DE879043C - Abschlussorgan fuer Rohrleitungen mit unter Vakuum stehenden Medien - Google Patents

Abschlussorgan fuer Rohrleitungen mit unter Vakuum stehenden Medien

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Publication number
DE879043C
DE879043C DEB14605A DEB0014605A DE879043C DE 879043 C DE879043 C DE 879043C DE B14605 A DEB14605 A DE B14605A DE B0014605 A DEB0014605 A DE B0014605A DE 879043 C DE879043 C DE 879043C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
operating shaft
collar
closing body
sealing surfaces
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Expired
Application number
DEB14605A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHNEIDER BOCHUMER MASCHF A
Original Assignee
SCHNEIDER BOCHUMER MASCHF A
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K41/00Spindle sealings
    • F16K41/14Spindle sealings with conical flange on the spindle which co-operates with a conical surface in the housing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Abschlußorgan für Rohrleitungen mit unter Vakuum stehenden Medien Bei unter Überdruck stehenden Rohrleitungen sind Abschlußorgane, z. B. Ventile, Hähne :oder Schieber, verwendet worden, bei welchen :die mit dem Abschlußkörper über eine Spindel od. dgl. gekuppelte B dienungswelle aus dem Ventilgehäuse unter Zwischenschaltung mehrerer Dichtungen herausgeführt ist. Bei einigen dieser bekannten Bauarten hat man zwecks -Entlastung der in einer Stopfbüchse :angeordneten ,axial zusammenb preßten Packung dieser Packung nach dem Ventilinnern zu eine durch timen Ringkragen :der Bedienungswelle gebildete Dichtung vorgeschaltet, welche bei. geöffnetem Absperrventil durch einen Axialschub der Bedienungsulelle gegen eine Dichtwelle gepreßt wurde. Zwecks Erzielung des Axialgchubes wurden dem Abschlußkörper im Ventilgehäuse Anschlagflächen zugeordnet. Bei anderen Ventilbauarten hat man mehrere iaxial wirksame Dichtungsflächen hintereinandergesehaltet, wobei eine dieser Dichtflächen durch Spindeldrehung den axialen Anpreßdruck erhielt, während andere Dichtflächen ausschließlich federbielastet waren. Auch diese Dichtungen wirkten nur bei geöffnetem Ventil und verhinderten den Austritt des Mediums über das Aibs,chlußorgan bzw.dessen Bedienungswelle. Als Abschlußorgane für unter Vakuum stehende Leitungen sind diese bekannten Bauarten nicht geeignet. Mann hiat weiterhin vorgeschlagen, die Bedllenungswelle mit einem verhältnismäßig breiten Ringkragen zu versehen rund diesen Ringkragen zwischen elastischen Dichtungsscheiben fest einzuspannen. Hierbei sollte in der Schließstellung und in der Offenstellung des Abschlußkörpers eine Abdichtung der Bedienungswelle erzielt werden. Diese axiale Verspannung des Kragens der Bedienungswelle führt zu einem .großen Reibungswiderstand, so daß die Bedienung des Ventils sehr schwierig ist. Andererseits führt diese Taxiale Verspannung zu einem großen. Verschleiß der elastischen Dichtungen, so- daß während des Öffnen- und Schließens des Ventils eine Gewähr für ,einen dichten Abs@chluß nicht besteht. Auch dieses Ventil ist nicht geeignet zum Absperren von unter Vakuum stehenden Medien.
  • Zum Absperren vorn Fettsäure oder anderen Stoffen, die unter Luftabschluß gehalten werden müssen, bedient man sich daher bislang immer noch baulich sehr verwickelter und besonderer Wartung bedürfender Absplerrorgane, bei welchen nie Dichtigkeit durch ein zusätzlich zu den üblichen .Dichtungen vorgesehenes Wassers,chloß herbeigeführt wird. Dieses Wasserschloß besteht in manchen Fällen aus. einem Gefäß mit Flüssigkeit, das ran die Stopfbüchse ,angeschlossen ist. An Stelle des Wassers wird "auch c51 genommen. Diese Bauarten haben aber den Nachteil, daß das Entweichen von Flüssigkeit fortlaufend beobachtet werden muß. Bei unachtsamer Bedienung ist Beine zuverlässige Dichtigkeit nicht zu erreichen.
  • Die Erfindung betrifft nun drin Abschlußorgan für solche Rohrleitungen, die von unter Vakuumstehenden Medien durchströmt uaerden. Es wurde erkannt, d.aßeine besonders zweckmäßige und den Anforderungen weitestgehend genügende Bauart -unter. Verwendung einer Grundbauart, .bei welcher ,die mit dem Abschlußkörper über -eine Spindel cd.,dgl. :gekuppelte Bedienungswelle auf dein Ventilgehäuse unter Zwischensichaltung mehrerer Dichtungen herausgeführt ist, durch die Kombination folgender Merkmale ,erzielt wird: ,a) Der äußere Bereich fider Bsedienungswelle ist in dem Ventilgehäuse in ,einer Packung gelagert, welche in ,einer zwischen Zylinderflächen der Welle .und des Gehäuses ;gebildeten Ringkammer axial eingespannt ist.
  • b) Dias innere Ende der Bedienungswelle besitzt einen Kragen mit an beiden axialen Stirnseiten vorgesehenen Dichtungsflächen, weichen in visier Ringnut des Ventilgehäuses als. Dichtflächen ausgebildefite Gegenflächen zugeordnet sind.
  • fic) Dem Abschlußkörpfier sind zur Begrenzung der beiden Endsmellungen Anschläge im deinart, daß der Kragen der Bedienungswelle ih den Endstellungen des Abschlußkörpers ,durch Axialschub gegen die Dichtflächen der Gehäusenut gepreßt wird.
  • Die Gehäusenut wird zweckmäßig nur etwas größer als der Ringkragen der Bedienungswelle bemessen. Weiterhin werden die Dichtflächen in der Ringnut und an dem Kragen durch eingeschliffene Metallflächen ;gebildet. Der Ringkragen wird somit nun in den Endstellungen wirksam, so @daß die Bedienungswelle leicht gedreht werden kann, andererseits zwecks Erzielung seiner schnellen Abdichtung. faber nur- ein ;ganz geringer Axials,chub notwendig ist.
  • Durch die Kombination der vorstehenden Merkmale wird erreicht,. daß, nicht nur in :den beiden Endstellungen ,des Absschlußkörpers :die Bedienungswelle durch den Bund das Ansaugen von Luft verhindert, -sondern :daß .auch in dem verhältnismäßig kurzen Zeitrauen während :des Verstehens, d. h. während des öffnen- oder des Schließions des Ventils eine rausreichende Dichtung durch die Packung übernommen wird. Dabei ist es wichtig, daß fidie Piackung während beider Endstellungen .dies Abschlu:ßkörpers nicht unmittelbar als Vakuumdichtung benutzt wird und somit weitestgehend geschont ist. Wie bereits :diargelegt, sind die Einzelmerkmale der Erfindung bei Ventilen anderer Art bekannt. Der wesentliche Vorteil der Erfindung wird ahe-r nur erzielt durch die Kombination der verschiedenen Merkmale.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Irn Kopfstück i des Absperrorgans befinden sich eine normale Packung, die durch die Stopfbüchsenbrille 2 angezogen wird. Die das Absperrorgan 3 tragende Spindel ¢ wird in einem Führungsstück 5, das im Kopfstück i befestigt isst, gegen Verdrehen durch die Schraube 6 gesichert, geführt.
  • Die Innenspindel- 7 ist mit Innengewinde versehen und nimmt die Spindel q. auf. Durch Dfirehen der Innenspindel 7 wird das Absperrorgan 3 geöffnet oder geschlossen,.
  • Die wesentlichen Merkmale der Imienspinde17 sind zwei Dichtflächen 8 und 9; die entweder schräg oder plan .angedreht sind. Diese Dichtflächen 8 und 9 werden in entsprechenden Gegenflächen des Kopfstückes i bzw. des Führungsstückes 5 eingeschliffen. Beim Schließen des. Absperrorgans 5 wird der bei i o ,auftretende Schließdruck einen Gegendruck bei. den Flächen 8 hervorrufen. Diesle stehen also unter dem gleichen Dichtdruck wie die Hauptdichtungsfläche i o.
  • Wird das Absperrorgan geöffnet, fidann rückt die Innenspindel 7 nach-unten, und die Dichtflächen 9 kommen zum Anliegen. Bei ganz geöffnetem Abspeirorggan legt sich die Fläche i i selbst gegen die Stirnfläche 12 des Führungsstückes 5. Mit dem gleichen Andruck werden die Dichtflächen 9 zusammfiengepre-ßt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCHr: -i. Abschlußorgan, z. B. Ventil, Hahn :oder Schieber, für Rohrleitungen mit unter Vakuum stehenden Medien, bei welchem fidie mit dem Abs:chlußkörper über eine Spindel ficd. dgl. _ gekuppelte Bedienungswelle ,aus dem Ventilgehäuse ,unter Zwischenschaltung mehrerer Dichtungen hinausgeführt ist, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale: ia) Der äußere Bereich .der Bedienungswelle (7) ist in dem Ventilgehäuse (i) in einer Pakkung gelagert, welche in einer zwischen Zylinderflächen der Welle und des Gehäuses gebildeten. Ringkammer axial eingespannt ist. b) Das innere Ende der Bedienungswelle besitzt einen Kragen mit an beiden axialen Stirnseiten vorgesehenen Dichtungsflächen (8, 9), welchem in einer Ringnut des Ventilgehäuses ;als Dichtflächen ,ausgebildete Gegenflächlen. zugeo:rdm:et sind. c) Dem Abs,chlu.ßkörper `3) sind zur Begrenzung der beiden Endstellungen Anschläge im Gehäuse zugeordnet derart, daß der Kragen der Bedienungswelle in deen Endstellungen des Abschlußkörpers. durch Axialschub gegen die Dichtflächen, der Gehäusenut gepreßt wird.
  2. 2. Abschlu.ß organ nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d@aß die Gehäusenut gegenüber dem Ringkragen der Bedienungs«^elle etwas gröl3er bemessen ist.
  3. 3. Abschlußorgan nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtungsflächen in der Nut und ;an dem Kragen durch eingeschliffene Metallflächen gebildet sind. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 443 765, 524 59S# 717 136, 737 483-, schweizerische Patentschriften Nr. IOS 324, 161 3c82.
DEB14605A 1951-04-19 1951-04-19 Abschlussorgan fuer Rohrleitungen mit unter Vakuum stehenden Medien Expired DE879043C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1111471B (de) * 1957-09-09 1961-07-20 Armando Carfagna Absperrventil mit einer einen Ringansatz als Dichtungaufweisenden hohlen Antriebsspindel

Citations (6)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH108324A (de) * 1924-02-05 1925-01-02 Herzog Karl Absperrschieber.
DE443765C (de) * 1927-05-06 Elfriede Kuehl Geb Weber Ventil mit unverschiebbar gelagerter Spindel
DE524598C (de) * 1931-05-11 Barthels & Lueders Ventil
CH161382A (de) * 1932-04-04 1933-04-30 Der Ludw V Roll Schen Eisenwer Untergrundschieber.
DE717136C (de) * 1939-02-19 1942-02-06 Sauerstoff Fabrik Berlin G M B Stahlflaschenabschlussventil
DE737483C (de) * 1939-11-26 1943-07-15 Forschungsanstalt Professor Ju Zum gemeinsamen Versperren bzw. Eroeffnen zweier Durchlaesse an verfluessigtes Gas aufnehmenden Druckgefaessen dienendes, eingriffiges Doppelventil

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