DE880274C - Spielzeug in Form eines Tieres, das mittels eines eingebauten Triebwerkes Galoppbewegungen nachahmt - Google Patents
Spielzeug in Form eines Tieres, das mittels eines eingebauten Triebwerkes Galoppbewegungen nachahmtInfo
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- DE880274C DE880274C DEQ205A DEQ0000205A DE880274C DE 880274 C DE880274 C DE 880274C DE Q205 A DEQ205 A DE Q205A DE Q0000205 A DEQ0000205 A DE Q0000205A DE 880274 C DE880274 C DE 880274C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H11/00—Self-movable toy figures
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Spielzeug in Form eines Tieres, das mittels eines eingebauten Federmotors
Galoppbewegungen nachahmt, indem sich die Vorder- und Hinterbeine abwechselnd so einander
nähern und entfernen, daß eine galoppähnliche Vorwärtsbewegung zustande kommt.
Es sind Tierfiguren von Vierfüßlern bekannt, die durch ein eingebautes Federtriebwerk in Bewegung
gesetzt werden können, um eine langsame Gangart des betreffenden Tieres oder ein Hüpfen eines
Kaninchens nachzuahmen. Hierbei werden durch das Triebwerk lediglich die Beine bzw. deren Glieder
bewegt, während der Rumpf des Tieres volkommen starr ausgebildet ist.
Mit den bekannten Mitteln kann jedoch die Bewegung eines galoppierenden Tieres, z. B. eines
Pferdes oder Hundes, nicht nachgeahmt werden. Beim Galopp werden im Gegensatz zur langsamen
Gangart nicht nur die Beine und etwa der Kopf des Tieres bewegt, sondern der Rumpf ist wesentlich
mitbeteiligt, indem sich das Tier abwechselnd zunächst auf die Hinterbeine stützt und seinen Körper
nach vorn wirft und in seiner ganzen Länge streckt, worauf es sich in der nächsten Bewegungsphase auf
Claims (1)
- die Vorderbeine stützt, den -Rücken krümmt unc dabei die Hinterbeine den Vorderbeinen nähert. Es wurde nun gefunden, daß das Tier beim Galopp nach Art eines Verbundpendels arbeitet und diese Gangart am besten so nachgeahmt werden kann, daß sowohl der Vorderteil des Tierkörpers, also Kopf, Hals, Vorderrumpf und Vorderbeine, als auch der hintere Rumpfteil mit den Hinterbeinen um den mittleren Rumpfteil gegenläufig schwingen können, ίο Nach der Erfindung wird dies dadurch ermöglicht, daß der Vorder- und der Hinterteil der Tierfigur an dem im mittleren Rumpfteil sitzenden Gehäuse des Motors angelenkt sind und mittels eines Exzentergetriebes in gegenläufige Schwenkbewegungen versetzt werden. Als Exzentergetriebe kann zweckmäßig eine Kurbelwelle verwendet werden, die mit ihren beiden gekröpften Enden in Nuten der schwingenden Körperteile eingreift.Nach einem weiteren Erfindungsmerkmal ist jeder Huf zur Erleichterung der Vorwärtsbewegung ■ mit einem Rädchen versehen, das sich bei einer Rückwärtsbewegung des betreffenden Beines selbsttätig bremst. *In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigtFig. ι eine Seitenansicht eines Pferdes gemäß· der Erfindung,Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Tierkörper der Fig. i,
Fig. 3 eine Einzelheit.Der vordere Teil des Pferdes des Ausführungsbeispieles besteht aus den beiden Hohlteilen ι und 2, die aus thermoplastischem Werkstoff bestehen können und miteinander fest verbunden sind; entsprechend besteht der hintere Körperteil aus den beiden miteinander verbundenen Hohlteilen 3 und 4. Im Innern des Rumpfes ist ein kleiner Federmotor 7 untergebracht, der eine Kurbelwelle 10 betätigt. Im Gehäuse des Motors 7 sind in größerer Entfernung voneinander und etwa in der gleichen Höhenlage die Stifte 8 und 9 vorgesehen, die zur Lagerung der vorderen und hinteren Rumpfteile dienen, und zwar ist der vordere Rumpfteil 1, 2 mittels der Lageransätze 5 mit dem Stift 8 und der hintere Rumpfr teil 3, 4 mittels der Lageransätze 6 mit dem Stift 9 verbunden.Als Exzentergetriebe dient beim Ausführungsbeispiel eine vom Federmotor 7 getriebene Welle 10, die an beiden Enden mit je einer Kurbel 11 bzw. 13 versehen ist. Die Kurbel 11 greift in eine von außen nicht sichtbare Nut 12 im Hohlteil 2 des vorderen Körperteiles ein, während die Kurbel 13 in eine entsprechende Nut 14 im Hohlteil 3 des hinteren Körperteiles eingreift. Die Feder des Motors 7 wird mittels eines Schlüssels 15 aufgezogen, der durch ein Loch 17 im Hohlteil 1 auf eine Vierkantwelle 16 aufgesetzt werden kann.In den die Hufe bildenden Enden der Beine sind kleine Rädchen 18 vorgesehen, deren Achsstifte 19 sich in Nuten 20 drehen können; diese Rädchen können sich außerdem in Aushöhlungen 21 verschieben, die in die Hufe eingearbeitet sind. Die Nuten 20 und die Aushöhlungen 21 sind so angeordnet, daß sich die Rädchen bei Vorwärtsbewegungen des betreffenden Beines frei drehen können und dabei die in Fig. ι in ausgezogenen Linien dargestellte Lage einnehmen; sobald die Beine jedoch nach rückwärts zu gehen suchen, werden die Rädchen 18 gegen die Wände der Aushöhlungen 21 gedrückt und dadurch blockiert. Das Gehäuse des Federmotors 7, das den Mittelteil des Tierkörpers bildet, trägt ferner einen Ansatz 22, der zum Tragen eines Reiters dienen kann und den zum Einbau der Welle 10 im Gehäuse vorgesehenen Ausschnitt 23 abschließt (Fig. i, 2).Die Arbeitsweise des Spielzeuges ist so, daß' die umlaufende Welle 10 mittels ihrer Kurbeln 11 und 13 entgegengesetzt verlaufende Schwenkbewegungen des vorderen und hinteren Teiles des Pferdes bewirken, wodurch diese Teile abwechselnd in die in Fig. ι mit ia und 3° bzw. mit i6 und 36 bezeichneten Stellungen gebracht werden. Bei dieser Bewegung verhindern die Rädchen 18 ein Zurückweichen der Vorder- und Hinterbeine und gewährleisten dadurch die Vorwärtsbewegung des Pferdes.Die Kurbeln 11 und 13 der Welle 10 sind entsprechend Fig. ι und 2 so· zueinander versetzt, daß eine leichte Überlagerung der Bewegungen der Vorder- und Hinterbeine erzielt wird. Diese soll wie beim Galopp eines Pferdes in der Weise erfolgen, daß die Bewegung des Vorderteiles des Tierkörpers von der Stellung i6 in die Stellung ia bereits eingeleitet ist, wenn die Bewegung des Hinterteiles von der Stellung 3° in die Stellung 3& einsetzt. Bei entsprechender Wahl des Winkels zwischen den beiden Kurbeln lassen sich auch eigenartige Bewegungen, wie Sprünge wilder oder junger, nicht dressierter Pferde und Rückwärtsbewegungen nachahmen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT2716838X | 1950-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE880274C true DE880274C (de) | 1953-06-18 |
Family
ID=11435804
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEQ205A Expired DE880274C (de) | 1950-10-26 | 1951-10-24 | Spielzeug in Form eines Tieres, das mittels eines eingebauten Triebwerkes Galoppbewegungen nachahmt |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2716838A (de) |
| DE (1) | DE880274C (de) |
| FR (1) | FR1044133A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3254442A (en) * | 1963-05-16 | 1966-06-07 | Robert K Ostrander | Doll with independently articulated buttocks |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS5830493U (ja) * | 1981-08-26 | 1983-02-28 | 株式会社トミー | 走行玩具 |
| US11103800B1 (en) * | 2017-02-17 | 2021-08-31 | Hasbro, Inc. | Toy robot with programmable and movable appendages |
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| DE449132C (de) * | 1927-09-05 | Oswald Schoettel | Schreitbewegungen ausfuehrende Spielzeugfigur | |
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| US1670060A (en) * | 1926-03-16 | 1928-05-15 | Mcvety Toy Company | Animated toy |
-
1951
- 1951-10-23 US US252592A patent/US2716838A/en not_active Expired - Lifetime
- 1951-10-24 DE DEQ205A patent/DE880274C/de not_active Expired
- 1951-10-25 FR FR1044133D patent/FR1044133A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2716838A (en) | 1955-09-06 |
| FR1044133A (fr) | 1953-11-16 |
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