, ■ach dem Entfernen der stirnseitigen Teilstücke <as Aufklappen des entsprechenden Teilstückes tarnt umgefalteten Rändern möglich, so daß die Cesamtliegefläche oder Größe dieses Teiles bei telativ geringer Taschenabmessung sehr groß !gehalten werden kann.
fernei u;nn vorteilhaft sein, daß die Tragriemen lösbar befestigt sind.
Besonders vorteilhaft ist aber, daß das Teilstück
* velches den Boden und die Seitenwände bildet,
als doppelwandige Luftkammer ausgebildet ist und verschließbare Befüllöffnungen aufweist.
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Durch diese Ausbildung ist möglich, die Tasche quasi nicht nur als Liegedecke, sondern sogar als Luftmatratze zu benutzen, indem nämlich die Luftkammern aufgeblasen werden. Um eine größere Liegefläche zu erreichen und dennoch eine relativ geringe Größe der Tasche beizubehalten, wird ferner vorgeschlagen, daß das den Boden und die Seitenwände bildende Teilstück aus einem «im eine Stirnkante gefaltetem MaterialstUck gebildet ist.
Auf diese Weise ist bei gleichem Taschenformat die doppelte Liegefläche erreicht.
Ferner ist bevorzugt, daß das TeilstUck in aufgefaltenem Zustand um die Ubergangslinien von Boden zu Seitenwänden faltbar ist.
Durch die Faltbarkeit ist es möglich, entweder das TeilstUck als Umkleidemöglichkeit zu nutzen, indem des TeilstUck etwa zu einer Dreiecksform gefalten auf den Boden gestellt vfird, so daß
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sich eine Person innerhalb dieses umgrenzten Raumes umziehen kann.
Andererseits ist es möglich, die Teilstücke aufeinander zu falten, so daß bei relativ dünnen Luftkammern die dreifache Luftkammerhöhe erreicht wird, was einerseits den Liegekomfort erhöht und andererseits bei der Benutzung als Schwimmhilfe oder dergleichen eine verbesserte Tragfähigkeit gewährleistet.
Zu letzterem Zwecke ist es vorteilhaft, daß die aufeinander gefaltenen Seitenwände und Bodenteil miteinander lagegesichert verbindbar sind.
Bevorzugt ist ferner, daß aas Teilstück drei Luftkammern aufweist, deren erste die eine Seitenwand bildenden Teile, deren zweite die den Boden bildenden Teile und deren dritte die die andere Seitm/and bildenden Teile umfaßt.
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Auf diese Weise ist die Anordnung und Ausbildung der Luftkammern hilfreich bei der entsprechenden Faltung des Teilstückes zu einer dickeren Liege oder zu einer Schwimmhilfe.
Ferner kann noch vorteilhaft sein, daß die die Stirnwände bildenden Teile gepolstert sind.
Durch d?-Rse Ausbildung ist es möglich, die Stirnwände als Liegekissen oder dergleichen zu benutzen,
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 die Mehrzwecktragetasche in Taschenform zusammengefalten;
Fig. 2 die Tasche nach dem Lösen der Stirnseiten und der Tragriemen;
Fig. 3 die Tasche in vollständig aufgeklappter Form in verkleinertem Maßstab.
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Die Mehrzwecktragetasche besteht im wesentlichen aus einem den Taschenboden 1 und die Längsseiten&mdash; wände 2 bzw. 3 bildenden flexiblen Teilstück, welches vorzugsweise aus ähnlichem Materie"
wird
hergestellt^ wie Luftmatratzen hergestellt werden.
Ferner sind zwei weitere flexible Teilstücke vorgesehen, die die schmalen Stirnseiten der Tasche bilden.
In der Zeichnungsfigur 1 ist lediglich ein solches Teilstück 4 dargestellt.
Zusätzlich sind noch an den Längsseitenwänden 2,3 befestigte Tragriemen 5,6 vorgesehen.
Die die Stirnseiten bildenden Teilstücke 4 sind lösbar an dem anderen Teilstück 1,2,3 befestigt, beispielsweise mittels Druckknopfverbindung.
Die Tasche weist in ihrer zusammengebauten Form gemäß Figur 1 etwa den Querschnitt eines Dreieckes
Die freien Enden des den Taschenboden 1 und die Längsseitenwände 2,3 bildenden Teiletückes sind zum Beiden hin umgefalten, wobei diese Umfaltungen
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den Einsteckschlitz 8 der Tasche bilden.
Durch die IJiBfeltungen 7 i«t pinprseits gewährleistet daß durch den Schlitz 8 Dinge in die Tasche hineingegeben und aus der Tasche entnommen werden können, wobei andererseits die Umfaltungen eine Verliersicherung für <f '.e Dinge darstellen, die im Innenraum der Tasche angeordnet sind.
Die Tragriemen 5,6 sind ebenfalls lösbar an den Seitenwänden 2,3 befestigt, beispielsweise mittels Druckknöpfen.
Vorzugsweise ist das Teilstück, welches den Boden 1 und die Seitenwände 2,3 bildet, als doppelwandige Luftkammer ausgebildet und weist verschließbare Befüllöffnungen 9 auf. Auf diese Weise ist nach dem Entfernen der Stirnwände 4 nach dem Aufklappen des Mittelteiles das Befüllen der Luftkammern möglich, so daß quasi eine Luftmatratze als Liegefläche gebildet wird.
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Vorzugsweise ist, wie im Ausführungsbeispiel dargestellt, daß den Boden 1 und die Seitenvände 2,3 bildende Teilstück aus einem im gefalteten Zustand gemäß Figur 1 um eine Stirnkante gefaltenem Materialstück gebildet ist. Auf diese Weise liegt das Material im gefaltenem Zustand gemäß Figur 1 doppelt aufeinander, ermöglicht ist aber, das Gesamtgebilde zu der doppelten Liegefläche aufzuklappen, wie dies aus Figur 3 ersichtlich ist.
Die Stirnrandfaltkante ist dabei mit 10 bezeichnet. Desweiteren ist das mittlere Teilstück, beispielsweise durch Prägelinien oder durch Nähte so ausgebildet, daß es im aufgefaltenem Zustand gemäß Figur 3 um die Übergangslinien 11 vom Boden 1 zu den Seitenwandteilen 2,3 faltbar ist. Es ist somit beispielsweise zu einer etwa dreieckigen Querschnittsausbildung zu falten, wobei dann bei lotrechter Anordnung dieses Gebildes quasi eine Umkleidekabine gebildet ist.
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Es ist auch möglich, die Teile 2 und 3 auf das Teil 1 aufzufalten und diese Teile in dieser Lage lagezusichern, so daß eine Luftmatratze mit 3-facher Luftkammerstärke gebildet ist, die bei sehr flachen Luftkammern dennoch als Schwimmhilfe oder dergleichen nutzbar ist.
Wie insbesondere aus Figur 3 ersichtlich, weist das mittlere Teilstück drei Luftkammern auf, deren erste die eine Seitenwand 2 bildenden Teile, deren zweite die den Boden 1 bildenden Teile und deren dritte die die andere Seitenwand 3 bildenden Teile umfaßt. Vorzugsweise sind die die Stirnwände bildenden Teile 4 noch gepolstert, so daß diese Teile nach dem Losknöpfen als Rissen oder dergleichen verwendbar sind.
Der Anwendungszweck dieser Mehrzwecktasche ist sehr vielfältig, wobei die Tasche im Normalzustand gemäß Darstellung in Figur 1 als Tasche zu benutzen ist.
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lach dem Entfernen der Seitenteile 4 und nach |em Aufklappen des Mittelteiles kann entweder #ine große Liegefläche gemäß Figur 3 gebildet !»erden, oder aber es kann durch entsprechende faltung und Zusammenfügung der Teile bei gefüllten Luftkammern gemäß Figur 3 eine mehrlagige Schwimmhilfe oder eine Umkleidekabine gebildet werden.
|)ie Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele geschränkt, sondern im Rahmen der Offenbarung Vielfach variabel.
Alle neuen, in der Beschreibung und/oder Zeichnung (Offenbarten Einzel- und Kombinationsmerkmale werden (ils erfindungswesentlich angesehen.

Claims (9)

1. Mehrzw^cktragetasche, bestehend aus einem den Tasciien'Oden und die Längsseitenwände bildenden flexiblen Teilstück, zwei weiteren flexiblen Teilstücken, die die schmalen Stirnseiten ,Jer Tasche bilden, sowie insbesondere an den Längsseitenwänden gehaltenen Tragriemen, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stirnseiten (4) bildenden Teilstücke lösbar an dem anderen Teilstück befestigt sind.
2. Tasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden des den Taschenboden (1) und die Längsseitenwände (2,3) bildenden Teilstllckes zum Boden (1) umgefalten sind und den Einsteckschlitz (8) der Tasche bilden.
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3. Tasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragriemen (5,6) lösbar befestigt sind.
4. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilstück, welcnrs den Boden (1) und die Seitenwände (2,3) bildet, als doppelwandige Luftkammer ausgebildet ist und verschließbare Befüllöffnungen (9) aufweist.
5. Tasche nacih einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das den Boden (1) und die Seitenwände (2,3) bildende Teilstück aus einem um eine Stirnkante (10) gefaltetem Materialstück gebildet ist.
6. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilstück in aufgefaltetem Zustand um die Übergangslinien (11) von Boden (1) zu Seitenwänden (2,3) faltbar ist·
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7. Tasche nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander aefaltenen Seitenwände (2,3) und Bodenteil (1) miteinander lagegesichert verbindbar sind.
8. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Teilstück drei Ldftkammern aufweist, deren erste die eine Seitenwand (2) bildenden Teile, deren zweite die den Boden (1) bildenden Teile und deren dritte die die andere Seitenwand (3) bildenden Teile umfaßt.
9. Tasche nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die die Stirnwände (4) bildenden Teile gepolstert sind.
DE8803905U 1988-03-23 1988-03-23 Mehrzwecktragetasche Expired DE8803905U1 (de)

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DE8803905U1 true DE8803905U1 (de) 1988-05-11

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DE (1) DE8803905U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19519937A1 (de) * 1995-06-02 1996-12-05 Lifestyle Mode Handels Gmbh Mehrzwecktasche insbesondere Strandtasche

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19519937A1 (de) * 1995-06-02 1996-12-05 Lifestyle Mode Handels Gmbh Mehrzwecktasche insbesondere Strandtasche

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