DE87776C - Additionsmaschine mit tastatur - Google Patents
Additionsmaschine mit tastaturInfo
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- DE87776C DE87776C DE189687776D DE87776DA DE87776C DE 87776 C DE87776 C DE 87776C DE 189687776 D DE189687776 D DE 189687776D DE 87776D A DE87776D A DE 87776DA DE 87776 C DE87776 C DE 87776C
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06C—DIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
- G06C7/00—Input mechanisms
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Toys (AREA)
Description
ιΉ4Φ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
Die vorliegende Additionsmaschine ist eine Klaviaturmaschine, welche für die Einer, Zehner,
Hunderter etc. je eine Taste besitzt, durch deren Niederdrücken die zugehörige zehnflächige
Zahlentrommel um einen entsprechenden Winkel gedreht wird. Abhängig ist diese Drehung von dem Ausschlagwinkel der angeschlagenen
Taste, der für jede Zahl entsprechend begrenzt ist und durch eine geeignete Uebersetzung auf die Zahlentrommeln
übertragen wird. Die hierzu nöthigen Mechanismen sind immer zu einem, sich in beliebiger Anzahl wiederholenden System zusammen
gefafst, von denen eines durch die Fig. ι in der Seitenansicht und durch Fig. 2
in der Vorderansicht gezeigt ist. Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf die Maschine, Fig. 4 die
letzte Zahlentrommel, Fig. 5 und 6 die Vorrichtung zur Begrenzung des Ausschlages der
Tasten. Die übrigen Figuren zeigen Einzelheiten.
Im Kasten A sind die einzelnen Systeme auf den Stehlagern B gelagert.
Die Bewegung der Zahlentrommel geschieht in folgender Weise: Wird die Taste C niedergedrückt,
so bewegt der daran befindliche Zahnradsector D den Sector E und dieser durch
Vermittelung von Sperrklinke und Sperrrad das Zahnrad F. Die Bewegung wird weiter übertragen
durch die Trommel G auf Rad H und durch dieses auf den auf der Zahlentrommelachse
sitzenden Trieb J. Die zur Markirung der gewünschten Zahl erforderliche Begrenzung
des Ausschlages von C erfolgt durch Sperrung des Zahnradsectors E an seinem Hebel K.
Dieser Hebel schwingt um den Mittelpunkt seines Sectors zwischen zwei parallelen, mittelst
durch die Maschine laufender Bolzen gehaltenen Bügeln L, welche als Kreisbögen um den erwähnten
Mittelpunkt ausgebildet sind. Sie tragen neun parallel laufende, auf demselben Bogen in gleichem Abstande zu einander
stehende Stangen M, welche durch die ganze Maschine laufen, doch so weit an der Peripherie
der Bügel L, dafs sie die Schwingungen des Hebels K nicht beeinträchtigen; diese
Sperrung wird vielmehr durch an diesen Stangen gleichlaufend angebrachte Stifte N bewirkt,
indem dieselben bei einer Verschiebung der Stangen M nach links die Bügel L' in
hierzu vorgesehenen Löchern O durchdringen. Da diese Stifte dann in der Schwingebene des
Hebels K liegen, werden sie ihn sperren. Im vorliegenden Falle ist der Schwingungsbogen
des Hebels = —~—— angenommen und dementsprechend
die Uebersetzung zwischen ihm und der Zahlentrommel =1:6 angenommen,
so dafs also, wenn er seinen Schwingungsbogen vollständig durchläuft, die Zahlentrommel
eine Umdrehung gemacht hat. Auf der linken Seite der Maschine enden die Stangen M in
Handgriffe P, die, in Gruppen angeordnet, jeder die Zahl tragen, welche angiebt, um wie viel
Theile des Schwingungsbogens der Hebel ausschlagen kann, d. h. um wie viel Flächen sich
die Zahlentrommel eines beliebigen Systems drehen würde, wenn der betreffende Handgriff
nach links gezogen und dann die zu dem betreffenden System gehörige Taste niedergedrückt
wird. Diese Vorrichtung ist in Fig. 5 und 6 herausgezeichnet, aber auch aus der Fig. 3 ersichtlich.
Die selbsttätige Rückbewegung der Stangen M leiten die Federn Q. ein. Die
vollständige Zwanglä'ufigkeit der Maschine wird dadurch erreicht, dafs an jedem Hebel K ein
Stift K1 geführt ist, der oben eine schiefe Ebene K2 trägt, welche, beim Rechnen an den
gerade vorgeschobenen Stift L stofsend, den Stift K1 herunter in die Zähne des Sperrrades
drückt und so eine sichere Sperrung bewirkt.
Die Uebertragung der 10 von einem System
auf das andere erfolgt in bekannter Weise durch einen zwischen ο und 9 auf der Zahlentrommel
stehenden Stift Q.1, der mittelst der Uebertragungsräder R den Zahntrieb J der
nächstfolgenden höheren Trommel um einen Zahn weiterdreht.
Der Arbeitsgang bei der Ausführung subtractiver Rechnungen ist derselbe, nur wird
dann die Zahntrommel G nicht direct mit dem Rade H gekuppelt, sondern erst mit dem
Rade S und dieses durch die Triebe T und U mit H, so dafs hierdurch eine umgekehrte
Bewegung der Zahlentrommeln erzielt wird. Diese Umschaltung erfolgt durch Drehen am
Knopfe V, der mittelst des Triebes W den Sector W1 bewegt und damit den Tragbalken
W2 nach unten verlegt, wodurch die Zahntrommel G mit dem Rade S in Eingriff
kommt. Um dieses Umschalten zu vermeiden, kann auch die Trommel G festgelegt werden;
dann werden jedoch auf der Zahlentrommel die Zahlen doppelt geschrieben, in der Weise,
dafs sie nach der einen Seite zu von ο bis 9 steigend und nach der anderen von 9 bis ο
fallend fortlaufen, dann braucht sich die Zahlentrommel nur in einem Sinne drehen, die additiven
bezw. subtractiven Zahlen erscheinen dann, je nachdem die die Trommeln überdeckende
Schablone T1 (Fig. 9 und 10), deren
Schaulöcher die Höhe einer halben Trommelfläche haben, gedreht wird.
Fig. 4 veranschaulicht ein Läutewerk, welches in Thätigkeit tritt, wenn die letzte Zahlentrommel
eine Umdrehung gemacht hat, also die Maschine die höchste Zahl erreicht hat. Dasselbe besteht aus einem an der linken
Seite der letzten Zahlentrommel angebrachten Stift a, der, zwischen ο und 9 stehend, in dem
Augenblick, wo die 9 überschritten wird, einen Hebel b bethätigt, der eine gespannte Spiralfeder
c auslöst, wodurch das mit einem Klöppel d versehene Rad e in Umdrehungen
versetzt wird und die Glocke/ anschlägt. Der Handgriff g dient zum Aufziehen der Spiralfeder
c.
Um Resultate von Rechnungen zu behalten, ist auf der Oberseite der Maschine eine Schiefertafel
h und für Schreibutensilien ein Kästchen i angebracht.
Um eine auf den Zahlentrommeln erscheinende Zahl festzulegen und so Fehler zu
vermeiden, ist die durch Fig. 7 und 8 dargestellte Vorrichtung getroffen. Es sind in der
Vorderwand der Maschine in den Schlitzen A1, in denen die Tastenhebel schwingen, Sperrstifte
k gelegen, welche, jeder einzeln, horizontal nach links verschoben werden können und so
das Niederdrücken der betreffenden Taste verhindern, wie dies durch den Stift k1 im Aufrifs
(Fig. 7) und Grundrifs (Fig. 8) geschieht. Das Zurückgehen eines oder mehrerer solcher
vorgeschobener Stifte k erfolgt dadurch, dafs die längs durch die Maschine laufende Stange /
am Handgriff I1 nach rechts gezogen wird. Es sind nämlich an ihr horizontal nach vorn
liegende Stifte m angebracht, welche die vorgeschobenen Stifte k an ihrem nach oben hervorstehenden
Knopf η angreifen und zurückziehen. Die Tastenhebel selbst liegen im
Ruhezustand zwischen den Stangen / und den Stiften k.
Ueber den Schaulöchern sind zwei in der Längsrichtung der Maschine verschiebbare
Schieber ο angeordnet, welche zur Markirung von Zahlenposten, z. B. der Hunderter,
Tausender, Mark und Pfennige etc., dienen.
Die Einrichtung, dafs durch seitliches Verschieben eines Handgriffes P sämmtliche Stifte N
der betreffenden Längsreihe in die zugehörigen Löcher O des Bügels L treten, hat zur Folge,
dafs die betreffende Ziffer auf allen Systemen gesperrt ist, dafs also die verschiedenen Ziffern
einer Zahl nicht gleichzeitig, sondern vielmehr einzeln nach einander addirt werden müssen.
Das nachstehende Additionsexempel möge dies erläutern:
Es ist die Summe 632 -f- 8461 zu bilden.
Zunächst wird der mit 2 bezeichnete Handgriff P nach links gezogen und die Einertaste
heruntergedrückt, dann der Handgriff 3 nach links gezogen und die Zehnertaste gedrückt,
und schliefslich der Handgriff 6 nach links gezogen und die Hundertertaste gedrückt. Dadurch
erscheint die Zahl 632 in den Schaulöchern. In derselben Weise werden die Ziffern der
Zahl 8461 nach einander hinzu addirt, indem erst Handgriff 1 mit der Einertaste, Handgriff 6
mit der Zehnertaste, Handgriff 4 mit, der Hundertertaste und schliefslich Handgriff 8 mit
der Tausendertaste combinirt werden. Dann erscheint in den Schaulöchern die richtige
Summe 9093.
Bei Rechnungen in subtractivem Sinne wird, nachdem die Maschine umgeschaltet ist, genau
so verfahren.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:[. Eine Additionsmaschine mit Tastatur, dadurch gekennzeichnet, dafs jede der Ziffern οbis g durch die ihrem Stellenwerthe entsprechende Zahlentrommel angezeigt wird, sobald vor dem Niederdrücken der betreffenden Taste der Ausschlag derselben der zu addirenden Ziffer entsprechend durch einen für jede Ziffer eigenen Anschlag begrenzt wird.An einer Rechenmaschine nach Anspruch ι eine Vorrichtung zur Begrenzung des Ausschlages der Tastenhebel, gekennzeichnet durch die einzelnen Systeme der Maschine durchlaufende Stäbe (M), welche derartig verschoben werden, dafs ihre Stifte (N) in die Schwingungsbahn des am Sector (E) angebrachten Hebels (K) zu liegen kommen und so dessen Bewegung begrenzen, wobei jeder Stab (N) einer bestimmten Ziffer der Zahlentrommeln entspricht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE87776T | 1896-01-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE87776C true DE87776C (de) | 1896-08-18 |
Family
ID=41787659
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE189687776D Expired DE87776C (de) | 1896-01-01 | 1896-01-01 | Additionsmaschine mit tastatur |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE87776C (de) |
-
1896
- 1896-01-01 DE DE189687776D patent/DE87776C/de not_active Expired
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