DE48221C - Ringelspiel mit trabenden oder galoppirenden Pferden - Google Patents
Ringelspiel mit trabenden oder galoppirenden PferdenInfo
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- DE48221C DE48221C DENDAT48221D DE48221DA DE48221C DE 48221 C DE48221 C DE 48221C DE NDAT48221 D DENDAT48221 D DE NDAT48221D DE 48221D A DE48221D A DE 48221DA DE 48221 C DE48221 C DE 48221C
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- 241000283086 Equidae Species 0.000 title claims description 9
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63G—MERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
- A63G1/00—Roundabouts
- A63G1/30—Roundabouts with seats moving up-and-down, e.g. figure-seats
Landscapes
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
In beifolgender Zeichnung zeigen Fig. 1, 3 und 4 in Oberansicht die Plattform des Ringelspiels
mit ihren verschiedenen Einrichtungen. Fig. 2 ist eine Einzeldarstellung der Daumenscheiben,
welche die Bewegung der auf Zahnkränzen befestigten Pferde veranlassen. Ferner ist Fig. 5 ein Querschnitt und Fig. 6 eine Seitenansicht
bezw. ein Längsschnitt eines Pferdes des Ringelspiels.
!Fig. 7 zeigt die Einrichtung eines gelenkartig
mit dem Rumpf des Pferdes zu verbindenden Beines.
Der' Antrieb des Ringelspiels erfolgt entweder durch einen bei X aufzustellenden Motor
oder ein Zugthier.
Der Motor treibt eine Welle A, Fig. 1, an, deren Zahnrad C mit einem Rad C1 auf der
Welle B in Eingriff steht; durch diese beiden Wellen werden vier Zahnräder DDD1D1,
Fig. ι und 2, angetrieben, von denen letztere mit den Zahnkränzen E E. und erstere mit den
Zahnkränzen F F, Fig. 3 und 5, in Eingriff
stehen. Auf den Zahnkränzen EE, Fig. 3, 5 und 6, sind bei galoppirenden Pferden das
linke Vorderbein α und rechte Vorderbein c und auf den Zahnkränzen FF, Fig. 3, 5 und 6,
das linke Hinterbein b und rechte Hinterbein d befestigt; bei trabenden Pferden wird an den
Zahnkränzen FF das linke Vorderbein b und rechte Hinterbein d und an den Zahnkränzen
E E das rechte Vorderbein c und linke Hinterbein α befestigt (Fig. 3 und 5).
Die gelenkartige Anbringung geschieht, wie aus Fig. 6 ersichtlich, in folgender Weise:
Für den Galoppgang der Pferde geht das durch die Zapfen h h an dem Zahnkranz E
befestigte Bein c gemäfs der fortschreitenden Bewegung des Zahnkranzes nach vorn, wobei
der Schlitz i eine Neigung des Beines nach vorn und hinten zuläfst; auch an dem Rumpf
des Pferdes ist das Bein durch Gelenkstifte h angebracht, und eine Neigung nach vorn und
hinten wird ebenfalls durch einen Schlitz ermöglicht. Eine gleiche Bewegung macht das
Bein d; es kann einer der Schlitze i fortfallen. Die gelenkartige Anbringung der vier Beine ist
beim Galoppgang die gleiche. Fig. 7 veranschaulicht die Einrichtung für den Trabgang.
Hiernach, wird das Hinterbein d an dem Zahnkranz
F durch einen Zapfen h befestigt und der. Schlitz i gestattet das Neigen des Beines
nach vorn und hinten, sowie das Ausschreiten desselben. Die Anbringung des Beines am
Rumpf ist eine ähnliche. Auch für den Trabgang ist die gelenkartige Anbringung der vier
Beine dieselbe. Um die Bewegung der Beine nach vorn und hinten zu veranlassen, müssen
die Schlitze i eine besondere Form erhalten und nach der Länge der Beine des Pferdes
bestimmt werden.
In den Fig. 31 und 41 bezeichnen die Buchstaben
abcd die Stellen, an denen sich die
Beine des Pferdes befinden, wenn dasselbe einen halben Schritt gethan hat.
Um das Umlaufen der Zahnkränze E E und FF, Fig. 3 und 5, zu erleichtern, werden
auf den Böcken G, Fig. 3, 5 und 8, Rollen H vorgesehen, die sich um die festen
Achsen K drehen, welche in den durch Schrauben M befestigten Tragestücken L stecken. Die
Zahnräder D1D1 wirken abwechselnd auf die
Zahnkränze EE und die Räder D D in gleicher
Weise auf die Zahnkränze .FjF ein. Der Durchmesser
der Räder D D Z)1 D1 richtet sich stets
nach der den Zahnkränzen zu ertheilenden Geschwindigkeit. Je weiter der Schritt sein
soll, den die Pferde machen, desto weiter sind die Zähne der Zahnkränze und Antriebe von
einander entfernt, und umgekehrt.
Fig.- 4 und 41 zeigen die Plattform P, welche
die Zahnkränze bedeckt; in den an den einzelnen Brettern der Plattform gebildeten Fugen
laufen die Beine abcd der Pferde.
Es kann eine Anzahl Pferde durch Wagen ersetzt werden, die von Pferden gezogen werden,
und deren Räder ebenfalls in den Fugen laufen. Um die Einrichtung des Ringelspiels
zu vereinfachen, kann man entweder trabende oder galoppirende Pferde anbringen. Für den
Galoppgang werden nur zwei Beine an den Zahnkränzen EE oder FjF befestigt, ein
Vorder- und ein Hinterbein; die beiden Vorderbeine werden ebenso wie die Hinterbeine durch
Stangen verbunden und die beiden an den Zahnkränzen nicht befestigten . Beine rollen
mittelst Unterlagsröllchen auf der Plattform. Für den Trabgang werden die Vorder- oder
Hinterbeine unabhängig an den Zahnkränzen EE oder FF befestigt, und zwar wird das
linke Vorderbein mit dem rechten Hinterbein und das' rechte Vorderbein mit dem linken
Hinterbein verbunden, während die an den Zahnkränzen nicht befestigten Beine mit ihren
Rollen auf der Plattform laufen. Das Ringelspiel kann erforderlichenfalls nach beiden Richtungen
laufen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Ringelspiel mit stillstehender Plattform, bei welchem eine trabende oder galoppirende Gangart der Pferde dadurch herbeigeführt wird, dafs die gelenkartig mit dem Rumpfe verbundenen Beine der Pferde entsprechend der zu erzielenden Gangart mit unter der Plattform liegenden Zahnkränzen verbunden sind, die durch Daumenscheiben ruckweise angetrieben werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE48221C true DE48221C (de) |
Family
ID=323213
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT48221D Expired - Lifetime DE48221C (de) | Ringelspiel mit trabenden oder galoppirenden Pferden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE48221C (de) |
-
0
- DE DENDAT48221D patent/DE48221C/de not_active Expired - Lifetime
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