DE87797C - - Google Patents

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DE87797C
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Germany
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brake
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof
    • B62L3/02Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof for control by a hand lever

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
*\ 2/cri
Vorliegende Erfindung betrifft eine Bandbremse für Fahrräder und dergl., bei deren Verwendung die Beschädigung der Luftkissenbezüge vermieden werden soll. Das Bremsband besteht aus einem biegsamen Streifen aus Leder oder Gewebe, der an federnden Armen eines Rahmens derart angebracht ist, dafs er bei angezogener Bremse den Radreifen theilweise umschliefst bezw. sich an diesen anlegt, während bei gelöster Bremse das Bremsband mit der . Oberfläche des Radreifens nicht in Berührung kommt.
Fig. ι stellt ein Fahrrad dar, bei welchem die am Hinterrade angeordnete Bandbremse vermittelst hydraulischen Druckes bethätigt wird.
Fig. 2 ist eine Hinteransicht des Fahrrades und zeigt im Querschnitt das Bremsband in der gelösten Stellung.
Fig. 3 ist die Oberansicht des Bremsbandes in theilweisem Schnitt.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht von Fig. 3 bei gelöster Bremse.
Fig. 5 ist eine ebensolche Ansicht bei schwach angezogener,
Fig. 6 bei voll angezogener Bremse.
Fig. 7 ist ein Querschnitt nach der Schnittlinie χ in Fig. 4 unter Fortlassung einzelner Theile und
Fig. 8 ein Schnitt nach Linie x1 von Fig. 6.
Fig. 9 ist eine zweite Ausführungsform des Bremsstangenkopfes.
Fig. 10 zeigt die Anordnung der Bremse am Vorderrade eines Fahrrades.
Das Bremsband α besteht aus einem Streifen al aus Leder oder anderem biegsamen Stoff, welcher mit seinen äufseren Kanten in federnde Halter a'2 eingeklemmt ist. Diese Halter sind dem Radumfange entsprechend gekrümmt und stehen durch ein Zwischenstück α 3 mit den beiden Tragarmen <z4 in Verbindung. Letztere sind durch Schellenbänder oder in' anderer Weise an der Hintergabel c1 des Fahrradgestelles befestigt. Das freie Ende a5 des Bremsbandrahmens ist breiter als das andere Ende aa (Fig. 3). Oberhalb des Bremsbandrahmens ist ein diesen spannender, beweglicher Kopf bügel d1 am unteren Ende der Bremsstange d vorgesehen, der mit den Schenkeln a2 des Bremsbandrahmens durch Lappen z7 verbunden ist.
Beim Anziehen des Bremshebels η wird die Bremsstange d nach unten gedrückt, wobei deren bügelartiges oder gegabeltes Ende den Bremsbandrahmen mit dem Bremsband unter Schwingung desselben um das festgelegte Ende a3 gegen den Radbezug drückt.
Hierbei kommt zuerst der Theil α5 und bei fortschreitendem Druck schliefslich das ganze Bremsband mit dem Radreifen b in Berührung bezw. umschliefst denselben (Fig. 6). Demnach erfolgt die Bremsung des Rades nicht sowohl durch Druck als vielmehr durch die grofse Berührungsfläche zwischen dem Bremsbande und Radüberzuge. Wenn der Druck auf den Bremshebel aufhört, wird die Bremsstange d wieder angehoben und dabei das Bremsband vom Radüberzuge gelöst.
Bei der in Fig. 9 dargesellten abgeänderten Ausführungsform des gabelförmigen Bremsstangenkopfes sind die beiden Arme d1 federnd ausgebildet und aufserdem ist durch das Glied d7 eine gelenkige Verbindung zwischen den Armen ^1 und der Bremsstange d hergestellt, um
auf diese Weise ein noch wirksameres Umfassen des Radbezuges zu erreichen.
In Fig. io ist die Bremse an dem Vorderrad b1 eines Fahrrades angebracht. Der Druck auf den Bremshebel η wird hier durch eine Feder ns auf den gelenkig oder verschiebbar angeordneten Bremsstangenkopf w2 und das Bremsband α übertragen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine den Radreifen auf gröfsere Länge berührende Bandbremse für Fahrräder und dergleichen, gekennzeichnet durch ein Bremsband (a1) aus biegsamem, nicht starren Stoff (Gewebe, Leder oder dergl.), das von einem einseitig offenen und am geschlossenen Ende (a3) gelenkig aufgehängten, federnden Rahmen (a'2) gespannt gehalten wird und, wenn es niedergedrückt wird, den Radreifen nach Mafsgabe des ausgeübten Druckes mehr oder weniger derart umschliefst, dafs bei Erhöhung des Druckes der Druck auf die Flächeneinheit nicht wesentlich gesteigert wird, zu dem Zwecke, eine starke Bremswirkung bei Schonung des Radreifens zu erhalten.
    Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι gekennzeichneten Bremse, bei welcher der Rahmen 2) von einem gabelförmig ausgebildeten, federnden Bremsstangenkopf (d1), der gelenkig mit der Bremsstange verbunden ist, in seiner Lage gehalten wird (Fig. 9).
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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