DE880318C - Verfahren zur UEbertragung von Schriftzeichen nach dem Hell-System mittels Blattschreiber - Google Patents

Verfahren zur UEbertragung von Schriftzeichen nach dem Hell-System mittels Blattschreiber

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DE880318C
DE880318C DEP51422A DEP0051422A DE880318C DE 880318 C DE880318 C DE 880318C DE P51422 A DEP51422 A DE P51422A DE P0051422 A DEP0051422 A DE P0051422A DE 880318 C DE880318 C DE 880318C
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DEP51422A
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Rudolf Dr-Ing Hell
Rudolf Dr-Ing Zimmermann
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L21/00Apparatus or local circuits for mosaic printer telegraph systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

  • Verfahren zur Übertragung von Schriftzeichen nach dem Hell-System mittels Blattschreiber Im Patent 832 444 ist ein Verfahren zur Übertragung von Schriftzeichen für Blattschreiberempfang nach dem Heell-System oder einem ähnlichen Verfahren beschrieben, bei dem die einzeln in Bildpunkte zerlegten und als festbelegte Impulsreihen gesendeten: Schriftzeichen empfangsseitig im Schreiber durch das Abtastorjan nacheinander auf einem Blatt in untereinanderliegenden Schriftzeilzen. kontinuierlich aufgezeichnet werden und dessen wesentliches Merkmal darin besteht, daß die Schriftzeichen in solchen sinnvoll abgeteilten Gruppen. ausgesendet werden, daß deren Sendezeiten untereinander stets gleich sind und der Abtastdauer einer Schreibzeile entsprechen und deren Anfänge. mit den Anfängen der Schreibzeilen in Übereinstimmung gebracht werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Weiterentwicklung des Gegenstandes des Patenas 832 .I44. Es handelt sich dabei im wesentlichen. um eine Anordnung, die das sinnvolle Zusammenarbeiten von Geber und Empfänger erleichtert bzw. zu kontrollieren gestattet.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß sendeseitig eine Zähl- und Anzeigeanordnung vorgesehen ist, die die Stellung des empfangsseitigen Abtastorgans anzeigt. Durch diese Maßnahme läßt sich jederzeit der Abtast- und Schreibvorgang auf der Empfangsseite verfolgen, so daß das Bedienungspersonal stets weiß, an welcher Stelle einer Schreibzeile das Abtastorgan des Empfängers gerade angelangt ist.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, da.ß sendeseitig eine durch eine besondere Taste aaslösbare Zwischenstartvorrichtung für die Gebeeinrichtung allein vorgesehen ist; die bei laufender Empfangsanordnung wirksam wird und mit solchen: Verzögerungsmitteln: versehen ist, daß unabhängig vom Zeitpunkt der Betätigung der Taste zum Anlauf der Gebeeinrichtung letztere stets erst genau in dem Augenblick zu arbeiten beginnt, in dem das Abtastorgan des Empfängers eine bestimmte Stellung, beispielsweise den Zeilenbeginn, passiert. Diese Maßnahme erfüllt den Zweck, ein sinnvolles Zusammenarbeiten von Geber und Empfänger auch dann zu ermöglichen, wenn der Sendevorgang am Geber plötzlich unterbrochen wird. Dies tritt beispielsweise dann ein, wenn ein neuer Streifen in den Geber eingelegt wird. Auf Grund der Maßnahme nach der Erfindung ist es nicht notwendig, in einem :solchen; Fall die ganze Anlage sende.- und empfangsseitig anzuhalten und nach dem Einlegen des neuen Streifens gemeinsam erneut wieder anlaufen zu lassen. Die Zwischenstartvorrichtung; gestattet es vielmehr, daß .die ;ganze Anlage, insbesondere der Empfänger u.nd, auch der Antriebsmotor für den Geber weiterlaufen, während nur der Geber selbst zum Zweck des Einlegens eines neuen Streifens angehalten wird. Soll die Sendung wieder aufgenommen werden, so wird, durch das Drücken der Taste für die Zwischenstartvorriclhtung bewirkt, daß die Gebe einrichtung erst in, dem Augenblick wieder anläuft, in dem die Empfangsanordnung eine ganz bestimmte Stellung erreicht hat.
  • Um lediglich den genauen Synchronismus und. damit auch gleiche Phase zwischen Geber und Empfänger zu erreichen, wäre es an und für sich gleichgültig, in welcher Empfängerstellung dieser Start vorgenommen wird. Zweckmäßigenveise wird gerade in: dem Augenblick, in dem sich das Abtast-und Schreiborgan des Empfängers am Zeilenbeginn befindet, der Geber an seinen Antrieb angekuppelt.
  • Eine besonders zweckmäßige: Ausführungsform des Erfindungsgedankens besteht darin,, daß sowohl die Zähl- und Anzeigevorrichtung für die Stellung des Empfängers als auch die Zwischenstartein,richtung für den Geber zu einer baulichen Einheit miteinander vereinigt sind. Zweckmäßigerweise wird hiermit auch noch die Start- und Stopp-einricntung für die ganze Anlage vereinigt, so daß ein Steuergerät mit drei Tasten für den Start und Stopp der ganzen Anlage und den Zwischenstart des Gebers entsteht, an dem gleichzeitig die Anzeigevorrichtung für die Stellung des Abtastorgans des Empfängers angebracht ist. Grundsätzlich kann dieses Steuergerät mit dem Geber zu einem Ganzen vereinigt sein. Für viele Zwecke ist es jedoch vorteilhaft, das Steuergerät als ein getrenntes Gerät auszubilden, das gesondert vom Geber an einer beliebigen Stelle anzuordnen ist. Im letztgenannten Fall wird der Synchronismus zwischen dem Geber und dem Steuergerät in einfacher Weise dadurch gewährleistet, daß beide Einrichtungen von je einem Synchronmotor arngetrieben werden; die an demselben Netz liegen.
  • Eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens zur Gewährleistung eines störungsfreien Zusammenarbeitens zwischen Sende- und Empfangsanordnung besteht darin, daß zum Zweck des Synchronisierens zu Beginn jedes Sendestreifens unmittelbar im An.schluß an die Startzeichengabe die- Aussendung einer Reihe unter sich gleicher Zeichen (Synchronisierungs.zeichen) vorgesehen ist, wovon jedes aus getrennten oder unmittelbar aufeinanderfolgendenBildpunktimpulseen je senkrechter Abtastlinie besteht, die sich jeweils über denselben Teil einer Abtastünie erstrecken und durch eine stets an ein und derselben Stelle liegende Lücke unterbrochen sind, z. B. fünf aufeinan@derfolgende volle I-Striche oder fünf aufei.nanderfolgende I-Striche, die an einer bestimmten Stelle, z. B. .in der Mitte, eine Lücke aufweisen.
  • Mit besonderem Vorteil empfiehlt sich eine bereits vorgeschlagene Synchronisierungsmaßn.ah.me, bei der beschleunigende oder verzögernde Mittel korrigierend auf den Antrieb der Empfangsanordnung einwirken, wenn auf den Randzonen Bildpunkte abgetastet werden, wobei ,eine einmal eingeschlagene Korrekturtendenz (B,eschleunigung oder Verzögerung) so lange beibehalten wird., bis während einer gewissen Zeit keine Bildpunkte mehr auf die Randzonen fallen.
  • Für eine solche Synchronisierung ist das erfindungsgemäß vorgesehene Synchronisierungszeichen besonders geeignet. Dieses besteht beispielsweise aus einem einzigen unterbrochenen: Dauerstrich, wobei die Unterbrechung des Dauerstriches vorzugsweise gerade in die Randzonen gelegt ist. Da zur Erzeugung dieses Zeichens zunächst keine der üblichen Gebertasten verwendet werden kann. so geht eine Fortführung des Erfindungsgedankens dahin, daß dem Synchronisiterungszeicheneine Gebertaste mit solcher Zeichenkombination zugeordnet wird, die überhaupt keine Markierungen enthält. Handelt es sich insbesondere um einen Lochstreifengeber, so besteht diese Zeichenkombination darin, daß überhaupt kein Loch in das für das Schriftzeichen auf dem Lochstreifen vorgesehene Feld eingestanzt ist. Die Einlegevorschrift für den Lochstreifen bzw. sonstige Sendestreifen besteht darin, die Synchronisierungszeichen auf .eine bestimmte, an der Geberanordnung angebrachte Marke einzustellen.
  • Da das Synch:ronisierungszeichen nur zum .erstmaligen Herstellen des Synchronismus benötigt wird, während die weitere Synchronisierung durch die Schriftzeichen selbst --erfolgt, so geht eine weitere Ausbildung des Erfindungsgedankens dahin, das Synchronisierungszeichen während oder am Schluß des Sendevorganges für andere Zwecke nutzbar zu machen. Insbesondere kann, es zum Auslösen eines, an sich bereits vorgeschlagenen Schnelltransportes des Schreibblattes über mehrere Schreibteilen mit anschließendem Abschneiden bzw. Perforation dies Blattes dienen.. Damit dieser Vorgang nicht auch bereits zu Beginn der Sendung während. der ersten. Einsynchronisierung ausgelöst wird, ist erfindungsgemäß weiterhin vorgesehen, daß empfangsseitig ,ein auf ein bestimmtes Zeichen, beispielsweise, auf einen Dauerstrich ansprechendes Arbeitsrelais, das zum Auslösen des Abschneidevorganges dient, durch zwei Kontakte gesteuert ist, von denen der eine dtirch die empfangenen Impulse und. der andere durch eine synchron zum Empfänger umlaufende Nockenscheibe derart betätigt wird, daß bei Synchronismus und damit auch gl-eichier Phase von. Sender und Empfänger die Pause des Synchronisierungszeichens durch die Nockenscheibe derart -ergänzt wird, da.ß ein bestimmtes Zeichen, beispielsweise ein Dauerstrich, entsteht und- das Arbeitsrelais betätigt wird. Durch das Zusammenwirken des Synchronisierungszeichens mit der Nockenscheibe wird also ein neues Zeichen -erz-eugt, auf das das betreffende Arbeitsrelais anspricht, und zwar nur dann, wenn der Synchronismus zwischen Sende- und Empfangsanordnung bereits hergestellt ist.
  • In der Zeichnung, ist eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • In Fig. i und 2 ist das Steuvergerät nach der Erfindung schematisch dargestellt. Fig. 3 zeigt zwei :!£usfübirunigsb@eispiel-e für dass Synchronisi-erun.as-7eichen, und Fig. q. zeigt eine Schaltskizze der Empfangsanordnung nach der Erfindung.
  • Der innere Aufbau des Steuergeräts ist in Fig. i im Ouerschnitt und in Fig. 2 noch einanal in Form einer Übersichtsschaltung schematisch dargestellt: die Bezugszeichten sind in. beiden Figuren die gleichen.
  • Das Steuergerät nach der Erfindung vereinigt in sich drei Tasten Str für den Start und Sto für den Stopp der ganzen Anlage sowie die Taste Zs für einen Zwieche,nstart des Gebers .allein zu einer Einheit. Außerdem ist ein Zeiger Z vorhanden, der auf einer festen. Skala S die jeweilige Stellung des Abtastorgans: der Empfangsvorrichtung anzeigt. Die Skala S ist in so viel Teilstriche mit gleichem Abstand eingeteilt, wie die Schreibzeile zeitlich gleiche Abschnitte besitzt; dies sind im Ausführungsbeispiel siebzig Schriftzeichen einschließlich Wortlücken pro Zeile. Das Abtastorgan der Empfangsvorrichtung ist gleichzeitig der Schreiber, der die Zeichen des zu übertragenden Schriftsatzes druckt. Außer den aufgeführten Tasten des Steuergeräts sind noch weitere Schalter vorgesehen. die den Geber, das Steuergerät und den. Sendegenerator startbereit machen: Es müssen hierzu die Antriebsmotoren angelassen und. die Heizspannung an die Röhren der Verstärker- und Generatoranordn.ung gelegt werden. Durch diese Vorbereitung isst der Antriebsmotor IT für das Steuergerät zum Anlauf gebracht. Damit das Steuergerät und der Geber genau synchron laufen, ist der Motor 31 als Syncli.ronmotor ausgebildet, der mit einem entsprechenden Synchronmotor für den Geber zusammen an demselben Netz liegt. Der eigentliche Aufbau. des Steuergeräts besteht im folgenden.: Über eine Zahnradkupplung i ist an den Antriebsmotor M eine mit diesem zusammen ständig umlaufende Weile 2 angekuppelt. Auf der Welle 2 sitzt lose eine Nockenscheibenanordnung 3, die durch eine Rutschkupplung zum Mitlaufen. gebracht wird. Die Rutschkupplung besteht aus, zwei Buchsen d. und 5, die durch eine festgelegte Feder 6 gegeneinandergedrückt werden. Die Nockenscheibenanordnung 3 besteht aus drei Nocken;, und 9. Alle drei Nockenscheiben sinid miteinander fest vereinigt, so daß .durch den. Sperrhaken io der Taste Str die gesamte Nockenscheibenanordnung festgehalten wird. Durch kurzzeitiges Drücken der Starttaste Str dreht sich die Nockenscheibenanordnung 3 in Richtung des Pfeiles i i bis zum nächsten Zahn der Scheibe i weiter. Hierdurch wird der Kontakt 12 mittels der Nockensoheibe 9 geschlossen und auf die Impulsleitung I ein Dauerstrich von 2 Sekunden gegeben, der bewirkt, daß empfangsseitig die Motoren: anlaufen und der, Verstärker betriebsbereit (Röhrenheizung) gemacht wird. In dem Augenblick, in dem dieses. Vorsignal beendet ist und der Kontakt 12 wieder von seinem Nocken heruntergleitet und sich öffnet, wird durch, die Nockenscheibe 8 der Doppelk ontakt i3 kurzzeitig geschlossen. Hierdurch wird gleichzeitig zweierlei erreicht. Über die Leitung G, die zum Geber führt, wird ein Selbsthalterelais erregt und der Geber in Tätigkeit gesetzt. Der Lochstreifen ist in dem Geber so eingelegt, daß gleichzeitig die Sendung beginnt. Am Empfänger sind an sich, bekannte Mittel vorgesehen, die auf ein. gleichzeitig mit dem Anlaufen des Gebers ausgesendetes Startsignal oder auf die Beendigung des Vorsignals hin das Schreiborgan des Empfängers in Bewegung s-et7e'Il. Zweitens wird durch das Schließen. des Doppelkontakts 13 bewirkt, daß das Selbsthalterelais 14 anzieht, das über den im Ruhestand geschlossenen: Kontakt i5 und den Selbsth.altekontakt 16 angezogen bleibt. Hierdurch, wird der Sperrhaken 18 ausgeklinkt und die Nockenscheibe i9 losgelassen, die fest auf einer Buchse 2o sitzt. Die Folge hiervon ist, daß die Buchse 2o von der Welle :2 mitgenommen wird, mit der sie durch eine Rutschkupplung verbunden ist, die aus den Buchsen, 2i, 22 und der festen Feder 23 besteht. Auf der Bucbse 2o ist der Zeiger Z fest angeordnet. Durch das Schließen des Doppelkontakts 13 wird also bewirkt, daß der Zeiger Z, der im Ruhezustand auf dem Nullpunkt der Skala steht, in dem Augenblick zu laufen beginnt, in dem sich empfangsseitig das Abtastorgan in Bewegung-setzt.
  • Um die Anlage wieder stillzusetzen, wird die Stopptaste Sto gedrückt. Hierdurch wird die Klinke 2.4 kurzzeitig zurückgezogen und diie Nockenscheibenanordnung 25, die durch eine Rutschkupplung an die Buchse 2o angekuppelt ist, ein Stück gedreht, bis der Nocken der Scheibe 26 von dem Sperrhaken 27 wieder festgehalten wird. Sobald nun die mit dem Zeiger Z zusammen umlaufende Nockenscheibe 28 so weit umgelaufen ist, d@aß der Zeiger Z ungefähr auf 6o steht, wird der Kontakt 29 kurzzeitig geschlossen und hierdurch -das Relais 30 erregt. Dies bewirkt, daß der Sperrhaken 27 angezogen wird und die Nockenscheibenanordnung 25 freigibt, so daß sie sich mit der Buchse 2o mitdreht. Hierdurch wird mittels der Nockenscheibe 31 der Kontakt 15 geöffnet und mittels der Nocken-Scheibe 32 der Kontakt 33 geschlossen. Das Öffnen des Kontakts 15 bewirkt, daß das Relais 14 abfällt und. damit den Sperrhaken i8 in seine Sperrstellung zurückfallen: läßt. Indolgedessen kann sich die ganze Buchse 2o mit der Nockenscheibe i9 nur noch bis zur Zeigerstellung i drehen, da dann der Nocken der Noclcenscheibe i9 am Sperrhaken i8 zum Anschlag kommt. In demselben Augenblick, d. h. bei Zeigerstellung i, wird der Kontakt 34 durch, den Nocken der Nockenscheibe 28 geschlossen. Hierdurch ist die Anlage für den nächsten Start mittels der Taste Str wiederum startbereit gemacht, weil die beiden Kontakte 13 und 34 hintereinanderg°-schaltet sind und nur, wenn sie gleichzeitig geschlossen sind, der Geber über die Leitung G eingeschaltet und das entsprechende Selbsthalterelais zur Wirksamkeit gebracht werden kann.
  • Während des ganzen Stoppvorgänges wird durch das Schließen des Kontakts 33. durch die Nockenscheibe 32 ein längeres Dauersignal über die Impulsleitung I ausgesendet, welches auch den Empfänger stillsetzt. Hierbei sind am Empfänger Mittel vorgesehen, welche bewirken, daß das Abtastorgan amEmpfänger nachAufhörendesDauersignals noch so lange weiter umläuft, bis es genau auf Zeilenbeginn steht, so, daß also das Abtastorgan am Empfänger bei der Stillsetzung sich wiederum in Übereinstimmung mit dem Zeiger Z befindet, der in diesem Augenblick auf i steht.
  • Will man während des Laufens der ganz-en-Anlage den Geber gesondert wieder in Start bringen, nachdem er durch irgendwelche Maßnahmen, beiispielsweise durch Auswechseln eines, Sendestreifens, zum Stillstand gekommen war, so@,drückt man die Zwischenstarttaste Zs. Hierdurch wird die Nockenscheibe 36 freigegeben, so daß sie ebenso wie die Nockenscheibe 37 zum Mitlaufen mit der Buchse 2ö kommt, mit der beide Nockenscheiben durch eine Rutschkupplung verbunden sind. Durch die Drehung der Nockenscheibe 37 wird der Kontakt 38 geschlossen. Da der Kontakt 38 in Serie mit dem Kontakt 34 liegt-, so wird das Selbsthalterelais der Geberleitung G genau in dem Augenblick zum Ansprechen gebracht, in dem -der Kontakt 34 mittels der Nackenscheibe 28 geschlossen. wird. Dies geschieht in dem Augenblick, in dem der Zeiger Z die Stellung i passiert. In diesem Augenblick wird auf das Drücken der Zwischenstarttaste Zs hin der Geber zum Anlaufen gebracht.
  • In Fig. 3 ,sind zwei Ausführungsformen des Synchronisierungszeichens lbeispiels-,veis-e dargestellt. Es ist hierbei vorausgesetzt, daß jedes Schriftzeichen, feld, das in der Zeichnung durch eine Strichelung umrandet ist, wie bei dem üblichen Hell-Verfahren in ein Raster von 7X7 Bildpunkten aufgeteilt ist. In der Form c, sind, drei senkrechte Striche vorgesehen, zwischen denen jeweils eine Lücke besteht; die Zeichen sind durch Schraffur angedeutet. Die senkrechten Linien erstrecken sich aber nicht über das ganze Bildfeld, sondern lassen jeweils zwei Bildpunkte frei. Nach der Erfindung werden diese Zeichen fünfmal hintereinander zu Beginn der Sendung unmittelbar nach dem ersten Startkontakt ausgesandt. Durch bereits vorgeschlagene Synchronisierungsverfahren stellt sich der Empfänger selbsttätig auf synchronen und, damit auch konphasen Lauf mit der Gebereinrichtung ein. Ein vorgeschlagenes Synchronisierungsverfahren, das eine sich anbahnende, jedoch zu vermeidende Niederschrift von Schriftzeichen auf den Zeilenzwiachenraum dazu ausnutzt, um dem Antrieb für das Empfangsgerät eine Beschleunigung oder eine Verzögerung zu erteilen, und die Beschleunigungs- bzw. Verzögerungstendenz in dem einmal eingeschlagenen Sinne eine gewisse Zeit lang beibehält, l.äßt es zu, daß unter Umständen eine Phasenverschiebung um eine ganze Abtastlinie stattfinden kann.
  • Eine andere Form des Synchronisierungszeichens ist mit 3 b bezeichnet, bei der sämtliche Abtastlinien untereinander gleichberechtigt sind. Das ganze SohTiftzeichen ist ein einziger in einem bestimmten Rhythmus, nämlich in den Randpunkten, unterbrochener Dauerstrich. Bei Aneinanderreihung mehrerer solcher Schriftzeichen hintereinander erhält man ebenfalls einen Dauerstrich von größerer Länge, jedoch mit den gleichen Unterbrechungen.
  • In Fig. 4 ist ein Schaltschema dargestellt, das es gestattet, das in Fig. 3 b dargestellte Schriftzeichen später noch für andere Zwecke zu benutzen. Insbesondere ist daran gedacht, mittels eines Arbeitsrelais 40 einen Vorgang auszulösen, der dem Blatt, auf dem die Aufzeichnung der Schriftzeichen erfolgt, einen plötzlichen Schnellvorschub über mehrere Schreibzeilen erteilt und das. Blatt anschEeßend abschneidet bzw. perforiert. Damit dieser Vorgang nicht bereits zu Beginn der Sendung während des Synchronisierungsvorganges ausgelöst wird, sondern erst später, nachdem die Synchronisierung erreicht ist, sind vor das Arbeitsrelais 40 zwei Kontakte 41 und: 42 in: Serie geschaltet. Beide Kontakte sind Ruhekontakte, die normalerweise geschlossen sind; da:s Relais 4o arbeitet in dem Augenblick, in dem es stromlos wird. Der Kontakt 41 wird durch ein Relais 43 geöffnet, das an die Impulsleitung angeschlossen ist und die Sendeimpulse aufnimmt. Auf einen nur in den Randpunkten. unterbrochenen Dauerstrich hin, wie er in Fig. 3 b dargestellt ist, öffnet sich der Kontakt 41 in einem bestimmten Rhythmus. Durch die Widerstandskapazitätskombination 44 wird bewirkt, daß während der Dauer dieser kurzen Unterbrechungen das Relais 40 nicht stromlos wird. Der Kontakt 42 wird regelmäßig durch eine Nockenscheib-e 45 geöffnet, die synchron mit der Antriebsvorrichtung für den Empfänger läuft. Die Unterbrechung des Kontakts 42 hat die gleiche Dauer wie die Unterbrechung des Dauerstriches nach Fig. 3 b. Wenn der richtige Synchronismus und die richtige Phase zwischen dem Empfängerantrieb und dem Geber erreicht ist, ergänzen die Öffnungen der beiden Kontakte 41 und! 42 einander genau, so daß jeweils der eine Kontakt geöffnet ist, wenn der andere geschlossen ist, d. h. es wird; eine dauernde Unterbrechung des kelais 40 hervorgerufen, wodurch der Anker des Relais 4o abfällt und den gewünschten Arbeitsvorgang auslöst. Die Widerstandskapazitätskombination 44 ist derart bemessen, daß während der Gesamtdauer der Öffnung der beiden Bontakte 41 und 42 der Kondensator so weit aufgeladen: ist, d:aß Stromlosigkeit des Relais 40 eintritt. Hierbei ist es gleichgültig, ob die Phase des Empfängers gegenüber derjenigen des Senders um eine oder zwei Ab tastlinien abweicht, weil das gesamte Bildzeichen: feld gemäß Fig. 3 b von den unterbrochenen Dauerstrichen erfüllt ist. Man erhält bei einer Phasenverschiebung von beispielsweise zwei Abt.astlinien immer noch einen: Dauerstrich, der sich über fünf Siebentel der Abtastdauer eines Bildfeldes erstreckt. Die Widerstandskapazitätskombination .44 ist so bemessen, daß bereits bei einem Dauerstrich von der Länge einer oder zweier Abtastlinien das Relais 4o abfällt und dadurch wirksam wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf die Ausführungsbeispiele beschränkt; es sind unter Umständen noch weitere zweckmäßige Anordnungen vorzusehen, welche das einwandfreie Zusammenarbeiten von Sende- und Empfangsseite der ganzen Anlage fördern.
  • So ist es z. B. zweckmäßig, auf dem Steuergerät Lampen, vorzugsweise Glimmlampen, oder sonstige optische oder akustische Signalvorrichtungen anzuordnen, die durch die Startsignale zur Wirksamgebracht «-erden.. Wird also das Startsignal zur Inbetriebnahme der ganzen Anlage durch Drül,-ken der Starttaste am Steuergerät ausgelöst, so leuchtet gleichzeitig ein Schauzeichen am Steuergerät auf und zeigt das Startsignal an. In der gleichen Weise können auch das Stoppsignal und die Synchronisierungssignale am Steuergerät optisch oder akustisch nachgebildet werden.
  • Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Anzeigeorgane am Steuergerät unmittelbar von der Sendeleitung erregt werden.
  • Das Bedienungspersonal des Steuergeräts ist hierdurch stets in der Lage, die Signalisierungsvorgänge auf der Empfangsseite zu beobachten und zu kontrollieren, ob, und in welcher Weise die Signale ausgesandt worden: sind.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Übertragung von Schriftzeichen nach dem Hell-System oder einem ähnlichen System mit empfangsseitiger Aufzeichnung der Schriftzeichen: auf einem Blattschreiber nach Patent 832 444, dadurch gekennzeichnet, daß sendeseitig eine Zähl- und Anzeigeanordnung (i9, 2o Z) vorgesehen ist, die die Stellung des empfangsseitigen. Abtastorgans anzeigt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sendeseitig eire durch eine besondere Taste (Zs) auslösbare Zwischenstartvorrichtung (35, 37, 38) für die Gebeein.richtun.g allein vorgesehen ist, die bei laufender Empfangsanordnung wirksam wird und mit solchen Verzögerungsmitteln (34, 28) versehen ist, daß nach beliebigem Drücken der Taste der Anlauf der Gebeeinrichtung stets erst genau in dem Augenblick erfolgt, in dem das Abtastorgan des Empfängers eine bestimmte Stellung, beispielsweise den Zeilenbeginn, passiert.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Start- und Stoppeinrichtung (Str, 3, Sto, 25) für die ganze Anlage, die Zwischenstarteinrichtung (Zs, 35) für den Geber und die Zähl- und Anzeigevorrichtung (i9, Z) für die Stellung des, Empfängers zu einer baulichen Einheit (Steuergerät) miteinander vereinigt sind.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch ,gekennzeichnet, daß das Steuergerät getrennt vom Geber angeordnet ist.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb des Gebers und des Steuergeräts von demselben Netz gespeiste Synchronmotoren dienen.
  6. 6. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zweck des Synchronisierens zu Beginn jedes Sendestreifens unmittelbar im An.schluß an: die Startz-eichengabe eine Reihe unter sich gleicher Zeichen (Synchronisierungszeichen) vorgesehen sind, die jedes aus getrennten. oder unmittelbar aufeinanderfolgenden Dauerimpulsen je Abtastlinie bestehen, die sich jede über denselben Teil einer Abtastlinie erstrecken und durch ein stets an ein und, derselben: Stelle liegendes Pausenzeichen unterbrochen sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch. 6, dadurch gekennzeichnet, diaß zur Erzeugung der Synchronisierungszeicheneine besondere Gebertaste vorgesehen ist, der eine solche Zeichenkombination zugeordnet wird, daß sich empfangsseitig B.ildpunktreihen einer die leichte Überwachung des Synchronisierzustandes ermöglichenden Zusammensetzung, z. B. jeweils an den Randzonen unterbrochene Dauerimpulse im einsynchronisierten Zustand, ergeben. B.
  8. Einrichtung nach Anspruch 6 oder 7 mit sendeseitiger Anwendung eines Lochstreifensenders, dadurch gekennzeichnet, daß der Lochstreifensendier so einberichtet ist, diaß lochfreie Abschnitte im Streifen zur Aussendung der Synchron.isierzeichenkombination führen. g.
  9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Syn, chronisierungszeichen gleichzeitig für andere Zwecke, beispielsweise zum Auslösen. eines Schnelltransportes des Schreibblattes über mehrere Schreibzeilen mit anschließendem Abschneiden des Blattes dient. io.
  10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß empfangsseitig ein auf ein: bestimmtes Zeichen, beispielsweise auf einen Dauerstrich ansprechendes Arbeitsrelais zum Ausläsen eines Schaltvorganges, beispielsweise für den Abschneidevorgang, vorgesehen und mit zwei Steuerkontakten ausgestattet ist, von. denen der eine durch die empfangenen Impulse und der andere duro!lr eine synchron zum Empfänger umlaufende Nockenscheibe derart betätigt wird, d:aß bei Synchronismus und gleicher Phase von Sender und Empfänger die Pausen des Synchronis.ierurngszeichens durch die Nockenscheibe derart ergänzt werden, d'aß ein bestimmtes Zeichen, beispielsweise Dauerstrich, entsteht und Lias Arbeitsrelai;s betätigt wird. i i.
  11. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die Start- und Stopptaste für die ganze Anlage und zweckmäßig auch die Zwischenstarttaste auf Nockenscheibenanordnungen. arbeiten, die auf einer gemeinsamen, ständig angetriebenen Welle (_) sitzen: und mit ihr durch Rutschkupplungen verbunden sind.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch i i, dadurch ,gekennzeichnet, daß beim Drücken der Starttaste die ihr zugeordnete Nockenscheibenan-or:dnung (3) einen Schaltschritt ausführt und kurzzeitig einen Doppelkontakt (13) schließt, der gleichzeitig zwei Selbsthalterelais erregt, von denen das eine, (14), die Sperrklinke (18) einer Nockenscheibe (i9) ausklinkt und dadurch einen mit der Nockenscheibe (i9) fest verbundenen Zeiger (Z) zum Mitlaufen mit der gemeinsamen Antriebswelle (2) freigibt, und von denen das andere Relais (G) den Sender einschaltet.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch i i und 12, dadurch gekennzeichnet, daß mit der der Starttaste (Str) zugeordneten NockenscheibenanordnUng- (3) zusätzlich eine Nockenscheibe (9) verbunden ist, die durch Schließen eines Kontakts (12) ein Startsignal auf die Impulsleitung (T) gibt.
  14. 14. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche i i bis 13, dadurch ge@cennzeichnet, daß für den Zwischenstart auf einer mit dem Zeiger (Z) fest verbundenen Muffe (2o) über eine Rutschkupplung eine N ockenscheibe (36) angeordnet ist, die normalerweise durch .einen Sperrnocken festbehalten. ist und durch die Zwisohernstarttaste (Zs) für einen einmaligen Umlauf in Bewegung gesetzt wird, wobei sie einen Kontakt (38) schließt, der in der Geberleitung (G) in Serie mit einem zweiten. Kontakt (34) liegt, der von. einem zusammen mit dem Zeiger (Z) ständig umlaufenden Nocken (28) stets in, dem Augenblick geschlossen wird, in dem der Zeiger (Z) die Nullstellung passiert.
  15. 15. Einrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche ii bis 14, dadurch gekennzeichnet, @daß die Stoppeinrichtung aus einer Nockenscheibenanordnung (25) besteht, die auf der mit dem Zeiger fest verbundenen Muffe (20) mittels Rutschkupplung angeordnet ist und deren Sperrnocken derart mit zwei Sperrklinken (24, 27) zusammenarbeitet, daß sich beim Drücken der Stopptaste die erste Sperrklinke (24) zurückzieht und der Sperrnocken sich kurzzeitig bis zu einer zweiten Sperrklinke (27) bewegt, die durch ein Relais (30) zurückklinkbar ist, das von einem synchron zum Zeiger (Z) umlaufenden N ocken (28) über einen Kontakt (29) jeweils einige Zeit vor dem Augenblick unter Strom gesetzt wird, in dem der Zeiger (Z) auf Null steht, woraufhin die Stoppnockenanordnung (25) zu laufen beginnt und einen Kontakt (15) unterbricht, der dasjenige Selbsthalterelais (14) zum Abfallen bringt, dessen Sperrklinke (18) den mit dem Zeiger und der Muffe (2o) umlaufenden Nocken. (28) in Zeigernullstellung festhält.
  16. 16. Einrichtung nach Anspruch 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß zum periodischen und synchron zum Zeigerumlauf erfolgenden Schließen der Kontakte (34, 29) für die Geberleitung und das Stopprelais (30) ein und derselbe Schaltnocken (28) dient.
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