DE3705625A1 - Musikinstrument in form eines monochords - Google Patents

Musikinstrument in form eines monochords

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DE3705625A1
DE3705625A1 DE19873705625 DE3705625A DE3705625A1 DE 3705625 A1 DE3705625 A1 DE 3705625A1 DE 19873705625 DE19873705625 DE 19873705625 DE 3705625 A DE3705625 A DE 3705625A DE 3705625 A1 DE3705625 A1 DE 3705625A1
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    • G09B15/00Teaching music
    • G09B15/06Devices for exercising or strengthening fingers or arms; Devices for holding fingers or arms in a proper position for playing
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
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    • GPHYSICS
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    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/06Necks; Fingerboards, e.g. fret boards

Description

Die Erfindung betrifft ein Musikinstrument in Form eines Monochords, das vornehmlich zur Ausbildung von Schülern im Musikunterricht verwendet werden soll.
Musikinstrumente in Form eines Monochords sind an sich bekannt. Sie bestehen im allgemeinen aus einem Resonanzkasten und einer darübergespannten Saite, die durch einen Win­ denmechanismus am vorderen Ende des Steges gespannt werden kann.
Bei den bisher bekannten Musikinstrumenten der genann­ ten Art läuft die zwischen einem Sattel und einem festen Steg gespannte Saite über einen zweiten, frei bewegli­ chen Steg. Durch Drücken der genannten Saite auf den be­ weglichen Steg und durch Zupfen an der Saite wird dann der zugehörige Ton durch Schwingen der Saite erzeugt.
Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrun­ de, ein derartiges Musikinstrument in Form eines Mono­ chords zu schaffen, das zu didaktischen Zwecken, ins­ besondere im Musikunterricht für Schüler, verwendet wer­ den kann. Dabei wird von der Idee ausgegangen, daß durch die besondere Beachtung der Bünde je ein beson­ derer Ton zugeordnet werden kann.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird ein Musikinstru­ ment der eingangs genannten Art vorgeschlagen, welches dadurch gekennzeichnet ist, daß die im Abstand von je einem Halbton voneinander im Griffbrett angeordneten Bünde einsetz- und entfernbar sind.
Gemäß einer besonderen Ausführungsform sind die Bünde als Steckbünde in Form von zylindrischen Stäbchen mit an einem Ende vorgesehener Griffvorrichtung ausgebil­ det, die in entsprechende, kreisabschnittförmige Aus­ sparungen im Griffbrett ein- bzw. umsteckbar sind, der­ art, daß ein konvexer Teil des Steckbundes die obere Fläche des Griffbretts überragt.
Mit dem Musikinstrument gemäß der Erfindung wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß durch eine im Halb­ tonabstand festgelegte und durch entsprechende Quer­ bohrungen des Griffbretts unveränderlich fixierte Bund­ einteilung die schwingende Saite jeweils um eine be­ stimmte Strecke der Gesamtmensur verkürzt werden kann, dergestalt, daß sich an jedem Steckbund ein Ton der chromatischen Tonleiter ergibt.
Durch die Maßnahme gemäß der Erfindung wird das musik­ didaktische Ziel erreicht, daß beispielsweise beginnend von einem Ton einer Tonleiter an beliebigen Stellen Steckbünde in die entsprechenden Bohrungen oder Ausspa­ rungen eingesetzt werden können, um den Schüler im Un­ terricht auf die musikalische Beziehung zwischen der An­ ordnung der Steckbünde im Griffbrett und dem erzeugten Ton hinweisen zu können.
Durch Umstecken der Steckbünde können beispielsweise im Rahmen von eineinhalb Oktaven sämtliche Dur-, Moll­ oder Kirchentonarten hergestellt werden.
Selbstverständlich können die einsetzbaren Bünde auch eine dreieckige oder eine beliebige andere Querschnitts­ form aufweisen, die dann in entsprechende Aussparungen im Griffbrett eingesetzt bzw. eingesteckt werden können.
Von besonderem Vorteil ist, im Oberklotz des Re­ sonanzkastens Bohrungen oder Aussparungen zur Aufbewah­ rung der nicht benutzten Steckbünde vorzusehen.
Anhand der Zeichnung soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsform das Musikinstrument in Form eines Mono­ chords gemäß der Erfindung näher erläutert werden. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein Musikinstrument gemäß der Erfindung in prinzipieller Darstellung.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht von Fig. 1, und
Fig. 3 zeigt eine Frontansicht von Fig. 1 bzw. Fig. 2 und entspricht der Draufsicht des Oberklotzes.
Wie sich aus der Zeichnung ergibt, besteht das Musikin­ strument in Form eines Monochords aus einem rechteckför­ migen Resonanzkasten 1, der aber auch jede beliebige an­ dere Form aufweisen kann. In dem Resonanzkasten sind in der Resonanzdecke zwei Schallöcher 2, 3 vorgesehen.
Auf der Resonanzdecke ist ein über die gesamte Länge des Resonanzkastens und darüber hinausreichendes Griff­ brett 4 aufgebracht. Über einen Sattel 5 a und einen Steg 5 b ist eine einzelne Saite 6 vom linken, stirn­ seitigen Ende bis zum Windenmechanismus 7 am rechten Ende des Griffbretts gespannt, die mittels eines Hand­ griffes 8 gespannt werden kann.
Im Griffbrett 4 sind im vorderen Bereich, entsprechend einem Tonumfang von eineinhalb Oktaven und im Abstand von je einem halben Ton, kreisabschnittförmige Ausspa­ rungen 9 vorgesehen. In diese Aussparungen können aus zylindrischen Stäbchen 10 und einer Griffvorrichtung 11 bestehende Steckbünde eingesteckt werden, derart, daß ein konvexer Teil 12 die Fläche des Griffbretts über­ ragt. Durch Drücken der Saite auf die überragenden kon­ vexen Teile der Steckbünde kann der entsprechende Ton erzeugt werden.
Die Anordnung der im Griffbrett 4 eingesteckten Steck­ bünde kann jederzeit vorgenommen werden, wobei durch Umstecken der Steckbünde sämtliche Dur-, Moll- oder Kirchentonarten hergestellt werden können.
Zur Aufbewahrung der nicht benötigten Steckbünde können am sattelseitigen Oberklotz 14 mehrere Aussparungen oder Bohrungen 13 vorgesehen sein, in welche die nicht be­ nötigten Steckbünde eingesteckt werden.

Claims (4)

1. Musikinstrument in Form eines Monochords, bestehend aus einem Resonanzkasten mit darauf befestigtem Griff­ brett und einer darübergespannten Saite, die durch einen Windenmechanismus, seitständigen Wirbel bzw. durch eine Gitarrenmechanik gespannt werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die im Abstand von je einem Halbton voneinander im Griffbrett angeordneten Bünde einsetz- und entfern­ bar sind.
2. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bünde als Steckbünde in Form von zylindrischen Stäbchen (10) mit an einem Ende angeordneter Griffvorrichtung (11) ausgebildet sind, die in entsprechende, kreis­ abschnittförmige Aussparungen (9) im Griffbrett (4) ein- bzw. umsteckbar sind, derart, daß ein konvexer Teil (12) des Steckbundes die obere Fläche des Griff­ bretts (4) überragt.
3. Musikinstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bünde einen dreieck- oder rechteckförmigen Querschnitt aufweisen und in entsprechende, dreieck- oder rechteckförmige Aussparungen in dem Griffbrett (4) ein- und umsteck­ bar sind.
4. Musikinstrument nach Anspruch 1, 2 oder 3, da­ durch gekennzeichnet, daß im sattelseitigen Oberklotz (14) des Zargenkranzes Boh­ rungen (13) oder Aussparungen zur Aufnahme der nicht benutzten Steckbünde vorgesehen sind.
DE3705625A 1986-04-02 1987-02-21 Expired DE3705625C2 (de)

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DE3705625C2 DE3705625C2 (de) 1989-03-16

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