DE8802875U1 - Hackbrett-Schlägerleistenpaar - Google Patents

Hackbrett-Schlägerleistenpaar

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DE8802875U1
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    • G10D3/16Bows; Guides for bows; Plectra or similar playing means
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Description

Hackbrett-Schlägerleistenpaar Rudi Kellerer Be s ehre ibung
Di&ogr; Erfindung hat den Zweck, auf einem Hackbrett alle Töne zum Klingen zu bringen, die zu einem bestimmten Akkord gehören.
Hit den bisher verfügbaren Hackbrett-Schlägelpaaren, die der Spieler in beiden Händen hält, ist es lediglich möglich, einen oder maximal zwei Töne gleichzeitig auf dem Hackbrett zum Klingen zu bringen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Schlägeileisten zu entwickeln, mit denen man mehr als zwei Töne gleichzeitig erzeugen kann.
Erreicht wird dieses Ziel dadurch, daß die entwickelten Schlägerleisten sich über die ganze senkrecht zur Spannrichtung der Saiten verlaufende Längsachse des Hackbretts . erstrecken und zusätzlich mit einem ca. 25cm langen
&idiagr; Griff (4) versehen sind. An den Stellen, an denen die
! jeweils 3-4 Saiten (bei drei- oder vierchörigen Instrumenten) quer zur Schlägerleiste verlaufen, die zu dem anzuschlagenden Ton gehören, ist an der Schlägerleiste ein quaderförmiges, etwa 2 cm langes Klötzchen (1) angebracht. Will man z.B. den C-Our-Akkord erzeugen» muß man alle auf dem Hackbrett vorhandenen e,e und g anregen. Das sind bei einem Hackbrett mit insgesamt 27 Tönen (Tonumfang g bis a') jeweils zweimal das c und das e und dreimal das g. Diese sieben Töne sind auf beide Schlägerleisten verteilt.
Laut Anspruch 2 sind beide Vierkant-Schlägerleisten an allen Längsseiten mit Eonerzeugenden Klötzchen (1) bestückt, und zwar so, daß jeweils zwei korrespondierende Längsseiten einen Akkord erzeugen. Nach Drehen beider Schlägerleisten in die selbe Richtung um ± 9o"oder 18o
-2«
Beschreibung
um die Längeriohtung erklängt ein anderer Akkord« 0a jede Leiste vier bestUekte ßeittenfläohen besitzt, kann aan auf diese Weise vier verschiedene Akkorde erzeugen« Aus musikalischen Gründen wird man etwa die Kombination C-F-G-A-MoIl wählen. Prinstipiell ist aber jede Konstellation möglich.
Die Längsachse der Klötzchen (1) schließt laut Anspruch mit der der Schlägerleiston einen Winkel von ca. 15° ein. Das hat folgenden Grund: In Spieleteilung sind die Schlägerleisten nicht parallel zueinander» sondern öffnen sich wegen der Trapezform des Hackbretts zum Spieler hin. Die 15^Drehung Bewirkt» daß die Klötzchen (1) trotzdem senkrecht zu den anzuschlagenden Saiten stehen. Zudem werden die Klötzchen» die ja im Spielbetrieb unter den Leisten verborgen sind» für den Spieler durch die 15^Drehung sichtbar» wad die Orientierung erleichtert. Eine Markierung laut Anspruch 3 sowohl auf dem Hackbrett als auch auf den beiden Schlägerleisten ist notwendig» damit sich der Spieler besser orientieren kann» denn durch Verschieben der Schlägerleisten parallel zur Längsachse des Hackbretts um ganzzahlige Vielfache des Hackbrettsaitenabetands entstehen wieder andere Akkorde. Beispielsweise entsteht aus dem C-Dur-Akkord durch Parallelverschiebung beider Leisten um zwei Saitenabstände nach oben der D-Dur-Akkord usw.
Die Hauptmarkierung (2) geschieht erstens durch zwei gut sichtbare Punkte auf den beiden Stegen im unteren Drittel des Hackbretts, zweitens durch Punkte und Linien an allen vier Seiten jede« der beiden Schlägerleisten dergestalt» daß der Grundakkord erklingt· wenn die Markierungen auf dem Haekbrettsteg und auf den Schlägerleisten übereinstimmen.
Beaehreibung
über die Länge der Sohlägerleisten verteilt gibt es zueätzlioh Nebenaarkierungen (3) * die auegehend Von der Hauptmarkierung jeweil&ugr; uo ein ganasahligee Vielfaches des Saitenabstanded auf dem Hackbrett entfernt sind. Sie bestehen aus quer zur Leistenlängsachse verlaufenden Linien.
Mit Hilfe dieser Nebenmarkierungen (3) und den beiden Punkten auf den Hackbrettstegen weiß der Spieler jederzeit» um weichen Streckenbetrag er seine Schlägerleisten parallelverschieben muß» um einen bestimmten Akkord zu erreichen.
Eine zusätzliche Erweiterung des Akkordspektrums ergibt eich dadurch, daß z.B. aus C-Dur A-MoIl wird, wenn man ausgehend von der Grundstellung die linke Schlägerleiste um zwei Saitenabstände nach oben verschiebt. Ebenso ergibt eich aus G-Dur E-MoIl durch verschieben der rechten Leiste nach oben usw. Durch Drehung, Verschiebung und Scherung der Schlägerleisten ergibt sich so ein vollständiges Akkordspektrum.
Der Vorteil der Schlägerleisten liegt auf der Hand: Durch die gleichzeitige Erzeugung von 6-7 anstatt 1-2 Tönen klingt das Hackbrett voller. Man kann es nun als Begleitanstatt wie bisher nur als Melodieinstrument verwenden, sumal mit einem Schlägerleistenpaar das ganze mögliche Akkordspektrum abgedeckt ist, ähnlich dem Barre-Spiel auf der Gitarre.

Claims (4)

·· S Il Il Hackbrett-Schlägerleistenpaar Rudi Seilerer S chutzansprüche
1. Hackbrett-Schlägerleistenpaar, dadurch gekennzeichnet, Saß sich die Schlägerleisten über die ganze Länge des Hackbretts quer zu den Saiten erstreckt und dessen dem Hackbrett zugewandte Längsseitenflächen mit quaderförmigen Klötzchen (1) bestückt sind, deren Anzahl und Positionen allen zu einem bestimmten Akkord gehörigen Saiten des Hackbretts entsprechen.
2. Hackbrett-Schlägerleistenpaar nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Leisten quadratisch ist und jeweils zwei der insgesamt acht Langsseitenflächen des Schlägerleistenpaars mit zu einem bestimmten Akkord gehörigen Klötzchen bestückt sind.
3. Ha^kbrett-Schlägerleistenpaar nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsachse der an den Schlägerleiste» angebrachten Klötzchen (1) mit der der Schlägerleisten einen Winkel von etwa 15° bilden.
4. Hackbrett-Schlägerleistenpaar nach Anspruch 1-3 mit Markierungen zum Erkennen des jeweils anzuschlagenden Akkords, dadurch gekennzeichnet, daß an allen viar Seiten jeder Schlägerleiste jeweils eine Hauptmarkierung (2) und Nebenmarkierungen (3) angebracht sind, wobei deren Abstände denjenigen der Saiten eines Hackbretts entsprechen.
DE8802875U 1988-03-03 1988-03-03 Hackbrett-Schlägerleistenpaar Expired DE8802875U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT527887A1 (de) * 2023-11-14 2025-06-15 Julia Fragner Lieb Hackbrettschläger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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AT527887A1 (de) * 2023-11-14 2025-06-15 Julia Fragner Lieb Hackbrettschläger

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