DE78886C - Additionsmaschine - Google Patents

Additionsmaschine

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Publication number
DE78886C
DE78886C DENDAT78886D DE78886DC DE78886C DE 78886 C DE78886 C DE 78886C DE NDAT78886 D DENDAT78886 D DE NDAT78886D DE 78886D C DE78886D C DE 78886DC DE 78886 C DE78886 C DE 78886C
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DE
Germany
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wheels
wheel
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tens
toothing
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78886D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LEHMANN, München, Nymphenburgerstr. 42
Publication of DE78886C publication Critical patent/DE78886C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C7/00Input mechanisms
    • G06C7/02Keyboards
    • G06C7/08Keyboards with one set of keys for all denominations, e.g. ten-key board

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente. "
HERMANN LEHMANN in MÜNCHEN. Additionsmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Mai 1894 ab.
Nachfolgend beschriebene Additionsmaschine ist in Fig. 1 der Zeichnung im Schnitt, in Fig. 2 im Grundrifs dargestellt. Dieselbe besitzt folgende Einrichtung. Ein Ziffernrad a\ Fig. ι , in der Gestalt eines zehnseitigen niedrigen Prismas dreht sich frei um die Achse ι und enthält auf seinen zehn Flächen die Ziffern ο bis 9. Es ist aufserdem mit der Verzahnung b1 versehen, in welche das Zwischenrad c1 auf der Achse 2 frei beweglich eingreift. Dieses wird angetrieben durch ein Rad d, welches mit der Getriebwelle 3 durch Sperrrad e und Sperrklinke f in bekannter Weise gekuppelt ist, damit es sich nur nach einer Richtung — wie. die Pfeilrichtung angiebt — drehen kann. Der Zahnbogen g, welcher um die Achse 4 schwingt und durch die Feder h nach oben gehalten wird, greift in die Welle 3 ein und versetzt, sobald er sich nach abwärts bewegt, den ganzen Mechanismus, also auch das Ziffernrad a1 in Drehung, während bei der Rückwärtsbewegung infolge des genannten Sperrwerkes aufser der Welle 3 und der Sperrklinke f alles in Ruhe bleibt. Um wieviel das Ziffernrad a1 sich dreht, hängt von der Gröfse der Schwingung des Zahnbogens g ab. Wird diese Schwingung fest begrenzt, so erleidet auch das Ziffernrad al eine ganz bestimmte Drehung. Zu diesem Zwecke sind an dem Zahnbogen g einzelne Tasten i. angebracht, die sich um eine Achse drehen und die Form von Winkelhebeln haben. Sobald eine Taste i niedergedrückt wird, erleidet sie zunächst eine Verdrehung, dann erst wird der Zahnbogen g bewegt. Die Drehung der Taste bewirkt, dafs der eine Arm k des Winkelhebels eine solche Lage einnimmt, bei welcher er gegen einen festen Ansatz I treffen kann, während er ohne Verdrehung der Taste an demselben vorbeigeht (s. Fig. 1 punktirte Stellung). Im Ganzen sind neun Tasten i vorhanden , denen neun verschiedene Anschläge / entsprechen. Sind nun die Hebelarme k der Tasten verschieden lang oder die Anschläge / verschieden hoch angebracht, so ist es klar, dafs der Zahnbogen mehr oder weniger tief niedergedrückt werden kann, je nachdem die eine oder andere Taste angeschlagen wird. Somit wird auch das Ziffernrad al je nach der gewählten Taste mehr oder weniger verdreht, und zwar bewirkt die Taste mit der Taste 1 nur eine Verdrehung von Y10 oder um eine Ziffer, die Taste 9 aber eine solche von 9/10. Diese Anordnung ist an und für sich nicht neu, sondern schon vielfach verwendet worden, sie ist deshalb so wie gezeichnet auch nicht mafsgebend, sondern kann noch in der verschiedensten Weise gestaltet sein.
Es ist nun aber das Zwischenrad c1, welches in die Verzahnung bl des Ziffernrades al eingreift, zu gleicher Zeit Fortzählrad, d. h. es hat, soweit es mit b im Zusammenhang steht, auf dem ganzen Umfang Zähne, während es noch aufserdem "auf Y10 seines Umfanges Zähne besitzt und damit in die Verzahnung b'2 eines weiteren Ziffernrades a2, Fig. 2, eingreift. Dieses letztere hat noch eine weitere Verzahnung b2, in welche ein zweites Zwischenrad a3 eingreift. Diese Anordnung kann nun weiter beliebig oft wiederholt werden. Fig. 2 giebt im Grundrifs ein Bild des Zusammenhanges für zehn Ziffern-
räder. Es ergiebt sich daraus ohne Weiteres, dafs eine ganze Drehung von a1 während des letzten Zehntels der Bewegung dem Rad a2 eine Zehnteldrehung mittheilt. Das gleiche Verhältnifs findet zwischen a1 und as, as und α4 u. s. w. statt. Die Art der Verzahnung und die Anzahl der Zähne ist dabei gleichgültig, nur mufs letztere durch io theilbar sein, da es sich hier nicht allein um die bekannte Zehnerübertragung handelt, bei welcher in der beschriebenen Ausführung die Zähnezahl ganz beliebig sein könnte. Es dienen nämlich die Räder C1C2... einestheils als gewöhnliche Zehnerübertragungsräder , anderentheils aber auch als unmittelbare Antriebsräder für die Ziffernräder al d1. . ., indem das Rad d, welches von der Welle 3 bewegt wird, mit jedem einzelnen der Räder C1C2... in Verbindung gebracht werden kann und zu diesem Zwecke auf der Welle 3 verschiebbar ist. Steht d mit c1 in Verbindung, wie in Fig. 2 gezeichnet, so wird ax bewegt, welches die Einer zählt und nur bei Ueberschreitung der 10 das nächste Rad λ2 . für eine Zehnteldrehung mitbewegt. Wird aber d verschoben, bis es mit c2 in Eingriff kommt, so bleibt a1 stehen, während jetzt Λ2 sich dreht. Dadurch werden die Zehner gezählt , beim Eingriff mit c3 die Hunderter u. s. w. Es ist klar, dafs d nur dann mit jedem Rad C1C2... in richtigen Zusammenhang gebracht werden kann, wenn die Zähnezahl der einzelnen Räder durch 10 theilbar ist. Diese beschriebene Einrichtung stellt die erste Neuerung dar.
Eine zweite Neuerung besteht in folgendem.:
Wenn bei der Benutzung der Additionsmaschine die frei beweglichen Räder sich selbst überlassen bleiben, so können sie leicht kleine Erschütterungen erleiden und nach und nach freiwillige Drehungen ausführen, die natürlich die Richtigkeit der erfolgten Addition vollständig in Frage stellen werden. Es können aufserdem in dem 'gesammten Mechanismus kleine Fehler vorhanden sein, die sich mitaddiren würden und ein falsches Resultat ergeben müfsten. Deshalb ist eine Einrichtung getroffen, dafs nach jeder einzelnen Addition der gesammte Mechanismus richtig gestellt wird. Zu diesem Zwecke ist das Gestell m, welches den gesammten Mechanismus enthält, um die Achse 6 drehbar angeordnet. Eine Feder bewirkt, dafs sich je eine Ziffernplatte der Ziffernräder λ1 α2 ... gegen eine feste Fläche 0 legt. Diese Fläche wird am besten durchsichtig gemacht und dient dann gleichzeitig zum Ablesen der Ziffern. Beim Niederdrücken der Tasten ζ mufs das Gestell m erst eine kleine Drehung um die Achse 6 erleiden, damit die Ziffernflächen von der festen Fläche 0 sich entfernen, ehe eine Bewegung des Rädermechanismus, eintreten kann. Wird dagegen die Taste losgelassen, ist also eine Addition ausgeführt, so bewirkt die Feder n, dafs sich sämmtliche Ziffernflächen gegen die feste Fläche 0 anlegen und dadurch genau in eine Ebene gebracht werden, wodurch sich kleine Ungenauigkeiten in der Stellung der Ziffernräder ausgleichen. Dies wiederholt sich bei jeder einzelnen Addition, es können somit kleine Fehler durch wiederholtes Vorkommen nicht vergröfsert werden. Natürlicherweise darf der einzelne Fehler nicht mehr als Y20 Umdrehung eines Ziffernrades betragen, weil sonst die nachfolgende oder vorhergehende Ziffer anstatt der richtigen eingestellt würde.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Additionsmaschine, bei welcher die Verzahnung der Zehnerübertragungsräder theilweise auf dem ganzen Umfange, theilweise nur auf einem Zehntel des Umfanges vorhanden ist, und diese Räder selbst so angeordnet sind bezw. eine solche Zähnezahl haben, dafs sie einerseits zur gewöhnlichen Zehnerübertragung, andererseits aber auch zum directen Antriebe jedes einzelnen Ziffernrades verwendet werden können, zu welchemZwecke ein verschiebbaresZwischenrad d die Verbindung des Antriebsmechanismus mit einem der Zehnerübertragungsräder herstellt.
2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Additionsmaschine eine Einrichtung zur genauen Einstellung der Ziffernräder, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ziffernräder mit je einer Ziffernfläche gegen eine feste Fläche geprefst und nur beim Niederdrücken einer Taste davon entfernt werden, indem dem Gestell, das den gesammten Mechanismus trägt, eine Schwingung um eine feste Achse ,ertheilt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT78886D Additionsmaschine Expired - Lifetime DE78886C (de)

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