DE8803841U1 - Flachstulpe - Google Patents
FlachstulpeInfo
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Classifications
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- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
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Landscapes
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- Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)
Description
&igr; Anmelderln: SchUring GmbH ft Co.
Fenstertechnologie KG
Niederkasseler Straße 17 SOOO Köln 90
Niederkasseler Straße 17 SOOO Köln 90
Die Erfindung betrifft eine Flachstulpe für Kantengetriebe an Fenster- oder Türflügel. Die bekannten, beispielsweise
16 mm breiten Flachstulpen bestehen aus einem 2 bis 3 mm dicken StsftIb&Idigr;tchstrs&iacgr;fen, in den Schrsublöeher zur Aufnahme
von Senkkopf schrauben sowie Langlöcher für den Durchlaß von Zapfen, Riegel, Schiebergriffe oder dergleichen eingearbeitet
sind. Diese bekannten Flachstulpen werden bei der Montage eines Kantengetriebes in eine Stulpnut des Flügelprofils
eingelegt und angeschraubt. Dabei halten und führen sie die
Die bekannten Flachstulpen sind relativ schwer und müssen eine Breite haben, die einerseits ein müheloses Einlegen
in die Stulpnut ermöglicht, andererseits aber Spalte zwisehen den Rändern der Flachstulpe und den Seitenwänden der
Stulpnut vermeidet. Ferner sind die bekannten aus Stahlblech bestehenden Flachstulpen verzinkt und chromatisiert
bzw. bichromatisiert, um sie gegen Korrosion und Rost zu schützen. An den Verschleißbereichen wird dieser Oberflächenschutz
relativ schnell und nach kurzer Benutzungsdauer beeinträchtigt, so daß ein völlig zuverlässiger Schutz gegen
Rosten nicht gewährleistet ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Flachstulpe zu schaffen, die zuverlässig gegen Korrosion und Rösten geschützt
und preiswert herstellbar ist und die trotz hoher Belastbarkeit leicht ist umd auch bei größeren Ungenauigkeiten
zwischen der Breite der Stulpnut und der darin einzusetzenden Flachstulpe eine einfache und saubere Montage des
Kantengetriebes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die
Fiachstulpe aus einem 0,6 bis 1 mm dicken Blechstreifen aus
Nichtrostendem Stahl besteht und die beiden Seitenränder von einem mittleren Basisteil zunächst nach oben, je eine Stegwand
bildend, und dann nach außen, je einen Ubercleckungsrand bildend, abgewinkelt sind.
Weil die Stegwände gegeneinander federn können, können sie sich in gewissen Grenzen unterschiedlich breiten Stulpnuten
anpassen. Die Überdeckungsränder überdecken die möglicherweise auftretenden Spalten zwischen den Seitenwänden der
Stulpnuten und den Stegwänden der Flachstulpe. Insbesondere überdecken diese Überdeckungsränder die beim Ausfräsen der
Ausnehmungen für Schloß- oder Riegelkasten oft entstehenden unsauberen Ränder. Die Flachstulpe besteht aus rostfreiem
Chromstahl, Chromnickelstahlblech oder einem entsprechenden nichtrostenden Stahl, so daß auch an Verschleißstellen ein
Rosten oder Korrodieren nicht zu befürchten ist. Trotz höherer Werkstoffkosten ist die Flachstulpe preiswert herstellbar,
weil Nachbehandlungen entfallen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
2 bis IQ.
In der folgenden Beschreibung werden Ausführungsbeispiele der neuen Flachstulpe unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Diese zeigen in
Fig« 1 bis 3 Schnittansichten dreier Ausführungsformen einer
Flachstulpe nach der Erfindung,
Fig. 4 Schnittansicht einer Flachstulpe gemäß Fig. 2 im Bereich eines Zapfens,
Fig. 5 Schnittansicht einer Flachstulpe gemäß Fig. 3 im Bereich eines Schraubenloches,
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht eines Flachstulpenprofils
gemäß Fig, 2
I 4 ♦ · · I 1 · · ■ 1
Die Flachstulpen gemäß den Fig. 1 bis 3 bestehen aus einem Blechstreifen aus nichtrostendem Stahl» insbesondere einem
rostfreien Chromstahl, Chromnickelstahl bzw. 18% Chrom/ 8 I Nickel-Stanl.
Erzielung einer erhöhten Formsteifigkeit sind die Seitenränder
vom Basisteil 1 zur Bildung von Stegwänden 2 im Winkel c<
von größer als 9ö= und kleiner eis 120" noch oben äöyewin-
kelt und dann zur Bildung von Überdeckungsrändern 3 oder 3'
oder 3" nach außen abgewinkelt bzw. abgebogen.
In Fig. 1 sind die Uberdeckungsränder 3 im wesentlichen parallel zum Basisteil 1 abgewinkelt.
sie von außen nach innen steigend geneigt sind und eine untere Kante 4 bilden, die sich beim Einsetzen der Flachstulpe
in eine entsprechende Stulpnut 6 eines Fensterflügel- oder Türflügelprofils 5 auf die Kantenoberfläche aufsetzen. Die
Stulpnut und die dazugehörige Flachstulpe sind so bemessen, daß beim Anziehen der Befestigungsschrauben der Flachstulpe
die Überdeckungsränder 3,3',3" bzw. deren untere Kant« 4 mit
Vorspannung zur Anlage gelangen. Die Stegwände 2 federn dabei etwas nach innen ein.
Wie Fig. 3 zeigt, können die Überdeckungsränder 3" auch um einen Radius von 2 bis 4 mm nach außen abgebogen sein. Die
Profile der aus den Fig. 1#2 und 3 ersichtlichen Flachstulpen
werden durch Kaltwalzen eines Blechstreifens aus rost'
freiem Stahl erzeugt. Dadurch werden die Kanten an den Abwinklungen nicht scharfkantig, sondern gerundet. Zweckmäßigerweise
sind auch die oberen Außenkanten 13 angefast oder beim Kaltwalzen gerundet.
35
Die Fig« 1 his 5 zeigen die Flachstulpe um etwa das 3-v*ache
vergrößert. Die Fig. &bgr; zeigt eine I6mm-Flaeh$tulpe in na«
h türlicher Größe.
Die Breite und Tiefe einer üblichen Stulpnut 6 für eine 16mm-Flachstulpe beträgt ca. 16,5 mm und 3 mm. Die Abmessungen
einer dazu passenden Flachstulpe nach der Erfindung sin«*:
Diene ues dosuiciij . &ugr; ■ tv &igr;&igr;&igr;&igr;&igr;&igr;,
Neigung der Stegwände zum Basisteil : 100° - 115 ° : Abstand der Unterseite der über-
; deckungsränder von der Unterseite
; deckungsränder von der Unterseite
1S 15
; Selbstverständlich kann die erfindungsgemäße Flachstulpe
./ auch in anderen Größen, beispielsweise als 10mm~Flachstulpe
r oder 20mm-Flachstulpe, ausgebildet werden, je nachdem,
"- welches Kantengetriebe zum Einsatz kommt.
20
der Getriebestange 7 befestigten Zapfens oder Befestigungsnietes 9 eines Rollzapfens 8 von einem Kragen 10 umgeben,
der aus dem Blechstreifen herausgedrückt ist.
25
Fig. 5 zeigt, daß die Schraubenlöcher 12 von einem eingeprägten Ringwulst H umgeben sind, der den versenkbaren Kopf
der Befestigungsschraube aufnimmt und den Bereich um das Schraubenloch 12 versteift.
30
10
15
·■·S C C ( t
1 Basisteil
2 Stegwand
3 Oberdeckungsrand 3· Oberdeckungsrand 3" Oberdeckungsrand
4 untere Kante
5 Fenster- oder Torflflgelprofil
6 Stulpnut
7 Getriebestange
8 Zapfen, Rollzapfen
9 Niet
10 Kragen
11 Ringwulst
12 Schraubenloch
13 obere Außenkante
20
26
30
s"::":: I ,'ti' s !li' :
Claims (10)
1. Flachstulpe, welche zur Führung und Halterung eines Kantengetriebes
in eine Stulpnut an der Kante eines Fenster- oder Türflügels einsetzbar und festschraubbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem 0,6 bis 1 mm dicken Blechstreifen aus nichtrostendem Stahl besteht
und die beiden Seitenränder von einem mittleren Basisteil (1) zunächst nach oben, je eine Stegwand (2) bildend, und
dann nach außen, je einen Oberdeckungsrand (3,3',3") bildend,
abgewinkelt sind.
2. Flachstulpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» daß
der Winkel oc zwischen dem Basisteil (1) und den Stegwänden
(2) größer als 90° und kleiner als 120°, vorzugsweise etwa 110°, ist.
3. Flachstulpe nart» Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite des Überdeckungsrandes (3,3',3") 2 bis
3 mm beträgt.
4. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überdeckungsränder (3) im wesentlichen
parallel zum Basisteil (1) abgewinkelt sind.
5. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Cberdeckungsrander (31) von außen
nach innen steigend geneigt sind.
6. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die Überdeckungsränder (3") mit einer Rundung nach außen abgebogen sind.
7. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand der Unterseite des Basisteils
von der unteren Kante (4) des Überdeckungsrandes (3,3',3")
kleiner ist als die Tiefe der Stulpnut (6) im Fenster- oder TQr^lügelprofil (5).
8. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Profil kaltgewalzt ist.
9. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schraubenlöchcr (12) durch je einen
XO eingeprägten Ringwulst (11) versteift sind.
10. Flachstulpe nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Langlöcher zum Durchlaß eines
Zapfens (8,9), Riegels, Schiebers oder dergleichen von einem
!5 aufgebogenen Kragen (10) umgeben sind.
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
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| DE (2) | DE8803841U1 (de) |
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| EP0721041A1 (de) * | 1995-01-05 | 1996-07-10 | FERCO INTERNATIONAL Usine de Ferrures de Bâtiment Société à responsabilité limitée dite | Stangenförmiges Beschlagteil für Treibstangenbeschläge und damit versehener Treibstangenbeschlag sowie Halbzeug und Verfahren zur Herstellung des Beschlagteils |
| DE19820742A1 (de) * | 1998-05-08 | 1999-11-11 | Winkhaus Fa August | Beschlagteil eines an einem Rahmen anzubringenden Beschlagsystems, beispielsweise eines Fenster- oder Türbeschlags |
| DE19822153A1 (de) * | 1998-05-16 | 1999-11-18 | Winkhaus Fa August | Fenster- oder Türbeschlag |
| DE19823803A1 (de) * | 1998-05-28 | 1999-12-02 | Winkhaus Fa August | Fenster- oder Türbeschlag |
| EP2133498A3 (de) * | 2008-06-12 | 2010-08-18 | MACO Vermögensverwaltung GmbH | Stulpschiene und Fenster oder Tür mit einer Stulpschiene |
| DE10323293B4 (de) * | 2003-05-21 | 2016-01-21 | Siegenia-Aubi Kg | Verfahren zur Herstellung eines im Querschnitt etwa U-förmigen Halbzeuges aus Metall, Halbzeug sowie Stulpschiene und/oder Treibstange für einen Treibstangenbeschlag aus einem Halbzeug |
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| DE2148614A1 (de) * | 1971-09-29 | 1973-04-05 | Frank Gmbh Wilh | Treibstangenbeschlag, insbesondere fuer einen schwenk-kippfluegel eines fensters, einer tuer od. dgl |
| DE7838570U1 (de) * | 1978-12-27 | 1979-04-12 | Siegenia-Frank Kg, 5900 Siegen | Fenster, tuer o.dgl. aus kunststoff- profilen |
-
1988
- 1988-03-22 DE DE8803841U patent/DE8803841U1/de not_active Expired
-
1989
- 1989-03-22 DE DE8989710018T patent/DE58902641D1/de not_active Expired - Fee Related
- 1989-03-22 EP EP89710018A patent/EP0334798B1/de not_active Expired - Lifetime
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Also Published As
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| EP0334798B1 (de) | 1992-11-11 |
| EP0334798A1 (de) | 1989-09-27 |
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