DE8802066U1 - Zusatzvorrichtung für eine Schere - Google Patents

Zusatzvorrichtung für eine Schere

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/04Guards or sheaths for scissors, e.g. combined with manicuring appliances

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Description

Michael Ulimann
4400 Münster
Zusatzvorrichtung für eine Schere
Die Erfindung betrifft eine Zusatzvorrichtung für eine Schere, um Materialien wie Papier, Pappe, Kunststoffolie, Metallfolie, Stoffe und Gewebe zu schneiden.
Um zu einem Rand des zu schneidenden Materials eine dazu im Winkel stehende neue Schneidekante zu schneiden, ist es üblich, die neue Schneidelinie auf dem Material durch eine Winkelmessung zu ermitteln und mit Hilfe eines Lineals vorzuzeichnen. Entlang dieser vorgegebenen Linie wird anschließend das Material mit Hilfe der Schere zerschnitten.
Dieses Vorgehen ist zeitaufwendig und erfordert verschiedene Zusatzgeräte. Das Anlegen eines Winkelmessers ist sehr umständlich, weiterhin ergeben sich leicht Fehlerquellen, wenn schnell gearbeitet werden muß. Auch ist es erforderlich, die neue Schneidelinie mit Hilfe eines Zeichenstiftes aufzuzeichnen. Nachteilig ist, daß diese Linie später auf dem zerschnittenen Material zu sehen ist, da mit Hilfe einer Schere Material lediglich getrennt und nicht um die Breite des Striches verkürzt wird. Bei dem Schneiden von Winkeln in der herkömmlichen Art ist es erforderlich, neben der Schere weitere Gegenstände zur Hand zu haben, nämlich einen Winkelmesser, ein Lineal und einen Zeichenstift. Diese Gegenstände liegen alle getrennt vor, Unordnung kann schnell auftreten.
2 *
Be stellt sich daher die erfindungsgemäfte Aufgabe, eine Zusatzvorrichtung zu einer Schere herzustellen, mit der es !9öc|li6h ist, das Schneidematerial mit einem seiner Materialränder einfach e. anzulegen, daft die Scherenschenkel einen beliebigen, vorzuwählenden Winkel zwischen O und 180° (Altgrad) zu dem entsprechenden Materialrand einnehmen und längs dieser neuen Schnittlinie problemlos geschnitten werden kann. Wichtig ist, daß die Vorgabe des Winkele schnell und beliebig häufig wiederholbar einzustellen ist und eine Beschädigung des zu schneidenden Materials durch vorgezeichnete Linie entfallen soll. Durch hohe Reproduzierbarkeit und schnelles, aber sehr zuverlässiges Winkelmessen und entsprechendes Schneiden wird Zeit gespart und der Ausschuft an verschnittenem
Material minimiert.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß entsprechend einer Zusatzvorrichtung für eine Schere dadurch gelöst, indem diese Zusatzvorrichtung aus einer mit einem der beiden Scherenschenkel verbundenen Leiste, deren Flachseite quer zur Schneidebewegungsrichtung der Scherenschenkel liegt, und aus einer auf der Leiste verschiebbaren, entlang der Leistenachse angeordneten Schneidegutanlage, die in jeder Verschiebestellung gegenüber der Leiste zur Achsenrichtung verdrehbar ist, besteht. Mit Hilfe einer derartigen Vorrichtung lassen sich Materialien problemlos so schneiden, daß bestimmte und beliebige Winkel zu schon vorliegenden Materialrändern neu geschnitten werden können. Dabei wird der Winkel einmal durch die Schneidegutanlage vorgegeben und kann beliebig häufig mit einer extremen Zuverlässigkeit wiederholt als Anlage für neu zu schneidendes Material verwandt werden. Gerade beim Zuschneiden von drehsymmetrischen Gegenständen lassen sich mit Hilfe dieser Vorrichtung in sehr kurzer Zeit reizvolle und sehr exakt abgestimmte Schnittmuster erstellen. Der gesamte Schneideprozeß, der von der Winkelvorwahl sich bis zu dem letztenälichen Zerschneiden des Materials erstreckt* wird
zeitlich beträchtlich verküret und let niüht auf veeschieclene, getrennt voneinander vorliegende Gegenstände angewiesen. Gerade das Zerschneiden von kleineren Materialien ist besonders geeignet. Hierbei seien unter kleineren Materialien Materialflächen verstanden, deren Kantenlängen gleich oder kleiner als die Länge der SchneAdeuchenkel der Schere sind.
Bin weiteres Ausführungsbeispiel besteht darin, daß die
*° Leiste und die Schneidegutanlage abnehmbar an der Schere &psgr; befestigt sind, wobei eine Halterung, die wenigstens
■; einen Teil eines der Scheren-Handschenkel umfaßt, die
Leiste mit der Schere verbindet. Die Abnehmbarkeit hat den großen Vorteil, daß sich eine derartige Zusatzvorrichtung leicht und bequem an eine beliebige, schon im Haushalt oder in dem entsprechenden Unternehmen vorliegende Schere befestigt werden kann. Dadurch ist eine
■&lgr; beträchtliche Reduzierung der Gesamtkosten zu erwarten,
H da bekanntlicherweise gute Scheren wegen des erforderli-
chen Schliffes und der exakten Verarbeitung kostenaufwendig sind.
Um die abnehmbare Zusatzvorrichtung konkret zu gestalten, ist es vorteilhaft, daß die Halterung den Scheren-Handschenkel U-förmig umfaßt, wobei einer der U-Schenkel der ;f. Halterung mit der Leiste verbunden ist, und daß die Ver-
bindung der U-Schenekl eine in Richtung der Scherenspitze
mindestens Ober das Scherenkreuz ragende Zunge besitzt, die durch eine Zungenhalterung, vorzugsweise einen die Zunge und das Scherenkreuz umfassenden Bügel, die Zunge! mit der Schere kraftschlüssig verbindet. Anstelle des Bügels läßt sich durchaus auch eine Klammer verwenden. Auch kann an der Schere schon eine Steckvorrichtung spie* in die die Zunge selbst wiederum eingeführt wird. Dauärch kann auf eine zusätzliche Befestigung mit Hilfe eines Bügels verzichtet werden. Auch kann der Ü-Schenkel der Halterung nach der Befestigung em der Schere den Scheren-
handschenkel mit Hilfe einer simplen und einfachen Vorrichtung sichernd und wieder lösbar festhalten.
Es ist vorteilhaft, wenn die Zusatzvorrichtung eine Schneidegutanlage besitzt, die aus wenigstens einem L-förmigen Winkelstück besteht und mit einer parallel zu einem der Winkelschenkel verlaufenden und damit verbundenen Strebe einen Zwischenraum bildet, so daß» die Schneidegutanlage auf die Leiste aufsteckbar ist.
Auch kann die Zusatzvorrichtung so gestaltet sein, daß \ die Leiste symmetrisch aufgebaut ist und daß die Schneidegutanlage aus zwei symmetrischen Winkelstücken besteht, wobei die Strebe durch ein Winkelstück ersetzt ist. Hierdurch ergibt sich der große Vorteil, <3nß die Schere samt Zusatzvorrichtung von beiden Seiten aus zu betätigen ist. j Es wird somit kein wesentlicher Unterschied zwischen f
Linkehändern und Rechtshändern bei der Benutzung gemacht. Weiterhin ist vorteilhaft, daß die Schneidegutanlage wegen ihrer Aufsteckbarkeit abzunehmen ist und um 180° gedreht wieder auf die Leiste aufschiebbar ist. Hierdurch ergibt es eich, daß bei bestimmten Winkeln, z. B. Winkel im Bereich von 90 - 180°, das entsprechende Abmessen und Zuschneiden erleichtert wird.
Damit problemlos der einzustellende Winkel abzulesen ist, ist es vorteilhaft, daß die Winkelschenkel, die parallel zu der Plachseite der Leiste verlaufen, Aussparungen besitzen, an deren Ränder Skalen mit Winkeleinteilungen angeordnet sind. Bs ist jedoch auch möglich, daß sich die entsprechende Winkelskala im Randbereich der Schneidegutanlage befindet und lediglich die Verschiebung gegenüber einer Kante der Leiste gemessen wird. Ob die Skala mit Winktleinteilung gerade oder gebogen verlauft/ iat von fall zu Fall zu entscheiden; die gleichmäßige Verteilung der Skalaeinheiten ergibt sich zwangsläufig aus der bogenförmigen Anordnung.
;··;;··;! &igr; &ngr; &igr; ibb
In einem weiteren AusfQhrungsbeispiel ist die Zusatzvorrichtung derart gestaltet, daß die Leiste rechteckig ist und die Schneidegutanlage mit seinen verbundenen Winkelstücken oder mit seinem Winkelstück und der damit verbundenen Strebe die Leiste so umfaßt, daß der parallel zur Flachseite der Leiste verlaufende Winkelschenkel von der Schere wegweist. Durch diese Anordnung der Schneidegutanlage und der Leiste ergibt sich die Möglichkeit, daß die Zusatzvorrichtung weiterhin zum Schneiden paralleler Streifen geeignet ist. Hierbei kann die Breite der parallelen Streifen beliebig gewählt werden, sie ist lediglich durch die Ausmaße der Breite der Leiste begrenzt.
Weiterhin kann die Zusatzvorrichtung so ausgebildet sein, daß die Sehneidegutanlage trapezförmig ist und eine spitzwinklige Ecke besitzt, wobei die spitzwinklige Ecke durch den Teil der Schneidegutanlage gebildet wird, der zur Scherenspitze weist. Dieses ist dann vorteilhaft, wenn Skalen auf der Leiste problemlos abgelesen werden sollen. Hierdurch wird das Abdecken der Leiste gering gehalten.
Um reproduzierbar Materialien zu schneiden, ist es vorteilhaft, daß die Leiste an der zum Schneideschenkel gelegenen Kante eine Längenskala trägt. Ebenso kann die Schneidegutanlage eine Längenskala tragen. Mit Hilfe dieser Längenskalen lassen sich schnell und problemlos z. B. Vielecke als auch Sterne schneiden. Die entsprechend vorgewählten Längen samt dem entsprechenden Winkel sind einfach und problemlos abzulesen. Die Längenekala auf der Leiste gestattet es, die Schnittlänge vorzuwählen und gezielt die Länge zu schneiden. Die Längenekala auf der Schneidegutanlage ermöglicht es, die Aneatzstelle der neuen Schnittlinie durch tin abmessendes Anlegen an die Schneidegutanlage vorzubestimtnen und auch die zuvor geschnittenen Kanten zu kontrollieren.
Om stets die Skaleneinteilung der Leiste sehen zu können, ist es vorteilhaft, daß die Winkelanlage aus durchsichtigem Material mit aufgedruckten Skalen besteht. Die zu verwendenden Materialien können beliebige Kunststoffe sein. Auch ist es möglich, aus Hartpappe bestehende Zusat&zgr;vorrichtungen herzustellen. Ebenso ist es denkbar, Metalle in Form von dünnen Blechen als Material zu benutzen.
IM einen Parallelschnitt gleichzeitig mit einem Winkelschnitt zu kombinieren, ist es vorteilhaft, daß neben der Schere eine weitere Schere auf der von der Leiste wegweisenden Seite parallel angeordnet ist.
Beispielhaft wird in der Zeichnung eine Ausführungsform dargestellt. Es zeigen im einzelnen die Figuren:
Figur 1 eine dreidimensionale Darstellung der funktions-
mäMc^n Zusatzvorrichtung,
20
Figur 2 eine dreidimensionale Darstellung der Schneidegutanlage aus der Figur 1,
Figur 3 eine dreidimensionale Darstellung der in der Figur 1 dargestellten Leiste und
Figur 4 eine dreidimensionale Darstellung der Leiste und der Sehneidegutanlage aus der Figur 1 zum Parallelschnitt zusammengesteckt. 30
Die Figur 1 zeigt im tiberblick eine Zusatzvorrichtung
100, die an einer handelsüblichen Schere 9 angebracht ist.
Die Zusatzvorrichtung 100 besteht aus einer im wesentlichen rechteckigen Leiste 1 mit einer Halterung 7 und aus einer trapezförmigen Schneidegutanlage 6, deren Längssei-
ten 29 und 29' parallel verlaufen und die eine schräg verlaufende Querseite 27 besitzt. Dagegen steht die andere Querseite 28 senkrecht auf den Längsseiten 29 und 29·.
Wie aus der Figur 2 zu sehen ist, setzt sich die Schneidegutanlage aus zwei Winkelstücken 15 und 15* zusammen» die durch drei Stege 26, 26' und 26" miteinander verbunden sind. Die Stege befinden sich an den Ecken, die durch die Längsseiten 29 und 29' und die schräglaufende Querseite 27 gebildet werden und an der gesamten senkrecht zu den Längsseiten stehenden Querseite 26. Die Stege halten die Winkelstücke 15 und 15' soweit auseinander, daft ein Zwischenraum gebildet wird, in den die Leiste 1 einsteckbar ist. Je ein Winkelstück, die zueinander spiegelsymmetrisch sind, besteht aus zwei senkrecht aufeinander stehenden, ungleichen Winkelschenkel 16 und 16*. Einer der Winkelschenkel 16 verläuft parallel zu der Leiste 1 und bildet die trapezförmige Fläche der Schneidegutanlage
6. Der andere Winkelschenkel ist klein ausgebildet und erstreckt sich bezüglich seiner Länge etwa von dem Scherenkreuz 12 bis zur Scherenspitze 11. An diesen Winkelschenkel 16* ist eine Längenekala 24 aufgetragen. Der großflächige Winkelschenkel 16 besitzt dagegen eine Aussparung 21 mit einem Rand 22, an dem eine Skala 23 zur Winkelmessung angebracht ist. Um die Abstände der Markierungen gleichmäßig aufzuteilen, ist die Aussparung S-förmig auegebildet.
Die Figur 3 zeigt eine Leiste 1, die eine rechteckige
Fläche besitzt. Eine zur Schere 9 weisende Kante 19 trägt eine Längenskala 20. Die andere gegenüberliegende Längsseite besitzt einen Streifen, mit Hilfe dessen die Winkelstellung der Schneidegutanlage 6 zur Leiste 1 abgelesen werden kann. An derselben Kant« 19# an der die Lflngenskala 20 sich befindet, besitzt die Leiste 1 an ihrem der Scherenepifcze 11 wegweisenden Teil die Halterung
7. Diese Halte rung &Iacgr; ist U-förmig auegebildet und besteht aus sswei parallelen U-Schenkeln 10 und 1OS die durch eine senkrecht dazu stehende Verbindung 30 miteinander verbunden sind. Diese Verbindung 30 besitzt eine in Richtung der Scherenspitze 11 weisende, etwas über das Scherenkreuz 12 ragende Zunge 13.
In der Figur 1 ist die an der Schere 9 montierte Zusatzvorrichtunq 100 zu sehen. Dabei ist die Schneidegutanlage 6 auf die Leiste 1 aufgesteckt/ indem die Leiste 1 in den durch die Winkelstücke 16 und die Stege 26, 26' und 26" gebildeten Zwischenraum geschoben wurde. Die Leiste 1 ist an der Schere 9 mittels der Halterung 12 reversibel befestigt, die mit den U-Schenkeln 10 und 10* und der Verbindung 30 des U-Schenkele sinnvollerweise den oberen Scheren-Handschenkel 8 umfaßt. Die Halterung 7 wird auf den Scheren-Handschenkel 8 aufgeschoben. Um diese Halterung 7 nun an der Schere zu fixieren, wird auf die Zunge 13 und die in diesem Augenblick im geschlossenen
Zustand befindliche Schere 9 eine Zungenhalterung 14
geschoben, die als Bügel die Zunge 13 und das Schenkelkreuz 12 aneinanderpreßt. Dabei ist von Bedeutung, daß dieser Bügel seitlich größere Ausmaße aufweist als die Schere im geschlossenen Zustand besitzt. Dadurch wird gewährleistet, daß auch bei einem öffnen der Schere der Bügel nicht hinderlich for die Bedienung der Schere ist.
Die Figur 4 zeigt die Leiste 1 und die Schneidegutanlage 6, die derart ineinander gesteckt sind, daß ein paralleler Verlauf zwischen der Schneidebewegungsrichtung 3 und dem kurzen Winkelschenkel 16* vorliegt. Durch ein paralleles Verschieben der Sehneidegutanlage 6 zu der Leiste ist es möglich, unterschiedliche Parallelabstände zu der Schneidebewegungsrichtung 3 zu bilden. Das Gegeneinanderverschieben von Leiste 1 und Schneidegutanlage 6 ist durch die Ausmaße der Leiste 1 begrenzt.
&bull; · · tit ·&idiagr;&idiagr;&idiagr;
Eine Zueatzvorclchtung gemäft der Erfindung ermöglicht es, in vielfältigen Einsatzbereichen ein gezieltes Schneiden vorgegebener Winkel durchzuführen. Hierbei ist besonders hervorzuheben, daft keine Striehmuster auf dem zu schnei» denden Material vorgelegt werden müssen. Weiterhin ist der gesamte Meßvorgang extrem stark verkürzt, wodurch sich Zeitersparnis ergibt. Darüber hinaus lassen sich durch die variable Einstellung gut reproduzierbare Winkel einstellen, so daft nicht damit zu rechnen ist, Abfallmengen in Form von verschnittenen Mustern vorliegen zu haben.
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10 Bezuqflzeichenllatai
130 Zusatzvorrichtung
1 Leiste
2 Flachseite
3 Schneidebewegungsrichtung
4 Scherenschenkel
5 Leistenachse
6 Sehneidegutanlage
7 Halterung
8 Scheren-Handschenkel
9 Schere
10, 10· Ü-Schenkle
11 Scherenspitze
12 Scherenkreuz
13 Zunge
14 Zungenhai te rung
15, 15' Winkelstück
16, 16* Winkelschenkel
17 Strebe
18 Schneideschenkel
19 Kante
20 Längenskala
21 Aussparung
22 Rand
23 Skala
24 Längenskala
25 spitzwinklige Ecke
26 Steg
27 vordere Querseite
28 hintere Querseite
35 29, 29' Längsseite
30 Verbindung der U-Schenkel
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&bull; ■ a

Claims (12)

Al Schutzansprflchfei
1. Zusatzvorrichtung für eine Schere, bestehend aus einer mit einem der beiden Scherenschenkel (4) verbundenen Leiste (1), deren Flachseite (2) quer zur Schneidebewegungsrichtung (3) der Scherenschenkel (4) liegt, und
aus einer auf der Leiste (1) verschiebbaren, entlang der Leistenachse (5) angeordneten Schneidegutanlage (6), die in jeder Verschiebestellung gegenüber der Leiste (1) zur Achsenrichtung (5) verdrehbar ist.
2. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daft die Leiste (1) und die Schneidegutanlage (6) abnehmbar an der Schere (9) befestigt sind, wobei eine Halterung (7), die wenigstens einen Teil eines des Scheren-Handschenkel (8) umfaßt, die Leiste (1) mit der Schere (9) verbindet.
3. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halterung (7) den Scheren-Handschenkel (8) U-förmig umfaßt,
wobei einer der U-Schenkel (10) der Halterung (7) mit der Leiste (1) verbunden ist, und daß die Verbindung der U-Schenekl (20) eine in Richtung der Scherenspitze (11) mindestens über das Scherenkreuz (12) ragende Zunge (13) besitzt, die durch eine Zungenhalterung (14), vorzugsweise einen die Zunge (13) und das Scherenkreuz (12) umfassenden Bügel, die Zunge (13) mit der Schere (9) kraftschlüssig verbindet.
4. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlage (6) aus wenigstens einem L-förmigen
A2
1 Winkelstück (15) mit Winkelschenkeln (16) besteht und mit einer parallel zu einem der Winkelschenkel (16) verlaufenden und damit verbundenen Strebe (17) einen Zwischenraum bildet/ so dal!» die Schneidegutanlage (6) auf die Leiste (1) aufsteckbar ist.
5. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
; daß die Leiste (1) symmetrisch aufgebaut ist und daß
, 10 die Schneidegutanlage (6) aus zwei symmetrischen
Winkelstücken (15 und 15') besteht, wobei die Strebe
\ (17) durch ein Winkelstück (15·) ersetzt ist.
6. Zusatzvorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Winkelschenkel (16), die parallel zu der
Flachseite (2) der Leiste (1) verlaufen, Aussparungen
j (21) besitzen, an deren Ränder (22) Skalen (23) mit
Winkeleinteilungen angeordnet sind. 20
7. Zusatzvorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Leiste (1) rechteckig ist und die Schneidegutanlage (6) mit seinen verbundenen Winkelstücken (15 und 15') oder mit seinem Winkelstück (15) und der damit verbundenen Stiebe (17) die Leiste (1) so umfaßt, daß der parallel zur Plachseite (2) der Leiste (1) verlaufende Winkelschenkel (16) von der Schere (9) wegweist.
30
8. Zusatzvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprache, dadurch gekennzeichnet,
&bull; daß die Schr.eidegutanlage (6) trapezförmig ist und
* eine spitzwinklige Ecke (25) besitzt, wobei die
36 spitzwinklige Eck« (25) durch den Teil der schnei- ;| degutanlage (6) gebildet wird, der zur Seherenepltze
\ (11) weist.
* ti \\
A3
9. Äueatevotrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurc. gekennzeichnet,
daft die Leiste (1) an der sum Sehneidesehenkel (18) gelegenen Kante (19) eine LÄngenskala (20) tragt.
10. Zusatzvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daft die Schneidegutanlage (6) eine Längenskala (24)
trfigt.
10
11. Zusatzvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daft die Schneidegutanlage (6) aus durchsichtigem Material mit aufgedruckten Skalen besteht. 15
12. Zusatzvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daft neben der Schere (9) eine weitere Schere auf der von der Leiste (1) wegweisenden Seite parallel angeordnet ist.
DE8802066U 1988-02-18 1988-02-18 Zusatzvorrichtung für eine Schere Expired DE8802066U1 (de)

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